Tja, Österreich setzt die Impfpflicht aus. Berliner Kleingeister halten weiter an ihr fest.
Preisfrage: Wo ist der Unterschied zwischen Putin und Scholz?
Antwort: Es gibt keinen.
Beide haben sich in einer Sache verrannt, der Fehler ist offensichtlich,
man redet auf sie ein wie auf ein krankes Pferd, sie beharren wie mit
Scheuklappen auf ihren ursprünglichen Plänen. Kein Einsehen in Sicht.
Ich weiß nicht, ob ich einmal in meinem Leben noch erleben darf, daß
unsere Bundesregierung etwas wirklich richtiges und gutes für die Deutschen
tut, daß die Regierung das Volk achtet und sich als deren Diener geriert.
Auch nur ansatzweise. Die Polen haben zum Beispiel beschlossen, die
Mineralölsteuer zu senken, um die Bürger von den momentan massiven
Preissteigerungen zu entlasten. Deutsche Regierungspolitiker dagegen freuen
sich über das extra Geld, das in die Steuerkasse fließt, denken nicht
einmal im Traum daran.
Ich glaube wirklich, von allen europäischen Demokratien sind wir mit
Abstand die übelste.
Nachtrag: Weil es gerade paßt: 81 Wissenschaftler warnen in offenem Brief an die Abgeordneten vor der
Impfpflicht: Nie dagewesenes Risikopotential; das Gesetz zur
allgemeinen Impfpflicht dürfe nicht verabschiedet werden, da es zur
Erreichung des verfolgten Ziels nicht geeignet, nicht erforderlich, nicht
angemessen und damit verfassungswidrig ist.
Die weiter unten beschriebene Zensur durch die EU scheint nicht die
einzige Gefahr zu sein, die uns droht. Aus mir noch unbekannten Gründen
will die EU auch an dem etablierten System der Zertifikate rütteln. Diese
Zertifikate werden vornehmlich, aber nicht nur, im World-Wide-Web für das
sogenannte »HTTPS«-Protokoll genutzt. Hierbei dient es dazu, die Identität
des Servers sicherzustellen. Bei meinem Blog bestätigt das Zertifikat, daß
der Server von demjenigen betrieben wird, der über die Domain
»grantler-blog.de« die Verfügungsgewalt hat, also mir. Nicht mehr, aber
auch nicht weniger. Es ist daher nicht ganz leicht, die Kommunikation
zwischen dem Leser und meinem Server auf einen anderen Server umzubiegen,
ohne, daß es dem Leser durch eine Warnung des Browsers auffällt.
Nachrichtendienste und natürlich auch Kriminelle (nun ja, so ein großer
Unterschied besteht ja nicht zwischen den beiden…) sind im allgemeinen an
solchen Eingriffen interessiert.
Nun gibt es halt Instanzen, die diese Zertifikate ausstellen. Und wenn
diese Instanzen nicht richtig arbeiten – aus Unfähigkeit oder aus Absicht
–, dann können dort Zertifikate an die falschen Leute ausgegeben werden,
und ein Nutzer merkt es dann halt nicht mehr. Es ist insbesonders
problematisch, wenn diese Stellen staatlich organisiert und somit von oben
weisungsgebunden sind.
Die Internet-Welt ist einen schweren Weg gegangen, mit vielen Skandalen
und Problemen, bis sich die Major Player im Browser-Markt auf Prinzipien
geeinigt haben, welchen Zertifizierungsstellen die Browser standardmäßig
vertrauen. Sie müssen hohen Standards gerecht werden, und wenn nicht,
fliegen sie heraus. Ein paar wenige sind auch tatsächlich schon
geflogen.
Wenn das stimmt, was Golem berichtet, dann will die EU die Browser-Hersteller zwingen,
Zeritifikate zu akzeptieren, die von der EU ausgewählten
Zertifizierungsstellen stammen, aber nicht notwendigerweise den Standards
der Browserhersteller entsprechen. Eine Verringerung der Sicherheit der
Internet-Nutzer wäre die Folge.
Welche tiefere Absicht hinter dem Entwurf der EU steht, ist mir noch nicht ganz klar und
geht so explizit aus dem Artikel nicht hervor. Meist ist es eine von
zweien: Entweder wollen die Internet-Ausdrucker bei den Großen mitspielen
oder sie wollen Überwachungsmöglichkeiten etablieren.
