Merkelgegner behaupten das schon lange. Nur kommen jetzt solche Töne auch
immer öfter aus den Kreisen ehemaliger Mitstreiter. Der ehemalige
Vizefraktionschef der CDU Fraktion, Arnold Vaatz, 2021 aus dem Bundestag
ausgeschieden, gibt der NZZ ein Interview, das eine Generalabrechnung mit Angela
Merkel ist. Er bereut auch, daran mitgewirkt zu haben. Er benennt die
Probleme, die sie geschaffen hat, beschönigt nichts.
Punkte, die die noch vorhandenen Merkelanhänger in der CDU bestimmt nicht
wahr haben wollen. Man könnte hoffen, daß die Kritik aus den eigenen Reihen
diese Leute ein bißchen nachdenklich macht. Eher ist aber zu erwarten, daß
er von diesen als Nestbeschmutzer diskreditiert wird. Na ja, es ist ein
Thema, mit dem die CDU fertigwerden muß. Rechts von der CDU dürfte aber
kaum Widerspruch zu den Ansichten des Herrn Vaatz aufkommen.
Interessant ist noch, daß der Herr Vaatz Hoffnung auf die Ostdeutschen
setzt. Sollten die uns tatsächlich am Ende retten, könnte ich meinen Mißmut
darüber vergessen, daß der Westen damals Abermilliarden hinüber gepumpt
hat.
Die Junge Freiheit hat das Interview zusammengefaßt für den, dem
das Interview zu lang ist.
Eine gute Nachricht, zumindest für Österreicher: Nach der Slowakei will
jetzt auch die österreichische Regierung den Erhalt des Bargeldes und die
Pflicht zur Annahme in Geschäften in der Verfassung festschreiben.
Der Autor beim Exxpress regt sich zu recht auf, daß die
Presseagentur Reuters dieses Bestreben als Rechtsextrem bezeichnet. Früher
in der »freien Welt« waren Presseagenturen Unternehmen, die Nachrichten,
also Fakten, gesammelt haben und diese an Medienbetriebe –
Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsender, wertungsfrei
verkauft haben. Parteiliche Agenturen kannte man früher nur aus totalitären
Staaten, wie zum Beispiel Nowosti in der UdSSR oder der Allgemeine Deutsche
Nachrichtendienst (ADN) der DDR, über die man natürlich im Westen die Nase
rümpfte.
Aber heute sind wir so weit, daß der politische und auch mediale,
mittlerweile im links-marxistischen Milieu angelangte Mainstream, in dem
sich auch die europäischen Presseagenturen bewegen, alles als rechts oder
gar rechtsextrem umrahmt, was konservativ ist oder was die Freiheit der
Bürger betrifft: ob die Freiheit, sich auf Autobahnen schnell zu bewegen,
sich impfen lassen oder nicht, durch Volksentscheide an der Entwicklung des
Landes mitzuwirken oder frei von Überwachung und Beschränkungen zu sein,
wie es sich auch durch die anonyme Verwendung Geldes und natürlich auch
durch den physikalischen Besitz von Geld ausdrückt. Der Spruch »Bargeld ist
gedruckte Freiheit«, der sich aus einem Werk von Fjodor Michailowitsch Dostojewski
ableitet, faßt das kurz und bündig zusammen!
Leider ist es sehr unwahrscheinlich, daß dieses Thema auf Deutschland
überschwappen wird, schon allein deshalb, weil die AfD genau das schon
lange fordert. Und ein Thema der AfD aufzugreifen ist bei uns ein Tabu,
dessen Bruch mit standrechtlichem Canceln bestraft wird. Deshalb wird sich
auch bei den anderen Oppositionsparteien, geschweige Regierungsparteien,
niemand finden, der das Thema in den Mund nimmt, auch wenn er vielleicht
insgeheim sich dieser Forderung anschließt.
Hinzu kommt, daß, während andere EU-Staaten mittlerweile hin und wieder
Zeichen der Vernunft zeigen, wie zum Beispiel in der Migrationspolitik,
sich Deutschland weiter und weiter in den dummen Wahnsinn des politisch
Korrekten hineinsteigert, mit ihrer Ampelkoalition in den totalitären
Super-Nanny-Staat steuert, und sich international isoliert und lächerlich
macht, ähnlich wie die USA. Im Moment ein absolut hoffnungsloser Fall.
