Wir sind jetzt wirklich bei der binären Gesellschaft angekommen:
Deutschland unterteilt sich in »die Guten« und in »Nazis«. Und wenn einer,
der von den Guten als Nazi »markiert« wurde (so nennt man das heute),
wiederum die Guten als Nazis bezeichnet, ja dann ist das natürlich sofort
Volksverhetzung und wird zur Anzeige gebracht.
Hintergrund ist die Eskalation um das gemeinsame Bild von Harald Schmidt,
Hans-Georg Maaßen und Matthias Matussek und das »Kontaktschuldprinzip«, das
da von den Guten angewendet wird. Ich schrieb ja schon davon. Laut Spiegel hat Maaßen einen neuen Aufreger-Tweet bei X verfaßt, den
ich hier mal zitieren will:
In den 1930er Jahren hieß es: »Kauft nicht bei Maaßen.« Geschichte
wiederholt sich. Die Nazis heute sind im Unterschied zu ihren Vorfahren so
verblödet, daß sie noch nicht einmal merken, daß sie Nazis sind.
Ich gehe davon aus, daß sich sein »Kauft nicht bei Maaßen« genau auf
dieses Kontaktschuldprinzip bezieht – es geht um Ausgrenzung, Isolation,
Absonderung, Verächtlichmachung. Ich finde den Vergleich passend und
legitim, andere offenbar nicht: Er hat eine (weitere) Anzeige wegen
angeblicher Volksverhetzung am Hals, von einem Wächter über die
Unberührbarkeit und Einzigartigkeit des Holocausts.
Die drehen wirklich durch. Apollo News schreibt: »Wer eine Transfrau einen Mann nennt, soll künftig wegen
Körperverletzung verurteilt werden können«. Ja, als Körperverletzung!
Im wiederholenden Fall könne man das juristisch als Mobbing betrachten, und
das wiederum könne auch als Körperverletzung gewertet werden. Wegen ein
paar Worte zum Schwerkriminellen!
In den USA halten schon 44% der Millennials, also der um 2000
Geborenen, für richtig, das Misgendern als kriminelle Vergehen zu
verurteilen! Damit liegt dann die Bundesregierung ja gut im woken
Trend! Wahrscheinlich schauen die die gleichen YouTube-Beiträge wie ich
(wie zum Beispiel den
hier, von dem ich den Artikel habe, oder auch
welche von Ben
Shapiro). Während der YouTuber und ich davon angewidert sind, lassen
die sich jedoch davon inspirieren. Oder sie gehen gleich auf Tiktok, das
wohl die Hauptquelle dieser Videoclips ist.
Ich frage mich, wie lange es bei der Taktgeschwindigkeit noch dauern
wird, bis man für das »Misgendern« die Todesstrafe fordert. Oder für die
Transsexuellen das Recht fordert, die Misgenderer an Ort und Stelle zu
liquidieren. Es eskaliert, es ist ein Kreislauf unter den Genderspinnern
und Transaktivisten in Aktion, ich weiß nur noch nicht welcher. Geht es um
Selbsterhöhung, vermeintliche Überlegenheit, Machtausübung und subversive
Machtübernahme, Haß auf die »Normalos«?
Ich hoffe nur, daß langsam etwas anders eskaliert: Die Wut eben dieser
Normalos darüber, sich von jedem Polit- oder Pressefuzzi auf der Nase
herumtanzen lassen zu müssen, gleichzeitig sich Geld, Wohlstand, Sicherheit
und Freiheit aus den Taschen ziehen zu lassen. Die von einem linken
SPD-Lehrer angezettelte Aiwanger-Intrige (»wer hat uns verraten –
Sozialdemokraten«) könnte da durchaus auch noch ein bißchen als Katalysator
wirken. Irgendwo hatte ich heute gehört, zumindest in Bayern sei eine
Mehrheit auf der Seite vom Aiwanger.
Im »Global Compact for Migration«, den Angela Merkel und ihre Junta ja
nicht schnell genug unterschreiben konnten, wurde damals schon von
Kritikern zwischen den Zeilen gelesen, daß Einheimische gegenüber Migranten
benachteiligt werden sollen. Jetzt hat das Museum der Zeche Zollern – ein staatlich finanziertes
Industriedenkmal im Dortmunder Westen – an manchen Tagen Weiße von einer
Ausstellung ausgeschlossen. Für mich ist das staatlicher Rassismus.
Zwar noch harmlos, aber der Anfang ist gemacht!
Irgend jemand hat die Rede Wladimir Putins, die er 2001 auf Deutsch im
Bundestag gehalten hat, neu auf YouTube hochgeladen. Was schreibt einer
dazu? »Mensch, der kann ja besser Deutsch als Annalena Baerbock!« – hab'
ich gelacht!
