Die Dummheit der Grünen tut schon wirklich weh.
YouTube hatte mir gleich eine neue
Ausgabe von
Julian Reichelt präsentiert. Neben vielem anderen thematisierte er den Kauf
von Twitter durch Elon Musk und zitierte einen Tweet des Grünen Jan Philipp Albrecht:
#Twitter will be ruined very soon. We‘re observing another history
lesson on how quickly great civilizing achievements can be destroyed if
you give evil, narcissist and incompetent people the power to do so.
#musk
bzw. auf Deutsch:
#Twitter wird sehr bald ruiniert sein. Wir beobachten eine weitere
Geschichtsstunde darüber, wie schnell große zivilisatorische
Errungenschaften zerstört werden können, wenn man bösen, narzißtischen und
inkompetenten Menschen die Macht dazu gibt. #musk
Reichelt macht sich zurecht lustig, daß Albrecht Musk als inkompetent
bezeichnet, wo Musk doch mit Paypal, Tesla, SpaceX und StarLink zum zur
Zeit reichsten Menschen der Welt aufgestiegen ist.
Was ihm entgangen ist, daß Albrecht genau die Grünen entlarvt: Denn sie
sind genau das: böse, narzißtisch und inkompetent, und sie zerstören in
Windeseile die zivilisatorischen Errungenschaften – nämlich ganz
Deutschland!
Eine weitere Dämlichkeit höchsten Grades zeigt Claudia Roth. Bei dem
wiederaufgebauten Berliner Stadtschloß hatte man auch die Kuppel
originalgetreu rekonstruiert, inklusive des Schriftbandes, das einen
Bibelspruch beinhaltet.
Die Junge Freiheit berichtet nun, daß sich Frau Roth diesen Spruch
verbittet. Der Bibelspruch beinhalte einen christlichen Herrschaftsanspruch
und widerspreche der (grünen?) Weltoffenheit. Laut Artikel steht da
wohl:
Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen
gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Daß in dem
Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf
Erden und unter der Erde sind.
Die Grünen, auch die Frau Roth, haben aber kein Problem, wenn von
Minaretten in Deutschland, am besten mehrmals täglich, der
Herrschaftsanspruch Allahs verkündet wird:
[…] Ich bezeuge, daß es keinen Gott gibt, außer Allah! […] Allah ist
größer! Es gibt keinen Gott außer Allah!
Man muß schon ziemlich dumm sein, um diese Hypokrisie nicht zu sehen,
diesen Widerspruch nicht zu verstehen. Mit ihren diversen Pannen in
Richtung Antisemitismus, zuletzt bei dem Dokumenta-Skandal, frage ich mich
manchmal, ob die nicht schon heimlich zur Muslima geworden ist.
Schöne Wutrede von
Julian Reichelt zur kaputten, »woken« Bahn!
Nachtrag:
Ich hatte mir erlaubt, den Link in einem größeren Eisenbahnforum zu
posten. Ich ahnte schon, was passiert und bat, daß Leute, die Reichelt oder
bissige Kritik nicht mögen, sollten sich das Video nicht anschauen.
Nichtsdestotrotz gab es einige Antworten darauf, ein, zwei positive, der
Großteil aber ad-hominem-Angriffe auf Reichelt im Beleidigungsbereich oder,
daß er keine Ahnung habe. Um zu kritisieren, wie die Bahn sich die
Verspätungen schönrechnet, und zu erkennen, daß Richard Lutz als Chef der
DB AG offensichtlich unfähig ist und politischer Wurmfortsatz der Grünen,
braucht man allerdings auch kein Eisenbahner zu sein. Ein anderer warf ihm
Misogynie und Transphobie vor, weil er den ICE in Regenbogenfarben und den
ICE mit Frauenbesatzung kritisierte. Da sieht man, wie der ganze
Genderscheiß schon Religionscharakter besitzt und jegliche Kritik als
Häresie interpretiert wird. Ich bin auch noch ein bißchen angegriffen
worden, daß ich das überhaupt gepostet habe. Nach gut einer Stunde bekam
ich dann über das forum-interne Nachrichtensystem die Mitteilung von einem
Moderator, daß mein Thread versteckt wurde (faktisch gelöscht), weil das
Thema nicht passend für das Forum sei.
Das Erlebnis zeigt mal wieder, wie kritikfähig die Menschen heute sind.
In diesem Sinne – ob Bahn oder Regierung: Die Deutschen haben so gesehen
genau das bekommen, was sie verdienen. Eine Revolution, von welcher Seite
auch immer, wäre zum Scheitern verdammt, weil die Leute das gar nicht
honorieren würden, daß die Verursacher unseres Leids beseitigt werden. Daß
mit einer Revolution höchstwahrscheinlich nichts besseres nachkäme, steht
noch auf einem ganz anderen Blatt.
