Ich hatte ja von der Kontosperrung beim britischen Politiker Nigel
Farage berichtet. Offenbar hat das jetzt ein politisches Nachspiel.
Der Blogger Danisch berichtet, daß die britische Regierung nun
ein Gesetz plant, das es Banken verbieten soll, ihre Kunden politisch zu
diskriminieren.
Nachtrag: Noch ein Video von Farage dazu
Ferda Ataman, die Frau mit türkischen Wurzeln, die in ihrem früheren Leben als
Mitglied der »Neuen Deutschen Medienmacherinnen« Deutsche rassistisch als
Kartoffeln beschimpft und auch noch einen Preis »Goldene Kartoffel«
vergeben hat und sich jetzt als Antidiskriminierungsbeauftragte des
Bundes verdingt, will das Gleichbehandlungsgesetz massiv ausdehnen.
Insbesonders der Vorschlag, daß allein subjektive Verdachtsmomente einer
Diskriminierung – also, mit anderen Worten, beweislose Vorwürfe –,
ausreichen sollen, um Firmen und Personen gerichtlich verurteilen zu
lassen, stößt auf massive Kritik. Juristen halten das für
grundgesetzwidrig. Auch will sie für ihren Posten, der Teil der Exekutive
ist, auch Klagerecht bekommen, also judikative Komponenten. Auch das
widerspricht dem Grundgesetz mit seinem Prinzip der Gewaltenteilung. Ihr
Posten würde im Prinzip zu einer Überwachungsbehörde mutieren.
Es soll ihrer Meinung nach auch ein Verbandsklagerecht geben.
Organisationen können dann Unternehmen mit Verfahren wegen vorgeblicher
Ungleichbehandlung überziehen, so, wie es die Deutsche Umwelthilfe heute im
Umweltsektor betreibt. Kritiker sehen daher auch ein hohes Risiko für
Mißbrauch, Falschbeschuldigungen und Erpressungen.
Die Frau gehört übrigens auch zu solchen Leuten, die der AfD vorwerfen,
sie wolle die Demokratie abschaffen, dabei sich selber am übelsten an der
Demokratie versündigen.
Berichte bei der Bild (Artikel 1, Artikel 2, Artikel 3), Focus, Welt (Artikel, Video), Tichys Einblick.
(Wer den Artikel bei Tichy gelesen hat, wird vielleicht bemerkt haben,
daß das »Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz« eine Benachteiligung wegen
einer bestimmten politischen Meinung nicht kennt – man könnte sich
allerdings auf die Weltanschauung zurückziehen!)
Nachtrag: Die FDP ist entrüstet, stellt sich dagegen. Sie bereut, damals der
Personalie Ataman zugestimmt zu haben, und stellt ihren Verbleib in Frage.
Dagegen gebe es Rückendeckung von den rechtsstaatsfeindlichen Grünen und
SPDlern.
Gefühlt hatte man immer schon den Eindruck, nun bestätigt eine EU-weite
Studie genau das: Die eigentlichen Intoleranten sind nicht die
Konservativen, »Rechten«, sondern Linke und Grüne. Die
Junge Freiheit berichtet und kommentiert.
Schade. Die Klage gegen den Audi-Gendersprache-Leitfaden ist vom OLG München
zurückgewiesen worden. Heise schreibt: »Doch die Richter sahen keinen
Verstoß gegen das Allgemeine Gleichstellungsgesetz oder andere Gesetze. Die
Zivilkammer betonte, es gebe kein Recht für Gegner von Gendersprache, ›in
Ruhe gelassen zu werden‹.« Das riecht mal wieder so nach Doppelstandards –
ein Transsexueller soll sich nicht damit abfinden müssen, falsch
angesprochen zu werden, zumindest nach den Plänen der Bundesregierung, ein
Mann jedoch als »Mitarbeiter_in«.
Nun ja, ich denke, das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen.
Nachtrag: In einem Leserkommentar habe ich einen Aspekt gefunden, den ich
noch nicht kannte: Wenn man bei dem »-er« bei aus Verben gebildeten
Substantiven (»Fahrer«) fälschlich behauptet, das sei eine
männliche Form, dann müsse man bei Pluralformen, die auf »-en«
enden, sie für eine weibliche Form halten, weil das ja bei dem Wort
»Frauen« auch der Fall sei. Somit sei ein Begriff wie »Kollegen«
doch eigentlich generisches Feminimum, und damit die deutsche Sprache
relativ ausgewogen.
Nun ja, der Schreiber bringt noch viele andere Argumente, und ob alle
linguistisch tragfähig sind, weiß ich nicht. Aber das eigentliche Problem
ist, daß die Genderisten an Argumenten eigentlich gar nicht interessiert
sind. Es geht um sichtbare Symbole ihrer Ideologie – Regenbogenflaggen oder
die Faeserschen »One Love«-Armbinden (wie früher halt die Nazis, nur andere
Symbole). Wissenschaftliche Begründungen dafür bedarf es nicht.
Der Politikwissenschaftler Werner Patzelt sagt es ganz klar (Interview
beim »Redaktionsnetzwerk Deutschland«, Zusammenfassung bei der
Jungen Freiheit): Die CDU sitzt in einer strategischen Sackgasse.
Die merkelsche Migrationspolitik, die Linksausrichtung und das Abkanzeln
jeglicher Kritik daran haben zu einer Wählerflucht zur AfD und zu einer
Verzwergung der Partei geführt.
Wenn nächstes Jahr in Deutschland die Europa-Meisterschaft ausgetragen
wird, wird diese woke und politisch hyperkorrekt. Wie die Junge Freiheit berichtet, haben die Organisatoren praktisch
alle relevanten Opferorganisationen und diverse links-, klima- oder
öko-ausgerichtetete Organisationen aus der »Zivilgesellschaft« eingeladen
mitzuwirken.
Fußball wird da wohl zur Nebensache. Ich hoffe, die Fans werden das
entsprechend würdigen.
Geht's noch? Julian Reichelt ist von dem Berliner »Queerbeauftragten«
jetzt wegen angeblicher »Volksverhetzung« angezeigt worden, soll mundtot
gemacht werden. Was hat er Böses gesagt? Er hat sich darüber aufgeregt,
daß vor dem Polizeipräsidium in Berlin Regenbogenfahnen gehißt worden
sind, und dies indirekt mit der ideologischen Beflaggung öffentlicher
Gebäuden im Dritten Reich verglichen. Ja, ich stimme Reichelt da zu.
Ich hatte das in anderen Blogbeiträgen auch schon kritisiert. Man ist in
Deutschland wieder so weit!
Gerade bei Danisch gelesen mit Verweis auf einen Focus-Artikel: Die sechs »Deutschen«, die auf Mallorca eine
Gruppenvergewaltigung vorgenommen haben sollen, haben – Trommelwirbel –
Migrationshintergrund. Ich hatte mich das schon von Anfang an gefragt,
paßte so ins Schema, wollte es aber nicht aussprechen…
Böse Zungen behaupten schon länger, daß Faeser auch deshalb möglichst
alle schnell einbürgern will, um so Ausländerkriminalität zu bekämpfen –
wobei es natürlich keine Bekämpfung ist, sondern nur Roßtäuscherei.