Kolumne von Jan Fleischhauer: Wie aus diffusen Schuldgefühlen eine linke Weltreligion wurde
Vorgetäuschter Rechtsextremismus
Bild und Focus berichten, daß ein grüner Lokalpolitiker mit offensichtlichem Migrationshintergrund eine rechtsextreme Hetzjagd gegen ihn vorgetäuscht hat. Endlich mal ein Beweis dafür, was manche schon länger vermuten, nämlich, daß vieles (zum Beispiel Hakenkreuze oder Drohbriefe) von links-grün selber produziert ist, um die »rechte Bedrohungslage« zu erzeugen bzw. aufrecht zu erhalten. Nicht wahr, Nancy Faeser?
Die Russen waren's!
Ich lache mich schlapp! Allen Ernstes versucht der Spiegel (Paywall) die Aufregung über Baerbocks Sprüche zu diskreditieren. Das sei eine Kampagne, die von kremlnahen Accounts gestartet und befeuert worden wäre. Sie hätten ihre Worte verzerrt und instrumentalisiert.
Erstens: Die Engländer würden sagen, das ist »shooting the messenger«. Es ist wirklich scheißegal, wer das in den Umlauf gebracht hat. Wären die Bürger nicht empört darüber, wäre die »Kampagne«, wenn es denn eine wäre, ganz, ganz schnell im Sande verlaufen. Wer Twitter ein bißchen kennt, weiß, daß jeden Tag zigmal erfolglos versucht wird, irgendwelche Pseudo-Empörungen nach oben zu bringen.
Zweitens: Wo ist was verzerrt worden? Jeder kann sich den Clip im Internet anschauen, jeder wird bestätigen, daß sie das so gesagt hat. Da gibt es auch keinen magischen Kontext, aus dem das gerissen wurde.
Es ist wirklich erbärmlich, zu welchem Drecksblatt der Spiegel verkommen ist. Früher mal sind die den Regierenden auf die Füße getreten, heute sind sie Sprachrohr und Propagandamaschinerie. Versuch der Schadensbegrenzung mit abstrusen Behauptungen im Auftrag der Grünen.
Die Welt ist übrigens nicht viel besser. Sie zitiert den Spiegel-Müll völlig unreflektiert. Wie in den Kommentaren zu lesen ist, sind die Welt-Leser unisono entsetzt darüber.
Die Mainstream-Medien tun sich mit solchen Schwachsinns-Beiträgen keinen Gefallen. Ganz im Gegenteil. Sie verspielen das letzte Vertrauen, wenn sie es nicht schon längst getan haben.
Wo ein Trog ist, sammeln sich die Schweine, heißt ein Sprichwort. Subventionen werden ausgenutzt, speziell wenn sie schlecht konstruiert sind, wie es heute bei unseren Spezialexperten aus der Politik so üblich ist. Es geht gerade durch die Presse, daß bislang vermutlich 16% der hochsubventionierten elektrischen Autos (25% der Teslas) nur gekauft wurden, um sie dann nach einem halben Jahr gewinnbringend im Ausland weiterzuverkaufen.
Die kleinen Momente der Wahrheit
Ich liebe es, wenn die Politiker ihre einstudierte Rolle vergessen und daherplappern, was sie eigentlich wirklich denken. Unsere Super-Duper-Außenministerin sagte heute (Videoausschnitt auf Twitter):
Aber wenn ich den Menschen in der Ukraine verspreche »Wir stehen zu euch, solange ihr uns braucht«, dann möchte ich mich auch daran halten. Egal, was meine deutschen Wähler denken, aber ich möchte für die Menschen in der Ukraine mich an das Versprechen halten.
Nur falls jemand noch denkt, die Grünen hätten auch nur einen Deut weniger Verachtung für die Wähler/für die Bürger als Politiker der anderen Altparteien! Gelebte Demokratie in Deutschland. Bis Punkt 18:00 Uhr am Wahlabend wird geheuchelt, daß sich die Balken biegen, dann ist es vorbei und der Wähler wird vollkommen ignoriert.
Nachtrag: Auf Twitter wird schon der Rücktritt gefordert (#BaerbockRuecktritt), auch mit Verweis auf ihren Amtseid.
Nachtrag 2: Weil jetzt die Linksgrünen zu Hilfe kommen, und versuchen, das aus dem Kontext gerissen zu rahmen: Sie hat das im folgenden noch weiter erläutert:
Vor uns liegt der Winter, wo Menschen bei uns auf die Straße gehen werden, weil sie die Energiepreise nicht mehr zahlen können. […] Ich werde dann aber nicht sagen: Wir stoppen jetzt die Sanktionen! Nein, die Sanktionen bleiben auch im Winter.
