Wer sich einmal dem linken Sprachdiktat unterwirft, kommt darin um.
Sinngemäß habe ich das neulich in einem amerikanischen Video gehört,
garniert mit verschiedenen Beispielen aus nordamerikanischer Politik und
Prominenz.
Jetzt hat es die Baerbock erwischt. In einem Interview hat sie das
»N-Wort« verwendet, und zwar in dem Kontext eines angeblichen Rassismus in
Schulbüchern (ich weiß leider nicht, auf welche sie sich bezog – aus dem
Dritten Reich?). Das hatte zu einer parteiinternen Aufregung geführt und
die Partei hatte erfolglos versucht, den besagten Ausspruch aus dem
Interview, das aufgezeichnet wurde, herausschneiden zu lassen.
Einerseits ist pikant, daß Baerbock selber sich maßlos aufgeregt hatte,
als Boris Palmer das Wort »Neger« provokativ verwendet hatte, und sie
seinen Parteiausschluß gefordert hatte, hier aber für sich nicht mehr als
eine Entschuldigung sieht.
Andererseits ist es ein Armutszeugnis der Presse, zumindest meiner beiden
Quellen, der Bild und dem Focus, nicht aufklären zu wollen, um welches »N-Wort« es überhaupt
geht. Hat sie nun »Neger« oder »Nigger« gesagt, oder gar noch ein anderes
Wort? Die beiden Medien haben sich also selber schon dem linken
Sprachdiktat unterworfen, wobei sie sich den Begriff durch das Zitieren von
Baerbock noch nicht einmal zu eigen machen würden. Aber hey, was kann man
heute noch von der Presse erwarten?
Nachtrag: Laut einem Artikel bei Tichys Einblick ging es wohl nicht um Schulbücher
allgemein, sondern um einen angeblich konkreten Fall aus Baerbocks
persönlicher Bekanntschaft, bei dem in einer selbstgemachten Arbeitsvorlage
das böse Wort vorgekommen sei, und ein Schüler Ärger bekommen habe, weil
sie die Vorlage nicht bearbeiten wollte.
Öffentlich bekannt ist aber nur ein etwas anders verlaufener Fall aus
Kiel vor einiger Zeit. Deshalb hat die dortige CDU-Bildungsministerin
Baerbock aufgefordert, Details über den Vorfall offenzulegen, was sie aber
bislang nicht gemacht hat. Das nährt natürlich den Verdacht, daß das eine
weitere der erdichteten Halbwahrheiten von Baerbock ist, mit denen sie
bislang aufgefallen ist (z.B. Lebenslauf, Geschichte der Großeltern bei
Kriegsende, die Beschreibungen ihrer Anwesenheit bei einer
deutsch-polnischen Grenzöffnung und eines Irak-Besuchs).
Hier ein
interessantes Statement der SPD-Politikerin Elfriede Handricks, wohl
aus dem Jahr 2019 kurz vor der Landtagswahl in Brandenburg, gemacht auf
einer SPD-Veranstaltung. Mir ist es schon paarmal bei YouTube über den Weg
gelaufen. Als es mir kürzlich mal wieder angeboten wurde, dachte ich mir,
daß es doch ein hervorragendes Beispiel dafür ist, wie der übriggebliebene
harte, verstrahlte Kern der SPD den Bodenkontakt zu den Bürgern verloren
hat. Wer so denkt und das auch noch äußert, der hat wirklich kein besseres
Wahlergebnis verdient. Viel Spaß beim Anschauen!
Harte Wortwahl, aber irgendwie kann ich die Situation in Deutschland
nicht mehr anders beschreiben. Ich lese gerade in der Welt, daß der Täter von Würzburg möglicherweise als schuldunfähig eingestuft
werden soll. Es wurde ja schon vorher angekündigt, daß in diesem Fall die
Opfer keinen Anspruch auf irgendeine Form staatlicher Hilfen haben würden,
anders, als wenn der Dreifachmord als terroristischer, islamischer Anschlag
gewertet werden würde. Da kommt wiederholt die Frage auf, ob Mörder mit
religiösem Hintergrund nicht genauso psychisch gestört sind. Und warum im
Falle des Mordanschlags in Hanau, bei dem Mörder definitiv psychisch
gestört war, dies als Terroranschlag – vor allem als rechtsradikaler –
hingestellt wird und die Opfer hohe Entschädigungen bekommen haben und
jährliche Erinnerungsfeiern. Alle Menschen sind ja gleich, nur nicht bei
uns. Weiße Menschen, »die schon länger hier sind«, zählen ja nichts.
