Die Feministen (oder heißt das heute schon »Feministierenden«?) haben ein
Problem: Die Quotenfrau. Nicht mit der Frauenquote an sich, denn das
propagieren sie ja seit Jahrzehnten und sie kommen mehr und mehr an ihr
Ziel. Sondern damit, daß eine Frau, die an einen mit einer Frauenquote
behafteten Posten gekommen ist, erst einmal als inkompetent betrachtet wird
– eben als Quotenfrau. Und das selbst, wenn sie tatsächlich kompetenter als
ihre männlichen Mitbewerber ist und auch ohne Quote den Job bekommen hätte.
Denn niemand außer den Personalentscheidern weiß es, selbst die Frau selber
nicht. Und würde irgend jemand den Personalentscheidern Glauben schenken,
wenn sie öffentlich darauf pochen würden? Wohl nicht.
Das Problem folgt aus der Logik. Und Logik war noch nie ein Ding der
Feministen. Sie greifen lieber auf das irre, von Soziologen erdachte
Konzept der »Sprechakte« aus: Allein durch das Aussprechen wird die
Realität definiert. Wenn ich etwas nicht mehr benenne, dann verschwindet es
aus der Realität.
So haben sich jetzt die Feministen gedacht, sie definieren den Begriff
Quotenfrau einfach um. Ein »Sprechakt« halt. Quotenfrau ist nun nicht
länger nur eine Frau, die per Quote an einen (meist lukrativen) Job
gekommen ist, sondern auch eine Frau, die die Frauenquoten für richtig
erachtet.
Das linke Schmierenblatt Stern hat nun eine
Seite mit rund 40
Frauen erstellt und verlinkt die momentan prominent von der Titelseite,
die sich in diesem Sinne als Quotenfrauen bezeichnen, jeweils mit einem
Kurzinterview. Sie sitzen alle in hochdotierten Positionen, also mit der
leicht zu durchschauenden Message: Seht her, Quotenfrauen sind
erfolgreich.
Das wird nicht funktionieren. Die dort gelisteten Frauen, die tatsächlich
durch eigene Leistung es in ihre Positionen gebracht haben, sind kein
Beweis dafür, sondern eher der Beweis dafür, daß eine Quote eben nicht
notwendig ist.
Die anderen Frauen, die schon Nutznießer einer Quote geworden sind,
zeigen eben nur das. Darunter sind so Schreckgespenster wie Ursula von der
Leyen, Christina Lamprecht, Katherina Barley, AKK, KGE, Katja Kipling,
Carolin Kebekus oder Oliver Welke (nein, Scherz). Nicht auf der Liste, aber
dennoch Höhepunkt ist die Grüne Schreihälsin Katherina Schulze, die allen
Ernstes es als ihre Leistung betrachtet, per Quote in ihr Amt
gehoben worden zu sein.
Auch die Aussage, Diversität (in diesem Fall durch die Frauen) wäre gut
für die Unternehmen, entbehrt jeder Grundlage. Wer sagt denn, daß es dem
Unternehmen wegen ihnen gut geht, und nicht trotz?
Schließlich gab es auch schon einige prominente Fälle, bei denen Frauen in
Führungspositionen Unternehmen vor die Wand gefahren haben. Mir fallen da
z.B. Charly Fiorina bei HP oder Marissa Mayer bei Yahoo! ein, oder die
unrühmliche kurzzeitige Tätigkeit von Jennifer Morgan als co-CEO bei SAP.
Eine weitere Kandidatin sehe ich zum Beispiel in der Person der Psychologin
Sigrid Nikutta, auch Teilnehmerin dieser Aktion. Sie ist seit Anfang 2020
die Chefin des seit Jahrzehnte defiziäre Gütersparte DB-Cargo des
Staatsunternehmen DB AG und soll sie in den schwarzen Bereich bringen.
Ein n-tv-Artikel über sie ist gespickt mit leeren Buzzwords. Mit
»Digitalisierung« und Werbesprüchen wie »Andere sind gut. Wir sind güter«
wird sie die strukturellen Marktprobleme der Bahn nicht lösen können.
Ich denke, daß diese Aktion ziemlich ins Leere laufen wird oder sich gar
ins Gegenteil verkehren wird. Inkompetente Leute werden schnell von
Kollegen und Mitarbeiter erkannt und entsprechend benannt, egal ob Mann
oder Frau. Und bei Quotenposten wird es eben die »Quotenfrau« sein.
