Nochmal Nacktheit, aber ganz anderer Art.
Diese geisteskranken Grünen! Auf der einen Seite sollen
Kindergartenkinder alle möglichen Sexualpraxen beigebracht werden, aber
wehe, es ist mal irgendwo ein Nippel zu sehen, wie an Buden auf dem Cannstatter Wasen. dann ist das ein Skandal.
Kognitive Dissonanz nennt man das, glaube ich, wenn man offensichtliche
Widersprüche nicht mehr erkennt.
Die Budenbesitzerin hat übrigens auch völlig falsch reagiert. Ich hätte
behauptet, das sei doch gar keine Frau, die da abgebildet ist, sondern ein
noch nicht operierter Trans-Mann. Dann wäre die Diskussion mit einem Schlag
vorbeigewesen. Das sollte man mit den Grünen sowieso verstärkt machen: sie
mit den eigenen Argumenten schlagen.
10 Milliarden Euro für Indien. Jeder bekommt von der deutschen
Regierung Geld. Außer, er ist weiß, »schon länger hier« und arbeitet
(oder hat gearbeitet).
»Sie können sich schon mal ausziehen. Stören Sie sich nicht an den
Kameras, die sind von der EU.« Geht es bald – sinnbildlich – so zu im
Behandlungszimmer? Laut Junger Freiheit plant die EU eine europaweite Krankenakte.
Natürlich soll sie wie in Deutschland auch von der Wissenschaft und
Industrie genutzt werden dürfen. Neu ist, daß sie auch auch von Behörden
genutzt werden sollen. Mißbrauch bestimmt ausgeschlossen! Da gibt bestimmt
wieder ein Politiker sein Ehrenwort, wie das von Uwe Barschel, oder, für
die Jüngeren unter den Lesern, wie die ganzen Politiker zur Impfpflicht.
»Hoher Datenschutz…«, heißt es. Ja, schon klar.
»Darüber hinaus können die Daten dazu genutzt werden, die
›Handlungsfähigkeit‹ von Patienten in einem ›Übergang zu einem gesünderen
Lebensstil, Umgang mit chronischen Erkrankungen und Rückmeldungen an
Gesundheitsdienstleister‹ zu stärken«, zitiert die JF. Das klingt für
mich nach Social Scoring nach chinesischem Vorbild, angefangen von Nudging
bis hin zu konkreten Einschränkungen für die, die sich nicht systemkonform
verhalten.
Und »Einsparungen im Gesundheitswesen«. Wo es ja bestimmt soviele Leute
gibt, die grenzüberschreitend zu Ärzten gehen.
Für mich ist das wieder ein typisches Beispiel für die
Kompetenz-Kompetenz der EU, also das Recht, sich einfach so für Dinge
zuständig fühlen, die national genauso gut oder besser gelöst werden
können. Dahinter stecken natürlich die üblichen Interessen: Bürgerferne
Zentralisierung, der Wunsch, die EU möglichst unumkehrbar zu machen,
Überwachung und Steuerung der Bürger.
Aber Ihr, Ihr da draußen, Du, Du und Du, Ihr wollt das ja alles. Die EU
ist ja sooo toll!!! Erinnert mich an Entwicklungen von vor hundert Jahren.
Aber soweit brauchen wir gar nicht zurückschauen. Putin ist auch nicht
völlig ohne Rückenstärkung aus der Bevölkerung an die Position gekommen, an
der er jetzt ist. Und nachher will es wieder keiner gewesen sein. Wir
kennen die Spielchen…
Ich muß da wohl etwas verpaßt haben: Zum Ende des Ramadan dankt Grüßaugust Steinmeier Muslimen für ihre Solidarität, und zwar
»bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine«, wie die FAZ schreibt.
Was meint der Kerl?
Ich habe gerade mal gegoogelt, ob ich etwas finde. Ja, sie haben Geld
gesammelt, für Ukrainer, aber nur für ganz spezielle, nämlich moslemische.
Ist es das?
