Der Spiegel versucht, die Vorwürfe von Elon Musk bezüglich der von der
Bundesregierung mitfinanzierten »Seenotrettung« als Verschwörungstheorie zu
framen, was nun wirklich absurd ist, weil meines Wissens Baerbock & Co.
das zugegeben hat und auch nicht in der Erwiderung bestreitet. Auch dafür,
daß die »Retter« die Migranten direkt vor der afrikanischen Mittelmeerküste
abholen und mit den Schleppern zusammenarbeiten, gibt es genügend Beweise.
Da hat sich jetzt sogar der Focus vorgetraut und das als Hauptnachrichten
verbreitet.
Diese Spiegel-Dreistheit hat Elon Musk so erzürnt, daß er mit einem
deutschen Satz das kommentiert: »Du hast nicht mehr alle Tassen im Schrank«. Ich bin wirklich nicht
ein uneingeschränkter Verfechter von Elon Musk, aber hier hat er so
recht!
Der Newcomer unter den »alternativen« Medien, Apollo News, hat zwei
interessante Artikel, in denen man erkennen mag, was die Grünen unter
Demokratie verstehen.
Falls die Grünen in Bayern an die Macht kämen – was im Moment zum Glück
eher unwahrscheinlich ist –, dann wollen sie einen »Notfallplan zum Schutz der Demokratie« initiieren: Was nicht linke
Politik ist, muß offenbar verhindert werden. Wenn Hubert Aiwanger auch nur
ansatzweise umgekehrt sieht, dann ist der natürlich der böse alte Mann –
und Nazi. Eine Maßnahme ist die Bildung eines Rates aus
zivilgesellschaftlichen Akteueren. Also wieder mal dem Modell der
kommunistischen, antidemokratischen Räterepublik nachempfunden. Und dann
noch aus der sogenannten »Zivilgesellschaft«: Man erinnere sich: Damit
werden keineswegs die Bürger Deutschlands bezeichnet, sondern politische
NGOs, die hintenherum je nach ihrem politischen Weltbild selektiv vom Staat
gefördert werden und dann natürlich auch entsprechend für diesen »Rat«
ausgewählt werden. Hat mit »Demokratie« rein garnichts zu tun!
In dem zweiten Artikel geht es um die Äußerungen von Elon Musk zur
»Seenotrettung« im Mittelmeer. Wenn also jemand seine Meinung frei äußert –
ja, auch ein Superreicher ist nur jemand – und die nicht paßt, so muß er
nach Vorstellung der Grünen gecancelt werden. Behörden sollten eingreifen, Musk enteignet werden. Gleichzeitig
behauptete Karin Göring-Eckardt in der Sendung »Hart aber fair« vom 25.
September 2023 gegenüber Tino Chrupalla, man könne im heutigen Deutschland
doch alles sagen (leider keine
bessere Quelle gefunden, es ging um die Kontokündigung bei Chrupallas
Bank, weil er AfD-Mitglied ist). So ist die verzerrte Selbstwahrnehmung der
Grünen.
Ein Video
(englisch) zeigt, wie die Niederländer Bahnhöfe (um-) bauen.
Komfortabel, praktisch, schön, offen, konfliktfrei zwischen den Nutzern
(Fußgängern, Radlern, Autofahrern). Da kann man als Deutscher neidisch
werden. Wir haben
dafür so etwas, ganz aus meiner etwas weiteren Umgebung (synthetisch
vorgelesene Google-Bewertungen des Bahnhofs Hagen Vorhalle, und ich kann
bestätigen, daß die weitestgehend richtig sind).
Machte heute die Runde durch die Presse, speziell auch in der
alternativen Presse. Ein kleiner Dialog zwischen Elon Musk und Baerbocks
Außenministerium. Musk war überrascht, daß die Bundesregierung die
»Seenotretter« mitfinanziert, die die Migranten an der afrikanischen
Mittelmeerküste aufgreifen und sie nach Europa, speziell Italien, bringen,
und fragte, ob die deutsche Bevölkerung wisse, was da abläuft. Auf die
Erwiderung vom Außenministerium, daß das das Retten von Leben sei, fragte
Musk, ob die deutsche Bevölkerung das unterstütze und sie schon mal eine
Umfrage gemacht haben. Außerdem betrachte er das als eine Verletzung der
Souveränität Italiens durch die Deutschen, wenn sie die Migranten dort
hinbringen. Am Ende zieht er noch den Begriff »Invasion« aus der
Tasche.