Phase 1:
Habt Ihr zufälligerweise auch mitbekommen, daß es einen Einbruch in das
Haus von Nancy Pelosi, amerikanische Kongressabgeorndete und -Sprecherin
(soetwas wie der Bundestagspräsident), gegeben hat? Daß das ganze politisch
motiviert gewesen sei, der Täter rechtsextreme und
verschwörungstheoretische Inhalte im Netz verbreitet habe? Daß er sie
gesucht habe, sie aber nicht anwesend war, sondern nur ihr Mann Paul
Pelosi, und der bei einem Handgemenge mit dem Täter durch einen Hammer
schwer verletzt wurde? Nachzulesen zum Beispiel bei der Welt, bei der Tagesschau, beim ZDF, beim Spiegel. Aufruhr, Beileid allen Ortes, auch von deutschen
Politikern, wie zum Beispiel Justizminister Marco Buschmann, von dem man sich auch ein Wort zu
dem bestialischen Doppelmord in Ludwigshafen durch einen Somalier gewünscht
hätte.
Phase 2:
Auch Hillary Clinton, ehemalige Außenministerin und
Präsidentschaftskandidatin, meldet sich entsprechend zu Wort.
Phase 3:
Elon Musk antwortet darauf, stellt eine süffisante Frage und verlinkt
einen Artikel. Aufruhr in der Twitter-Community und Medien: Musk verbreite
gegenstandslose Verschwörungstheorien! Das zeige, daß die Kritiker des
Kaufs von Twitter durch Musk doch recht hatten, Twitter verkomme unter ihm
zu einem Sumpf von Verschwörungstheorien und Fake News. Außerdem sei Elon
Musk homophob. So auch Spiegel, Focus und so weiter.
Tatsächlich hat Musk den Tweet mittlerweile gelöscht, ich habe aber den
Originalartikel noch gelesen. Dort stand drin, daß man in San
Francisco, wo die Pelosis wohnen, allgemein bekannt sei, daß der Mann von
Nancy Pelosi bisexuell sei. Es habe gar keinen Einbruch gegeben. Er habe
den angeblichen Einbrecher um zwei Uhr morgens aus einer Schwulenbar mit
nach Hause genommen, dort sei es zum Streit um Geld und Drogen gekommen,
auch zu Handgreiflichkeiten. Der Ehemann habe die Polizei gerufen, und die
hätte sich, nachdem die Tür nicht geöffnet wurde, gewaltsam durch eine
Glastür Zutritt verschafft. Den vermeintlichen Eindringling hätten sie in
Unterwäsche vorgefunden.
Ich habe dann noch ein bißchen herumgesurft. Da kamen auch so Aussagen,
daß die Polizei in der Pressekonferenz gar nicht von einem Einbruch
gesprochen habe und auch sonst ungewöhnlich schmallippig gewesen sei. Eine
andere, daß die Polizei den Notruf veröffentlicht habe. Da habe der Anrufer
den Namen der Person genannt und ihn als Bekannten bezeichnet. Auch habe
Pelosi hausinterne Videoaufzeichnungen nicht herausgeben wollen. Ich bin
diesen Aussagen aber nicht weiter nachgegangen.
Phase 4:
Wer weiß? Mal schauen, wie sich das weiterentwickelt. Wenn da auch nur
ein Fünkchen Wahrheit dran ist, dann wird sich das final nicht
verheimlichen lassen. Und das würde wieder ein schön fahles Licht auf
unsere »Qualitätsmedien« werfen.
Ich kannte den Herrn Stahl bislang nicht, aber die Bild protegiert ihn
momentan auf ihrem YouTube-Kanal. Laut Wikipedia ist er
Gewaltpräventionsberater. Dafür haut er – verbal – aber ordentlich auf den
Tisch und nimmt kein Blatt vor den Mund.
Wie zum Beispiel
hier, gegen »Klimachaoten«, Steinmeier und Scholz. Gefällt dem
Grantler!
Was hatten sich die linken Twitterer gefreut, als nach immer mehr Sperren
für nicht-meinungskonforme, »rechte« Teilnehmer diese nach Alternativen
gesucht haben, was in der Gründung von Trumps eigener Alternative, »Truth
Social«, gipfelte.
