24. Februar 2022
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Was ist noch dümmer als ein Politiker?

Kurze Zwischenfrage: Was ist noch dümmer als ein Politiker? Eine Politikerin!

Annegret Kamp-Karrenbauer auf Twitter (Teil 1, Teil 2):

Ich bin so wütend auf uns, weil wir historisch versagt haben. Wir haben nach Georgien, Krim und Donbaß nichts vorbereitet haben, was Putin wirklich abgeschreckt hätte. Wir haben die Lehre von Schmidt und Kohl vergessen, daß Verhandlungen immer den Vorrang haben, aber man militärisch so stark sein muß, daß Nichtverhandeln für die andere Seite keine Option sein kann.

Wer ist »wir«? DU hast versagt! Du warst Verteidigungsministerin und nicht temporäres Maskottchen der Bundeswehr! Das wäre Deine Aufgabe gewesen! Du (und natürlich auch Deine Vorgängerin) trägst die Verantwortung dafür! Und wenn Deine Busenfreundin Angela Dir das nicht erlaubt hätte, hättest Du die Konsequenzen ziehen müssen! Hör auf, so einen Schei… zu erzählen und das auf andere abzuwälzen. Aber Du hast ja Wichtigeres zu tun gehabt. Frauen in der Bundeswehr, Transsexuelle, »Diversität«, und das Jagen von Phantom-Rechtsextremen.

23. Februar 2022
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20. Februar 2022
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14. Februar 2022
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Dunja Hayali

Der Spruch der von sich selbst so überzeugten ZDF-Moderatorin Dunja Hayali mit Dreifachbenachteiligung (migrantisch, weiblich, lesbisch) ist zwar schon über ein Jahr alt, aber weil er mir gerade mal wieder begegnet ist:

Man kann in Deutschland eigentlich alles sagen. Man muß dann halt manchmal mit Konsequenzen rechnen. Das ist das einzige, was der ein oder andere manchmal nicht ganz versteht.

Ich frage mich bei diesem Spruch immer wieder, ob sie das dann auch für den CDU-Politiker Walter Lübcke meint, der bekanntlich öffentlich gesagt hatte, wer mit seiner Migrationspolitik nicht zufrieden sei, könne ja auswandern, und als Folge davon ermordet wurde?

13. Februar 2022
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Spruch des Tages

Twitter-Spruch des Tages:

Wird der Bürger unbequem, ist er plötzlich rechtsextrem.

Gerade trendet der Hashtag #NichtmeinPraesident auf Twitter, darüber hatte ich auch obigen Tweet entdeckt. Viele lehnen Steinmeier als Person ab, weil er einer am linken Rand und ein Hetzer ist, andere halten die ganze Wahlveranstaltung eine Farce, weil das mit der freien Entscheidung des Individuums als Basis der Demokratie nichts mehr zu tun hat. Weitere stören sich daran, daß CDU/CSU und auch die FDP diesen Kandidaten unterstützen. Ich stimme dem allen voll zu. Ein paar Verblendete halten dagegen, machen sich aber eigentlich nur lächerlich.

11. Februar 2022
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Rechtradikaler Anschlag auf Moschee

Ich bin heute morgen gerade auf dem Weg zur Werkstatt, um den fälligen Ölwechsel machen zu lassen, da tönt der Nachrichtensprecher des Lokalradios (gleicher Inhaber wie das unten erwähnte Fischblatt übrigens) dramatisch: Es habe einen rechtsradikalen Anschlag auf eine Moschee in der großen Nachbarstadt gegeben. Die Stadt müsse dagegen etwas tun, der Stadtrat soll sich gefälligst damit befassen! Was war schreckliches passiert? Wurden Waffen eingesetzt, gab es Verletzte, gar Tote?

Nein, jemand hatte ein Hakenkreuz an die Wand der Moschee geschmiert.

