Manchmal denke ich mir, es ist gut, daß ich keine Kinder habe. So brauche
ich mir nur Gedanken zu machen, ob der Niedergang Deutschlands langsam
genug ist, daß ich bis zu meinem Lebensende halbwegs über die Runden komme.
Was danach kommt, kann mir dann eigentlich egal sein. Hätte ich Nachkommen,
würde ich mir die angehende Gleichgültigkeit wohl nicht zugestehen.
Nichtsdestotrotz wurmt es mich doch ziemlich, daß nun doch die Anforderungen für die Einbürgerung massiv gesenkt
werden sollen. Um den Anschein zu wahren, hat die sich auch stark nach
links neigende FDP nicht alles so durchgehen lassen. Daß bereits nach fünf,
teilweise nach drei Jahren die Leute eingebürgert werden, halte ich für
einen Witz. So schnell integriert sich niemand. Wie hoch die Anforderung,
für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen, tatsächlich ist, muß ich nochmal
eruieren. Aus meiner Sicht darf so eine Beschäftigung in keiner Form vom
Staat unterstützt werden müssen und auch langfristig ausgelegt sein. Drei
Wochen als Pizzafahrer sollte da nicht ausreichen. Daß teilweise auch die
Sprachanforderungen aufgeweicht werden, halte ich für inakzeptabel. Wir
haben hier in Deutschland schon viel zu viele Parallelgesellschaften. Man
braucht nur mal in die »Nordstadt« von Dortmund fahren. Schon der Begriff
an sich deutet es an: Es ist eine Stadt in der Stadt. Mit deutschen
Verhältnissen hat das auch weniger zu tun. Die Häuser sind
heruntergekommen, die Straßen dreckig und ungepflegt, die Geschäftsnamen
sind türkisch oder gar arabisch, es gibt einen Arbeiterstrich, wo
Tagelöhner ihre Dienste anbieten. In diesem Stadtteil ist auch weit und
breit der einzige Kaufland, der bis Mitternacht offen hat. Ich war da mal
drin. 90-95% der Kunden haben Migrationshintergrund, unterhalten sich in
ihren Muttersprachen, die restlichen deutsch aussehenden Kunden sehen so
aus, als kämen sie aus den untersten sozialen Schichten und könnten es sich
nicht leisten, wegzuziehen. Familien mit kleinen Kindern durchstreifen den
Laden, spät abends um 10, 11 Uhr. Das Café nebenan hat den deutschen Namen
behalten, aber voll in türkischer Hand. Die Auswahl an Gebäck und heißen
Getränken ist der südländischen, arabischen Kundschaft angepaßt. Mein
Bekannter und ich waren leicht erkennbar die einzigen deutschen Kunden in
dem Laden.
Unerträglich finde ich auch, daß die Doppelstaatsangehörigkeit zum
Standard werden soll. Man kann sich nicht gleichzeitig zu mehreren Staaten
bekennen. Jederzeit sich in den anderen Staat zurückziehen zu können
untergräbt die Ernsthaftigkeit, die Verantwortung, das Einstehen, was sich
damit eigentlich verbindet.
Ich frage mich auch, was die »besonderen Integrationsleistungen« sein
sollen, die eine Einbürgerung schon nach drei Jahren ermöglichen sollen.
Niemanden abgestochen zu haben? Nicht mit mehreren Identitäten Gelder
kassiert haben? Dreimal »Nazis raus« gerufen zu haben?
Ich weiß nicht, was die Linken und Grünen an dem Ganzen so erstrebenswert
finden. Es ist ein »Weiter so!« Das zeigt auch der Migrationsgipfel.
Die Junge Freiheit zeichnet ein düsteres Resümee darüber.
Nachtrag: Kommentar beim Focus: Der Doppelpaß ~ wie die Ampel Deutsche zu Wählern zweiter Klasse
macht
Nachtrag 2: Weil ich über Dortmunds Nordstadt schrieb: Hier ein aktueller Bericht, wie es da hergeht.