Und obwohl Elon Musk in Richtung Nutzer noch nichts gemacht hat, außer
anzukündigen, alle lebenslange Sperren (d.h. auch die gegen Trump)
aufzuheben, rennen die Linken herum wie aufgscheuchte Hühner. Zu »Gettr«,
wo sich wohl viele herausgeschmissene oder -geekelte Konservative
niedergelassen haben, wollen sie offenbar nicht. Die Plattform »Mastodon«
empfehlen sie sich nun gegenseitig. Die gibt es schon länger, hat sich aber
bislang nicht durchsetzen können. Sie ist Open Source und dezentral.
Letzteres ist ihr Vor- und Nachteil. Man muß jemanden finden, der einen
teilnehmen läßt, oder selber einen Knoten betreiben. Das könnte so zu einem
Skalierungs- und Finanzierungsproblem werden, wenn jetzt Millionen dort
hinwandern wollen. Andererseits braucht es für einen Erfolg auch eine
kritische Masse an Nutzern, darunter auch genügend Prominente. Aber kümmert
mich das wirklich? Nein. Ich finde es nur spaßig zuzuschauen!
OH! Der Bundespräsident hät eine Grundsatzrede. Die ist offenbar so
unerträglich, daß niemand von der Regierungsbank anwesend war. Auch in den Medien
eher Pflichtberichte. Da inhaltlich wenig berichtet wurde, außer, daß
»rauhere Jahre« auf uns zukämen, dachte ich mir, na ja, lieste halt mal nach. Nachdem ich mich nach den ersten paar Zeilen
beinahe geistig übergeben habe, beschloß ich, den Rest nur zu überfliegen.
Kurz gesagt: Feinste Kriegsrhetorik, was Rußland und die Ukraine betrifft.
Und dann war da ja noch das Klima, das mit allen Mitteln gerettet werden
muß. Damit wir Deutsche in ferner Zukunft wieder mit dem Wohlstand von
gestern leben können, werden wir große Opfer zu bringen haben, ob arm oder
reich. Der Krieg und das Klima, wie unabwendbare Schicksalsschläge, für die
niemand etwas kann (wir wissen es besser!). Das alles hört sich an
wie die übelsten Durchhalteparolen der Kriegsparteien im Zweiten Weltkrieg.
Man könnte das übrigens auch als die Einstimmung auf die »Neue
Weltordnung«, die sich viele der »Elite« herbeisehnen, sehen. Vielleicht
ist der Krieg ein willkommener Hebel für diese Mischpoke – zu der
Steinmeier eventuell auch gehört –, darüber müßte man mal nachdenken.
Summa summarum, eine Rede bestehend aus dummen Geschwafel, das Steinmeier
so einzigartig kann (ich denke nur an seinen Spruch »wir leben in dem
besten Deutschland, daß es je gab«). Eine Rede, die man meines
Erachtens nicht gehört oder gelesen haben muß. Wer sich das doch antun
will: Ich habe sie ja oben im Text verlinkt.
Nachtrag: Weil ich von Pflichtartikel schrieb: Ein längerer
Artikel ist mir bei der FAZ begegnet. Das nur der Vollständigkeit halber. Gelesen habe ich
ihn nicht. Mir reicht, was ich selber in der Rede gelesen habe.
Nachtrag 2: Böser Kommentar bei n-tv, auch bei Tichys Einblick gibt es
Anmerkungen negativer Art:
»Mein
Gott, (Frank) Walter! Wieder einmal eine Rede vergeigt« und »Rede in den Wind: Bundespräsident Steinmeier redet und kaum jemand
hört noch zu«
If you can't stand the heat, don't go into the kitchen!
Zugegeben, ich habe den schönen englischen Spruch etwas abgewandelt, denn
eigentlich heißt es »…get out of the kitchen«, aber ich finde ihn so
passender.
Es ist immer wieder schön, wenn Leute, speziell Prominente und Politiker,
auf Twitter herumhetzen und spalten, aber den Gegenwind, den sie erzeugen,
nicht aushalten, dann herumheulen, daß alle so gemein sind und Twitter
nichts dagegen machen würde, um zum Schluß groß und breit erklären, daß sie
sich jetzt zurückziehen würden. Heute ist es Saskia Esken, für mich im linken Lager so ziemlich der Antipode zu
Sahra Wagenknecht. Sie ist nicht die erste, und sie wird nicht die letzte
sein. Kein Verlust für Twitter. Leider werden ihre Hetzworte andere Wege in
die Öffentlichkeit finden, nicht zuletzt dank der öffentlich-rechtlichen
Sender.
