Ich schaue gelegentlich den YouTube-Kanal »LebenUSA«, eines
Informatikers, der nach Kalifornien ausgewandert ist und dort sein Geld in
einer Firma macht, die sich mit Suchmaschinen-Optimierung beschäftigt (SEO,
für Eingeweihte). Während er zwar in seinem Kanal auch die amerikanische
Arbeitswelt beleuchtet, geht es eigentlich nie konkret um seinen Job.
Nun hat er aber mal
einen Beitrag zur Zukunft der Suchmaschinen mit der Perspektive aus seiner
Profession gemacht, und der ist schon wirklich interessant. Zum einen
ist für ihn klar, daß die Zukunft in der künstlichen Intelligenz liegt. Zum
anderen würden die Leute immer öfter kurze und oberflächliche Antworten
erwarten – und die Suchmaschinen-/KI-Entwickler wollen diesen Trend
bedienen, um die Klickzahlen zu erhöhen und mit Werbung dann auch
irgendwann mal Geld zu verdienen. Dies führe aber mittelfristig zu einer
Verblödung der Menschen. Inhalte würden kürzer, simpler und dümmer, die
Wahrheit würde auf der Strecke bleiben und die Nutzer mit automatisch
generierten Bilder und Videos und flapsigen Sprüchen zugemüllt. Mal
schauen, ob er recht behält.
Für die, die lieber lesen wollen, hat er für Golem einen Gastbeitrag über das gleiche Thema
geschrieben
So auch in diesem Fall: Ein Migrant kracht mit seinem Mercedes in ein
anderes Auto. In diesem sterben zwei Brüder, der dritte überlebt. Die Bild berichtet in einem Bezahlartikel darüber, den ich mangels
Abo nicht lesen kann. Aber die Kurzbeschreibung reicht mir völlig, mehr
will ich auch gar nicht lesen, weil sonst steigt bloß mein Blutdruck: Mit
Bewährung geht er aus dem Gericht heraus, darf sogar seinen Führerschein
behalten. Also so, als wäre nichts geschehen. Und das, obwohl er die
»Kontrolle über sein Auto« verlor, wie die Bild schreibt. Wieso verliert
man die Kontrolle? Zu schnell? Alkohol? Drogen? Mobiltelefon? Nicht nur die
Familie verliert hier den Glauben an die Gerechtigkeit.
Diesmal dreht es sich bei
»Achtung
Reichelt« – wer hätte es gedacht – um Friedrich Merz und seinem
Wortbruch gegenüber Israel. In der Opposition noch groß geredet, daß
unter seiner Führung die Staatsräson sich nicht nur in Worten zeige,
sondern in Taten, handelt er nun diametral. Es wird immer
offensichtlicher, daß Merz ein notorischer, möglicherweise pathologischer
Lügner ist. Reichelt kritisiert Merz auch dafür, daß er mit seinem Satz
über die »Verschärfung gesellschaftlicher Konflikte« Deutschland den
Islamisten zum Fraß vorwirft, zugleich Israel dafür die Schuld gibt.
Es kursieren gerade mal wieder zwei Meldungen herum, die den alltäglichen
Wahnsinn unserer Regierung demonstrieren, und seid Euch gewiß, daß das mit
Sicherheit nur die alleroberste Spitze des Eisbergs ist.
Die erste Meldung ist, daß das Bundesarbeitsministerium unter Hubertus
Heil, fortgesetzt unter Bärbel Bas, mit einem Bild eines jungen
migrantisch-islamisch-arabischen Paares und entsprechenden Texten in
verschiedenen Sprachen, auch Arabisch und Englisch praktisch für die Migration ins Bürgergeld wirbt!
Beim zweiten Thema ist durch kleine Anfragen der AfD herausgekommen, daß
die Bundesregierung insgesamt 630 Millionen Euro an die
Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung gespendet hat
(Antworten auf den Bundestagsseiten). Kann irgend jemand auf der
Welt rational erklären, wieso man einer Stiftung, die laut Google KI über
77 Milliarden Dollar verfügt, Geld spenden sollte? Wer Böses dabei denkt,
kommt vielleicht auf die Idee, daß damit die Bundesregierung Projekte,
NGOs, Personen indirekt finanzieren möchte, wo sie selber nicht öffentlich
auftreten will. Sprich, Gelder verschieben.
Schon oft genug gesagt, und es wird jedes Mal wahrer: Wir sind in einer
orwellschen Dystopie angelangt, in dem die Bedeutung von Begriffen ins
Gegenteil verdreht werden. So tritt heute in der EU das in der Überschrift
genannte »Europäische Medienfreiheitsgesetz« in Kraft, das, so die inhaltliche Analyse des Nachrichtenportals Apollo News genau
das Gegenteil davon ist. Nach ein paar schönen Worten kommt ein
umfangreiches Regelwerk, das sogar die Verhaftung von Journalisten erlaubt,
sie zur Preisgabe ihrer Quellen gedrängt werden dürfen und natürlich
erlaubt, Journalisten elektronisch auszuforschen. Derartige nationale
Gesetze sind demnach erlaubt, wenn »Allgemeininteresse« besteht und es
verhältnismäßig ist. Und wer bestimmt das? Natürlich dreht sich alles um
Desinformation – der Tarnbegriff für politisch unliebsame, kritische
Information, die die regierende Kaste (und nicht das politische Konzept!)
»delegitimieren« könnte. Noch ein weiteres Gremium soll gebildet werden aus
den staatlichen Akteuren, die beobachten, beraten und über weitere
Maßnahmen entscheiden. Auch die Staatspropaganda, sprich der
öffentlich-rechtliche Rundfunk soll gestärkt werden, wohl als Bollwerk
gegen die »Desinformation«.
Jetzt sind die Hürden für die Einbürgerung schon verdammt niedrig,
es wollen aber linke NGOs sie praktisch auf Null reduzieren. Mit
einer neuen »strategischen« Klage wollen sie die Einbürgerung von zwei
Palästinensern erzwingen, die seit zehn Jahren in Deutschland sind und
mittlerweile wegen Krankheit arbeitsunfähig seien und auf Staatskosten
leben. Bei der Begründung verschlägt es mir die Sprache.
Letztendlich wollen sie das Recht, eingebürgert zu werden, zum Grundrecht
erklären lassen, indem sie das mit den anderen Grundrechten begründen. So
ungefähr, wie das Bundesverfassungsgericht ja mal das Grundrecht auf
informationelle Selbstbestimmung (Datenschutz) aus den anderen Grundrechten
abgeleitet hat, obwohl es selbst im Grundgesetz nicht explizit
vorkommt.
Damit ist dann auch kein Migrant mehr ablehnbar und abschiebbar, auch
kein Wirtschafstmigrant, kein Verbrecher oder Terrorist.
Siehe auch Danisch.