Dies & Das
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Es gibt eine (weitere?) Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung. Kleiner Sicherheitshinweis: Die Petition läuft über change.org, die in USA sitzt und nicht frei von Kritik ist. Auch der Initiator ist eine etwas verruchte Persönlichkeit. Im Vergleich zu den 168.000 Antiali-lanz-ern (kleines Wortspiel :-) ) sind leider die bislang 33.000 Unterschriften etwas mickrig. Aber steter Tropfen höhlt den Stein.
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Man glaubt’s kaum, aber die USA haben tatsächlich soetwas wie eine Datenschutzbehörde. Und die bezeichnet die Telefonüberwachung durch das Terror-Netzwerk NSA als illegal. Es kommt hier und da die Vermutung auf, daß Obama seine Rede extra vor den Veröffentlichungstermin gelegt haben soll.
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Die Petition gegen Lanz geht weiter. Seit meinem letzten Bericht hat sich die Zahl der Unterzeichner mehr als verdoppelt, momentan sind es mehr als 168.000! In der Zeit gibt es ein relativ aufschlußreiches Interview mit einem Medienforscher. Der bezeichnet Lanz als Vertreter des »Flachland-Entertainments«. Bei Focus findet sich ein Interview mit der Initiatorin der Petition.
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Ich berichtete ja schon von der neuen Online-Zeitung »The World Post«, in der sogenannte Prominente wie Bill Gates, Eric Schmidt oder Tony Blair ihren Sermon abgeben wollen. Die ist nun da. Der Focus berichtet darüber – man muß aber wissen, daß der Burda-Verlag, zu dem Focus gehört, auch seine Finger in der deutschen Ausgabe der Huffington-Post hat, die wiederum an The World Post beteiligt ist. Daher eher als Promotion-Artikel zu betrachten. Optisch sieht das nach Tratsch- und Klatsch-Blatt aus, und wie ich schon schrieb, kann ich auf die Meinung dieser Art von Prominenten gerne verzichten.
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Wir sind die Krankheit Facebook bald los! Wie Golem und Slashdot berichten, haben Forscher ein Epedemiemodell für ansteckbare Krankheiten auf Social Media angesetzt. An dem Gedanken ist ja durchaus etwas dran, denn die Leute werden durch ihr soziales Umfeld dazu angeregt, bei diesen Diensten auch mitzumachen, was irgendwo Ähnlichkeiten mit einer Ansteckung besitzt. Anhand der Historie eines bereits gescheiterten Dienstes haben sie nun Indikatoren festgelegt, die sie für Modell brauchen, und dann auf Facebook angewendet. Dann zeigt das Modell, daß Facebook bereits seinen Höhepunkt überschritten hat und beim Abklingen ist. Die Forscher geben sogar schon ein Datum an: Im Jahr 2017 wird Facebook irrelevant geworden sein.