2. November 2022
November 202202

Dumme Grüne

Die Dummheit der Grünen tut schon wirklich weh.

YouTube hatte mir gleich eine neue Ausgabe von Julian Reichelt präsentiert. Neben vielem anderen thematisierte er den Kauf von Twitter durch Elon Musk und zitierte einen Tweet des Grünen Jan Philipp Albrecht:

#Twitter will be ruined very soon. We‘re observing another history lesson on how quickly great civilizing achievements can be destroyed if you give evil, narcissist and incompetent people the power to do so. #musk

bzw. auf Deutsch:

#Twitter wird sehr bald ruiniert sein. Wir beobachten eine weitere Geschichtsstunde darüber, wie schnell große zivilisatorische Errungenschaften zerstört werden können, wenn man bösen, narzißtischen und inkompetenten Menschen die Macht dazu gibt. #musk

Reichelt macht sich zurecht lustig, daß Albrecht Musk als inkompetent bezeichnet, wo Musk doch mit Paypal, Tesla, SpaceX und StarLink zum zur Zeit reichsten Menschen der Welt aufgestiegen ist.

Was ihm entgangen ist, daß Albrecht genau die Grünen entlarvt: Denn sie sind genau das: böse, narzißtisch und inkompetent, und sie zerstören in Windeseile die zivilisatorischen Errungenschaften – nämlich ganz Deutschland!

Eine weitere Dämlichkeit höchsten Grades zeigt Claudia Roth. Bei dem wiederaufgebauten Berliner Stadtschloß hatte man auch die Kuppel originalgetreu rekonstruiert, inklusive des Schriftbandes, das einen Bibelspruch beinhaltet.

Die Junge Freiheit berichtet nun, daß sich Frau Roth diesen Spruch verbittet. Der Bibelspruch beinhalte einen christlichen Herrschaftsanspruch und widerspreche der (grünen?) Weltoffenheit. Laut Artikel steht da wohl:

Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Daß in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.

Die Grünen, auch die Frau Roth, haben aber kein Problem, wenn von Minaretten in Deutschland, am besten mehrmals täglich, der Herrschaftsanspruch Allahs verkündet wird:

[…] Ich bezeuge, daß es keinen Gott gibt, außer Allah! […] Allah ist größer! Es gibt keinen Gott außer Allah!

Man muß schon ziemlich dumm sein, um diese Hypokrisie nicht zu sehen, diesen Widerspruch nicht zu verstehen. Mit ihren diversen Pannen in Richtung Antisemitismus, zuletzt bei dem Dokumenta-Skandal, frage ich mich manchmal, ob die nicht schon heimlich zur Muslima geworden ist.

31. Oktober 2022
Oktober 202231

Julian Reichelts Wutrede über die DB AG

Schöne Wutrede von Julian Reichelt zur kaputten, »woken« Bahn!

Nachtrag:

Ich hatte mir erlaubt, den Link in einem größeren Eisenbahnforum zu posten. Ich ahnte schon, was passiert und bat, daß Leute, die Reichelt oder bissige Kritik nicht mögen, sollten sich das Video nicht anschauen. Nichtsdestotrotz gab es einige Antworten darauf, ein, zwei positive, der Großteil aber ad-hominem-Angriffe auf Reichelt im Beleidigungsbereich oder, daß er keine Ahnung habe. Um zu kritisieren, wie die Bahn sich die Verspätungen schönrechnet, und zu erkennen, daß Richard Lutz als Chef der DB AG offensichtlich unfähig ist und politischer Wurmfortsatz der Grünen, braucht man allerdings auch kein Eisenbahner zu sein. Ein anderer warf ihm Misogynie und Transphobie vor, weil er den ICE in Regenbogenfarben und den ICE mit Frauenbesatzung kritisierte. Da sieht man, wie der ganze Genderscheiß schon Religionscharakter besitzt und jegliche Kritik als Häresie interpretiert wird. Ich bin auch noch ein bißchen angegriffen worden, daß ich das überhaupt gepostet habe. Nach gut einer Stunde bekam ich dann über das forum-interne Nachrichtensystem die Mitteilung von einem Moderator, daß mein Thread versteckt wurde (faktisch gelöscht), weil das Thema nicht passend für das Forum sei.

Das Erlebnis zeigt mal wieder, wie kritikfähig die Menschen heute sind. In diesem Sinne – ob Bahn oder Regierung: Die Deutschen haben so gesehen genau das bekommen, was sie verdienen. Eine Revolution, von welcher Seite auch immer, wäre zum Scheitern verdammt, weil die Leute das gar nicht honorieren würden, daß die Verursacher unseres Leids beseitigt werden. Daß mit einer Revolution höchstwahrscheinlich nichts besseres nachkäme, steht noch auf einem ganz anderen Blatt.

