25. August 2021
August 202125

Kampf gegen Klimawandel – bestechende Logik

Es ist ja nicht schwer zu merken, daß ich ein Fan der oft bestechenden Logik des Bloggers Hadmut Danisch bin. Er hat sich heute mal wieder mit der Klimarettung beschäftigt.

Wie üblich ein längerer Artikel, hier sein Résumé:

Wie ich es drehe und wende: Die Maßnahmen zur Klimarettung ergeben keinen Sinn.

[…]

Und selbst dann funktionieren sie nur auf altruistischer Grundlage, wir selbst können davon nichts mehr haben.

Es ergibt aber keinen Sinn, altruistisch gegenüber dieser Generation zu sein, deren zentrale Eigenschaft es ist, andere zu beschimpfen und auf anderer Leute Kosten zu leben, selbst nichts zu machen. Die Klimaprinzessinnen hervorbringt, die streiken wollen ohne jemals überhaupt etwas zu arbeiten, wovon sie streiken könnten. Die ständig nur ihre Rechte fordert, aber niemals die Rechte anderer respektiert. Eine Generation fauler Egoisten, die per Erpressung erreichen will, daß sich alles nur um sie dreht.

Und wißt Ihr, was ich glaube?

Ich bin nicht der erste, der sich das so überlegt.

Das dürfte die zentrale Motivation hinter diesem übergriffigen absurden Bundesverfassungsgerichtsurteil sein, das den Staat außerdemokratisch und außerhalb jedes Souveräns zum Klimaschutz verpflichtet.

Das hat man über die Korruptionsschiene eingefädelt, damit es festgeschrieben ist, bevor jemand fragt, ob das überhaupt einen Sinn ergibt.

(Hervorhebung und alte Rechtschreibung von mir)

25. August 2021

Reichspropagandaschleuder

Ich sehe ÖR eigentlich nur noch als »Beiseher« bei Verwandschaftsbesuchen. Und das ist gut so. Denn ich habe gestern wieder mitbekommen, was dort so gesendet wird. Im »Report aus Mainz« ging es um eine mögliche Corona-Impfpflicht. Eine reine Propaganda-Sendung. Es wurden ausschließlich, und ich meine wirklich ausschließlich, Leute gebracht, die für eine Impfpflicht sind. Als völlig unverständlich wurde dargestellt, warum sich die Regierungspolitik frühzeitig auf Druck der Impfgegner (im Parlament durch die AfD) zu »Versprechen« gegen eine Impfpflicht in der Zukunft hat hinreißen lassen (was immer auch so ein Versprechen in der Politik Wert und Bestand hat). Ex-Bundesverfassungsrichter Fischer, der mir in letzter Zeit meist unangenehm aufgefallen ist, wird herangezogen, um eine Verfassungsmäßigkeit einer Impfpflicht herbeizureden. Auch hier ist Kritik völlig unerwünscht. Es gibt natürlich eine Reihe renommierter Rechtswissenschaftler, die die Verfassungsmäßigkeit absolut diametral sehen, aber das würde ja nur stören.

Ich weiß auch nicht, was das ganze soll. Bislang galt für Impfungen, daß diese immun gegen ein Virus oder ein Bakterium machen. Wenn jemand geimpft ist, sollte ein Kontakt mit einem Infizierten kein Problem darstellen. Wieso drängen also diese Hetzer so darauf, daß alle geimpft werden? Und das, obwohl es sich ja langsam nicht mehr verheimlichen läßt, daß die bislang eingesetzten Impfstoffe nicht die Wirkung haben, die ursprünglich versprochen wurden. Gerade die mRNA-Impstoffe wurden dafür gepriesen, eine Wirksamkeit von weit über 90% zu besitzen, was aber offensichtlich nicht der Fall ist. Die Langzeitwirkung scheint ähnlich begrenzt zu sein wie die Autoimmunisierung derer, die die Krankheit durchlaufen haben. Außerdem können Geimpfte wohl weiterhin als Übertrager der Krankheit dienen. Es gibt durchaus Fachleute, die auch für eine Corona-Testpflicht von Geimpften(!) sind und die Angst vor Massenveranstaltungen mit Geimpften als Superspreader-Ereignisse haben. Also die Leute haben kaum Vorteile durch die eigene Impfung und keine Vorteile durch die Impfung Dritter.