Gutmenschen sind halt auch nur Rassisten.
Bizarres spielt sich auch gerade auch bei der Überschwemmungskatastrophe
ab.
In einem kleinen betroffenen Dörfchen ist die Bevölkerung bis heute auf
sich alleine gestellt, keine Feuerwehr, kein THW, keine Bundeswehr, kein
Rettungsdienst, keine Polizei ist bislang erschienen. Die Bauern helfen
sich gegenseitig, so gut es geht, aber es gehen ihnen die Maschinen kaputt
und sie verletzen sich, niemand kommt zur Hilfe.
In einem anderen Städtchen ist tatsächlich die Polizei mit zig Wagen
angerückt – nicht aber zu helfen,
sondern weil
angeblich Querdenker in die Stadt kommen wollten. Stimmte nicht, aber
anwesende freiwillige Helfer wurden erstmal verdächtigt und an der Hilfe
gehindert.
Mutti und Flaschet trudeln in einem weiteren Städtchen ein, bauen sich
vor Mikrofonen und Kameras auf, schmieren den Leuten, speziell den Opfern,
Honig um den Bart. Videoaufnahmen im Netz zeigen, wie tatsächliche Opfer,
die diese Erklärungen vor Ort hören wollen, von der Polizei barsch
weggeschickt werden.
Daneben wird immer klarer, daß bereits vier Tage vor dem Ereignis die
Wetterdienste vor der Katastrophe gewarnt haben. Vielfach sind die
Meldeketten versandet. Entweder sind die Bürger überhaupt nicht informiert
worden, oder die Dramatik des bevorstehenden Ereignisses ist nicht
vermittelt worden. Aufforderungen zum Beispiel, die Camping-Plätze an den
Flußufern zu verlassen (samt Hab und Gut – Zeit wäre gewesen) sind
unterblieben. In Düsseldorf haben die Behörden noch den Vogel abgeschossen,
weil sie Strafzettel an Autobesitzer verteilt haben, die gerade noch
rechtzeitig vor den Fluten ihre Autos irgendwo, wo gerade Platz war, sicher
abgestellt hatten.
Und an allem ist natürlich der Klimawandel schuld, der angebliche
menschengemachte. Ernstzunehmende Wissenschaflter (nein – nicht die
Möchtegern-Klimaexperten Karl Lauterbach und Eckart von Hirschhausen) sagen
aber, daß dies nicht stimme. Es gebe nicht mehr und nicht schlimmere
Naturkatastrophen als in den letzten Jahrzehnten. Aber »die Wissenschaft«
ist ja nur relevant, wenn sie ins politische Kalkül paßt.
Fehler bei den Behörden oder Regierungen? Nein, die sind nicht gemacht
worden. Nicht beim Hochwasserschutz, nicht beim Katastrophenschutz, nicht
bei der Warnung, nicht beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. {Die
Bundespressekonferenz entartet zur Farce mit
Fremdschämcharakter](https://www.youtube.com/watch?v=l2F0-9f-83c), die
Pressesprecher der betroffenen Ministerien wissen überhaupt nichts auf die
Fragen der Reporter zu antworten. Nicht einmal, wann die Meldungen der
Wetterämter bei ihnen eingegangen sind.
Die Opfer werden jetzt erstmal mit Peanuts abgespeist. Ein paar hundert
Millionen Euro soll es als Soforthilfe geben. Das sind Beträge, die der
Staat in ein, zwei Wochen für die Migranten ausgibt (hmm, die könnten ja
auch ein bißchen beim Aufräumen mithelfen, so als kleine Gegegenleistung…).
