11. Oktober 2022
Oktober 202211

Verlogenheit der Unis

Was für eine Verlogenheit. Der Professor Jürgen Plöhn an der Martin-Luther-Universität in Halle droht seinen Studenten mit Sanktionen, wenn sie in ihren Arbeiten keine korrekten, stimmigen Sätze schreiben. Als Beispiel nennt er das Gendern. Er beruft sich auf die Freiheit der Wissenschaft.

An der Uni kam das gar nicht gut an und sie diszipliniert ihn wiederum, indem Studenten zur Zeit für seine Vorlesung keine prüfungsrelevanten Scheine mehr bekommen können. Wie weit beides nun rechtlich zu bewerten ist, wird sich sicherlich noch herausstellen. Pervers finde ich jedoch die Argumentation der Universität, daß ein Punkteabzug für die Nutzung der Gendersprache »sachfremd« sei. Warum? Weil wir ja schon zig Fälle an anderen Universitäten (oder sogar auch dieser) hatten, wo genau das umgekehrt praktiziert wurde und wird, also Studenten einen Punktabzug bekommen, wenn sie nicht gendern, und keine Universität sich an der Praxis bislang gestört hat. Von den Kritikern wurde dieses Argument der Sachfremdheit da auch schon angebracht, jedoch dort oft gnadenlos weggebügelt.

Aber die Unis sind wohl Erzählungen folgend eh schon zu marxistisch-sozialistischen Sümpfen degeneriert, ob bei der Lehre oder in der Verwaltung. Was will man dann noch erwarten?

Nachtrag: Bild-Artikel dazu