Der Wahnsinn im Quadrat
Ist die Welt sowieso schon verrückt, dann potenziert sich das in diesen Tagen…
Meinungsdiktatur
Es ist wieder soweit: War letztens jeder, der nicht uneingeschränkt den Euro und Griechenland retten wollte, ein Anti-Europäer und ein Nationalist, so findet im Moment die gleiche Schwarz-Weiß-Malerei in der Flüchtlingsdebatte statt. Das fängt damit an, daß die Politik und die Medien sich an ihrer selbsterklärten »Willkommenskultur« für die nach Deutschland einströmenden Ausländer hochziehen – ja, ich möchte schon fast sagen – aufgeilen: Ach, was sind wir bloß für gute Menschen!
Damit ihr Hochgefühl nicht getrübt wird, werden die Leute, die das in irgendeiner Form kritisch sehen, marginalisiert und stigmatisiert.
Zweit- und drittklassige Politiker, Musiker und Stars wie Sigmar Gabriel, Campino, Til Schweiger, Joko und Klaas und Oliver Kalkofe packen alle Kritiker, vom Facebook-Kommentierer bis zum Steinewerfer und Brandstifter, in einen Topf und beschimpfen sie mit einem ähnlichen Haß, wie der, den sie diesen Leuten vorwerfen. Und genauso, wie jeder glaubte, an der Ice Bucket Challange mitmachen oder »Je Suis Charlie« twittern zu müssen, so rufen sie heute »Refugees welcome« in die Kamera oder ins Mikrofon.
In einem Tagesschau-Kommentar, den ich mit ansehen mußte, wurde völlig ohne Beleg behauptet, die schweigende Mehrheit würde das Fallen der letzten Schranken, das Aufheben des Dublin-Abkommens, die faktische Einladung an die Welt, nach Deutschland zu kommen, uneingeschränkt unterstützen (eingebettet war das in ein Loblied über Merkel, das eine nordkoreanische Nachrichtensprecherin vor Neid erblassen ließe).
Aber irgendwie findet hier eine massive Realitätsverzerrung statt. Ein nur bedingt kritischer Kommentar in der FAZ von Jasper von Altenbockum zu Merkels »wir schaffen das«-Blabla zum Beispiel wird von den Lesern heftig kommentiert. In den mittlerweile hunderten Leser-Kommentaren stellt sich eine Meinung dar, die diametral zu der öffentlich verbreiteten steht. Ich kann wirklich nur empfehlen, da ein bißchen herumzulesen! Ähnliche Realitätsverzerrungen gab es wohl auch in der »Hart aber fair«-Sendung zu diesem Thema.
In vielen Kommentaren werden interessante Fragen gestellt. Zum Beispiel, wie das mit der Demokratie vereinbar ist, daß die Deutschen keine Möglichkeit haben, zu entscheiden, was passiert, dafür eine fremde Menschenmenge uns ihren Willen aufdrängt. Oder die Frage, wer denn die kaputten Länder, aus denen die Menschen zu uns kommen, wieder aufbauen sollen, wenn die »Fachkräfte« dauerhaft in Deutschland bleiben. Viele sind auch überzeugt, daß das erstmal die Vorhut ist – Ehefrauen, Kinder, Geschwister und Eltern warten nur darauf, irgendwie nachzukommen. Daß dies keine unbegründete Furcht ist, wird auch immer wieder in den Interviews deutlich, die die Presse bringt, z.B. hier. Da kann sich die Zahl leicht vervielfachen. Viele Deutsche fühlen sich auch als Bürger zweiter Klasse. Schulen verkommen seit vielen Jahren, aber mit den Flüchtlingen ist plötzlich Geld da. Viele sehen eine massive Diskrepanz zwischen dem, was behauptet wird und was sie selber mit den Flüchtlingen erleben. Die Leute fühlen sich von den etablierten Parteien im Stich gelassen, was der neuen AfD Freude bringen könnte.