Nachtrag 3: Zu dem obigen Bild-Artikel über Dortmund hat die Bild
noch dort diensttuende Polizisten befragt – leider hinter Bezahlschranke.
Allerdings schreibt der Focus mal wieder von der Bild ab. Polizisten wollen
dort nicht mehr arbeiten, ihnen wird von Vorgesetzten auferlegt, daß sie
möglichst wenig Migranten kontrollieren sollen. Auch die Junge Freiheit liest die Bild und berichtet.
Eigentlich habe ich über Frank-Walter Steinmeier schon alles gesagt. Ich
habe lange hin- und herüberlegt, ob ich darüber noch blogge. Schlimmster
Präsident der Bundesrepublik. Da wünscht man sich doch glatt einen
Christian Wulff zurück.
Auf der einen Seite bekommt er sein Maul nicht auf, was die
Wahlrechtsreform – die effektive Abschaffung des Direktmandats und Stärkung
der Parteisoldatendemokratie durch die Fokussierung auf die Verhältniswahl
–. Auf der anderen Seite verletzt er das Neutralitätsgebot und geriert sich als Pressesprecher der SPD, indem das Wahlrecht für
16jährige unterstützt, an deren Mündigkeit es seit den »Fridays for
Future«-Demonstrationen erhebliche Zweifel gibt. Ebenso unterstützt er die
Verlängerung der Legislaturperiode von vier auf fünf Jahre und wiederholt
das dumme Argument seiner Genossen. Ich stattdessen würde mir eine Art
Notbremsmöglichkeit in Form eines vereinfachten Volksentscheids wünschen,
um so völlig aus dem Ruder laufende Regierungen wie die Ampel zu stoppen.
Gekrönt wurde das heute mit seiner Lobesrede in der Paulskirche anläßlich
des 175. Jahrestags der Nationalversammlung an diesem Ort. Das hat schon
etwas Ironisches, daß er Teil ist der politisch Aktiven, die fleißig an der
Zerstörung der Demokratie, die damals geformt wurde, arbeiten. Und damit
meine ich nicht nur die Linken und Grünen, sondern alle Altparteien
inklusive CDU, CSU und FDP, die diese Demokratie aushöhlen und für ihre
Zwecke ausschlachten. So vermißt die Kritik bei Tichys Einblick nicht nur
jegliche Selbstkritik, sondern empfindet die Rede an sich leer und
inhaltlich schwach:
»Jubiläum 1848 – eine Steinmeier-Rede aus dem Zettelkasten.«
Auch wenn ich das Thema »Bürgerräte« auf dem Schirm habe und hier schon
mehrfach darüber berichtet habe, ist mir tatsächlich entgangen, daß der
Bundestag letzte Woche die Einsetzung eines ersten »Bürgerrates«
beschlossen hat. Die Junge Freiheit berichtet nun darüber.. Und es ist jetzt schon
eine Farce. Wie schon früher erwähnt, darf der Bürgerrat sich nicht etwa
sein Thema selber aussuchen, sondern es wird ein Thema vorgegeben. Wichtige
Themen gäbe es zuhauf, ob Migration, Kriegsbeteiligung, Gendergaga,
europäische Integration (oder nicht) und und und. Was für ein großartiges
Thema wählen die Ampelmehrheit und die Linken im Bundestag? »Ernährung im
Wandel: Zwischen Privatangelegenheit und staatlichen Aufgaben.« So ein
Schwachsinn! Was haben die vor? Wollen die uns ein Fleischverbot
unterschieben? Das ist aber nur ein Teil des ganzen Wahnsinns. Mehr in dem
oben verlinkten Artikel.