30. Oktober 2022
30

Developing Story

Phase 1:

Habt Ihr zufälligerweise auch mitbekommen, daß es einen Einbruch in das Haus von Nancy Pelosi, amerikanische Kongressabgeorndete und -Sprecherin (soetwas wie der Bundestagspräsident), gegeben hat? Daß das ganze politisch motiviert gewesen sei, der Täter rechtsextreme und verschwörungstheoretische Inhalte im Netz verbreitet habe? Daß er sie gesucht habe, sie aber nicht anwesend war, sondern nur ihr Mann Paul Pelosi, und der bei einem Handgemenge mit dem Täter durch einen Hammer schwer verletzt wurde? Nachzulesen zum Beispiel bei der Welt, bei der Tagesschau, beim ZDF, beim Spiegel. Aufruhr, Beileid allen Ortes, auch von deutschen Politikern, wie zum Beispiel Justizminister Marco Buschmann, von dem man sich auch ein Wort zu dem bestialischen Doppelmord in Ludwigshafen durch einen Somalier gewünscht hätte.

Phase 2:

Auch Hillary Clinton, ehemalige Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin, meldet sich entsprechend zu Wort.

Phase 3:

Elon Musk antwortet darauf, stellt eine süffisante Frage und verlinkt einen Artikel. Aufruhr in der Twitter-Community und Medien: Musk verbreite gegenstandslose Verschwörungstheorien! Das zeige, daß die Kritiker des Kaufs von Twitter durch Musk doch recht hatten, Twitter verkomme unter ihm zu einem Sumpf von Verschwörungstheorien und Fake News. Außerdem sei Elon Musk homophob. So auch Spiegel, Focus und so weiter.

Tatsächlich hat Musk den Tweet mittlerweile gelöscht, ich habe aber den Originalartikel noch gelesen. Dort stand drin, daß man in San Francisco, wo die Pelosis wohnen, allgemein bekannt sei, daß der Mann von Nancy Pelosi bisexuell sei. Es habe gar keinen Einbruch gegeben. Er habe den angeblichen Einbrecher um zwei Uhr morgens aus einer Schwulenbar mit nach Hause genommen, dort sei es zum Streit um Geld und Drogen gekommen, auch zu Handgreiflichkeiten. Der Ehemann habe die Polizei gerufen, und die hätte sich, nachdem die Tür nicht geöffnet wurde, gewaltsam durch eine Glastür Zutritt verschafft. Den vermeintlichen Eindringling hätten sie in Unterwäsche vorgefunden.

Ich habe dann noch ein bißchen herumgesurft. Da kamen auch so Aussagen, daß die Polizei in der Pressekonferenz gar nicht von einem Einbruch gesprochen habe und auch sonst ungewöhnlich schmallippig gewesen sei. Eine andere, daß die Polizei den Notruf veröffentlicht habe. Da habe der Anrufer den Namen der Person genannt und ihn als Bekannten bezeichnet. Auch habe Pelosi hausinterne Videoaufzeichnungen nicht herausgeben wollen. Ich bin diesen Aussagen aber nicht weiter nachgegangen.

Phase 4:

Wer weiß? Mal schauen, wie sich das weiterentwickelt. Wenn da auch nur ein Fünkchen Wahrheit dran ist, dann wird sich das final nicht verheimlichen lassen. Und das würde wieder ein schön fahles Licht auf unsere »Qualitätsmedien« werfen.

30. Oktober 2022
28. Oktober 2022
28

Carsten Stahl

Ich kannte den Herrn Stahl bislang nicht, aber die Bild protegiert ihn momentan auf ihrem YouTube-Kanal. Laut Wikipedia ist er Gewaltpräventionsberater. Dafür haut er – verbal – aber ordentlich auf den Tisch und nimmt kein Blatt vor den Mund. Wie zum Beispiel hier, gegen »Klimachaoten«, Steinmeier und Scholz. Gefällt dem Grantler!

28. Oktober 2022

Twitter-Flucht

Was hatten sich die linken Twitterer gefreut, als nach immer mehr Sperren für nicht-meinungskonforme, »rechte« Teilnehmer diese nach Alternativen gesucht haben, was in der Gründung von Trumps eigener Alternative, »Truth Social«, gipfelte.