Hier noch weitere Artikel:
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Die Flüchtlinge wollen nach Deutschland, weil es hier die beste Verpflegung gibt und auch das meiste Geld. Die britische Zeitung The Economist hat ein paar Länder in ihrer Asylpolitik verglichen. (via Zeit)
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Für die abgebrannte Turnhalle wurde in allen Medien die rechte Szene verantwortlich gemacht. Daß aber sehr wahrscheinlich spielende Kinder eines benachbarten Flüchtlingsheimes das Feuer gelegt haben, wird dann aber von vielen Medien nicht mehr berichtet.
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Reaktionen im europäischen Ausland: Viele Länder loben oder verfluchen Deutschland – so oder so. Ich denke, das Lob kommt gerade aus den Ländern, die als alternative Ziele für die Flüchtlinge gelten – nach dem Motto: Jeder, der nach Deutschland kommt, geht nicht zu ihnen. Die anderen – zum Beispiel Tschechen und Slowaken oder Ungarn (auch hier) beschweren sich, weil sie bislang kaum Flüchtlinge aufnehmen und fürchten, daß die EU sie dazu zwingen wird, und schieben die Verantwortung auf Deutschland ab. Zu Recht, wie ich meine – Deutschland hat m.E. mit seinem Verhalten den Treck erst richtig angekurbelt. Serbien beschwert sich zum Beispiel, daß die Flüchtlinge in Deutschland mehr Geld bekommen, als man durchschnittlich in Serbien verdient (580 Euro vs. 400 Euro!).
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Das Flüchtlingsdrama allgemein und speziell am Channel Tunnel in Calais könnte den EU-Austritt Großbritanniens wahrscheinlicher machen. Nicht nur, daß die Stimmung im Land wegen der EU-Flüchtlingspolitik immer schlechter wird, es könnte auch der Versuch Camerons scheitern, mit dem Referendum im Rücken bei der EU irgendwelche Zugeständnisse herauszuholen und damit die britischen Bürger zu einem Verbleib zu bewegen. Aufgrund der Blockadehaltung Großbritanniens in der Flüchtlingsfrage entsteht bei den anderen EU-Ländern eine reflexartige Blockadehaltung gegenüber eben etwaiger Zugeständnisse.
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Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat eine Beschreibung des Asylrechts auf seiner Homepage. Dort steht explizit:
Allgemeine Notsituationen wie Armut, Bürgerkriege, Naturkatastrophen oder Perspektivlosigkeit sind damit als Gründe für eine Asylgewährung grundsätzlich ausgeschlossen.
Demnach wären ziemlich viele Flüchtlinge nicht asylberechtigt. Zwar steht da noch etwas von staatlicher und quasi-staatlicher Verfolgung, aber ich gehe davon aus, daß der IS Moslems selbst nicht systematisch verfolgt. Somit stelle ich mir die Frage, ob Deutschland mit seiner »Willkommenskultur« nicht deutsches Recht bricht bzw. brechen will.
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Langsam bricht allerdings die Meinungsdiktatur der Gutmenschen wieder ein bißchen auf, wie z.B. in dem Fleischhauer-Kommentar auf Spiegel-Online.
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Wie schon berichtet, wird mit den Flüchtlingen mittlerweile massiv Profit gemacht. Die Schlepper dagegen beschimpft man…
Integrationsfähigkeit islamischer Flüchtlinge
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Haben wir in Deutschland jetzt schon in Ghettos lebende Subkulturen, die sich nicht integrieren lassen wollen, so wird das mit den nun eintreffenden Flüchtlingen erheblich problematischer, wie de Maizière eingesteht. Mit Verweis auf vier Millionen Muslime in Deutschland mit vorwiegend türkischen Migrationshintergrund sagte er:
»Jetzt werden wir Hunderttausende arabisch geprägte Muslime bekommen, und das ist, nach allem, was mir mein französischer Kollege sagt, ein erheblicher Unterschied in Sachen Integration.«
Davon abgesehen erwähnt er, daß wohl 15-20% Analphabeten sind (unter allen Flüchtlingen). Fachkräfte sind das schon mal nicht, es ist eher davon auszugehen, daß die auf unseren Taschen liegen werden, sollten sie hierbleiben dürfen.