Von anderen ein-, zwei- oder vielleicht sogar dreistelligen Milliarden, die
in Summe sonstwo in völlig idiotische Projekte oder ins Ausland abfließen,
ganz zu schweigen. Ob das Geld wirklich bei den Opfern ankommt, ist auch
noch fraglich. Denn viel Geld wird auch ganz dringend für die
Wiederherstellung der Infrastruktur gebraucht – Straßen, Brücken, Gleise,
Strom, Wasser, Gas, Abwasser, Kommunikation. Womöglich wird das auch
erstmal aus diesen Geldern bezahlt. Aber sie bekommen vorneweg ein Kopfgeld
von 300 Euro – ach nein, ist ja auf 200 Euro gekürzt worden. Können sie am
Geldautomaten abheben. Wenn es ihn noch gibt und er noch funktioniert…
Ich frage mich gerade, wen ich unerträglicher finde: Selbsternannte
Berufsopfer unter den Frauen, Nicht-Heterosexuellen, Schwarzen, Farbigen,
Migranten, Juden und Moslems, oder doch Berufsbeileidsbekundler, wie
unseren Grüßotto Frank-Walter Steinmeier. »Ihr Schicksal zerreißt unser Herz«, laut Welt. Müßte er nicht tot
umfallen, wenn es ihm das Herz zerreißt? Und dann noch dieser Pluralis
Majestatis. Oder wer ist »wir«? Also ich verbitte mir es, daß er in meinem
Namen spricht (not my president!).
Ja, ist alles furchtbar. Ich meine das wirklich. Ich habe das gar nicht
so verfolgt und sehe jetzt die Bilder. Aber wem helfen denn diese
vorgefertigten, sich bei jeder Katastrophe wiederholenden, ausgeschmückten,
aber tatsächlich leeren Phrasen, bitteschön? Es ist auch so einfach.
Steinmeier legt professionell gekonnt sein Betroffenheitsgesicht auf, sagt
sein Sprüchlein, langsam mit Pausen und gehaltvollem Timbre, und dann ist
die Sache für ihn gegessen, bis zur nächsten Katastrophe, Terroranschlag
oder ähnlichem. Zugegeben, viel anderes kann er auch nicht wirklich machen.
Aber ich finde das trotzdem grausig.
Er ist aber nicht allein. In einem Fachforum um eins meiner Hobbies mußte
auch jemand einen Thread aufmachen und sein tiefstes Mitgefühl ausdrücken.
Da konnten die anderen nicht nachstehen. Sie könnten ja sonst in Verdacht
geraten, weniger Empathie zu besitzen als die anderen. Daß das dann
natürlich auch wieder von ein paar Leuten genutzt wird, um den Mythos des
menschengemachten Klimawandels zu fördern, überrascht nicht wirklich.
Welch eine Gesellschaft!
Wow, Sat1 überholt jetzt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk beim
Gender-Gaga! Dieses links-grün versiffte schwarze Loch für erpreßte Gelder
(Freiheit für Georg Thiel!!!!), Belehrungsanstalt und Staatsorgan
wird sich gerade fragen, warum es trotz aller Quotenfrauen und -migranten
nicht selbst darauf gekommen ist…
Sat1 bringt nun gerade eine neue Spielshow auf den Weg – »Eine:r schlägt sie alle!« Da spielen natürlich »Kandidat:innen«
gegeneinander. Müßte es nicht »Kandidat:inn:en« heißen? Quatsch, Logik ist
letztes Jahrtausend, dieses Jahrtausend ist «Wokeness« angesagt.
Also 99 Kandidaten spielen 98 Runden, wobei der letzte immer
herausfliegt. Einer bleibt dann übrig, und das ist der Gewinner. Das
Konzept kann der durchschnittliche IQ der Sat1-Seher gerade noch verstehen.
Das ganze passiert offenbar nicht an einem Abend, außer, sie wollten den
vermutlichen Rekord von »Schlag den Raab« als längste Spielshow-Sendung im
deutschen TV brechen.
Der Gewinner bekommt dann ganze 99.000 Euro. Man will sicherlich
verhindern, daß im Zuschauerproletariat ein Sozialneid entsteht. Sehr
rücksichtsvoll. Die eigentlichen Gewinner dürften dann mit einem Vielfachen
des Betrags der oder die Moderator(en) sein.
Hört sich nach einem wahnsinnig tollen Konzept an (hust), vor
allem, wenn die Spiele genauso gaga sind wie der Titel. Wünsche baldige
Absetzung!