Der Ruf nach einer Impfpflicht kommt vielleicht deshalb, weil die Geimpften langsam merken, sie könnten sich nicht nur umsonst haben impfen lassen, sondern auch, daß sie die »Arschkarte« gezogen haben könnten – zum Beispiel, weil Forscher den Verdacht hegen, die Impfung schädige die Abwehrkräfte des Menschen gegen andere Keime –, und gönnen den Ungeimpften nicht, nicht den gleichen Fehler begangen zu haben. Und die Profiteure in Industrie und Politik wollen vielleicht die Impfpflicht, damit es keine große Vergleichsgruppe mehr gibt und die tatsächlich vorkommenden Impfschäden dann nicht mehr der Impfung zugeschrieben werden können. Falls man im historischen Vergleich dann eine Zunahme von bestimmten Erkrankungen und Todesfällen tatsächlich nachweisen kann, schaffen die es dann bestimmt, das auf den Klimawandel zu schieben – da bin ich mir sicher.

Übrigens, ich schreibe in letzter Zeit nicht deshalb so wenig über Corona, weil mich das Thema nicht interessiert. Es ist nur so, daß man mittlerweile überhaupt nichts mehr glauben kann. Daß wir von der Politik, inklusive RKI, massiv belogen werden und daß Fakten und Statistiken manipuliert oder unterdrückt werden, ist nun hinlänglich bekannt. Aber auch von den Gegnern wird viel Unsinn verbreitet und man muß vorsichtig sein, nicht falschen Informationen aufzusitzen. Hier wäre es Aufgabe der Medien und insbesonders des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, diese Leute gegenüberzusetzen und zuzuschauen, wie sie sich gegenseitig argumentativ auseinandernehmen. Das passiert aber nicht im geringsten. Auch sonst wird die Darstellung alternativer Positionen völlig unterdrückt. Da muß man schon »Feindsender« aus dem Ausland sehen, wie zum Beispiel den als rechtslastig denunzierten Sender »ServusTV«, der kritische Meinungen zu Wort hat kommen lassen, Die hatten neulich lange Sendungen, wo viele Experten interviewt wurden, unter anderem einen Mitentwickler des Moderna-mRNA-Impfstoffes, der heute vor der Verabreichung warnt. Es gab aber auch noch andere Kritiker, die ähnlich tief in der Materie drinstecken und überhaupt nicht zufrieden mit der Handhabung der Krise sind. Aber von solchen Leuten wird man in unserem ÖR nie etwas hören. Die existieren dort einfach nicht.

24. August 2021
24

Afghanische Migranten

Das läßt mich nur den Kopf schütteln: Der Chef der Bundesagentur für Arbeit meint, daß wir 400.000 Zuwanderer pro Jahr bräuchten. Laut Artikel spreche er sich auch explizit für Migranten aus Afghanistan aus. Die Bundesregierung müsse dafür sorgen, daß sich Ungelernte qualifizieren […].

Ja, da liegt der Hase im Pfeffer. Gibt es irgendwelche Anzeichen dafür, daß die Bundesregierung dazu in der Lage ist? Wir haben ja schon seit Jahrzehnten ein Riesenproblem mit Langzeitarbeitslosen, die durchaus qualifiziert sind, nur deren Qualifikation nicht mehr gefragt ist. Ich habe nicht gehört, daß die Bemühungen zur Umqualifizierung solcher Leute bislang von viel Erfolg gekrönt gewesen sei. Aber bei völlig unterqualifizierten Afghanen, da soll das plötzlich gelingen? Ja, in einigen einfachen Dienstleistungsberufen mag es vielleicht teilweise gelingen. Aber glauben die ernsthaft, solche Leute zum Beispiel zu Mechatronikern, zu Facharbeitern im Maschinenbau und anderer technischer Industrie zu qualifizieren? Ein anderes Problem ergibt sich aus der fehlenden Motivation. Einerseits kommen die Leute, wie ich schon vor kurzem in einem Blogeintrag schrieb, quasi ins von Allah zur Verfügung gestellte Sozialparadies, zum anderen glaube ich, daß im arabischen Raum die 40-Stunden-Arbeitswoche mit vollkonzentrierter Arbeit nicht sooo üblich ist. Das ist ja schon durchaus ein Problem mit unseren »nativen« Arbeitslosen, daß der monetäre Gewinn durch einen Vollzeitarbeitsplatz für viele einfach zu gering ist, um die Mühen auf sich zu nehmen.

