27. Juni 2022
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24. Juni 2022
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»Schwangerschaftsgewebe«

Ich habe mir gerade die Rede von Beatrix von Storch zur Abschaffung von § 219a StGB angeschaut, also zur Aufhebung des Werbeverbots für Abtreibung. Sie nennt dabei einen mir bislang unbekannten Begriff der Abtreibungsbefürworter, und ich bin genauso entsetzt wie sie: »Schwangerschaftsgewebe« als Bezeichnung für das ungeborene Kind. Das kommt wohl direkt nach dem Eiter, den man ausdrückt. Was für eine niederträchtige Entmenschlichung und noch viel schlimmer, als die »mein Bauch gehört mir«-Sprüche, die diametral zu den Fakten stehen.

Für mich ist Abtreibung eine Form des Mordes, und dafür lasse ich mich notfalls auch beschimpfen. Ich sehe durchaus noch Härtefälle wie Vergewaltigung oder medizinische Indikation. Aber abtreiben, weil man herumf… wie die Karnickel und nicht verhütet, das geht gar nicht. Da lobe ich mir ausnahmsweise die Amerikaner, die just heute höchstrichterlich festgestellt haben, daß ihre Verfassung das Recht auf Abtreibung nicht beinhaltet.

24. Juni 2022
23. Juni 2022
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Ich bin gespannt

Als Nachtrag zum gestrigen Artikel: Ich hatte bislang nicht davon geschrieben, manche werden es schon mitbekommen haben: Es läuft auch gerade eine Klage gegen Audi, ein männlicher Mitarbeiter fühlt sich durch das Genderdeutsch nicht richtig angesprochen. Eine mündliche Verhandlung gab es bereits, Audi hatte einen Kompromiß abgelehnt.

Eigentlich sind beide Fälle doch sehr ähnlich gelagert, es geht um die Anrede der einzelnen Person. Deshalb bin ich gespannt, wie sich das Gericht nächste Woche entscheidet. Ich gehe davon aus, daß wieder mit zweierlei Maß gemessen wird – der »alte, weiße, heterosexuelle Mann« ist in der woken Gesellschaft in der untersten Kaste. Er hat alles zu finanzieren, aber nichts zu melden. Auf der anderen Seite dürfte das Gericht das Urteil des OLG kennen und könnte sich argumentativ daran bedienen. Schauen wir mal…

Nachtrag: Ich hatte mich verlesen, das Urteil wird erst am 29. Juli verkündet und nicht schon Ende Juni.

22. Juni 2022
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Genderei: Gericht dreht durch

Ich weiß, Guido Westerwelle hatte das in einem anderen Kontext gesagt, aber wir befinden uns wirklich in Zeiten einer spätrömischen Dekadenz. Laut Junger Freiheit hat das Oberlandesgericht Frankfurt die DB AG zu 1.000 Euro Entschädigung und mit Strafandrohung von 250.000 Euro im Wiederholungsfall dazu verurteilt, eine Person nicht mehr mit »Herr« anzusprechen. Diese Person fühle sich »nicht binär«, und die DB AG habe das ignoriert. Man muß sich das mal auf der Zunge zergehen lassen, was die JF aus dem Urteil zitiert: »›Die klagende Person‹ habe einen immateriellen Schaden erlitten. Sie erlebe ›die Zuschreibung von Männlichkeit‹ als Angriff auf die eigene Person. Und das führe zu deutlichen psychischen Belastungen.« Geht's noch? Was machen eigentlich solche Leute, wenn sie richtige Probleme haben, wie Arbeitsplatzverlust, Trennung, schwere Krankheit, Tod in der Familie? Aber der Kläger (Vorsicht: generisches Maskulinum) hat ja eine eigene Homepage (Link spare ich mir, einfach nach dem angegebenen Namen googeln), und da wird klar, daß der ein »Transaktivist« von der schlimmsten Sorte ist. Die Person beschäftigt sich im Rahmen einer Dissertation mit dem Thema »internationale Transunterdrückung«. Mehr muß man da nicht mehr sagen.

Mit der Bahn habe ich übrigens kein Mitleid. »Get woke, go broke« ist ja ein mittlerweile zwar kruder, aber etablierter englischer Spruch. Man vergrault als Firma »normale« Leute einerseits, andererseits wird man es den »woken« nie rechtmachen können und scheitern, wie man das an diesem Beispiel wieder sieht.

Als Software-Entwickler bin ich übrigens mittlerweile der Meinung, man solle in Formularen einfach ein Freitext-Eingabefeld hinzufügen, in dem die Kunden ihre eigene Anrede eintragen können. Dann muß man sich nicht mit solchen Leuten herumschlagen.

Übrigens habe ich mir schon überlegt: Wenn ich das nächste Mal einen Konflikt mit einem Genderdeppen habe, werde ich ihm erklären, daß ich eigentlich gar kein Mensch bin, sondern ein Gott, und er habe mich gefälligst mit »Eure Gottheit« anzusprechen.