Wie mit der Impfung werden in Sachen elektronischer Patientenakte (ePA)
immer wieder die gleichen Stories von der Politik wiederholt und von der
Presse wiedergegeben, bis es (fast) alle glauben.
Es ärgert mich gerade, daß sonst die doch noch relativ wache NZZ hier
wohl gerade ein Aufmerksamkeitsdefizit hat: In einem Frage-Antwort-Spielchen schreibt sie zur Sicherheit:
Auf dem laut Ministerium sicheren, in sich geschlossenen Netz der
Telematikinfrastruktur sollen die verschlüsselten Daten gespeichert
werden – nicht auf den Endgeräten der Patienten oder der Ärzte. Beide
Parteien greifen über ihre Geräte nur darauf zu. »Niemand außer den
Versicherten und denjenigen, die aufgrund des Behandlungskontexts eine
Berechtigung besitzen, kann die Inhalte lesen«, heißt es vom
Ministerium.
Das Zauberwort Verschlüsselung taucht auf und alles ist gut!
In dem Text steht auch, daß die Daten aus dem ePA an die Pharmaindustrie
weitergegeben werden sollen, natürlich nur pseudonymisiert, uns
schon lange bekannt. Niemand fragt sich mehr, wie Daten gelesen und
pseudonymisiert werden können, wenn sie doch verschlüsselt sind, und, wie
es oben heißt, von niemanden außer den oben genannten gelesen werden
können. Macht es da nicht mal bei den Journalisten klickeliklick?
Das Thema mit der Verschlüsselung und der Pseudonymisierung habe ich ja
schon mehrfach in meinem Blog thematisiert und daß das alles eine Farce ist
– ich weiß nur selber nicht mehr, wo. Das ist übrigens auch noch ein Punkt,
den ich in meinem Blog lösen möchte. Ideen habe da schon paar, komme aber
leider zeitlich einfach nicht dazu.
Der Heise-Verlag, auch wenn er in meinem Ansehen mittlerweile tief
gesunken ist, liefert aber diesbezüglich immer noch sehr gute und ausführliche
Informationen.
Kontaktschuldprinzip: Weil sich Harald Schmidt mit Matthias
Matussek und Hans-Georg Maassen hat ablichten lassen, ist er für Jan Böhmermanni vermutlich schon bald der leibhaftige
Adolf.
Der Mann ist kein Satiriker, dazu bräuchte es Intelligenz und Scharfsinn.
Ein verbales,linksradikales Trampeltier wäre als Bezeichnung sicherlich
angebrachter. Seine Hinterlassenschaften sind wie ein Hundehaufen, in den
man versehentlich hineintritt und den man schnellstmöglich wieder von
seinen Schuhen haben will. Wird Zeit, daß der von der Bildfläche
verschwindet.
Nachtrag: Böhmermanns letztes Verleumdungsopfer, der
Ex-BSI-Präsident Arne Schönbohm, verlangt jetzt vom ZDF 100.000 Euro Schadenersatz. Ich wünsche ihm
Erfolg und dem ZDF ein bißchen Einsicht, was für ein A… sie da
durchfüttern. Letzters wird aber nicht passieren.
Ich weiß nicht, ich werde den Eindruck einfach nicht los, daß Olaf Scholz rein optisch Mao Zedong Konkurrenz machen will.
Vielleicht ein unterbewußter Ausdruck seiner politischen Sehnsüchte?
Vielen Dank an die SPD mit ihrer Vorreiterrolle in Sachen Zensur
(Netzdurchsetzungsgesetz), vielen Dank an die CDU, daß sie Zensursula (auch
als Ursula von der Leyen) an der Spitze der EU-Kommission plaziert hat:
Seit Freitag ist der »Digital Services Act« für große Social
Media-Plattformen wie Facebook, X/Twitter, YouTube, Telegram usw., aber
auch Apple- und Google-Appstores für die Mobilgeräte und für Wikipedia in
Kraft. Die EU bestimmt, was geschrieben werden darf, und spuren die
Unternehmen beim Löschen nicht, drohen hohe Strafen oder gar das Verbot,
ihre Dienste in der EU anzubieten. Aber wir sind ja sooo demokratisch, und
unsere europäischen Werte, die sind ja sooo toll! Nein, das ist keine
Freiheit, das ist Faschismus. Ich könnte k…
Bin ja gespannt, wann und was ihnen gegen die restlichen Plattformen,
insbesonders die selbstbetriebenen, einfallen wird.
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