Medien versuchen die Eskalation
Ich hatte ja neulich über den jungen senegalesischen Messerangreifer geschrieben, der von der Polizei erschossen worden war. Ich schrieb noch, daß ich bis dato noch keinen Vergleich mit dem Tod von George Floyd gehört hatte. Das dauerte aber kaum einen halben Tag, bis das der Fall war.
Natürlich muß die Polizei und die Staatsanwaltschaft das untersuchen, noch sind wir nicht vollends in einen Willkürstaat verfallen. Heute wurde bekannt, daß die Staatsanwaltschaft die Untersuchung um die vier Polizisten erweitert, die Pfefferspray und den Taser gegen den Messerangreifer eingesetzt haben beziehungsweise um den Einsatzleiter. Ich halte das für einen natürlichen Vorgang. Jedoch, ob Bild. Focus, Stern oder auch andere, sie machen eine Schlagzeile daraus, aus jedem Satz klingt ein Vorwurf, die Bild spricht gar von einer »Wende«. Wo diese Wende sein soll, erschließt sich mir nicht.
Ich finde das widerlich. Bei den vielen Morden und Vergewaltigungen durch Migranten machen die Medien nicht so viel her. Stattdessen wird der Täter zum Opfer deklariert, wie das exemplarisch Heribert Prantl von der SZ getan hat.