»Nettes« Video auf
YouTube: Ein YouTuber trifft an einem E-Lade-Parkplatz zufällig ein
älteres Ehepaar. Das ist mit ihrem ersten elektrischen Smart, frisch aus
Stuttgart abgeholt, auf dem Weg nach Hause in Augsburg. Als Stadtauto
konzipiert, reicht die Ladekapazität nicht für die ganze Strecke aus und
sie müssen das erste Mal laden. Spoiler: Bis sie es mit Hilfe des
erfahrenen YouTubers – an einer ganz anderen Ladesäule – endlich schaffen,
ihr Autochen mit Strom zu versorgen, dauert es bloß anderthalb Stunden! Das
schafft Vertrauen in die Technik…
Weil ich gerade geschrieben habe, daß das Bundesverfassungsgericht einem
Richter Befangenheit in Migrationsangelegenheiten vorwirft:
Einerseits will ich an das Verfahren um die Verfassungsmäßigkeit des
jetzigen »Rundfunkbeitrags« erinnern. Dieser basiert ja auf einem Gutachten
des ehemaligen Verfassungsrichter Paul Kirchhof. Und wer hat das Verfahren
als Vorsitzender Richter in Karlsruhe geleitet? Sein Bruder Ferdinand
Kirchhof. Die Kläger hatten einen Antrag auf Befangenheit des Richters
gestellt. Abgelehnt! Ich kann mich noch an die unglaubwürdigen
Beschwichtigungen von Ferdinand Kirchhof erinnern. Da hatte selbst der
Richter aus Gießen, um den es im vorigen Artikel ging, besser
argumentiert.
Andererseits tauchen nun bei dem jüngsten, wellenschlagenden Urteil um
den Klimaschutz Fakten auf, die eine beteiligte Richterin, die dazu auch
noch Berichterstatterin gewesen sein und somit die Führung in dem Verfahren
gehabt haben soll, ins Zwielicht rückt, wie zwei Artikel bei Tichys
Einblick darlegen (erster Artikel, zweiter Artikel). Der Ehemann der Richterin soll ein nicht
unwichtiger Akteur bei den Grünen sein. Indizien im Urteil machen
nachdenklich, ob die Richterin nicht eine vorgefaßte Meinung hatte und das
Verfahren entsprechend beeinflußte, zum Beispiel durch eine einseitige
Auswahl von Gutachtern.
Ein Gericht als ein Instrument der politischen Elite. Woran erinnert mich
das gerade?
Jetzt wird aufgeräumt. Richter, die nicht zu hundert Prozent auf Linie
sind, werden auf die eine oder andere Art aussortiert. Neulich gab es schon
die Geschichte mit dem Richter in Weimar, der per Urteil das Maskentragen
an den Schulen verbot und damit die Staatslinie durchbrach. Dem Richter
wurde Rechtsbeugung vorgeworfen, mehrere Hausdurchsuchungen folgten, und
natürlich wurde das Urteil rückgängig gemacht. Ich habe das Thema aber
nicht weiter verfolgt. Wer will, kann diesen Telepolis-Artikel als Startpunkt nutzen.
In dem aktuellen Fall gab es eine höchstrichterliche Disziplinierung
eines Richters. Angefangen hatte das mit einem Verfahren um ein Wahlplakat
der NPD. Der Richter hatte geurteilt, daß dieses Plakat keine
Volksverhetzung sei, sondern eine freie Meinungsäußerung. Auf dem Plakat
stand unter anderem, daß die Migration den Tod nach Deutschland brächte.
Der Richter begründete sein Urteil anhand der vielen bekanntgewordenen
Morde von Migranten an Deutschen. Der Streit um das Plakat ging dann weiter
durch die Instanzen, bis das höchste hessische Gericht diesem Urteil
widersprach und die NPD das Plakat entfernen mußte.
Nun sollte eben dieser Richter ein Verfahren eines Asylanten beurteilen,
der gegen seinen negativen Asylbescheid klagen wollte. Der Anwalt des
Asylanten erkannte seine Chance und lehnte den Richter wegen Befangenheit
ab. Die Richterschaft an dem Gericht sahen diese Befangenheit aber nicht.
Natürlich ging das auf Kosten des Steuerzahlers den Instanzenweg hoch bis
zum Bundesverfassungsgericht. Das Gericht betrachtete – um es salopp zu
sagen – den Richter als rechtslastig, da die ganzen Morde ja alles
Einzelfälle wären und kein Beleg für die Behauptung der NPD. Damit sei er
tatsächlich befangen und dürfe das Verfahren nicht durchführen.