Aus der beliebten Rubrik »Eine Islamisierung findet nicht statt«:
Jetzt neu beim Kaufland: Der Ramadan-Kalender! Ähnlich einem
Adventskalender aufgebaut, mit numerierten Türchen darauf und mit gemalten
Figuren im Stile orientalischer Märchen. Zu finden auf der Sonderfläche für
Ostersüßwaren…
Wenn Kritiker von Internet-Zensur reden, dann winken Politiker gerne ab
und verweisen ins Reich der Fabeln. Aber sie ist ganz konkret da, wenn auch
noch nicht sonderlich umfangreich. Und die sogenannten DNS-Sperren nehmen
immer mehr zu. Hierbei werden die großen Internet-Provider gezwungen, die
Namensauflösung von zu sperrenden Seiten zu unterbinden. Besonders effektiv
ist das nicht, die Betreiber dieser Sites richten einfach Alternativnamen
ein, und wer da drauf will, bekommt die Namen auch ziemlich schnell mit.
Aber das darf keine Ausrede sein.
Während bei den Sites, die illegal urheberechtlich geschützte Filme per
Video-Stream verbreiten, bislang wenigstens noch Gerichte entschieden
haben, hat bei dem jüngsten Zensurvorfall eine Behörde direkt die Sperre
bestimmt. Es geht hierbei um die Sperrung einer Porno-Video-Plattform, die keine wirkliche
Altersbeschränkung hat. Dahinter sind natürlich nur gute Absichten,
aber damit ist, wie das Sprichwort sagt, der Weg in die Hölle gepflastert.
Hier sind es wieder die Kinder, die vorgeschoben werden. Sie müssen vor
dieser Realität geschützt werden. Wie das damit zusammenpaßt, daß unsere
links-grünen Politiker am liebsten schon Kinder im Vorschulalter aufklären
wollen, inklusive aller perverser Sexspielarten, will da irgendwie nicht in
meinen Schädel. Und warum man den Erziehnugsberechtigten nicht weiterhin
die Verantwortung überläßt, was ihre Kinder konsumieren, halte ich auch für
unverständlich. Beim Konsum von Alkohol und Zigaretten geht es doch
auch.
Diese Tendenzen unterstreichen auch die Kritik an dem Plan der EU, unter
dem Namen DNS4EU einen eigenen DNS-Resolver aufzusetzen. Als Begründung
wird vorgeschoben, daß viele Bürger in der EU heute amerikanische Dienste
verwenden würden, und dort sei ja der hohe europäische Datenschutz nicht
gegeben. Bürger würden in ihrem Verhalten ausspioniert. Allerdings
bezweifeln viele Internet-Experten, daß die Nutzungsquote tatsächlich so
hoch sei, wie die EU behauptet, und eine jüngste Studie der obersten Internet-Organisation ICANN bestätigt
das auch.
Klauseln für DNS-Sperren sind ja in dem Anforderungskatalog (»Lawful
filtering«) schon enthalten. Zusammen mit der von der EU geäußerten Vision,
daß die ganzen Internet-Zugangsanbieter in Europa ihre eigenen Resolver
aufgeben und ihre Kunden zu DNS4EU weiterleiten, böte sich für die EU an,
ohne viel Aufsehen beliebige mißliebige Seiten zu sperren. Ob Kritik an der
Corona-Politik, an der Korruption und Geldverschwendung der EU-Behörden, an
der immer weiter vorangetriebenen EU-Integration, an der Migrationspolitik
– Themen fallen mir da viele ein. Und auch für die große Datenanalyse am
Datenschutz vorbei steht schon das Alibi-Argument der Sicherheit und dem
Schutz vor Phishing, Malware usw. bereit.
Auch wenn hierzu keine Pläne bekannt sind, halte ich es nicht für
unwahrscheinlich, daß einige Jahre nach der Einführung die Bevölkerung
gezwungen wird, diesen Resolver zu nutzen. Die Zugangsprovider müßten dann
eigene DNS-Abfragen von Kunden durch selbstbetriebene Resolver unterbinden.
Dann gäbe es kein Entkommen mehr.
Nachtrag: Wie ich gerade lese, wird nicht nur die Ausstrahlung des
Fernsehkanals von Russia Today in der EU verboten, nein, auch die
Internetseite www.rt.com muß von den
Providern gesperrt werden, auf die oben beschriebene Art und Weise. Der
Resolver meines Providers – den ich nicht nutze – macht das auch schon.
Wie war das noch gleich mit den sogenannten »europäischen Werten«?
Was für ein hypokritischer Drecksladen.
Nachtrag 2: Hadmut Danisch fragt sich, wie die EU in Sachen RT einfach mit
einem Fingerschnipp die deutsche Verfassung (Rezipientenfreiheit, Art. 5,
Abs. 1, Satz 1, zweiter Teil) brechen kann. Netzpolitik.org hat auch etwas
dazu, aber ich verlinke da nicht mehr dahin wegen deren Linksruck und
extensiven Genderei.