Und obwohl Elon Musk in Richtung Nutzer noch nichts gemacht hat, außer anzukündigen, alle lebenslange Sperren (d.h. auch die gegen Trump) aufzuheben, rennen die Linken herum wie aufgscheuchte Hühner. Zu »Gettr«, wo sich wohl viele herausgeschmissene oder -geekelte Konservative niedergelassen haben, wollen sie offenbar nicht. Die Plattform »Mastodon« empfehlen sie sich nun gegenseitig. Die gibt es schon länger, hat sich aber bislang nicht durchsetzen können. Sie ist Open Source und dezentral. Letzteres ist ihr Vor- und Nachteil. Man muß jemanden finden, der einen teilnehmen läßt, oder selber einen Knoten betreiben. Das könnte so zu einem Skalierungs- und Finanzierungsproblem werden, wenn jetzt Millionen dort hinwandern wollen. Andererseits braucht es für einen Erfolg auch eine kritische Masse an Nutzern, darunter auch genügend Prominente. Aber kümmert mich das wirklich? Nein. Ich finde es nur spaßig zuzuschauen!

28. Oktober 2022

Der Bundespräsident redet – und keinen interessiert's

OH! Der Bundespräsident hät eine Grundsatzrede. Die ist offenbar so unerträglich, daß niemand von der Regierungsbank anwesend war. Auch in den Medien eher Pflichtberichte. Da inhaltlich wenig berichtet wurde, außer, daß »rauhere Jahre« auf uns zukämen, dachte ich mir, na ja, lieste halt mal nach. Nachdem ich mich nach den ersten paar Zeilen beinahe geistig übergeben habe, beschloß ich, den Rest nur zu überfliegen. Kurz gesagt: Feinste Kriegsrhetorik, was Rußland und die Ukraine betrifft. Und dann war da ja noch das Klima, das mit allen Mitteln gerettet werden muß. Damit wir Deutsche in ferner Zukunft wieder mit dem Wohlstand von gestern leben können, werden wir große Opfer zu bringen haben, ob arm oder reich. Der Krieg und das Klima, wie unabwendbare Schicksalsschläge, für die niemand etwas kann (wir wissen es besser!). Das alles hört sich an wie die übelsten Durchhalteparolen der Kriegsparteien im Zweiten Weltkrieg. Man könnte das übrigens auch als die Einstimmung auf die »Neue Weltordnung«, die sich viele der »Elite« herbeisehnen, sehen. Vielleicht ist der Krieg ein willkommener Hebel für diese Mischpoke – zu der Steinmeier eventuell auch gehört –, darüber müßte man mal nachdenken.

Summa summarum, eine Rede bestehend aus dummen Geschwafel, das Steinmeier so einzigartig kann (ich denke nur an seinen Spruch »wir leben in dem besten Deutschland, daß es je gab«). Eine Rede, die man meines Erachtens nicht gehört oder gelesen haben muß. Wer sich das doch antun will: Ich habe sie ja oben im Text verlinkt.

Nachtrag: Weil ich von Pflichtartikel schrieb: Ein längerer Artikel ist mir bei der FAZ begegnet. Das nur der Vollständigkeit halber. Gelesen habe ich ihn nicht. Mir reicht, was ich selber in der Rede gelesen habe.

Nachtrag 2: Böser Kommentar bei n-tv, auch bei Tichys Einblick gibt es Anmerkungen negativer Art: »Mein Gott, (Frank) Walter! Wieder einmal eine Rede vergeigt« und »Rede in den Wind: Bundespräsident Steinmeier redet und kaum jemand hört noch zu«

28. Oktober 2022

If you can't stand the heat

If you can't stand the heat, don't go into the kitchen!

Zugegeben, ich habe den schönen englischen Spruch etwas abgewandelt, denn eigentlich heißt es »…get out of the kitchen«, aber ich finde ihn so passender.

Es ist immer wieder schön, wenn Leute, speziell Prominente und Politiker, auf Twitter herumhetzen und spalten, aber den Gegenwind, den sie erzeugen, nicht aushalten, dann herumheulen, daß alle so gemein sind und Twitter nichts dagegen machen würde, um zum Schluß groß und breit erklären, daß sie sich jetzt zurückziehen würden. Heute ist es Saskia Esken, für mich im linken Lager so ziemlich der Antipode zu Sahra Wagenknecht. Sie ist nicht die erste, und sie wird nicht die letzte sein. Kein Verlust für Twitter. Leider werden ihre Hetzworte andere Wege in die Öffentlichkeit finden, nicht zuletzt dank der öffentlich-rechtlichen Sender.