Da werden von Migranten Frauen vergewaltigt, Männer niedergemetzelt. Kann man nichts machen, traumatisiert, muß man halt hinnehmen. Man denke nur an die Sprüche von Heribert Prantl zum Anschlag in Würzburg, die nicht wenige sprachlos zurückließen. Aber ein Hakenkreuz!

Der Presse und der »Opfer« nach muß das natürlich ein Rechtsradikaler gewesen sein. Daß das bislang auch Antifa-Leute machen, weil der »Kampf gegen Rechts« erschlaffen könnte und Corona und andere Themen das verdrängen, ist allerdings nicht bloß eine Theorie, das ist gesichert. Aktion unter falsche Flagge heißt das.

Vielleicht war es auch tatsächlich ein Rechtsradikaler, hat aber das Hakenkreuz als ein Zeichen der Freundschaft hingeschmiert. Immerhin hatten die Nazis damals gute Verbindungen zu Moslems, und man beriet gemeinschaftlich, was man denn mit den Juden am besten machen könnte.

Die Welt verkommt wirklich zu einem Irrenhaus.

8. Februar 2022
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5. Februar 2022
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Kleingeistige Neidhammel

Wenn ein Online-Medium zur Zeit Klickzahlen erhöhen will, braucht es nur einen Artikel über den tschechischen Millionär Radim Passer zu schreiben (wie zum Beispiel diesen hier). Dieser ist neulich mit seinem Sportwagen mit 417 km/h über deutsche Autobahnen gefahren und hat dazu ein dokumentierendes Video auf YouTube veröffentlicht.

Schon fangen viele Deutsche an, mit Schaum vorm Mund zu geifern. Selbst die Staatsanwaltschaft ermittelt. Warum? Bei uns gibt es doch freie Fahrt auf den Autobahnen – noch. Ja, aber er habe doch ein Rennen durchgeführt. Mit einem Fahrzeug? Ja, im Oktober 2017 ist das Strafgesetzbuch ergänzt worden:

§ 315d Verbotene Kraftfahrzeugrennen

(1) Wer im Straßenverkehr

  1. sich als Kraftfahrzeugführer mit nicht angepaßter Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Ich habe mir das Video, als es damals in den Online-Medien verlinkt wurde, angeschaut, und kann aus meiner Perspektive klar sagen, daß es a) nicht verkehrswidrig war, da offensichtlich auf der Strecke kein Tempolimit existiert, und b) auch nicht rücksichtslos, da Ort und Zeit so gewählt wurde, daß kaum Verkehr auf der Autobahn stattfand. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hatten sie sogar ein Auto vorgeschickt, um die Verkehrssituation zu beurteilen.

Generell finde ich die Idee, daß ein einzelner ein »Rennen« durchführen kann, irgendwo abstrus. Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als Mofas bei der Jugend sehr beliebt waren. Die hatten allerdings wenig Leistung, darum gab es praktisch immer nur zwei Betriebsmodi: Leerlauf und Vollgas. Wenn man jetzt also mit so einem Mofa mit Vollgas versucht, das Letzte aus dem Ding herauszuholen, fährt man dann schon ein illegales Rennen? Weiter gedacht wäre dann auch jedes Vollgas, der Kickdown bei Automatik-Wagen, illegal.

Irgendwo haben wir nur noch Idioten an der Regierung, und das schlägt sich leider auch in den Gesetzen nieder. Und kleingeistige Neidhammel in der Gesellschaft, die entsprechende Leserkommentare absondern und Strafverfahren eröffnen.

4. Februar 2022
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Morddrohungen

Ich lese gerade in der Online-Ausgabe des lokalen Fischblatts über Morddrohungen, die an Lokalpolitiker gerichtet sind. Diese sollen aus den Reihen der Impfpflichtgegner kommen, und natürlich wird das sofort auf die »Spaziergänger« ausgedehnt, die montags hier im Ort seit einigen Wochen durch die Stadt laufen und die auch nicht mehr sogenannte Spaziergänger sind, sondern echte Demonstranten, da nach meinem Kenntnisstand regelmäßig für diese Unternehmung eine Demonstration angemeldet ist. Impliziert wird in dem Artikel, daß alle Teilnehmer die Denkweise des Bedrohers teilen würden.