Ein ganz anderes Thema ist, inwiefern die »Rettungsaktionen« der Europäer und Amerikaner genutzt werden, talibanische Schläfer in die verhaßten Staaten der Ungläubigen einzuschleusen. Laut n-tv Afghanistan-Liveticker sind in Frankreich schon fünf Afghanen verdächtig. Da sich die einzelnen Einträge des Tickers nicht verlinken lassen, stelle ich das hier mal im Vollzitat ein:

10:55 Taliban-Verdacht: Frankreich stellt fünf evakuierte Afghanen unter Beobachtung

Fünf Afghanen, die nach Frankreich ausgeflogen wurden, stehen wegen mutmaßlicher Nähe zu den militant-islamistischen Taliban unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden. Einer von ihnen sei in Polizeigewahrsam genommen worden, weil er sich nicht an seine Aufenthaltsauflagen gehalten habe, sagte Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin dem Sender »Franceinfo«. Der Mann habe »offensichtlich eine Verbindung zu den Taliban«, habe aber der französischen Armee bei der Evakuierung von Landsleuten und Afghanen geholfen. Die vier anderen Personen, die unter behördlicher Beobachtung stehen, stammen den Angaben zufolge aus dem Umfeld des Manns.

Nachtrag: auch die Junge Freiheit berichtet darüber. Sowohl Islamisten als auch bereits abgeschobene Kriminelle seien unter den Eingeflogenen.

23. August 2021
23

Von Amerikanern gerettete Afghanen

Alle irgendwie in Afghanistan beteiligten Nationen fliegen zur Zeit nicht nur ihre eigenen Landsleute aus Kabul aus, sondern auch jede Menge Afghanen, die in irgendeiner Form ein Privileg haben. So auch die Amerikaner. Die wollen zumindest einen Teil der Afghanen, von 4.000 ist die Rede, zeitweise auf ihren Militärbasen in Deutschland unterbringen.

Preisfrage: Was wird mit denen geschehen? Glaubt hier einer, daß die alle in die USA einwandern dürfen? Oder ist es nicht eher wahrscheinlich – wie ich glaube –, daß die Amis das Problem auf Europa und speziell Deutschland abschieben möchten? Kommunen, die aus Gutmenschentum und erwartetem Geldsegen von Bund und Ländern nach afghanischen Flüchtlingen schreien, gibt es ja genug. Vielleicht lassen sie auch einfach nur die Tore sperrangelweit offen, in der Hoffnung, daß sich die Afghanen selber auf und davon machen, im direkten Weg zu den sogenannten Ankunftszentren des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Ich würde mich wetten trauen.

23. August 2021

Vermögensregister

Es geisterte schon am Wochenende durch YouTube, jetzt hat der Focus dieses Thema aufgenommen: Die EU trifft Vorbereitungen, um ein zentrales Vermögensregister aller Bürger in den EU-Mitgliedsstaaten aufzubauen. Dies soll nicht nur die Geldvermögen beinhalten, sondern auch Gold, Kryptowährungen (die mal angetreten sind, anonym zu sein…) und andere Wertschätze wie Kunstobjekte, sowie Geld-Verschiebungs-Konzepte wie Trusts und Stiftungen. Immobilien stehen da nicht explizit drin, aber ich gehe davon aus, daß die dort inkludiert sind.

Momentan beschränken sich die Aktivitäten auf die Beauftragung einer Studie, in der auch die Legalität dieses Unterfangen beleuchtet werden soll. Aber wir wissen ja, daß die EU durch und durch verlogen und korrupt ist, daher ist es nicht unwahrscheinlich, daß das Ergebnis schon vorbestimmt ist und diese Studie lediglich zur Unterstützung und zur Findung von Argumenten für das Unterfangen dient.

Welche Ziele die EU mit einem solchen Register wirklich verfolgt, bleibt unklar. Glaubwürdig ist das schon auch im Kontext der Bargeldbeschränkung immer wieder vorgebrachte Argument der Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Geldwäsche schon lange nicht mehr. Daß es auch gegen den normalen, ehrlichen Bürger eingesetzt werden wird, bin ich mir allerdings sicher.