Nachtrag 3: Artikel über Baerbock und die Reaktionen darauf bei Tichys Einblick
Medien versuchen die Eskalation
Ich hatte ja neulich über den jungen senegalesischen Messerangreifer geschrieben, der von der Polizei erschossen worden war. Ich schrieb noch, daß ich bis dato noch keinen Vergleich mit dem Tod von George Floyd gehört hatte. Das dauerte aber kaum einen halben Tag, bis das der Fall war.
Natürlich muß die Polizei und die Staatsanwaltschaft das untersuchen, noch sind wir nicht vollends in einen Willkürstaat verfallen. Heute wurde bekannt, daß die Staatsanwaltschaft die Untersuchung um die vier Polizisten erweitert, die Pfefferspray und den Taser gegen den Messerangreifer eingesetzt haben beziehungsweise um den Einsatzleiter. Ich halte das für einen natürlichen Vorgang. Jedoch, ob Bild. Focus, Stern oder auch andere, sie machen eine Schlagzeile daraus, aus jedem Satz klingt ein Vorwurf, die Bild spricht gar von einer »Wende«. Wo diese Wende sein soll, erschließt sich mir nicht.
Ich finde das widerlich. Bei den vielen Morden und Vergewaltigungen durch Migranten machen die Medien nicht so viel her. Stattdessen wird der Täter zum Opfer deklariert, wie das exemplarisch Heribert Prantl von der SZ getan hat.
Woke Künstler canceln sich selbst
Normale Menschen werden von anderen gecancelt, woke Menschen canceln sich selber. So heute die Band »die Ärzte«, die wohl sich in dem Song »Elke« über eine fette und gefräßige Frau lustig gemacht haben. Das Lied sei misogyn und wäre fatshaming, sagen sie jetzt selbst. Deshalb wollen sie es nicht mehr spielen.
Gut, daß mich deren Musik noch nie begeistern konnte, für mich ist das kein Verlust. Ich frage mich allerdings, ob sie die Millionen, die sie mit ihrem offensichtlich Haß und Hetze beinhaltenden »Kult-Hit« (Bild-Aussage) eingenommen haben und noch einnehmen werden, spenden werden oder doch lieber – verlogen – behalten…
Wer sich in seiner negativen Meinung über die EZB-Chefin Christine Lagarde bestätigt sehen möchte, kann den Artikel von Gabor Steingart lesen: Acht Punkte, die gegen Lagarde als EZB-Chefin sprechen
Noch zu dem Kanada-Flug…
Im Zuge der Kanada-Flug-Masken-Affäre hatte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministerium erklärt, daß die Maskenregelung auf dem Flug von Scholz, Habeck und Begleitung durch »Eigenvollzugskompetenz« der Bundeswehr abgeändert worden sei.
Der bekannte Rechtsanwalt Udo Vetter ist in seinem »Law-Blog« der Sache mal nachgegangen und hat festgestellt, daß das purer Unsinn ist. Die beiden Paragraphen, auf die sich das Verteidigungsministerium bezieht, gäben der Bundeswehr mitnichten das Recht, das Bundesinfektionsschutzgesetz zu reinterpretieren und abzuändern. Es regele lediglich die Zuständigkeiten bei der Umsetzung von Gesetzen.
Was für ein korrupter Misthaufen. Lügen über Lügen.
Macht den ÖR dicht!
Die Winnetou-Diskussion wird immer absurder. Nachdem der offensichtlich woke (erkennbar am Gendern) und rückgratlose Ravensburger-Verlag seinen Schwanz eingezogen hat und nach dem Rumschreien ein paar woken Idioten ein Buch einstampft, das parallel zu dem neuen und wohl erfolgreichen Kinofilm über den jungen Winnetou erscheinen sollte, hat jetzt die ARD angekündigt, nie wieder einen Winnetou-Film zeigen zu wollen. Auch sonst soll nichts mehr gesendet werden, in dem das Wort »Indianer« genutzt wird, zum Beispiel Folgen des »Sandmännchens«. Das ZDF macht da angeblich vorerst nicht mit, aber vermutlich ist das bloß eine Frage der Zeit.
Das zeigt nun auch dem letzten, daß der öffentlich-rechtliche Rundfunk zu einer links-grünen Bevormundungs- und Belehrungsanstalt degeneriert ist. Der Rolle, die das Grundgesetz dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zugedacht hatte, wird in keinster Weise mehr entsprochen. Alle paar Tage kommt auch irgendeine neue Sauerei ans Tageslicht. Eine Möglichkeit, diesen Scheißladen in irgendeiner Form zu reformieren, besteht meiner Meinung nach nicht mehr. Schafft den ÖR ab, jetzt, sofort, ersatzlos.