21. Juni 2022
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Einschränkung bei Fluggastdatensammlung

n-tv berichtet, daß offenbar der EuGH ein Urteil gegen die Fluggastdatensammlung in der EU gefällt hat. Leider ist der Text nicht klar genug, ob es sich hierbei um ein Urteil gegen die Umsetzung in Belgien handelt oder ob die EU-Richtlinie als solche in Teilen gesetzeswidrig ist. Ich hoffe da noch auf einen klärenden Artikel, z.B. von Heise.

Egal wie, es zeigt sich mal wieder, mit welchem Bürgerrechtsverständnis in der EU und auch in den Mitgliedsstaaten gehandelt wird, wenn hier mal wieder ein Gericht dazwischengrätschen muß. Die meisten Bürgerrechts- und Demokratiefeinde schwirren nicht irgendwo an den politischen Rändern herum, sie sitzen in den Institutionen. Ich denke da gerade auch an die geplante Chatkontrolle der EU-Kommission, bei der die massive Kritik offenbar auf taube Ohren stößt.

Nachtrag: Heise hat Details dazu, demnach geht es um die Umsetzung in Belgien, wobei viele andere EU-Mitgliedsstaaten wohl ähnliche Regelungen haben würden. Die Richtlinie sei zwar als solche ein schwerer Eingriff, aber nach Meinung des Gerichts mit dem EU-Recht vereinbar (ja, schon klar…!).

16. Juni 2022
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Eine Rassistin als Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung

Man kann wirklich nicht mehr zwischen Realität und Satire unterscheiden. Die Bundesregierung will tatsächlich Ferda Ataman, eine türkischstämmige Frau, die bislang hauptsächlich durch Rassismus gegen Biodeutsche und durch Islamismus aufgefallen ist und die auch sonst antidemokratisch mit ihrem Verein »Neue deutsche Medienmacherinnen« gegen Meinungspluralismus in den Medien agiert (und die »goldene Kartoffel« verleiht), wenn es gegen ihre Klintel geht, zur Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung machen. Schnell löscht sie ihre gesamte, inkriminierende Timeline bei Twitter, wo sie bislang gegen Almans, Kartoffeln gehetzt hat. Näheres zu dieser Frau, die ich erstmals 2018 auf dem Schirm hatte findet sich bei der NZZ, bei Tichys Einblick oder bei der Bild.

15. Juni 2022
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12. Juni 2022
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11. Juni 2022
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Mit den Waffen des Gegners

Bei der Morgenlektüre bin ich gerade mal wieder bei einem Artikel vorbeigekommen, der zu recht Regenbogen- und Transsexualitätsindoktrinierung der Kinder und den Regenbogen-Wahn (»Pride Month«) beklagt.

Ich fragte mich, Warum setzt sich der Müll durch, warum schaffen wir Gegner es nur so wenig, das zu bekämpfen? Intellektuell fähige Leute gibt es genügend. Das Problem sehe ich mehr in der Kommunikation. Propaganda ist keine Erfindung der Nationalsozialisten, sondern der Kommunisten. Die beherrschen das einfach viel besser. Und die normalen bürgerlichen Leute haben davon kaum eine Ahnung.

Wir sollten uns wirklich bemühen, das umzudrehen. Zwei Beispiele:

Warum wird der Begriff »Wissenschaftsleugner« so selten gegen »Trans-Aktivisten« eingesetzt? Der Begriff sollte jedem an den Kopf geworfen werden, tagtäglich, stündlich, minütlich, der von mehr als zwei Geschlechtern spricht. Hätte auch den Vorteil, daß der Begriff an sich an Schärfe verliert und ausleiert.

Oder: Der Begriff Querdenker war positiv besetzt, bis von staatlicher und medialer Seite eine bislang in seine Größe unbekannte Hetzkampagne gegen die Gegner der Corona-Maßnahmen, die sich unter dem Begriff sammelten, losgetreten wurde. Laßt uns doch einfach ein »e« hinzufügen: »Queerdenker« und die Regenbogengemeinde damit bezeichnen. Irgendwann ist dann die Leser- und Hörerschaft bestimmt so verwirrt, daß sie die beiden Gruppen nicht mehr unterscheiden können und die in den Köpfen der Bürger implantierte Ablehnung überschlägt!

Ich meine, ich hätte das auch schon mal thematisiert: Wir sollten uns nicht Begriffe vom Gegner vorgeben lassen. Das ist der erste Schritt zur Niederlage. Früher war es beispielsweise schlicht und einfach der »Asylant«. Ich weiß nicht, wie oft der schon von Links-Grün geändert wurde. Ich habe nur die Tage gelesen, daß CDU Hendrik Wüst den Grünen zugesagt hat, daß die kommende schwarz-grüne Landesregierung in NRW einen neuen Begriff und nicht mehr den aktuellen verwenden will.