19. August 2021
19

Kommt alle her!

Die Überschrift faßt zusammen, wie die Bundesregierung das Problem der »Ortskräfte« lösen will: genau wie 2015. Der AfD-Abgeordnete Dr. Curio berichtet von der Sondersitzung des Innenausschusses des Bundestags, und was er zu erzählen hat, läßt mich erschaudern. So werden alle Ortskräfte, die aus Afghanistan nach Taschkent ausgeflogen werden, weiter nach Deutschland transportiert. Nur wurde dafür der Bundesregierung vom Bundestag gar nicht das Mandat erteilt. Wen aber interessiert denn heute noch so ein Detail?

Die Ortskräfte müssen übrigens auch gar keine Ortskräfte sein, die im Dienste der Bundeswehr standen. Auch die von NGOs werden ausgeflogen und hierher gebracht. Die NGOs schreiben daher gerade fleißig Namenslisten – überprüft werden die sicher nicht. Die Ortskräfte dürfen ihre »Kernfamilie« mitbringen – Ehepartner und Kinder, wobei da auch erwachsene Kinder inkludiert sind – vermutlich samt deren Familien. Laut Innenminister Seehofer kann dann so eine »Kernfamilie« durchaus mal 17 Mitglieder umfassen. Im Gegensatz zu den Briten, die mittels Gentests die Verwandschaftsverhältnisse überprüfen wollen, will die Bundesregierung dergleichen nicht machen. Man mache das »nach gutem Glauben«. Das öffnet Mißbrauch Tür und Tor.

Die Familien werden hier neben Aufenthaltsrecht sofort Sozialhilfe und Krankenversicherung bekommen – für ihre Verhältnisse dürfte das das Paradies auf Erden sein, Allah sei Dank! Und dürfen auch sofort hier arbeiten. Was, ist bei dem durchschnittlichen Bildungsstand jedoch fraglich, und ob die Motivation ausreicht? Ich hatte unlängst ein Videoclip des ÖR gesehen, in dem die Inhaberin eines Sägewerks zwei jungen Afghanen eine einfache Arbeit zum Einstieg angeboten hat. Beide haben nach einem Tag abgebrochen. Der eine meinte vor der Kamera, das ginge nicht, nach acht Stunden der stupiden Arbeit wäre er dann zu müde, seinem geliebten Hobby des Fußballspielens nachzugehen…

Gutmenschentum vom Feinsten, diese Damen und Herren Politiker. Bezahlen und ausbaden dürfen es andere, nämlich wir, die wir schon soviele »positive« Erfahrungen, gerade mit Afghanen, gemacht haben.

Nachtrag: Tichys Einblick berichtet gerade, daß sich die Bundesregierung erpressen läßt und 100.000.000 Euro an die Taliban zahlen will. Kosten für den Freikauf der dortigen Deutschen, aber auch für viele Leute, denen wir meiner Meinung nach zu nichts verpflichtet sind, und Kosten, die durch die Schlafmützen Maas, Merkel, Kramp-Karrenbauer und dem BND entstanden sind, die die sich offensichtlich seit Jahren anbahnende Katastrophe des 300.000 Mann starken Clown-Vereins namens »afghanisches Militär« nicht kommen sahen oder nicht wahrhaben wollen.

19. August 2021

Kennt Ihr schon Zottbus?

Kennt Ihr Zottbus, eine Stadt in Brandenburg, knapp 100.000 Einwohner, kurz vor Polen? Nein?

Bestimmt. Vor allem, wenn ich Euch sage, daß sie früher Cottbus hieß. Oder tatsächlich heißt. Noch.

Das Deutsche Institut für Normung (e.V.), das die bekannten DIN-Normen verabschiedet (wie zum Beispiel die Papiergröße A4) ist jetzt auf den »Woke«-Zug aufgesprungen und will die bekannte Buchstabiertafel (Anton, Berta, Cäser usw.) ersetzen. Einerseits seien da Frauennamen stark unterrepräsentiert und andererseits sind in der heutigen Tafel ja noch Namen drin, die die Nazis dort geändert hatten, eben zum Beispiel «Anton« statt »Albert«. War wohl nicht arisch genug. Wobei, warum hatten die Nazis damals nicht gleich »Adolf« genommen? Egal.

