Wäre es nicht so ernst und bedrohlich, käme ich aus dem Lachen nicht mehr
heraus. Im Moment erscheinen überall Artikel wie dieser bei der Bild, wo einerseits über den Israel-Haß der hier
lebenden Moslems berichtet wird, andererseits »Warnungen« von
Politikern, man solle »den Nahost-Konflikt nicht nach Europa
importieren«.
Er ist ja schon längst da. Seit vielen Jahren. Wenn man es genau nimmt,
auch nicht erst seit 2015. Und es ist nicht nur ein Nahost-Konflikt, der
seit der Gründung des israelischen Staates existiert, wobei die Region
vorher wohl auch alles andere als friedlich war. Es ist der grundlegende
Konflikt, den Mohammed in die Wiege seiner mörderischen Ideologie gelegt
hat, indem er die Juden zum Todfeind erklärt hat. Somit wurde der Konflikt
nicht nur mit jedem islamischen Migranten, der aus dieser Region nach
Europa gekommen ist, importiert, sondern mit jedem Moslem.
Vor diesem Hintergrund kommen mir solche Warner wie in dem Artikel vor
wie aufgescheuchte Hühner, nicht in dem Moment, wenn der Fuchs vor dem
Gehege steht, sondern schon mittendrin. Hinter welchem Mond haben sie die
letzten Jahre und Jahrzehnte verbracht? Faktisch lächerlich.
Mir ist erst diese Tage wieder über den Weg gelaufen, wofür der Name
»Pegida«, also der der Gruppe, die im Osten regelmäßig demonstriert (oder
demonstriert hat – weiß gar nicht, ob sie es noch tun), noch steht. Ich
hatte das schon längst wieder vergessen: »patriotische Europäer gegen die
Islamisierung des Abendlandes«. Es stellt sich nun heraus, daß diese Leute,
die von Politik und Medien als durch und durch rechtsextrem und
minderbemittelt dargestellt wurden, doch immerhin schlauer sind als die,
von denen sie beschimpft wurden.
Aber es gibt natürlich noch etliche andere Beispiele. Ich denke gerade an
Thilo Sarrazin. Was hat der für Beschimpfungen für seine Bücher hinnehmen
müssen, nicht nur von links. Oder was hat der französische Autor Michel
Houellebecq für sein Buch »Unterwerfung«, dessen Name die Übersetzung von
»Islam« ist und welches den fiktiven Umsturz Frankreichs zu einer
islamischen Republik beschreibt, ertragen müssen! Und von dem Haß und der
Hetze gegen die AfD und ihre Anhänger ganz zu schweigen.
Kritiker haben ausgiebig davor gewarnt, jetzt passiert es: Der Digital
Services Act (DSA) der EU soll als Hebel für die Zensur im europäischen
Raum verwendet werden. Auf Zuruf des EU-Kommissars Thierry Breton soll
Twitter/X unliebsame Israel-Bilder löschen, und droht, mittels DSA
Twitter/X aus der EU zu verbannen. Während andere Social Media-Dienste wohl
kuschen, findet Twitter/X-Eigner Elon Musk das doch etwas zu pauschal und
kontert. Das Ganze wird wohl noch weiter eskalieren, aber die erste Runde
hat ganz klar Elon Musk gewonnen. Bei den Journalisten ist wohl das Handeln
von Breton auch nicht ganz so positiv aufgenommen worden. Tichys Einblick hat die mehr oder weniger offen ausgetragene Schlacht
dokumentiert.
Man kann sicher eine Menge Schlechtes über Musk sagen, aber daß er mehr
oder weniger der einzige Milliardär ist, der sich so für die freie
Meinungsäußerung eintritt, ist schon bemerkenswert. Entlarvend ist übrigens
auch, wie die Linke ihn dafür haßt. Ihr geht es tatsächlich nur darum, daß
sie ihre Meinung frei sagen dürfen. In ihrem Framing klingt das halt
immer etwas anders.
Daß man in der großen Verzweiflung und Not nach jedem Strohhalm greift,
kann ich verstehen. So auch die Eltern der von den Hamas-Terroristen
verschleppten Shani Louk, die zur Hälfte deutsche Wurzeln hat. So traf man sich mit Annalena Baerbock, wohl auch mit Bitte um
Hilfe. So pessimistisch das ist, glaube ich, daß Baerbock ihnen noch
weniger helfen wird als sie Julian Assange geholfen hat. Und dem hat sie
bekanntlich bis heute überhaupt nicht geholfen. Ihr früheres Fürsprechen
für ihn muß man heute als PR-Aktion werten, genau wie ihre Reise jetzt nach
Israel. Die Israelis haben zur Zeit sicher ganz andere Sorgen, als für
Baerbocks Image-Pflege und Selbstdarstellung (und auch die von Ursula von
der Leyen – die ist wohl auch gerade auf dem Weg dahin) Staffage zu
spielen. Richtigerweise haben sie ihr dann wohl ziemlich üble Bilder von den Opfern gezeigt, sicher mit dem
Hintergedanken, daß Baerbock vielleicht doch nochmal ihr untragbares
Gequatsche über die Fortführung der Unterstützung der Palästinenser nachdenkt.