Um ehrlich zu sein, ich versuche, mich mit dem Ukraine-Krieg so wenig wie
möglich zu beschäftigen. Nicht, weil mir das egal ist, sondern ich kann
diese Propaganda, die Pseudofakten, das dumme Geschwafel und die
hochgepuschte Emotionalität in den Medien, speziell im ÖR, nicht mehr
ertragen. Trotzdem kam ich nicht umhin, irgendwo mitzubekommen, daß es
angeblich zu Diskriminierungen von Schwarzen und Arabischstämmigen an der
Grenze zwischen der Ukraine und Polen gebe. Ich hatte nicht weiter darüber
nachgedacht, mich aber irgendwo doch im Hinterstübchen gewundert, wie die
da wohl hingekommen sind. Na ja, ein paar werden wohl auch in der Ukraine
gewesen sein.
Nun, nachdem ich einen Artikel in der Welt gelesen habe, bin ich schlauer. Wobei, das ist
nicht korrekt. Die Antwort steht nicht im Artikel. Dort steht nur,
einige von ihnen hätten in der Ukraine studiert. Wie heute
üblich übernehmen mal wieder die Leser die Aufgabe der Presse.
Ich hätte auch selbst darauf kommen können: Es sind die tausenden
Wirtschaftsmigranten, die Lukaschenko für seine neuliche Racheaktion ins
Land und an die Grenze zur EU geholt hatte. Ob die nun Flüchtlinge aus
eigener Motivation dorthin wandern oder von den Weißrussen aktiv in die
Ukraine gebracht werden (oder in der Nähe abgesetzt werden), darüber kann
man wohl nur spekulieren. Und im Gegensatz zu den Frauen und Kindern, die
gerne in der Nähe ihrer zurückgebliebenen Männern (und anderen Verwandten)
bleiben wollen, haben die nur ein Ziel: Geremoney!
So fällt es mir auch wie die Schuppen von den Augen, wieso die
Bundesregierung plötzlich nicht nur von Ukrainern spricht, die sie
bereitwillig auf unser aller Kosten nun aufnehmen will. Die weiß ganz genau
bescheid. Die Welt schrieb vorgestern: »Die Ministerin (Anm: Baerbock)
unterstrich, daß allen Schutzsuchenden geholfen werde, auch jenen ohne
ukrainischen Paß«. Für unsere linken Migrationsfreunde ist der Krieg
also eine volle Win-Situation!
So läuft der Hase!
Nur gerade so aufgefallen: Im Krieg schicken die Syrer ihre jungen Männer
weg und lassen wehrlose Frauen und Kinder zurück, in der Ukraine schicken
sie Frauen und Kinder weg und wehrfähige Männer bleiben.
Hausaufgabe: Was sagt uns das?
Ja, und als Beweis, daß es auch dumme und vor allem irre männliche
Politiker gibt, sei hier auf Karlchen Lauterbach verwiesen. Tichys Einblick schreibt:
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht Deutschland in einer
»Sonderstellung«, weshalb die Lockerungen in anderen Ländern kein Vorbild
seien. Bei der Einführung einer Impfpflicht sei er auch »mit drastischen
Strafen einverstanden«.
Irgendwie dreht der völlig durch. Der sieht wohl seine
Bedeutungslosigkeit am Horizont und die Tatsache, daß ihn bald niemand mehr
ernst nimmt – in der Bevölkerung sowieso nicht, aber auch langsam nicht
mehr von sogenannten Journalisten und Parteikollegen. Da mutiert er zu
einer Person, die eine Mischung aus »The Nutty Professor« und »Dr. Jekyll
and Mr. Hide« ist.
Kurze Zwischenfrage: Was ist noch dümmer als ein Politiker? Eine
Politikerin!
Annegret Kamp-Karrenbauer auf Twitter
(Teil 1,
Teil
2):
Ich bin so wütend auf uns, weil wir historisch versagt haben. Wir haben
nach Georgien, Krim und Donbaß nichts vorbereitet haben, was Putin
wirklich abgeschreckt hätte. Wir haben die Lehre von Schmidt und Kohl
vergessen, daß Verhandlungen immer den Vorrang haben, aber man militärisch
so stark sein muß, daß Nichtverhandeln für die andere Seite keine Option
sein kann.
Wer ist »wir«? DU hast versagt! Du warst Verteidigungsministerin
und nicht temporäres Maskottchen der Bundeswehr! Das wäre Deine Aufgabe
gewesen! Du (und natürlich auch Deine Vorgängerin) trägst die Verantwortung
dafür! Und wenn Deine Busenfreundin Angela Dir das nicht erlaubt hätte,
hättest Du die Konsequenzen ziehen müssen! Hör auf, so einen Schei… zu
erzählen und das auf andere abzuwälzen. Aber Du hast ja Wichtigeres zu tun
gehabt. Frauen in der Bundeswehr, Transsexuelle, »Diversität«, und das
Jagen von Phantom-Rechtsextremen.