Weil dem DIN offenbar keine schönen Frauennamen einfielen, sind sie auf Städtenamen gekommen. Offiziell würden deutsche Vornamen nicht mehr zu der (multikulturellen, -ethnischen?) Lebensrealität in Deutschland passen – oder so ähnlich (der Leser möge das selber nochmal recherchieren).

Und so kommen wir zu Zottbus/Cottbus. Diese Stadt soll nämlich dem Buchstaben C zugeordnet werden. Ich dachte bislang, daß man das C von Cottbus wie das K von Kaffee ausspricht. Da muß ich mich wohl geirrt haben. Offenbar wird es mit dem gleichen Zischlaut wie der Cäser ausgesprochen, sonst gäbe eine Aussage wie »C wie Cottbus« doch keinen Sinn? Ach halt, ich vergaß, in was für einer geisteskranken Zeit wir leben.

Nun, ich habe mal bei der Dame, die das Gremium für die die Buchstabentafel definierende DIN-Norm 5009 leitet, nachgefragt und um Aufklärung gebeten. Eine Antwort kam, aber keine diesbezügliche Aufklärung. Die Norm sei noch gar nicht verabschiedet, und da sie sich noch in der Kommentierungsphase befinde, solle ich doch meine Kritik in einem dafür vorgesehenen Portal abgeben. Ich als »Einsprechender« würde ggf. sogar persönlich angehört.

Das werde ich sogar vielleicht tun. Ich überlege noch, wie ich sie mit ihren eigenen Waffen noch nerven kann. Ich muß mal schauen, ob die Ost-West-Verteilung bzw. Bundeslandverteilung stimmt. Irgendein Maß werde ich schon finden – Einwohner- oder Flächenverhältnis zum Beispiel. Außerdem frage ich mich, wieso Berlin für B stehen soll. Wäre Bielefeld nicht viel wichtiger? Es geht doch (wie bei den Frauen zum Beispiel) um »Sichtbarmachung«. Vielleicht könnte das helfen, die Menschen doch noch davon zu überzeugen, daß es die Stadt tatsächlich gibt.

Aber deutsche Städtenamen sind eigentlich doch voll nationalistisch in einer globalen Welt, oder? Deutsch wird zudem auch in Österreich und Teilen der Schweiz gesprochen. Warum also nicht S wie Salzburg und Z wie Zürich? Oder gleich ganz international, N wie Nebraska, L wie London, O wie Oslo, M wie Madrid, P wie Peking, B wie Breslau (uh!), S wie Stalingrad. Mal schauen…

Nachtrag: Bei meiner Konzentration auf das C ist mir entgangen, daß beim CH im Grundsatz das gleiche Problem besteht. Während der alte Begriff, Charlotte, auch nicht wirklich sprachlich identisch ist, wird meines Wissens der neue Begriff Chemnitz klar mit einem K ausgesprochen. Das hört man auch so in den Nachrichten, wenn die Alt- und Neulinken da ihre Mitbürger wieder terrorisieren.

11. August 2021
11

Demokratiefeinde

Nur kurz zwei Links, um aufzuzeigen, wer hier im Lande die Demokratiefeinde sind (natürlich nicht exklusiv – es gibt noch mehr):

7. August 2021
07

Impfprämien

Weil ich gerade beim Focus die Überschrift »Jeder dritte Deutsche wünscht sich Impf-Prämie« lese: Jeder, der seine Impfung davon abhängig macht, ob er etwas geschenkt bekommt oder nicht, ist nach meiner Meinung nach geistig nicht ganz zurechnungsfähig und ihm sollte das Wahlrecht entzogen werden. Hinzu kommt, daß er das Geschenk auch noch aus seiner eigenen Tasche bezahlt, denn der Staat hat kein Geld, das er sich nicht über Steuern und Abgaben vorher oder nachher von den Bürgern holt.

Aber wenigstens haben wir endlich einmal einen quantitativen Wert, wie weit die Verdummung in Deutschland schon gediehen ist.

