US-Vorratsdatenspeicherung hat keine Anschläge verhindert
Die EU tut sich ja selber reichlich schwer, den Nutzen der Vorratsdatenspeicherung mit belastbaren Fakten zu begründen. Das geht der von der amerikanischen Regierung eingesetzten Expertenkommission so ähnlich, wie Heise berichtet. Sie findet, daß die Vorratsdatenspeicherung selbst keine Anschläge verhindert habe. Bemerkenswert ist auch folgende Aussage:
…Zugleich unterstrichen die Experten, daß die US-Bevölkerung nicht Aussagen staatlicher Stellen vollständig vertrauen solle. Große Datenanhäufungen schafften immer die Versuchung, Macht zu mißbrauchen und Grundrechte der Bürger einzuschränken.
Jetzt ist der Zeitpunkt für reflexartige Einwände unserer Politiker (inklusive unserer neuen Bundesdaten~~sch~~__n__utzbeauftragte Andrea Voßhoff, die die Vorratsdatenspeicherung weiterhin ganz toll findet), wie z.B.:
-
Es wurden im Gegensatz dazu in Deutschland und in der EU schon Phantastrillionen Anschläge verhindert, und zwar, äh, hmm, äh, Sauerlandtruppe, ach, nee, die waren ja CIA-gesteuert, ähm, puh, weiß nicht
-
ein Mißbrauch würde bei uns NIE passieren – darauf gebe ich mein Ehrenwort! Ich wiederhole, mein Ehrenwort!