Niedersachsen fliehen von der FDP
Ich hatte das schon vermutet, aber nicht geglaubt, daß das so deutlich ist: Die FDP verlieren in Niedersachsen Wähler ohne Ende und fallen unter die 5%-Hürde. Ach, freut mich das, auch wenn Rot-Grün in Niedersachsen dadurch nun eine gute Mehrheit im Landtag bekommt.
Christian Lindner hört die Signale, aber wie üblich versteht er sie nicht:
Wir zahlen gewiß einen Preis bei unserem politischen Profil, weil manche die FDP als liberale Kraft dann nicht erkennen und glauben, wir seien jetzt auch eine linke Partei und keine mehr der Mitte. [Quelle]
Das Gerede von Lindner klingt wieder danach, daß nicht ihre Politik falsch ist, sondern nur die Wähler wieder zu dumm sind, sie zu sehen und wertzuschätzen. Der verlinkte Bild-Artikel listet jedoch eine Vielzahl von Punkten auf, womit die FDP ihre Wählerschaft düpiert hat und ganz klar die liberale, »mittige« Linie verlassen hat.
Bei der CDU sieht es nicht besser aus. Friedrich Merz sucht den Fehler auch nicht bei sich, sondern schmeißt erstmal den Bundesgeschäftsführer heraus. Der mag ja mit schuld sein, aber dennoch sieht das nach einem Bauernopfer aus. Merz hat ähnlich wie Lindner das traditionelle Profil seiner Partei dem links-grünen Zeitgeist geopfert, wie zum Beispiel durch die Frauenquote. Diese und das mehrfache Einknicken vor links-grünen Schreihälsen hat sicher einige der noch treuen Wähler vergrault.
Nachtrag: Kommentar beim Focus: Liebe Liberale, sieben Dinge müssen sich jetzt ändern!