Hintergrund ist, daß die Person, die unter Klarnamen(!) auf Facebook(!) einem Politiker gedroht haben soll, auch Mitglied einer Telegram-Chatgruppe sei, in der Informationen über den wöchentlichen Lauf durch die Stadt ausgetauscht werden. Es ist aber davon auszugehen, daß es sich hier nur um einen Mitleser handelt und nicht um jemanden, der wesentlich an der Organisation beteiligt ist – andernfalls hätten wir das mit Sicherheit in dem Fischblatt schon lesen können.

In einem neulichen Artikel des Fischblatts stand zudem, daß diese Person genau dem gleichen Politiker schon einmal derart gedroht hat, daß dieser ihn angezeigt hat. Da das vor einem Jahr stattfand, kann das wohl nicht mit einer Impfpflicht und somit mit den Montagsdemonstrationen in Verbindung stehen. Offenbar hat die Person wohl schon länger ein »Problem« mit diesem Politiker. Um diese Schwachsinnslogik deutlich zu machen, bediene ich mich gerne eines einfachen Beispiels:

Man stelle sich vor, ein Massenmörder, Schlächter, Hannibal-Lecter-Typ erklärt öffentlich, er liebe Schokolade wahnsinnig. Macht mich als Liebhaber eben dieser Schokolade das dann auch zum (potentiellen) Massenmörder? Müßte ich deshalb mich von der Schokolade distanzieren, wäre es moralisch unvertretbar, sie weiter zu konsumieren? Wohl kaum.

Das Fischblatt schreibt weiter, der Politiker (von den Piraten übrigens, die scheint es tatsächlich noch zu geben…) würde pro Tag rund zehn »Haßnachrichten« bekommen, pro Woche zwei bis drei mit konkreten Bedrohungen. Das sind also rund 3.500 pro Jahr, mit mehr als 100 konkreten Bedrohungen. Und davon picken er und die Zeitung sich jetzt eine heraus und reiten darauf herum? War jetzt endlich mal eine passende dabei?

Da es ja nicht sein kann, daß nur die anderen Opfer sind, springen weiterer Politiker auf den Zug auf. Ein Politiker der »Partei« (diese Partei des mißlungenen Spaßes und der gepflegten Hetze gibt es offenbar auch noch) erklärt, auch er würde Morddrohungen bekommen, und die lokale SPD-Größe erklärt sich zum Anwalt der anderen beiden, hetzt gegen die Montagsdemonstranten in der Stadt und instrumentalisiert das auch noch gegen den relativ frisch und überraschend gewählten CDU-Bürgermeister – er würde keine Solidarität zeigen, er solle doch auf der Gegendemonstration auftreten (ob er das aufgrund der Neutralitätspflicht überhaupt darf, stelle ich mal hier in den Raum).

Bei der Gelegenheit fällt mir ein: Hat denn mal ein SPD-Politiker Solidarität mit einem AfD-Politiker gezeigt, dessen Auto abgefackelt wurde oder der von der Antifa krankenhausreif geschlagen wurde? Ich kann mich nicht erinnern. Und hat das Fischblatt mal bei den lokalen AfD-Politikern nachgefragt, was die denn so an Nachrichten bekommen? Das sind bestimmt nicht weniger in dieser Art, halt nur von einer anderen Klientel.

Und noch zu Morddrohungen: Irgendwo empfinde ich die Aufrufe zu einer Impfpflicht auch als Morddrohung. Die Wahrscheinlichkeit, nach einer Zwangsimpfung plötzlich zwei Meter unter der Erdoberfläche zu liegen, sehe ich für mich höher, als daß einer dieser Politiker durch solch einen Volltrottel mit seiner großen Fresse das Zeitliche segnet.

3. Februar 2022
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