Auch bedankt er sich für die Einhaltung der Corona-Regeln während des
Ramadans. Bei allen anderen ist das wohl für ihn eine
Selbstverständlichkeit, sich an die Auflagen zu halten. Ich kann mich nicht
erinnern, daß mal aus seinem Mund ein Lob an die Mehrheitsgesellschaft, die
hier alles erduldet und bezahlt, entsprungen ist. Im regenbogenbunten
Sozialismus sind halt die alten weißen Männer und Frauen, »die schon länger
da sind«, sowieso in der untersten Kaste. Die haben gefälligst zu arbeiten
und das Maul zu halten.
Nur gut, daß durch den Eklat mit der Ausladung aus der Ukraine doch noch
ein paar Menschen mehr (wenn auch nicht allen) aufgegangen ist, von welchem
üblen Charakter dieser Mann ist.
Dieser Staat ist fundamental kaputt. Das Bundesverfassungsgericht verweigert die Arbeit. Für
links-grüne, »woke« Themen wie das dritte Geschlecht oder die Klagen der
Fridays-for-Future-Untergangssekte sind natürlich Ressourcen da.
Ist das jetzt eigentlich der Zeitpunkt, ab dem sich jemand auf Artikel
20, Absatz 4 berufen kann?
Dänemark weiß es, Frankreich so halb, und jetzt Schweden: Schwedens Regierung sieht Integration von Einwanderern als
gescheitert. (siehe auch Bild)
Nur in Deutschland glauben Links-Grün und zum wesentlichen Teil auch
Schwarz-Gelb noch ganz fest daran. Wieviel Jahre werden noch vergehen,
wie stark wird noch die Gesellschaft kaputtgemacht, bis die Erkenntnis
sich auch hier durchsetzen wird?
Noch ein politischer Geisterfahrer in Sachen Islam: Der in NRW regierende
CDU-Politiker Hendrik Wüst, der sich im Mai erstmals der Wahl stellen muß,
nachdem er für Laschet nachgerückt war, zeigt die gleiche Naivität,
Ignoranz und Dummheit gegenüber dem Islam wie viele seiner Kollegen.
In einem NZZ-Interview sagt der doch glatt, der Muezzin-Ruf könne
ein Beitrag zur Integration sein.
Nein, mit Integration hat das nichts zu tun. Im Gegenteil: Der
Muezzin-Ruf ist eine Machtanspruch und somit ein Beitrag zur
Machtübernahme. Und ein Zeichen der Intoleranz. »Allah ist der
Allergrößte. Ich bezeuge, daß es keinen Gott außer Allah gibt…« wird da
gerufen. Und wenn wir dann Zustände wie zur Zeit in Schweden haben (das
wird gar nicht mehr so lange dauern, man schaue nur auf Berlin), dann wird er wie alle anderen auch völlig überrascht mit
den Schultern zucken, als hätte er damit überhaupt nichts zu tun.
Interessant ist auch, daß Wüst hier seine Kritik vor einigen Tagen an den
Muezzin-Rufen in Köln relativiert. Ist er ein Januskopf, der in beide
Richtungen mit unterschiedlicher Zunge spricht? Oder hat er nach seiner
Kritik Druck aus der muslimischen Ecke bekommen und das reicht dann schon
(so waschlappenmäßig)?
Für mich ist der Kerl sowieso unwählbar, auch wegen seiner unerträglichen
Corona-Politik und der nichterfolgten Entlassung der NRW-Umweltministerin
(im Kontext der Flutkastastrophe) nach seiner Machtübernahme. Ein typischer
Vertreter der Merkel-CDU – die werkelt in NRW offenbar noch unbeeindruckt
weiter.
Der in diesem Kontext von der NZZ selbst verlinkte Artikel Muezzin-Rufe in Köln: Die Selbstverleugnung im Namen der Toleranz nimmt
groteske Züge an scheint interessant zu sein (»…Das Verbot von
Minaretten in der Schweiz erscheint rückblickend als hellsichtige
Entscheidung…«), muß ich selber mal lesen.
Von Orwell lernen heißt Überwachen und Kontrollieren lernen. Und bei
Orwell lernen wir auch die Verkehrung von Begriffen – Krieg ist Frieden,
Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Ja, und Medien-Überwachung
und -Zensur sind halt Plattform-Grundgesetz, nach Meinung der EU.