Faktisch ist der Richter damit für alle Verfahren um das Thema Migration
nicht mehr einsetzbar, denn jeder andere Kläger kann sich nun auf die
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts berufen. Er ist so bis zu seinem
Dienstende mundtot gemacht worden. Vielleicht war es dumm von dem Richter,
so zu argumentieren. Faktisch hat er natürlich recht. Die Kriminalstatistik
bestätigt einen Anstieg im allgemeinen seit 2014 und eine unverhältnismäßig
hohe Beteiligung von Migranten an Vergewaltigungen und Morden. Aber das
darf in Deutschland nicht mehr gesagt werden. Merkel schweigt ja auch
störrisch zu dem moslemisch motivierten Mord an drei Frauen eines Migranten
in Würzburg (mindestens einer wurde nach islamischer Tradition – wie der IS
im Irak es auch praktiziert – die Kehle von hinten durchgeschnitten).
Quellen: Welt, Junge Freiheit, NZZ, Bundesverfassungsgericht: Pressemeldung/Beschluß
Niemals vergessen: Die Grünen sind auch nur eine sozialistische Partei,
daher gehört die Bevormundung zur DNA der Partei. Mir ist das gerade wieder
an einem Beispiel aus der Lokalpolitik eines Nachbarortes aufgefallen. Eine
Durchfahrt durch einen Ortsteil ist von 50 km/h auf 30 km/h heruntergesetzt
worden. Weil dies mit einem neu errichteten Seniorenheim begründet wurde,
ist die Stadt von einer höheren Verkehrsbehörde gerügt worden. Der
Abschnitt sei zu lang, dürfe nur insgesamt 300 Meter lang sein. Die Grünen
regen sich furchtbar auf, daß die Reduzierung nun teilweise zurückgebaut
werden muß. Das lokale Schmierenblatt zitiert die grüne Fraktionssprecherin
wie folgt:
Wenn in dem demnächst verkürzten Bereich wirklich nur mit 30
Stundenkilometern gefahren würde, wäre schon viel getan. Doch dem sei
nicht so: »Es kommt regelmäßig zu erheblichen
Geschwindigkeitsüberschreitungen, die selten bis gar nicht geahndet
werden. Kontrollen finden kaum statt.« Deshalb helfe im Moment wohl nur
Selbsthilfe: Wenn alle [Ortsangabe gelöscht – Äquivalent zu
Ortsansässigen] und alle Ortskundigen strikt Tempo 30 führen, würden
zumindest in den lebhaften Verkehrszeiten Raser ausgebremst. Das gelte
auch für den Bereich, in dem die Begrenzung aufgehoben wird. Niemand könne
Verkehrsteilnehmer zwingen, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit zu
fahren.
(Hervorhebung von mir)
Das ist natürlich falsch, denn in § 1 Abs. 2 der Straßenverkehrsordnung
steht:
(2) Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, daß kein anderer
geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar,
behindert oder belästigt wird.
und in § 3, Absatz 2:
Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, daß
sie den Verkehrsfluß behindern.
(beides Version von 2013, miserable Kommasetzung korrigiert und in die
alte Rechtschreibung konvertiert)
Diese beiden Paragraphen begründen auch das Bußgeld in Höhe von 20 Euro.
Demzufolge ruft hier die Fraktionsvorsitzende zur Begehung einer
Ordnungswidrigkeit auf und ist selber eine Ordnungswidrigkeit (§ 116 OWiG).
Man kann das aber auch als Aufruf zu einer Straftat – Nötigung – sehen, was
wiederum eine Straftat ist (§ 111 StGB).
Generell ist es wieder eine Bevormundung und ein Aufzwingen der grünen
Ideologie, und zwar nicht einmal durch den Staat, sondern durch die
links-grünen Genossen, die die Konformität erzwingen sollen. Das erinnert
schon wieder stark an den Blockwart im Dritten Reich. Und ich vermute mal,
die Grünen merken es nicht einmal selbst, wenn sie soetwas sagen. Das
steckt in ihrer DNA, das ist ihre Natur.
Nebenbei bemerkt: Woher weiß die Frau, daß es regelmäßig zu erheblichen
Überschreitungen kommt, wenn angeblich so gut wie nie kontrolliert wird?
Zudem sind nach meiner Erfahrung die Schnellfahrer besonders die
Ortansässigen und Ortskundigen. Soviel zur grünen Kompetenz.
Vor fast genau einem Jahr habe ich über die Political Correctness berichtet, nach der homosexuelle
Rollen nur von solchen Leuten gespielt werden dürften, die im realen Leben
ebenfalls homosexuell wären.
Ich hatte das sarkastisch extrapoliert, daß am Ende jeder Schauspieler
nur noch sich selbst darstellen könne und dürfe.
Heute hat mich die Realität eingeholt.