Die »Umvolkung« kommt voran: In NRW hat schon ein Drittel aller
Grundschulen mehr als 50% Migrantenkinder, manche gar über 90%, wie die
Junge Freiheit berichtet.
Als ich damals ins Gymnasium ging, hatte ich bei rund 35 Mitschülern
zwei Migranten in der Klasse – einen Italiener und einen Portugiesen.
Friedrich Merz, der damals bei Konservativen noch als Bester unter den
schlechten Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz galt, zeigt nun sein volles
Versagen. Letzte Woche schimpfte er noch über die auch in Deutschland
umsichgreifende Cancel-Kultur, und diese Woche cancelt er sich selber auf
Zuruf der Grünen. Was für ein schwaches Bild. Bei einer Podiumsdiskussion
mit Merz sollte der Rechtsanwalt Steinhöfel dabei sein, der den Lesern hier
vielleicht bekannt ist als Kämpfer für die Meinungsfreiheit gegen Facebook
und YouTube, auch, aber nicht nur, im Namen von konservativen Kräften
rechts der CDU. Nach links-grüner Ideologie darf mit solchen Leuten nicht
diskutiert werden, Merz mache sich politisch unmöglich, hieß es vom Grünen
Konstantin von Notz. Da hört es dann mit dem bei den Linken ach so hoch
geschätzten »Diskurs« plötzlich ganz schnell auf. Es spielt auch keine
Rolle, daß sich Herr Steinhöfel schon aus geschäftlichen Eigeninteresse
nach außen politisch neutral verhält. Das nennt sich im Jargon übrigens
»Kontaktschuld«: Das ist in etwa so, wenn man mal neben jemanden gestanden
hat, der jemanden kennt, dessen Ehefrau mal von einem anderen das Wort
»Neger« gehört hat, dann ist man Rassist und nicht mehr würdig, angehört zu
werden!
Für Merz wird die Anbiederung an die Grünen, die er durch das Nachgeben
auf deren Beschimpfung gezeigt hat, noch zur doppelten Pleite: An der
Podiumsdiskussion sollte auch ein hochrangiger US-Senator der Republikaner
teilnehmen. Merz wollte da wohl auch ein bißchen in dessen Licht glänzen.
Nach seiner Absage bei der Veranstaltung glaubte er, sich mit dem Senator
noch abseits davon treffen zu können. Nachdem dieser jedoch von der ganzen
Geschichte erfahren hatte, hat er dies barsch abgelehnt – Cancel-Kultur
widerspreche demokratischer und konservativer Prinzipien. Einfach köstlich!
Die ganze Story hat die Bild zusammengefaßt.
Übrigens liest man in verschiedenen Medien, Merz hätte parteiintern auch
einer Frauenquotenregelung nachgegeben. Gut, die Parteien können intern so
einigen Quatsch machen, aber ich will nochmal darauf hinweisen, daß
mittlerweile zwei Landesverfassungsgerichte zumindest eine gesetzlich
vorgegebene Frauenquote beim passiven Wahlrecht für verfassungswidrig
erklärt haben, weil es nicht den demokratischen Spielregeln entspricht!
Summa summarum liefert Merz ein ganz, ganz schwaches Bild ab. Den Zustand
der CDU (siehe auch den am 31.7. verlinkten NZZ-Artikel) hat er keinesfalls
verbessert, die CDU ist weiterhin auf dem merkelschen Schmusekurs mit
Links-Grün. Ich habe zwar von Merz auch nicht sonderlich viel gehalten,
aber ich hatte schon gedacht, daß er die CDU schon wieder etwas mehr ins
konservative Fahrwasser bringt und auch der Partei wieder ein Profil gibt.
Aber das war wohl bloß Wunschdenken.
Nachtrag: siehe auch Junge Freiheit, Kommentar bei der Bild, Kommentar bei der NZZ
Wir leben in Zeiten des permanenten Rechtsbruchs durch den Staat. Wie die
Bild berichtet (Bezahlartikel, Einleitung reicht), wurde in jüngster Zeit 50.000
mal Recht gebrochen dadurch, daß in Deutschland Asylanträge von Migranten
angenommen werden (88% erhalten Schutzstatus), obwohl die Migranten schon
Asyl in Griechenland beantragt haben, was klar gegen das Grundgesetz
ist.