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Wie integrationsbereit die Anhänger der Haß-Religion sind, konnten wir neulich in Suhl sehen. Der Focus hat ein neues Video veröffentlicht, das die Randale innerhalb des Gebäudes zeigt – mit den schon erwähnten »Allahu akbar«-Rufen und ziemlicher Gewalt.
Die Welt hat einen längeren Artikel über das Flüchtlingsheim in Suhl veröffentlicht und schreibt im Titel »Durch Religion und Testosteron ist die Krise Alltag«. Es wird dort auch der Hintergrund der Randale ausführlich beschrieben. Demnach wurde ein zum Christentum gewechselter Afghane von den Muslimen gemobbt und keiner wollte ein Zimmer mit ihm teilen. Das eskalierte dann zu einem Streit, der in das Herausreißen von Seiten aus dem Koran mündete.
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Ja, ich schreibe Haß-Religion, weil mir keine andere Religion bekannt ist, die sich so sehr mit »Ungläubigen«, Abtrünnigen oder bloß Kritikern oder Zweiflern und der Bestrafung all dieser, bis hin zu deren Vernichtung, beschäftigt und die auch einen dermaßen ausgeprägten inhärenten Haß gegenüber Frauen besitzt. Und ich sehe mich in dieser Studie bestätigt, die vom Spiegel mit »jung, muslimisch, brutal« zusammengefaßt wird.
In diesem Zusammenhang muß ich mich über die Grünen wundern, die sich in Hinblick auf Homosexualität und die Rechte der Frauen ihre eigenen Todfeinde ins Land holen wollen. Das ist entweder multiple Persönlichkeitsstörung – oder Masochismus.
Ich frage mich, ob es zuviel verlangt ist, daß jemand, der eine Gastfreundschaft annimmt, sich auch wie ein Gast benimmt, also lokale Sitten und Gebräuche akzeptiert – und bei einem permanenten Aufenthalt, sich auch integriert, also diese Sitten und Gebräuche auch praktiziert. Für Deutschland gehört dazu, das Grundgesetz und auch die Freiheit eines jeden (auch der Frauen) uneingeschränkt anzuerkennen und seinen Glauben hinten anzustellen.
In eigener Sache
Ich bin froh, daß ich in meinem Blog keine Kommentarfunktion habe. Selbst wenn man mich nicht beschimpfen und in die rechte Ecke stellen würde, denke ich, mir würde man zumindest Herzlosigkeit vorwerfen. Aber ich halte es einfach für falsch, was da gerade passiert. Die Menschen müssen ihre Konflikte selber lösen und nicht in die Welt tragen. Und Europa und die anderen Großmächte müssen helfen – nicht nur mit Millionen- und Milliarden-Beträgen, Nahrung und Medizin für die Flüchtlinge vor Ort, sondern auch generell mit einer Wirtschaftspolitik, die den Menschen das Leben in ihren Ländern ermöglicht und die Entwicklung einer prosperierenden Wirtschaft und einer Zivilisationskultur in ihren Ländern erlaubt. Dazu gehört beispielsweise, in Afrika die lokalen Nahrungsmittelproduzenten nicht länger mit billigen europäischen Produkten kaputtzumachen, das Abfischen vor den afrikanischen Küsten zu unterlassen und die unverarbeiteten Ressourcen (Erze, Öl, Kaffee, Kakao usw.) nicht unfair billig abzukaufen. Und sollten unter den Flüchtlingen tatsächlich Fachkräfte sein, wie immer behauptet wird, werden die in ihren Ländern gebraucht, um sie (wieder) aufzubauen. Der sonst stattfindende »Brain Drain« wäre nur eine weitere Facette des desaströsen Neo-Kaptialismus, der für viele Flüchtlingsgeschichten ursächlich ist.