Ein
Artikel auf Rubikon zum Nachdenken. Ein Vergleich zweier Diktaturen
mit der aktuellen Entwicklung. Ich wollte schon Spaß wünschen, aber der
vergeht.
Weihnachten zu feiern ist nicht so wichtig und Maria und Josef waren ja
auch allein. Sagt Margot Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen
Kirche in Deutschland. Und die Kirchen wundern sich noch, daß ihnen die
Mitglieder weglaufen? Gut, sie wünscht sich ein spirituelles Weihnachten im
kleinen Familienkreis. Aber wird das klappen? Ich glaube nicht. Die
wenigen, die tatsächlich Weihnachten noch als christliches Fest feiern und
nicht das nicht als ein einen Monat dauerndes kommerzialisiertes Sauf- und
Feierevent sehen (mit Weihnachtsmärkten und Silvester inklusive), werden
sich doch von ihrer Kirche alleingelassen fühlen, wenn Käßmann als
Leitfigur (obwohl sie kein Amt mehr hat) so leichtfertig die gemeinsame
Feier in der Gemeinde zur Disposition stellt. (Lesehinweis: Kritik auf
Tichys Einblick)
Die Grünen entspringen angeblich dem sozialistisch-kommunistischen
Umfeld, speziell dem chinesischem Maoismus. Dorthin will Robert Habeck
offenbar auch wieder zurück. Auf ihrem Parteitag zum neuen Grundsatzprogramm hat er die Streichung
des bisherigen Ziels der direkten Demokratie auf Bundesebene
verteidigt. Direkte Demokratie sei nichts für die Demokratie! Der durch
Volksbefragung initiierte Brexit sowie die damalige Ablehnung der
europäischen Verfassung durch Volksentscheide in den Niederlanden und
Frankreich dienen als Begründung. Stattdessen sollten zufällig aus dem Volk
ausgewählte Leute »repräsentative Bürgerräte« bilden, die vorgegebene Themen
diskutieren dürfen und die Ergebnisse lediglich als Vorschlag den
Damen und Herren Abgeordneten unterbreiten.
Räte? Das hatten wir ja schon mal. Kurz nach dem ersten Weltkrieg hier in
Deutschland. Und dann gab es ja natürlich noch die Sowjetunion. Sowjet ist
ja das russische Wort für Rat. Aber mit diesen Räten, die ja wenigstens in
der Theorie versuchen, ein bißchen demokratisch zu sein (in der Praxis aber
nie waren), gilt das für den Vorschlag nicht.
Aber eigentlich ist Habecks Idee mit den »Bürgerräten« nicht neu. Die
Staatsratsvorsitzende Merkel mit ihrem sozialistischen Wissen ist ja auch
schon auf die Idee gekommen und hat mit der SPD zusammen bereits einen
solchen Rat ins Leben gerufen.
Ich hatte
das im Juni bereits in meinem Blog diskutiert. Da das sowieso eine
politische Farce ist, wie ich beschrieben habe und worauf ich auch jetzt
gleich noch ein bißchen eingehen werde, braucht das auch keine Verankerung
im Grundgesetz. Ein einfacher Beschluß im Bundestag zur Verfahrensordnung
reicht. Wie praktisch!
Auch wenn Habeck das behauptet: Mit Demokratie haben die Bürgerräte gar
nichts zu tun. Ein per Zufall ausgewählter Rat ist eben nicht
repräsentativ. Nicht aus statistischer Sicht (siehe obigen
Blogeintrag), und erst recht nicht aus demokratischer Sicht: Das
Ratsmitglied ist dem großen Rest der Bürger in keinster Weise irgendwie
verpflichtet. Er kennt sie und ihre Meinungen nicht, er hat kein Mandat von
diesen Bürgern.
Da die meisten Bürger somit keinen Einfluß auf diesen Rat besitzen, nicht
einmal einen indirekten wie bei der Wahl eines Abgeordneten oder einer
Partei, ist dieser Rat einfach nicht repräsentativ, egal, wie man es dreht
und wendet. Und wie ich damals schon ausgeführt hatte, läßt sich so ein
Rätesystem vielfältig manipulieren. Aus der Entscheidung des Rates ergibt
sich – im Gegensatz zum Volksentscheid – keinerlei Verpflichtung für das
Parlament und die Regierung. So ein Bürgerrat kann also nicht einmal im
Ansatz einem Volksentscheid als Ersatz dienen. Er ist ein politisches
Placebo. Er suggeriert Mitbestimmung, liefert aber absolut null, noch
weniger als eine Meinungsumfrage durch ein Meinungsforschungsinstitut.