Was Twitter betrifft, bin ich jetzt gespannt, ob sich sichtbar was ändern
wird, nachdem Elon Musk offiziell die Lenkung übernommen und, so lese ich
gerade, in der Führungsetage mal ausgemistet hat, inklusive der Dame, die
für Haß, Hetze und Zensur zuständig war.
Sahra Wagenknecht hat mehrere Anfragen an Ministerien zu Erkenntnissen
über den Anschlag auf die Nordstream 2-Pipeline gestellt. Sie sagen
nicht, daß sie es nicht wüßten, sondern daß sie keine Auskunft erteilen. In
einer Antwort wird geschrieben:
Die erbetenen Informationen berühren somit derart schutzbedürftige
Geheimhaltungsinteressen, daß das Staatswohl gegenüber dem
parlamentarischen Informationsrecht überwiegt und das Fragerecht der
Abgeordneten ausnahmsweise gegenüber dem Geheimhaltungsinteresse der
Bundesregierung zurückstehen muß.
Müßte man es geheimhalten, daß man wisse, die Russen seien es gewesen?
Wohl kaum. Im Netz werden werden die USA, Großbritannien, Norwegen, Polen,
Ukraine und auch Deutschland selber weiterhin als Täter gehandelt. Die
Schweden machen übrigens ihre Untersuchungen mittlerweile völlig alleine,
angeblich, weil sie nicht wollen, daß ihre Erkenntnisse ungewünschte Wege
gehen…
Der Bundestag hat klammheimlich am §130 StGB herumgefummelt, Mittwoch
nacht um 23:00 Uhr, dazu noch im sogenannten Omnibus-Verfahren. Dabei wird
die Änderung einfach einem anderen Gesetzesänderung, die damit nichts zu
tun hat, angehängt. Obwohl nicht notwendig, hat die CDU/CSU-Fraktion der
Änderung zugestimmt, während AfD und Linke dagegen gestimmt haben.
Bei dem Paragraphen handelt es sich um den sogenannten
Volksverhetzungsparagraphen. Die bisherige Version stellte die Leugnung des
millionenfachen Mordes der Nationalsozialisten an Juden und anderen unter
Strafe. Dieser Paragraph ist nun ausgedehnt worden auf alle Völkermorde,
Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen.
Eigentlich kann doch niemand etwas dagegen haben? Dennoch regt sich
Widerstand. Es erregt schon Mißtrauen, wenn so eine Änderung so heimlich an
der Öffentlichkeit vorbei beschlossen wird. Die inhaltliche Kritik kommt
aber auch. Wie immer, alles zu unbestimmt. Wer definiert, was ein
Kriegsverbrechen ist? Außerdem sei das Gesetz »zeitlos«. Man sieht
allgemein die Meinungsfreiheit in Gefahr, bei konträrer Meinung könne man
sich schnell strafbar machen.
Die NZZ bringt ein Interview mit einem Strafrechtsexperten, in dem die Probleme
angesprochen werden. Auch die Welt hat einen kritischen Artikel, der aber
leider schon hinter der Paywall verschwunden ist.
Hans-Georg Maaßen, ehemaliger Verfassungsschutzpräsident, sieht noch ein ganz anderes Problem:
Ich empfehle den vorgesehenen neuen § 130 StGB aus dem FDP-Hause
Buschmann Ihrer besonderen Aufmerksamkeit. Diese Neuregelung ist […] ein
Angriff auf die Meinungsfreiheit. Vermutlich wird nicht wahrgenommen, daß
§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 6a G10-Gesetz auf diese Vorschrift verweist. Danach
kann eine Telekommunikationsüberwachung (Überwachung von Telefon,
WhatsApp, Emails etc etc) und eine Überwachung des Postverkehrs durch die
Nachrichtendienste bereits dann angeordnet werden, wenn der Verdacht
besteht, daß jemand eine Volksverhetzung plant. Dadurch daß der Inhalt von
§ 130 StGB nunmehr erweitert wird, wird der Anwendungsbereich des § 3
G10-Gesetz ins Beliebige ausgedehnt. Die bereits bestehende Regelung ist
einer freiheitlichen Demokratie unwürdig, weil die Nachrichtendienste
schon beim VERDACHT, daß jemand eine Volksverhetzung (und nicht ein
Kapitaldelikt) PLANT, abhören dürfen. Mit der Ausdehnung des Tatbestandes
von § 130 StGB und der damit folgenden Ausweitung von § 3 G10-Gesetz wird
das Post- und Fernmeldegeheimnis zu einer Farce.
So, die Gretchenfrage: War die Koalition zu dumm, um das zu merken, oder
war das ganz im Gegenteil willkommener Nebeneffekt oder gar die
Absicht?