Was Twitter betrifft, bin ich jetzt gespannt, ob sich sichtbar was ändern wird, nachdem Elon Musk offiziell die Lenkung übernommen und, so lese ich gerade, in der Führungsetage mal ausgemistet hat, inklusive der Dame, die für Haß, Hetze und Zensur zuständig war.

27. Oktober 2022
27

Nordstream 2: die Russen waren es nicht

Sahra Wagenknecht hat mehrere Anfragen an Ministerien zu Erkenntnissen über den Anschlag auf die Nordstream 2-Pipeline gestellt. Sie sagen nicht, daß sie es nicht wüßten, sondern daß sie keine Auskunft erteilen. In einer Antwort wird geschrieben:

Die erbetenen Informationen berühren somit derart schutzbedürftige Geheimhaltungsinteressen, daß das Staatswohl gegenüber dem parlamentarischen Informationsrecht überwiegt und das Fragerecht der Abgeordneten ausnahmsweise gegenüber dem Geheimhaltungsinteresse der Bundesregierung zurückstehen muß.

Müßte man es geheimhalten, daß man wisse, die Russen seien es gewesen? Wohl kaum. Im Netz werden werden die USA, Großbritannien, Norwegen, Polen, Ukraine und auch Deutschland selber weiterhin als Täter gehandelt. Die Schweden machen übrigens ihre Untersuchungen mittlerweile völlig alleine, angeblich, weil sie nicht wollen, daß ihre Erkenntnisse ungewünschte Wege gehen…

27. Oktober 2022

§130 StGB – Volksverhetzung

Der Bundestag hat klammheimlich am §130 StGB herumgefummelt, Mittwoch nacht um 23:00 Uhr, dazu noch im sogenannten Omnibus-Verfahren. Dabei wird die Änderung einfach einem anderen Gesetzesänderung, die damit nichts zu tun hat, angehängt. Obwohl nicht notwendig, hat die CDU/CSU-Fraktion der Änderung zugestimmt, während AfD und Linke dagegen gestimmt haben.

Bei dem Paragraphen handelt es sich um den sogenannten Volksverhetzungsparagraphen. Die bisherige Version stellte die Leugnung des millionenfachen Mordes der Nationalsozialisten an Juden und anderen unter Strafe. Dieser Paragraph ist nun ausgedehnt worden auf alle Völkermorde, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen.

Eigentlich kann doch niemand etwas dagegen haben? Dennoch regt sich Widerstand. Es erregt schon Mißtrauen, wenn so eine Änderung so heimlich an der Öffentlichkeit vorbei beschlossen wird. Die inhaltliche Kritik kommt aber auch. Wie immer, alles zu unbestimmt. Wer definiert, was ein Kriegsverbrechen ist? Außerdem sei das Gesetz »zeitlos«. Man sieht allgemein die Meinungsfreiheit in Gefahr, bei konträrer Meinung könne man sich schnell strafbar machen.

Die NZZ bringt ein Interview mit einem Strafrechtsexperten, in dem die Probleme angesprochen werden. Auch die Welt hat einen kritischen Artikel, der aber leider schon hinter der Paywall verschwunden ist.

Hans-Georg Maaßen, ehemaliger Verfassungsschutzpräsident, sieht noch ein ganz anderes Problem:

Ich empfehle den vorgesehenen neuen § 130 StGB aus dem FDP-Hause Buschmann Ihrer besonderen Aufmerksamkeit. Diese Neuregelung ist […] ein Angriff auf die Meinungsfreiheit. Vermutlich wird nicht wahrgenommen, daß § 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 6a G10-Gesetz auf diese Vorschrift verweist. Danach kann eine Telekommunikationsüberwachung (Überwachung von Telefon, WhatsApp, Emails etc etc) und eine Überwachung des Postverkehrs durch die Nachrichtendienste bereits dann angeordnet werden, wenn der Verdacht besteht, daß jemand eine Volksverhetzung plant. Dadurch daß der Inhalt von § 130 StGB nunmehr erweitert wird, wird der Anwendungsbereich des § 3 G10-Gesetz ins Beliebige ausgedehnt. Die bereits bestehende Regelung ist einer freiheitlichen Demokratie unwürdig, weil die Nachrichtendienste schon beim VERDACHT, daß jemand eine Volksverhetzung (und nicht ein Kapitaldelikt) PLANT, abhören dürfen. Mit der Ausdehnung des Tatbestandes von § 130 StGB und der damit folgenden Ausweitung von § 3 G10-Gesetz wird das Post- und Fernmeldegeheimnis zu einer Farce.

So, die Gretchenfrage: War die Koalition zu dumm, um das zu merken, oder war das ganz im Gegenteil willkommener Nebeneffekt oder gar die Absicht?