Die Mainstream-Medien lassen hier und da schon mal einen kleinen Teil der
Geschichte weg. Eine schöne, komplette Zusammenfassung mit ein bißchen der weiteren
Entwicklung hat Tichys Einblick. Dort ist auch eine
schöne Animation aus dem Jahr 2016 verlinkt, die aus den
Positionsdaten der »Rettungsschiffe« gemacht wurde – man sieht schön, wie
die Migranten direkt von der Küste Afrikas abgeholt werden. Das wird heute
nicht anders sein.
Heise berichtet, daß soeben still und leise eine Gesetzesänderung
die letzte Hürde des Bundesrates passiert hat, mit der nicht nur die
biometrischen Bilder, die für Pässe, Personalausweise und anderen Ausweise
erfaßt wurden, systematisch von den Behörden abgerufen werden dürfen,
sondern jetzt auch in andere Systeme eingespeist werden dürfen.
Ein Leser im Heise-Forum erinnert daran, daß bei der Einführung
biometrischer Merkmale bei den Ausweisen uns versprochen wurde, diese
würden nur und ausschließlich dafür benutzt, die Fälschungssicherheit zu
erhöhen – also daß der Ausweis tatsächlich zu der Person gehört, die ihn
vorlegt.
Nun, was interessiert das Geschwätz von gestern, erst recht, wenn das
ganz andere Politiker waren? Aber es war höchstwahrscheinlich sowieso nie
die Absicht, sich an die Zusagen zu halten. Es ist die schon tausendfach
praktizierte Salamitaktik, klein und unbedeutend anzufangen und dann die
Regeln immer mehr zum eigentlichen Ziel auszudehnen, möglichst, wenn gerade
niemand so genau hinschaut.
Ganz meine Meinung: »Bürgerräte sind Mitmachtheater« (NZZ) Offenbar startet an diesem
Freitag der erste »Bürgerrat«. Mal schauen, wie das in der
deutschen Presse verfolgt wird – kritisch oder nicht. Ein
Gradmesser, inwieweit der Vorwurf der »Systempresse« zutrifft.
Heise berichtet über die aktuelle Entwicklung zur geplanten
Chat-Überwachung durch die EU. Gegner wollen aufgedeckt haben, daß die
»pro«-Lobbyisten von amerikanischen Organisationen und Firmen finanziert
werden. Letztere versprechen sich Geschäfte mit dem Verkauf entsprechender
Software. Soetwas sollte meiner bescheidenen Meinung eigentlich in einem
Rechtsstaat illegal sein! Und die zuständige linke Kommissarin Ylva
Johansson ist derzeit auch nicht von ihrem Vorhaben abzubringen, lügt herum
(»Eine generelle Überwachung finde nicht statt«) und mißbraucht den
Mißbrauch von Kindern (»Ich bin stolz, an der Seite von Überlebenden […] zu
stehen«).
Warum wird beim Thema Migration in Politik und Medien gerade so viel über
Grenzkontrollen gesprochen? Weil das so wunderbar vortäuscht, man würde
etwas gegen die Migrationsflut tun. Und es ist billig, weil niemand
kontrollieren kann, ob die Grenzkontrollen wirklich verstärkt werden.
Tatsächlich ist es so – und Faeser hat das auch in einem Interview (oder
Talk-Sendung) ganz klar gesagt –, daß kein Migrant zurückgeschickt wird. Er
braucht nur das magische Wort aus vier Buchstaben zu sagen, schon darf er
bleiben. Das hat erst vor fünf Tagen das woke EuGH geurteilt.
Der einzige echte, aber bescheidene Nutzen ist, daß man vielleicht ein
paar Schlepper festnehmen kann. Aber die werden sich schnell anpassen, ihre
Kunden vielleicht 500 Meter vor der Grenze aus dem Fahrzeug scheuchen mit
Fingerzeig in die richtige Richtung.
Nachtrag: Oh, ich wußte nicht, wie recht ich doch habe: »BILD exklusiv! Keine echten GrenzkontrollenDer große
Faeser-Bluff«