6. August 2021
06

Apple läßt die Maske fallen

Apple, Hersteller des iPhones und des iPads, hat sich in den letzten Monaten und Jahren gerne als Verfechter und Beschützer seiner Kunden dargestellt, wenn es darum ging, daß Strafverfolgungsbehörden Zugang zu den auf den Geräten und in der iCloud gespeicherten Daten ging. Wobei letzteres schon in der Kritik stand, weil Apple offenbar keine Vollverschlüsselung vornimmt. Aber das war einmal. War bislang der Kunde nur durch Infiltrierung durch die Strafverfolgungsbehörden und Geheimdiensten bedroht (Staatstrojaner usw.), führt Apple nun selber eine permanente Überwachung seiner Benutzer ein.

Es mag ja eine gute Absicht dahinter stehen (ich komme gleich darauf), aber wie ein altes Sprichwort sagt: Gut gemeint ist nicht gut gemacht. Tatsächlich wird die Büchse der Pandora geöffnet. All die Staaten, die sich schon immer die Überwachung gewünscht haben, von China über Rußland angefangen bis zu den ach so demokratischen und freiheitlichen Staaten des Westens, werden nun »na, es geht doch!« sagen und keine Ausrede, die vorher noch funktioniert hat (technisch nicht möglich, usw.) gelten lassen, selbst, wenn sie tatsächlich noch gelten sollte. Auch werden sie natürlich den Hauptkonkurrenten Google mit ihrem Android mit den gleichen Forderungen angehen sowie die wenigen noch kleinen Mitspieler.

Was haben nun die Gutmenschen von Apple vor? Mit der neuen Betriebsystemversion für das iPhone und iPad sollen zwei neue Funktionen kommen, die helfen sollen, kinderpornographische Darstellungen zu verfolgen und zu unterbinden. Die erste Funktion dient dazu, bereits bekannte Darstellungen zu identifizieren. Dazu werden alle auf dem iPhone gespeicherten Bilder gescannt und von ihnen ein digitaler Fingerabdruck (Hash) erstellt. Ähnlich wie Microsofts PhotoDNA soll der verwendete Algorithmus robust gegen Veränderungen des Bildes sein, zum Beispiel Skalierungen, Drehungen und Verzerrungen, Kontrast- und Farbveränderungen. Diese Hashwerte werden lokal auf dem Gerät mit einer Datenbank von Hashwerten bekannter Bilder verglichen, die Apple von Drittorganisationen bezieht. Etwaige Treffer werden nicht gemeldet, die Bilder aber entsprechend markiert. Lädt der Benutzer seine Bilder nun in die iCloud hoch, was fast alle machen, werden diese Markierungen mit übertragen. Übersteigt die Zahl der so markierten Bilder einen Grenzwert, wir Apple aktiv und gibt seine Erkenntnisse an die Drittorganisationen weiter, die dann vermutlich diese wiederum an die Strafverfolgungsbehörden weitergeben. Irgendwie ist da auch noch Kryptographie aus Datenschutzgründen im Spiel. Ich gebe aber zu, daß ich das nicht ganz verstanden habe, weil mir da auch die Hintergründe über die iCloud und die Art und Weise, wie dort die Daten abgelegt werden, fehlen. Aber ich halte das auch für ziemlich irrelevant für die Diskussion. Das ist meiner Vermutung nach mehr eine Art Nebelkerze oder Beruhigungspille, ähnlich, wie Apple behauptet, die Wahrscheinlichkeit eines »False Positives«, also, daß ein Bild als Kinderpornographie identifiziert wird, ohne eine solche zu sein, mit eins zu einer Billionen beziffert. Wenn es gerade in diesen Tagen Forschern gelungen ist, die Gesichtserkennung großflächig auszuhebeln, ist das nicht unbedingt glaubwürdig.

Die zweite Funktion soll die Verbreitung von kinderpornographischen Bildern verringern, die die Kinder in ihrer sittlichen Unreife und Naivität von sich selbt machen. Glaubt die KI des iPhones/iPads, daß ein Kind solch ein Bild über den Apple Messenger-Dienst verschicken will oder empfangen hat, verpixelt es das Bild, warnt das Kind und benachrichtigt je nach Einstellung gleichzeitig die Eltern.

In der Apple-Community gibt es nun gerade mächtig Ärger. Auch viele Sicherheitsfachleute und Kryptographen sind hochgradig empört.

Weitere Details finden sich bei Ars Technica und bei Heise (erster Artikel, zweiter Artikel, Kommentar). Auch die Bild und der Focus haben das Thema schon aufgegriffen.