Aber das dürfte ja nur die Spitze des Eisberges sein. In Regierungen,
Behörden und gar Gerichten macht ja mittlerweile jeder, was er will, egal,
was in Gesetzen und Vorschriften steht. Gründe gibt es genügend, angefangen
von der links-grünen Ideologie über Arbeitsplatzbeschaffung für
Parteikollegen bis hin zur persönlichen Bereicherung. Daß die Bürger dann
immer mehr selber auf die Gesetze scheißen, ist nicht richtig, aber
verständlich.
Nachtrag: Junge Freiheit berichtet auch darüber mit etwas mehr Kontext, den
ich in den Artikel auch noch eingearbeitet habe.
Nachtrag 2: Ausführlicher Artikel bei Tichys Einblick zu den
»Luxusflüchtlingen«. Aus dem Artikel:
Die genannten Urteile – beispielsweise vom Verwaltungsgericht Münster –
machen deutlich, daß es beim deutschen Asylstaat nicht so sehr um Schutz
vor politischer Verfolgung und Krieg geht als vielmehr um die Aufhebung
von Armut durch den deutschen Sozial- und Wohlfahrtsstaat. Ein Schutztitel
eines europäischen und EU-Landes reicht dieser juristischen Schule nicht,
es muß auch staatlich garantierter Wohlstand dazugeliefert werden.
Puh, mir schwillt der Kamm!
NZZ/Der andere Blick: Die Feigheit von CDU und FDP schenkt Deutschlands linken
Kulturkämpfern einen Sieg nach dem anderen. Der Autor beschreibt, wie
sich CDU und FDP dem linken Zeitgeist anbiedern und bürgerliche
Positionen verraten.
Übrigens, in den Leserkommentaren schreibt ein Leser drei Zitate über
den Sozialismus nieder, die ich einfach klasse finde und deshalb
übernehme:
-
»Der Sozialismus ist eine Religion der Lüge. Ihre Glaubenssätze sind:
Neid und Mißgunst, Haß und Verachtung, Faulheit und Mittelmäßigkeit,
Raub und Diebstahl.« – Prof. Roland Baader, deutscher Volkswirt
-
»Sozialismus ist ein System, das dem Zweck dient, die Massen zu
schwächen und sie zur Anbetung parasitärer Eliten zu bewegen« – Prof.
Dennis O'Keefe, englischer Volkswirt
-
»Sozialismus ist die Philosophie des Versagens, das Credo der
Ignoranz und das Glaubensbekenntnis - des Neids« Sir Winston
Churchill
Ich hatte
neulich berichtet, daß ein VW-Mitarbeiter gegen das Gendern der
Audi-Tochter klagt. Es ist eingetreten, was ich vorhergesagt hatte.
Wie n-tv nun vermeldet (siehe auch Bild mit Kommentar vom VDS), hat der Mitarbeiter der Klage
verloren. n-tv schreibt:
Der Vorsitzende Richter betonte, daß der VW-Mitarbeiter nicht zur
aktiven Nutzung des Leitfadens verpflichtet sei, weil dieser sich nur an
Audi-Mitarbeiter richte.
Diese Aussage zeigt, daß das Gericht entweder zu dumm oder zu feige ist,
das Problem zu verstehen. Der Mitarbeiter hatte ja nicht dagegen geklagt,
daß er die Gender-Richtlinie nutzen müsse, sondern, daß er gegendert
angesprochen wird. Es ist eine typische
Strohmann-Argumentation.
Daß das Gericht eigentlich nicht zu dumm ist, sondern tatsächlich zu
feige, zeigt sich an dem Kompromißangebot, das es in der mündlichen
Verhandlung formuliert hatte. Es lautete, daß Audi bei diesem speziellen
Mitarbeiter auf die Genderei verzichten solle, was allerdings Audi
ablehnte. Das Gericht erkennt hier, daß es sich um die Nutzung des Genderns
seitens Audi und nicht des Mitarbeiters handelt. Die obige Aussage ist
damit nicht vereinbar.
Ich hoffe, der Kläger macht weiter.
Die Regenbogen-Gender-Ideologie zeigt immer mehr totalitäre Züge: Wie
die Junge Freiheit berichtet werden jetzt in Australien schon
Rugby-Spieler ausgegrenzt und aus dem Kader ausgeschlossen, die sich sich
weigern, ein Regenbogen-Trikot zum Spiel zu tragen. Das erinnert fatal an
die Ausgrenzung derer, die in der DDR und bei den Nazis nicht mitgemacht
haben, ganz zu schweigen von der Ausgrenzung der Juden im Dritten Reich
(»kauft nicht bei Juden«).
Und es wird nicht lange dauern, bis daß das auch hier in Deutschland
passiert.