Habeck lügt also den Bürgern hier hinsichtlich Demokratie viel vor, und
die ganze Aktion dient vielleicht auch dazu, Hindernisse einer
schwarz-grünen Koalition aus dem Wege zu räumen.
Egal wie, ich sehe das als Bestätigung meiner These, daß sehr viele
deutsche Politiker keine echten Demokraten sind. Für sie ist die Demokratie
nur ein notwendiges Übel, um an die Macht zu gelangen. Erst einmal dran,
ist es scheißegal, was die Bürger sagen und wollen. Ob Griechenlandrettung,
Migration oder Corona-Politik, alles wurde und wird ohne Mehrheiten in der
Bevölkerung durchgesetzt, wie Umfragen zeigen. Daher bloß dem Pöbel keine
Mittel in die Hand geben, um sich ins Tagesgeschäft einzumischen.
Habeck und viele andere Grüne gehören meiner Meinung nach zu diesen
Scheindemokraten: Sie wollen nicht, daß ihnen noch irgend jemand ins
Handwerk pfuscht, sollten sie tatsächlich an die Macht gelangen: Nicht beim
großen sozialistischen Umbau der Gesellschaft und Wirtschaft (unter dem
Vorwand des Klimaschutzes) mit erheblichen Einbußen in der Lebensqualität
der meisten Bürger, nicht bei der Enteignung von Grund und Boden für den
Häuserbau, nicht bei der Enteignung des Einkommens zur Finanzierung des
Grundeinkommens der Faulen und nicht beim unbegrenzten Öffnen der Grenzen
für die Migration (wie es Claudia Roth schon mal im Bundestag formuliert
hatte).
Das habe ich gerade in einem
YouTube-Video gesehen:
»Wir hatten in Dresden eine Erfahrung mit einem islamistischen
Terroristen« – so bezeichnet Merkel also den islamisch motivierten
Terroranschlag eines Migranten auf zwei homosexuelle Männer, wobei einer
der beiden das nicht überlebt hat. Ist diese Verharmlosung nicht zum
Kotzen? Übrigens ist das ganze Video sehenswert, wenn Ihr Zeit
habt.
Ich habe die Sendung zum Glück nicht gesehen außer ein paar Sekunden, die
mir dann auch ganz schnell gereicht haben. Wenn ich im Nachgang die
Berichte und Leserkommentare betrachte, lag ich mit meiner Vorahnung zweier
Ziele der Sendung gar nicht so falsch: Merz niedermachen, Baerbock
hofieren. Geklappt hat es wohl nicht so ganz, war wohl zu durchsichtig und
Merz hat das Spiel mit sich nicht spielen lassen. Die Kritik an Will
richtet sich auch dagegen, daß sie sich mit dem eigentlichen Thema der
Sendung gar nicht wirklich beschäftigen wollte. Einige meinten, man solle
die Sendung einstellen, und das denke ich auch schon lange.
Gottfried Curio von der AfD hat auf seinem YouTube-Kanal
die Sendung auch
kommentiert und kommt dabei zu einem ähnlichen Schluß. Aber deshalb
erwähne ich das nicht. Er legt seinen Fokus auch noch auf einen anderen
Punkt: Die Sendung begann wohl mit einem Einspieler, der einige Aussagen
vom CDU-Fadenzieher Wolfgang Schäuble aus jüngster und jüngeren Zeit
darstellte (Quelle u.a. wohl dieser Artikel hinter der Paywall), unter anderem mit dieser:
Wenn wir es mit den Freiheiten übertreiben, dann zerstört die Freiheit
sich selber. Auch wenn wir irgendwann einen Impfstoff haben: Es wird nicht
so weitergehen können, wie es vor Corona war. Und deswegen müssen wir
schon jetzt an Veränderungen arbeiten.
Ist das wieder so ein Schäuble-Moment, in dem er wieder einmal einen
Blick in seine schwarze Seele erlaubt? Will man die Corona-Krise ausnutzen,
um weiter unsere Freiheitsrechte zu beschneiden, für immer, auch wenn der
Virus bekämpft ist? Ein weiterer Schritt in der Transformation Deutschlands
und der anderen Mitgliedsstaaten in die sozialistische EU-Diktatur? Er
hatte ja auch schon am Anfang der Krise gesagt, man müsse sie ausnutzen, um
die Währungs- und Finanzunion der EU weiterzutreiben.
