Interessiert mich Männer-Fußball schon kaum, interessiert mich
Frauenfußball überhaupt nicht. Während es bei Männern manchmal wirklich
schnell und kraftvoll vor sich geht, ein gewagter Schuß aus der dritten
Reihe ins Tor knallt, kommt mir Frauenfußball immer wie ein Kaffeekränzchen
vor. Langweilig hoch drei. Ich bin da nicht ganz allein, denn das Interesse
ist da wohl allgemein sehr gering. Es gehen zu einem typischen
Bundesligaspiel offenbar nur rund 1000 Zuschauer hin. Nichtsdestotrotz
fordern die Fußballspielerinnen »Gleichstellung« beim Gehalt, wie die
Junge Freiheit berichtet. Auch soll der Begriff »Frauenfußball«
verschwinden. Typisch links-blödes Denken, daß ein Problem verschwände,
wenn man nicht mehr darüber redet (wie bei der Kriminalität von
Migranten).
Der Artikel schreibt, daß eigentlich die Frauenbundesliga ein reines
Luxusgeschäft ist und von den Männern querfinanziert wird, denn tatsächlich
kostet jedes Spiel doppelt so viel wie es einbringt. Und machen wir uns
nichts vor: Um Sport geht es beim Fußball sowieso nicht, nur um Geld. Daher
finde ich, man sollte eine pragmatische Lösung anstreben: Man bildet einen
Männer-DFB und einen Frauen-DFB, die voneinander völlig unabhängig sind.
Auch die Vereine könnten sich aufspalten. Die Frauen können dann auch alle
Funktionäre stellen und mit Werbepartnern und Medienunternehmen verhandeln.
Da ja laut Feministen die Frauen sowieso die besseren Manager sind, wäre
das doch eine Win-Win-Situation, oder nicht?
Die Junge Freiheit legt nochmal nach und auch die Welt berichtet. Neben den Hundertausenden ungebildeter und auch
islamischer Migranten, die nach Deutschland einwandern, findet gleichzeitig
eine Auswanderung der autochthonen Bevölkerung, also der Deutschen, statt.
Effektiv ist das genau der Bevölkerungsaustausch, den die Konservativen
seit 2015 beklagen. Dazu kommt noch der Brain-Drain. Es sind ja gerade die
gut ausgebildeten, intelligenten Leute, die abwandern. Und die Gründe,
warum sie auswandern, sind die gleichen, warum es der Regierung nicht
gelingen wird, echte Fachkräfte aus dem Ausland zu bekommen – hohe Steuern
mit zu geringem Gegenwert, lange Lebensarbeitszeit und geringe Renten,
sinkende Lebensqualität, steigende Gewalt, Bürokratie, Gaga- und
Gängelpolitik. Wäre ich noch 20 oder 30, ich glaube, ich wäre auch schon
weg.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt jetzt über die sogenannten
EU-Corona-Wiederaufbaufonds. »Sogenannt« deshalb, weil der Titel reines
Blendwerk ist und die Gelder für alles mögliche verwendet werden können.
Darin und in der Art und Weise, wie dieser Fond finanziert (vor allem durch
uns Deutsche) und abgesichert wird (im Notfall auch durch uns), sehen
Gegner einen erneuten Bruch der EU-Verträge – Stichwort Schuldenunion.
Ich hatte letztes Jahr auch schon etwas dazu geschrieben.. Nun hat
die NZZ
hat einen Artikel über den aktuellen Stand veröffentlicht. Für das
Bundesverfassungsgericht bietet sich hier wieder eine Chance zu einem
gediegenen Abendessen mit dem Bundeskanzler und ausgewählten Ministern mit
gegenseitiger Wertschätzung und einem genehmen Urteil als kleines
Dankeschön.
Der Migrationswahnsinn geht weiter, die Junge Freiheit berichtet:
Aber die Deutschen wollen das ja so, die Mehrheit hat diese Regierung
gewählt.
Ich habe mir gerade die
Rede von Beatrix von
Storch zur Abschaffung von § 219a StGB angeschaut, also zur Aufhebung
des Werbeverbots für Abtreibung. Sie nennt dabei einen mir bislang
unbekannten Begriff der Abtreibungsbefürworter, und ich bin genauso
entsetzt wie sie: »Schwangerschaftsgewebe« als Bezeichnung für das
ungeborene Kind. Das kommt wohl direkt nach dem Eiter, den man ausdrückt.
Was für eine niederträchtige Entmenschlichung und noch viel schlimmer, als
die »mein Bauch gehört mir«-Sprüche, die diametral zu den Fakten
stehen.
Für mich ist Abtreibung eine Form des Mordes, und dafür lasse ich mich
notfalls auch beschimpfen. Ich sehe durchaus noch Härtefälle wie
Vergewaltigung oder medizinische Indikation. Aber abtreiben, weil man
herumf… wie die Karnickel und nicht verhütet, das geht gar nicht. Da lobe
ich mir ausnahmsweise die Amerikaner, die just heute höchstrichterlich
festgestellt haben, daß ihre Verfassung das Recht auf Abtreibung nicht beinhaltet.
Als Nachtrag zum gestrigen Artikel: Ich hatte bislang nicht davon
geschrieben, manche werden es schon mitbekommen haben: Es läuft auch gerade
eine Klage gegen Audi, ein männlicher Mitarbeiter fühlt sich durch das
Genderdeutsch nicht richtig angesprochen. Eine mündliche Verhandlung gab es bereits, Audi hatte einen Kompromiß
abgelehnt.