Focus faßt zusammen, wie uns im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
»zufällige« Passanten vorgestellt werden, bei denen es sich um linke
Politiker, Aktivisten oder gar ÖR-Kollegen handelt, oder in Talkshows
»neutrale« Gäste, speziell »Wissenschaftler« mit scheinbar objektivem
Blick, vorgestellt werden, die aber tatsächlich für linke Parteien oder
Organisationen aktiv sind.
Ich will jetzt nicht über Björn Höcke diskutieren, der den hassenden und
hetzenden Mainstream-Medien nach ja als Schurke unmittelbar hinter Hitler
kommen muß, jedoch selbst am anderen Rand der Einschätzungen auch nicht als
Unschuldsengel daherkommen wird. Er hat aber diese Tage einen Satz gesagt,
den ich schon lange vertrete: Die EU muß sterben…! Ich halte
diese EU für grundlegend, intrinsisch bösartig, voller Leute, die
innerlich von Kopf bis Fuß korrupt, machtgierig und ideologisch verbrämt
sind, die nur ihre eigenen Interessen im Sinn haben, aber nicht die der
Europäer. Ursula von der Leyen ist da sicherlich die Speerspitze, aber bei
weitem nicht die einzige Person. Tatsächlich kenne ich in der Kommission
keinen, mit dem ich irgendeine positive, schätzenswerte Eigenschaft
assoziiere (Vorschläge gerne willkommen!). Auch bei den
EU-Parlamentsabgeordneten aus den sogenannten Altparteien fällt mir niemand
ein. Da kommt noch hinzu, daß das Parlament gerne als Friedhof für
abgehalfterte, in Ungnade gefallene Politiker genutzt wird, denen man die
Schmach des öffentlichen Absägens ersparen will.
Und ich habe die Tage mal wieder einen Link auf die Website
Netzpolitik.org bekommen, der mich wieder in dieser Ansicht bestärkt.
Früher habe ich noch regelmäßig die Website besucht. Zwar hatte sich der
Gründer Beckedahl schon am Anfang als Freund der Grünen positioniert, aber
erst in den letzten Jahren ist die Website stark nach links abgedriftet und
zudem wird bis zum Erbrechen durchgegendert – selbst männliche Autoren
werden als »die Autor:in« gekennzeichnet. Das war zu viel für mich.
Nun, auf jeden Fall hat die sich um Datenschutz kümmernde Website
einen Artikel zu einem Thema veröffentlicht, das sonst nirgendwo
auftaucht: Es geht darum, daß die USA als Gegenleistung für die Teilnahme
an einem vereinfachten Visa-Verfahren für Besucher der USA Zugriff auf die
biometrischen Daten der Bürger der EU-Staaten verlangt. Statt den
Amerikanern einen gepflegten virtuellen Fußtritt zu geben, denkt die EU
tatsächlich darüber nach, den Amerikanern das zu erlauben. Dazu muß man
wissen, daß EU-Staaten schon fleißig biometrische Daten ihrer Bürger
sammeln, und zwar nicht nur von denen, die sich etwas zu Schulden haben
kommen lassen. In Deutschland betrifft das die biometrischen
Paß-/Personalausweisbilder. Die biometrischen Fingerabdrücke werden
(angeblich!) bei uns noch nicht gespeichert, aber das ist nur eine Frage
der Zeit: Die EU hat das schon alles auf dem Plan, will die
Mitgliedsstaaten zum Sammeln verdonnern, diese dann zentral speichern und
den Behörden zur Verfügung stellen.
Wenn, wie der Artikel beschreibt, schon Deutschland und Frankreich, die
nun bei staatlichen Zugriffen nicht gerade als datenschutzfreundlich
gelten, Zweifel anmelden, unterstreicht das nochmal, wie heikel der Wunsch
ist. Es ist offensichtlich, daß die EU gegen das Wohl und die Interessen
der Bürger arbeitet. Und das ist jetzt kein Einzelfall. Wenn ich nachdenke,
fallen mir schnell eine Handvoll weiterer Beispiele ein –
Griechenlandrettung/Euro-Währungspolitik, Migrationskatastrophe inklusive
des »Global Compact for Migration«, die ganze Corona-Krise, die
Kriegstreiberei im Ukraine-Konflikt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die
EU repariert, noch in ein System (zurück-) transformiert werden kann,
welches nicht mehr gegen, sondern wirklich für die Bürger – in
demokratischer Demut – arbeitet. Ausgeschlossen!
Ich habe das damals im März schon mitbekommen, einige Bild-Leser wohl
nicht. Die Bild nimmt das zum Anlaß, sich über die geplante Einführung
eines »Deutschlandtakts« bei der Bahn im Jahr 2070 aufzuregen.