Übrigens, vergleicht mal das Bild von Schäuble im Welt-Artikel mit dem
bei Anne Will. Da muß mehr als ein Jahrzehnt dazwischenliegen. Das hätte
die Prawda zu Sovietzeiten nicht besser hinbekommen.
Anne Müll, äh, Will will in ihrer morgigen Sendung (15.11.2020) über die
Frage diskutieren: »Wie wollen wir leben?« Davon ausgehend, daß mit »wir«
die Deutschen gemeint sind, könnte man meinen, daß die eingeladenen Gäste
ein breitgefächertes Meinungsspektrum abbilden würden. Weit gefehlt! Für
Will reicht offenbar das Spektrum zweier Leute, Finanzminister Olaf Scholz
von der SPD und Annalena »Schnatterliese« Baerbock von den Grünen. Ich
glaube, den dritten, Friedrich Merz von der CDU, hat sie nur unter Zwang
eingeladen. Ich schätze auch mal, Nebenziel der Veranstaltung dürfte dann
auch sein, auf Merz einzudreschen und ihn möglichst vorzuführen, um ihn als
Kandidaten als Parteichef und Kanzlerkandidaten der CDU schlechtzumachen.
Sonst wäre wohl ein linker Merkeljünger aus der CDU drangekommen. Von der
AfD fehlt natürlich wie üblich jede Spur, selbst die FDP bleibt vor der
Tür. Außerdem hätte sich man sich generell fragen können, ob Politiker die
richtigen Ansprechpartner dafür sind, was das Volk wohl so will.
Daß der ÖR nicht nur tendenziell, sondern massiv links-grün ist, hat ja
auch neulich eine Umfrage unter den Voluntären ergeben. 92% wählen links (Grüne 57%, Linke 23%, SPD 12%). Und da heute
Haltungsjournalismus angesagt ist, weiß man, was auf den Schirm oder ins
Radio kommt.
Übrigens, Norbert Kleinwächter von der AfD versucht gerade
auf einem neuen Weg,
gegen die GEZ-Gebühren zu klagen, unter anderem über die Nichterfüllung
des rechtlichen Auftrags. Ich wünsche ihm viel Erfolg, der zwar im ersten
Moment für den Rest der Zahler keine direkte Auswirkung hätte, aber
mittelfristig doch dazu führen könnte, daß wir nicht länger für solch einen
Dreck bezahlen müssen.
Nachtrag: Oh Gott, ich habe auf Twitter gerade den folgenden
Tweet
auf dem Anne-Will-Account gefunden:
November, dunkle Jahreszeit, Pandemie, höchste Zeit, sich auf #Sinnsuche
zu begeben. 😇 Wie wollen wir leben? fragen wir Gäste, die sich
zutrauen, unser Land zu führen. #wieleben
(Hervorhebung von mir)
Baerbock als Kanzlerin? SIND DIE IRRE?
Ich hatte ja erst vor ein paar Tagen davon berichtet, daß die Politiker
der EU-Staaten die islamisch motivierten Terroranschläge in Frankreich,
Österreich und Deutschland hernehmen, um die starke Verschlüsselung im
digitalen Raum anzugreifen (Update bei Heise).
Als sie diese Woche in den Nachrichten an den islamischen Anschlag in
Paris vor fünf Jahren erinnert haben und über eine wegen der Corona-Krise
kleingehaltenen Gedenkfeier berichteten, ist mir nochmal die perfide
Verlogenheit der Politik ins Bewußtsein gekommen. Damals sind 130 Menschen teils bestialisch getötet worden und 683
Menschen verletzt worden (100 davon schwer).. Ein gutes halbes Jahr
später sind in
Nizza bei
einem weiteren islamischen Anschlag 86 Menschen getötet worden und über 400
teils schwer verletzt worden. Das sind nicht die einzigen, viele
weitere kleinere und größere (z.B.
Charlie
Hebdo) kommen hinzu.
Bitte versteht mich nicht falsch. Ich will die Opfer nicht gegeneinander
aufrechnen. Jedes Opfer ist eins zuviel. Aber jetzt, wo zwei Menschen in
Frankreich ermordet wurden und je ein Mensch in Österreich und Deutschland,
genau jetzt plötzlich ist das Maß voll? Jetzt plötzlich sind neue Maßnahmen
angesagt? All die Terroropfer davor haben nicht ausgereicht? Wie verlogen
ist das!