Wenigstens hat sie beim Weiterflug nach Ägypten noch 80 Deutsche in ihrer
Bundeswehrmaschine mitgenommen. Ich wette aber, daß sie nicht selber auf
die Idee gekommen ist.
Nachtrag: Bei Tichys Einblick sieht man die Reise auch als PR-Tour.
Es gibt wohl eine neue Studie, die zum Ergebnis kommt, daß für die in den
letzten Jahren beobachtete Übersterblichkeit die Corona-Impfung
verantwortlich ist. Die Wirkung des Impfstoffs sei anders, als von den
Herstellern versprochen. Die mRNA, die im Impfstoff enthalten ist,
verbleibe länger im Körper als behauptet – bis zu acht Wochen. Auch
verbleibe sie nicht im Muskelgewebe, sondern verteile sich im gesamten
Körper. Die von dem Impfstoff in Gang gesetzte Produktion der
Spike-Proteine, dem Erkennungsmerkmal des Virus, übertreffe in der
Quantität deutlich die Anzahl Spikes, die bei einer Virus-Infektion
vorhanden wären. Auch sie verbleiben lange im Körper, bis zu einem halben
Jahr. Diese Spikes würden sich an ein Enzym hängen und blockieren, welches
für den Haushalt der beiden Hormone zuständig ist, die die Gefäßausdehnung
und somit den Blutdruck regeln. Es käme zu Bluthochdruck, und wenn dieser
nicht erkannt wird, steige das Todesrisiko. Den Spike-Proteinen werden aber
auch noch andere Effekte nachgesagt, die zum Tode führen können.
…soweit die Zusammenfassung der Apollo-News-Zusammenfassung des
Cicero-Original-Artikels.
Nicht so ein Blendwerk wie die neu ins Leben gerufenen »Bürgerräte«, aber
nicht weit davon entfernt ist meiner Meinung nach das Petitionssystem.
Mir war entgangen, daß es eine Petition gegen das Opt-Out-Verfahren bei
der elektronischen Patientenakte, das in 2024 eingeführt werden soll, gab.
Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, werden dann von den
Krankenversicherungen solche Patientenakten angelegt, wenn der Versicherte
nicht widerspricht. Dabei ist die elektronische Patientenakte weiterhin
massiv in der Kritik. Der Datenschutz ist nicht wirklich vorhanden, die
Daten sollen auch zu Forschungszwecken pseudonymisiert weitergegeben
werden. Wer das nicht will, muß sich hier komplett verweigern.
Die Petition richtete sich dahingehend, die zur Zeit noch gültige
Opt-In-Lösung weiter zu nutzen. Da die Petition das Quorum von 50.000
Mitzeichnungen überschritt, mußte der Petitionsausschuß tagen, die Petenten
wurden eingeladen. Heise berichtet heute über diese Sitzung. Was kommt letztendlich
heraus? Die Politiker der Regierungsparteien sind einfach anderer Meinung,
behaupten sogar, daß die Aussagen in der Petition falsch seien, was die
Petenten bestritten. Auch die Grünen und die FDP, die sich früher mal als
Bürgerrechtsparteien ins rechte Licht rückten, sind anderer Meinung als die
Petenten. Datennutzung gehe vor, andere Länder seien da schon viel weiter
(was für ein Argument!). Natürlich wurden auch die Vorteile für den
Patienten (z.B. Vermeidung doppelter Untersuchungen, Erkennung von
Wechselwirkungen von Medikamenten) vorgebracht, die unbestritten sind, aber
die auch nicht das Argument aus dem Weg räumen, daß die gewählte
Implementierung einfach unzureichend ist und die Rechte der Patienten
massiv verletzt.
Was ist das Ergebnis der Petition? Jede Seite hat seinen Standpunkt
klargemacht. Wird das irgendwelche Konsequenzen haben? Mit ziemlicher
Sicherheit: Nein. Die Politik sitzt am längeren Hebel – wenn sie nicht
will, dann will sie nicht. Und so ist es auch hier. Alles nur eine
Schauveranstaltung!
Beim Bundestag findet sich auch noch ein Bericht über die
Sitzung.
Ich hatte ja weiter unten schon einen Bild-Artikel mit muffigen
Statements von Ampel-Politikern verlinkt. Einige YouTuber haben aber noch
Äußerungen von Saskia Esken aufgegriffen und diskutiert: Ihr kommt nicht
einmal ansatzweise der Gedanke, daß die SPD etwas falsch gemacht haben
könnte. Nein, binnen Sekunden dreht sie das Thema und beschwert sich
darüber, daß die AfD so im Aufwind ist, und erzählt bestimmt eine Minute
lang, was für böse Pläne die AfD doch hätte und wie sie Deutschland
kaputtmachen würde. Daß Deutschland schon da ohne die AfD angekommen ist,
hat sie nicht realisiert. Gespickt ist das natürlich mit den üblichen
linken Lügen, z.B. daß die Migranten Deutschland aufgebaut hätten.
Zwei dieser YouTube-Videos finden sich
hier und
hier. Die
Zitatstellen kann man ganz gut finden, wenn man nicht alles anschauen
will.