Burda hat eine komplette Kochzeitschrift durch chatGPT schreiben lassen
und ohne Kenntlichmachung veröffentlicht. Und als es dann doch
aufgefallen ist, es schnell als »Experiment« deklariert. Das ist nicht der
erste Fall und wird auch nicht der letzte bleiben. Aus meiner Sicht ein
echtes Problem, für das es im Moment kein Patentrezept gibt. Hmm,
vielleicht könnte man ja mal die KI fragen…
Nachtrag: Gerade noch einen Fall aus Irland gefunden,
ein Meinungsartikel mit generiertem
Autorenbild! The Register berichtet darüber.
Tägliche Gewalt, Messerstechereien, Belästigungen durchgeführt von
Migranten sind nun nicht mehr ein Phänomen von deutschen Großstädten,
sondern betrifft nun auch kleinere Städte wie Plauen mit seinen rund
65.000 Einwohnern, wie die Junge Freiheit berichtet. Danke Merkel, danke SPD &
Grüne!
Nachtrag: Siehe auch Bild
Leider sind die entsprechenden Artikel bei der Welt schon hinter der
Bezahlschranke verschwunden. Das mit den Benin-Bronzen scheint alles viel
komplizierter zu sein. Daß die Bronzen an den Stamm der Benin, speziell an
den Stammesfürsten gegeben werden, sei von vornherein klar gewesen,
zumindest in Nigeria. Nur die beteiligten deutschen Ministerien seien
völlig ahnungslos gewesen. Die Bronzen seien jeweils zu besonderen
Ereignissen im Stamm gefertigt worden und stellten somit eine Art
Geschichtsbuch des Stammes dar. Deshalb seien sie soetwas wie ein
Thronschatz und könnten daher sowieso nie in einem Museum, das nicht
ausschließlich den Benin gewidmet ist, ausgestellt werden, wobei es auch
dann vermutlich nicht passieren würde. Damit ist das Museum unter völlig
falschen Voraussetzungen von Deutschland gefördert worden. Mit der
Museumsidee sind hier »westliche Wertvorstellungen« angewendet worden. Auch
eine Form des Kolonialismus…
Ärger droht nun auch von anderer Seite. Die Benin waren als Zulieferer
von Sklaven am Sklavenhandel beteiligt, haben andere Stämme überfallen und
die Leute an die Sklavenhändler verkauft. Im Gegenzug hätten sie die
Rohstoffe erhalten, aus denen die Bronzen gefertigt wurden. Nachkommen der
Sklaven fordern nun Entschädigungen.
Die Melonenpartei (außen grün, innen rot) hat, wie im Sozialismus üblich,
hier wieder auf ganzer Linie nur Ärger und Zwietracht gesät. Bravo!
Genderideologie at its best… Totalversagen beim European Song Contest,
Deutschland mal wieder auf dem letzten Platz. 18
Trostpunkte von Österreich, Finnland, der Schweiz, Island und
Tschechien. Im Vergleich: de Gewinner – Schweden – hat übrigens 583
Punkte einsammeln können!
Deutschland war übrigens das einzige Land, das weder bei der
Video-Vorstellung noch beim Einzug auf die Bühne die Nationalflagge dabei
hatte – beim ersteren sogar stattdessen mit einer Regenbogenfahne. Das ist
auch international aufgefallen.
Ein
Twitterer hat zwei Bilder gegenübergestellt – eins vom zweiten Sieg
Deutschlands im Jahr 2010 und ein Schnappschuß wohl aus dem
Vorstellungsvideo der Teilnehmergruppe aus 2023.
Nachtrag: Tichys Einblick: Sieg beim Eurovision Song Contest für Schweden – Deutschland letzter
Platz mit Transshow
Auch die Musiker traten so auf […] als peinliche, übersexualisierte
Gruppe mit Weltbelehrungsanspruch. Der letzte Platz ist kein Urteil über
musikalische Qualität – es ist ein Urteil darüber, wie Deutschland
mittlerweile gesehen – und seine rotgrünen, »woken« Werte der staatlich
sexuellen Transformation global abgelehnt werden.