Die neulichen Terrorattentate in Frankreich und Österreichs haben
tatsächlich nichts an der Ausgangslage verändert. Es ist leider lediglich
eine Bestätigung.
Es ist alles bekannt, spätestens seit dem Terroranschlägen in USA in
2001. Der Terror ist inhärent im Islam, er steht im Koran, jeder kann das
nachlesen, zum Beispiel in den offiziellen deutschsprachigen Übersetzungen.
Nur unsere Damen und Herren Politiker, die glauben immer noch an den
friedlichen Islam, an einen »europäischen Islam«. Den gab es nicht, den
gibt es nicht und den wird es nie geben. Denn laut Eigenverständnis ist der
Koran Allahs Wort, unveränderlich und ewig gültig. Und wer es wagt, daran
etwas zu verändern, der ist ein Abtrünniger und verdient den Tod. Das Ziel
ist ein weltweiter Islam, in dem kein Platz ist für andere Religionen oder
für soetwas freiheitliches, freigeistiges wie die Demokratie oder die
Aufklärung. Deshalb lachen sich auch die Moslems auf den von der deutschen
Regierung veranstalteten »Islamkonferenz« hinter vorgehaltener Hand wegen
der Dummheit und Unterwürfigkeit eben dieser ins Fäustchen. Der bekannte
Islamkritiker Abdel-Samad hat deshalb auch angekündigt, nicht länger bei diesem Zirkus mitmachen zu
wollen.
Ich frage mich immer, ob das den Politikern bewußt ist oder ob sie das in
ihrer Dummheit und/oder ideologischen Verbohrtheit nicht wahrhaben
wollen.
Egal wie, es ist offensichtlich, die neue EU-Initiative zur
Unterminierung der verhaßten Kryptographie, die dem normalen Bürger
ermöglicht, am Staat vorbei zu kommunizieren, hat auch nicht im geringsten
etwas mit den jüngsten Terroranschlägen zu tun, und ist nur mieser,
dreckiger Trick, um den Bürgern die Notwendigkeit vorzugaukeln.
Übrigens: Falls es schon aufgefallen ist: Ich werde die Begriffe
»Islamismus« oder »islamistisch« nicht mehr verwenden. Die Unterscheidung
zwischen »islamistisch« und »islamisch« ist eine rein westliche Erfindung.
Moslems kennen den Begriff nicht. So sieht das zum Beispiel auch der
türkische Ministerpräsident Erdoğan.
Nachtrag: Die alevitische CDU-Politikerin Birgül Akpinar hält
einen »deutschen Islam« auch für unmöglich und sieht Deutschland als
Zentrum des europäischen Islamismus (Junge Freiheit, das Interview ist in der NZZ zu finden). Es ist interessant, daß eben auch Insider wie
Akpinar oder Abdel-Samad das so sehen und nicht nur Deutsche aus dem
konservativen Spektrum.
Die Junge Freiheit berichtet: »EU-Kommission will Mitgliedsstaaten zu LGBTIQ-Politik
verpflichten«. Mir geht's weniger um die Sache als um die Anmaßung:
Everyone should feel free to be who they are – without fear or
persecution. This is what Europe is about and this is what we stand
for.
So wird ein Tweet der Kommission zitiert. Wer bestimmt, für was »Europa«
dafür steht? Neben der Unverschämtheit, für Europa und nicht die EU
sprechen zu wollen: Was ist das für eine arrogante Anmaßung? Haben sie mal
die Bürger in der EU gefragt, ob das tatsächlich so ist? Und die Strafen
haben sie sich auch schon ausgedacht? Haben wir schon die Souveränität über
unser Strafrecht an die EU abgegeben? Bloß schnell heraus aus diesem
sozialistisch-kommunistischen Diktaturkomplex!
Wir sollen Ausländerkinder einbürgern, damit sie uns nicht mehr
beschimpfen. Soweit sind wir schon. Ich glaube, die drehen langsam
durch. Wie viele andere schon gesagt haben: Die Migranten haben eine
Bringschuld. Wenn Sie sich nicht integrieren können und wollen, haben sie
hier nichts zu suchen. Wenn sie sich integriert haben, dann können sie
vielleicht Deutsche werden. So herum läuft das, und nicht
andersherum.