Eigentlich sind beide Fälle doch sehr ähnlich gelagert, es geht um die
Anrede der einzelnen Person. Deshalb bin ich gespannt, wie sich das Gericht
nächste Woche entscheidet. Ich gehe davon aus, daß wieder mit zweierlei Maß
gemessen wird – der »alte, weiße, heterosexuelle Mann« ist in der woken
Gesellschaft in der untersten Kaste. Er hat alles zu finanzieren, aber
nichts zu melden. Auf der anderen Seite dürfte das Gericht das Urteil des
OLG kennen und könnte sich argumentativ daran bedienen. Schauen wir
mal…
Nachtrag: Ich hatte mich verlesen, das Urteil wird erst am 29.
Juli verkündet und nicht schon Ende Juni.
Ich weiß, Guido Westerwelle hatte das in einem anderen Kontext gesagt,
aber wir befinden uns wirklich in Zeiten einer spätrömischen Dekadenz.
Laut Junger Freiheit hat das Oberlandesgericht Frankfurt die DB AG
zu 1.000 Euro Entschädigung und mit Strafandrohung von 250.000 Euro im
Wiederholungsfall dazu verurteilt, eine Person nicht mehr mit »Herr«
anzusprechen. Diese Person fühle sich »nicht binär«, und die DB AG habe das
ignoriert. Man muß sich das mal auf der Zunge zergehen lassen, was die JF
aus dem Urteil zitiert: »›Die klagende Person‹ habe einen immateriellen
Schaden erlitten. Sie erlebe ›die Zuschreibung von Männlichkeit‹ als
Angriff auf die eigene Person. Und das führe zu deutlichen
psychischen Belastungen.« Geht's noch? Was machen eigentlich solche
Leute, wenn sie richtige Probleme haben, wie Arbeitsplatzverlust,
Trennung, schwere Krankheit, Tod in der Familie? Aber der Kläger (Vorsicht:
generisches Maskulinum) hat ja eine eigene Homepage (Link spare ich mir,
einfach nach dem angegebenen Namen googeln), und da wird klar, daß der ein
»Transaktivist« von der schlimmsten Sorte ist. Die Person beschäftigt sich
im Rahmen einer Dissertation mit dem Thema »internationale
Transunterdrückung«. Mehr muß man da nicht mehr sagen.
Mit der Bahn habe ich übrigens kein Mitleid. »Get woke, go broke« ist ja
ein mittlerweile zwar kruder, aber etablierter englischer Spruch. Man
vergrault als Firma »normale« Leute einerseits, andererseits wird man es
den »woken« nie rechtmachen können und scheitern, wie man das an diesem
Beispiel wieder sieht.
Als Software-Entwickler bin ich übrigens mittlerweile der Meinung, man
solle in Formularen einfach ein Freitext-Eingabefeld hinzufügen, in dem die
Kunden ihre eigene Anrede eintragen können. Dann muß man sich nicht mit
solchen Leuten herumschlagen.
Übrigens habe ich mir schon überlegt: Wenn ich das nächste Mal einen
Konflikt mit einem Genderdeppen habe, werde ich ihm erklären, daß ich
eigentlich gar kein Mensch bin, sondern ein Gott, und er habe mich
gefälligst mit »Eure Gottheit« anzusprechen.
n-tv berichtet, daß offenbar der EuGH ein Urteil gegen die
Fluggastdatensammlung in der EU gefällt hat. Leider ist der Text nicht klar
genug, ob es sich hierbei um ein Urteil gegen die Umsetzung in Belgien
handelt oder ob die EU-Richtlinie als solche in Teilen gesetzeswidrig ist.
Ich hoffe da noch auf einen klärenden Artikel, z.B. von Heise.
Egal wie, es zeigt sich mal wieder, mit welchem Bürgerrechtsverständnis
in der EU und auch in den Mitgliedsstaaten gehandelt wird, wenn hier mal
wieder ein Gericht dazwischengrätschen muß. Die meisten Bürgerrechts- und
Demokratiefeinde schwirren nicht irgendwo an den politischen Rändern herum,
sie sitzen in den Institutionen. Ich denke da gerade auch an die geplante
Chatkontrolle der EU-Kommission, bei der die massive Kritik offenbar auf
taube Ohren stößt.
Nachtrag: Heise hat Details dazu, demnach geht es um die Umsetzung in
Belgien, wobei viele andere EU-Mitgliedsstaaten wohl ähnliche Regelungen
haben würden. Die Richtlinie sei zwar als solche ein schwerer Eingriff,
aber nach Meinung des Gerichts mit dem EU-Recht vereinbar (ja, schon
klar…!).
Man kann wirklich nicht mehr zwischen Realität und Satire unterscheiden.
Die Bundesregierung will tatsächlich Ferda Ataman, eine türkischstämmige
Frau, die bislang hauptsächlich durch Rassismus gegen Biodeutsche und durch
Islamismus aufgefallen ist und die auch sonst antidemokratisch mit ihrem
Verein »Neue deutsche Medienmacherinnen« gegen Meinungspluralismus
in den Medien agiert (und die »goldene Kartoffel« verleiht), wenn es gegen
ihre Klintel geht, zur Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung machen.
Schnell löscht sie ihre gesamte, inkriminierende Timeline bei Twitter, wo
sie bislang gegen Almans, Kartoffeln gehetzt hat. Näheres zu dieser Frau,
die
ich erstmals 2018 auf dem Schirm hatte findet sich bei der NZZ, bei Tichys Einblick oder bei der Bild.