Das EU-Parlament, der Ministerrat und die Kommission haben sich nun auf
den »Digital Services Act« geeinigt, offenbar mal wieder in einem Verfahren
(»Trilog«), den es offiziell nach den Statuten der EU gar nicht gibt. Aber
Gesetze und Regeln sind halt eben nur für andere da. Genau, wie dieser eben
beschlossene »Digital Services Act«. Der ist nämlich für uns da. Oder
besser: gegen uns. Und daher ist die Bezeichnung als Plattform-Grundgesetz
durch Vertreter der EU purer Euphemismus und Orwellsche Sprachverdrehung.
Ich zitiere mal aus einem Heise-Artikel, da dieser bislang noch die meisten Details
nennt.
Laut der zunächst in Grundzügen getroffenen Übereinkunft sollen Behörden
aller Art künftig Host-Providern ohne Richtervorbehalt
grenzüberschreitende Anordnungen schicken können, um gegen illegale
Inhalte wie strafbare Haßkommentare, Darstellungen sexuellen
Kindesmißbrauchs oder die unautorisierte Nutzung urheberrechtlich
geschützter Werke vorzugehen. Betroffene Plattformen müssen solche
Angebote dann »ohne unangemessene Verzögerung« sperren oder blockieren und
bei schweren Straftaten zudem der Polizei melden.
Es ist also praktisch das deutsche Netzdurchsetzungsgesetz (NetzDG) auf
EU-Ebene. Es gibt nur einen kleinen Unterschied: Das NetzDG wird sich noch
am Grundgesetz messen lassen müssen, sobald das BVerfG mal aus dem Quark
kommt – diese Regulierung natürlich nicht. Der Artikel 5 ist dem Digital
Services Act nun ziemlich egal. Auch wenn Heise berichtet, daß diese
Anordnungen in der Regel auf das Land beschränkt sein sollen, aus
der die Anordnung stammt, bin ich gespannt, wenn irgendeine kleine
Polizeibehörde in Portugal oder auf Zypern mal hier in Deutschland Sachen
sperrt – oder Viktor Orban mal den Haß und die Hetze deutscher Medien und
Politiker mal ins Visier nimmt…
Ein weiterer Unterschied ist, daß die Regelungen nicht auf die großen
Social-Media-Plattformen beschränkt ist. Auch Webhoster,
Domain-Registraturen und Cloud-Anbieter kommen in die Pflicht. Damit kommen
auch Blogger und andere in Gefahr, die sich nicht der
Social-Media-Plattformen bedienen. Kritische und einflußreiche Webseiten
sind daher gut beraten, sich Alternativ-Namen und Server-Kapazitäten
außerhalb der EU und der USA (von denen kommt Zuspruch) zu besorgen.
Der Vollständigkeit halber ist noch zu erwähnen, daß der Digital Services
Act auch noch andere Dinge regelt, zum Beispiel personalisierte Werbung und
Marktmißbrauch großer Unternehmen, auf die ich aber in diesem Blog-Beitrag
nicht weiter eingehen will. Aber auch die fallen beim größten Kritiker im
EU-Parlament und letzten echten Piraten (seit der Parteiübernahme durch
linke Idioten) durch. Auf seiner Homepage schreibt er:
…Die Bezeichnung »Digitales Grundgesetz« verdient das neue Regelwerk
insgesamt nicht, denn der enttäuschende Deal versagt vielfach beim Schutz
unserer Grundrechte im Netz. Unsere Privatsphäre im Netz wird weder durch
ein Recht auf anonyme Internetnutzung noch durch ein Recht auf
Verschlüsselung, ein Verbot von Vorratsdatenspeicherung oder ein Recht zur
Ablehnung von Überwachungswerbung im Browser (Do not track) geschützt. Die
freie Meinungsäußerung im Netz wird nicht vor fehleranfälligen
Zensurmaschinen (Uploadfilter), willkürlicher Plattformzensur sowie
grenzüberschreitenden Löschanordnungen aus illiberalen Mitgliedsstaaten
ohne Richterbeschluß geschützt, so daß völlig legale Berichte und
Informationen gelöscht werden können…
Nachtrag: Heise hat nochmal einen sehr ausführlichen Artikel mit vielen Details
nachgeschoben
Nachtrag 2: Boris Reitschuster: Zensoren aller EU-Länder, vereinigt Euch! – Schwarze Stunde für
Meinungsfreiheit und Rechtsstaat