Andere Nationen haben bis dahin vermutlich Mond und Mars besiedelt und
bieten Linienflüge dorthin an. Aber bestimmt ist die Einführung eines
Deutschlandtakts ein weitaus komplexeres Unterfangen…
Eine kleine Nachricht, die den ganzen Wahnsinn der deutschen
Kuschelpolitik bei den Migranten skizziert: Ein Afghane vergewaltigt ein
Mädchen. Während das Mädchen nach vier Jahren immer noch psychiatrische
Behandlung braucht, wird der Afghane lediglich zu einem Antiaggressionskurs
verurteilt – nicht einmal eine Strafe auf Bewährung, obwohl er auch noch
andere Mädchen belästigt hat. Begründung: Er sei ja gut integriert!
Eigentlich ein Musterbeispiel der Integration!! Er kann auch in seine von
Taliban beherrschte Heimat in den Urlaub fliegen, obwohl er von dort wegen
angeblicher politischer Verfolgung geflohen war. Da seine »Flucht« 2015
stattfand: War er damals selber ein Taliban und mußte er von den
Amerikanern fliehen, oder wie muß ich das jetzt verstehen?
Nachtrag: Die JF hat noch einen Kommentar hinterhergeschoben.
Der Autor sieht das genauso.
Nachtrag 2: Ein weiterer Bericht bei Tichys Einblick.
Nachtrag 3: Auch die Bild regt sich nun auf, hier und hier.
Wiedereinmal ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk dabei erwischt
worden, wie er Mitarbeiter in einer Befragung durch Reporter als
»zufällige« Passanten ausgibt, die dann auch ganz zufällig die
links-grün-politisch korrekte Äußerung tätigen. Entdeckt und berichtet hat
das wohl der bekannte Twitter-Nutzer »Argo Nerd«, mittlerweile ist das auch bis zu den
Online-Portalen der Zeitungen vorgedrungen, wie zum Beispiel beim Focus. Der Clip wurde offenbar bei der Tagesschau
ausgestrahlt, und deshalb fühlte sich der für den Beitrag zuständige
Chefredakteur vom WDR auf Twitter genötigt zu reagieren. Die Ausrede ist
aber hanebüchen: Der Reporter in dem Clip habe nicht verstanden, daß das
eine Kollegin sei – wegen der vielen Nebengeräusche. Hält der die
Zuschauer mittlerweile für so blöd, daß die das glauben? Und seine
Mitarbeiter haben das dann nicht einmal gemerkt, als sie beim
Zusammenschneiden den Namen ihrer Kollegin eingeblendet haben? Hallo? Noch
alle Tassen im Schrank?
Nachtrag: Der Focus kommt jetzt auch langsam darauf, wie blöd diese Ausrede
ist.
Nachtrag 2: Bild fragt beim Sender nochmal nach.
Oh, was sind das für »schöne« Zahlen: Laut Focus haben wir 587.000 Migranten, die prinzipiell arbeiten
könnten, aber es nicht tun. Und das sind ja auch alles Fachkräfte, wie die
Politik und die Medien es uns jahrelang erklärt haben: 87% haben keine
abgeschlossene Berufsausbildung. Ob bei den restlichen 13% der
Ausbildungsstand den deutschen Bedürfnissen entspricht, ist da noch nicht
einmal in Frage gestellt. Allein die Migranten kosten uns lächerliche 436
Millionen Euro – pro Monat! Also 5,2 Milliarden Euro im Jahr!
Der AfD-nahe »Abgeordneten-Check« beziffert in einer Rund-E-Mail, daß
allein im letzten Jahr 15,4 Milliarden Euro Sozialhilfe an Migranten
ausgezahlt wurde! Laut der ebenfalls AfD-nahen »Freien Welt« machen die
Migranten mittlerweile 50% der Sozialhilfeempfänger aus.
Ich möchte noch auf einen Artikel von Josef Kraus zu den 25 Jahren Rechtschreibreform
verweisen. Er war als Lehrer 30 Jahre lang ehrenamtlicher Präsident des
Deutschen Lehrerverbandes und war in dieser Funktion ein harter Mitstreiter
bei den Gegnern dieser unsäglichen Reform. Sein Artikel geht detailliert
auf die Entwicklungsgeschichte, auf die Akteure und auf die Folgen ein. Das
ist Journalismus und nicht das kritiklose Blabla der DPA!