Wenn der Bürger lächerliche 86 Cent mehr für den öffentlich-rechtlichen
Rundfunk zahlen soll, dann soll er sich gefälligst nicht so anstellen.
Und wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk die ach so wenigen 86 Cent
nicht bekommt, dann, ja, dann seien sie »in Not«. Die Existenz, ja, die
deutsche Demokratie sei gefährdet, hört man aus manchen Ecken.
Ja, das Framing schlägt zurück, Ihr widerlichen Blutsauger. Ich habe in
den letzten Tagen keinen einzigen Leserkommentar gelesen, der Euch noch
irgendwie ernst nimmt oder gar Mitleid für Euch hat. Sollte Euch vielleicht
mal zu denken geben. Aber das wird nicht passieren. Selbst wenn Ihr vor dem
Bundesverfassungsgericht scheitert, was ich inständig hoffe. In einem
Rechtsstaat kann es nicht sein, daß hier ein Selbstbedienungsladen
existiert, der vom Souverän (über den Bundestag und die Landtage) nicht
finanziell kontrolliert werden kann. Aber sind wir noch einer?
Nachtrag: Weil ich gerade einen weiteren Heise-Artikel zu dem Thema gelesen habe, und dort der NDR-Indendant
die »freie Berichterstattung« in Gefahr sieht: Das ist absolut
verlogen, denn nur wenige Prozent der Rundfunkthaushalte (0,24€ »Politik und Gesellschaft« / 8,38€ aus den Beiträgen eines
Niedersachsen = 2,8% beim NDR) gehen in die Nachrichten. Man muß dann
halt an anderen Stellen kürzen, und davon soll es ja genug geben.
Ich habe ja schon gelesen, daß die drei Gäste der AfD, die im Bundestag
aus Sicht der »Altparteien« die Demokratie gefährdet haben, bekannte Leute
aus den Reihen der Systemkritiker sind. Der Name eines Herren ist da schon
gefallen, ich habe aber bislang keine Bestätigung dafür gefunden, daß er
das tatsächlich war. Heute ist mir der Name der Frau begegnet, die Altmaier
versucht hat, zu befragen und ihn dabei auch selber gefilmt hat (die
Aufnahmen, die bislang gezeigt wurden, stammen ja von einem mir unbekannten
Dritten). Die Frau hatte ich tatsächlich kürzlich in meinem Blog, als es um
das Flüchtlingslager Moria ging. Es ist die freie Journalistin Rebecca
Sommer. Auf ihrem
YouTube-Kanal zeigt sie einen Beitrag mit ihren Videoaufnahmen aus dem
Bundestag, gemischt mit Videoaufnahmen von der mehr oder weniger zeitgleich
stattfindenden Demonstration außerhalb. Man kann in diesem Video auch
gut den Dialog zwischen ihr und Altmaier verstehen.
Ja, mag sein, daß sie damit gegen die Hausregeln der Bundestags verstoßen
hat. Es reicht vielleicht gerade für eine kleine Beleidigung (wegen eines
in Erregung herausgerutschten »Arschlochs«, das aber Altmaier nicht mehr
gehört haben dürfte und das sie in ihrem Video auch ausgelassen
hat), Aber hier seitens der Politiker der Altparteien und der
Mainstream-Medien von einer Demokratiegefährdung zu schwadronieren,
ist absolut hanebüchen, perfide und hetzerisch bis ins letzte! Man fühlt
sich ins Dritte Reich und in die DDR-Zeit zurückgesetzt.
Ich lehne jede rassistische und gewalttätige Ideologie ab. Also auch den
Islam.
Quelle: Leserkommentar bei einem kritischen Online-Medium.
Harte Zeiten erzeugen starke Männer.
Starke Männer schaffen gute Zeiten.
Gute Zeiten erzeugen schwache Männer.
Schwache Männer schaffen harte Zeiten.
Quelle unbekannt. Wir befinden uns offenbar im vierten
Schritt.
Laut EU haben Polen und Ungarn Probleme mit der Rechtsstaatlichkeit. Sven
Tritschler von der AfD macht im Landesparlament NRW den
Vergleich mit
Deutschland bzw. NRW. Köstlich. Ratet mal, wie der ausgeht!
Nach Meinung der Bundesregierung ist Deutschland durchsetzt von
Rechtsextremismus und rechtem Rassismus, Antisemitismus,
Islamfeindlichkeit, Antiziganismus (d.h. gegen »Zigeuner« alias Sinti/Roma,
ist also selber ein rassistischer Begriff!).
Wie ich neulich schon mal schrieb: Wenn das so wäre, warum wird dann in
den linken Mainstream-Medien nicht ständig von konkreten Taten berichtet?
In Ermangelung klammern sie sich an die letzten Strohhalme, wittern überall
rechtsextreme Unterwanderung, wie zum Beispiel bei den Querdenkern, aber
liefern keinerlei Beweise – weil es sie auch einfach nicht gibt. Der freie
Journalist Boris Reitschuster hat die angeblich unterwanderten Demos
besucht, Leute befragt:
Niemand hat sie
gesehen.
Kurzum: Das ist genauso ein künstlich aufgebautes Feindbild, wie es
Hitler mit den Juden und die DDR mit dem Westen und Kapitalismus gemacht
hat. Es gibt keinen Tag, an dem diese Propaganda durch Repräsentanten des
Staates und durch die Mainstream-Medien nicht auf uns einhämmert.
Ich hatte ja vorhin schon auf den Rubikon-Artikel
verwiesen, der Parallelen zwischen Nazi- und SED-Diktatur und den
jetzigen Entwicklungen zieht. Dies ist eine weitere Parallele.
Offenbar reichen die bisherigen Aktionen noch nicht. Gut, wenn man gegen
einen unsichtbaren Gegner kämpft, kann man jederzeit behaupten, er sei noch
nicht besiegt. So hat jetzt eine Arbeitsgruppe der Bundesregierung einen Vier-Jahres-Etat von über einer
Milliarde Euro und einen Aktionsplan mit 89 Punkten für den »Kampf gegen Rechtsextremismus
und Rassismus« beschlossen.
Der Aktionsplan umfaßt unter anderem:
-
das umfangreiche Sponsoring vieler NGOs, die vermeintliche Opfer
repräsentieren (Linke, Moslems, Juden, Sinti/Roma, Migranten)
-
Zusammenarbeit zwischen NGOs und Behörden (16, 50)
-
das Sponsoring von irgendwelchen wilden Studien, die dann die
gewünschten Ergebnisse bringen
-
vermeintliche Integrationsprojekte
-
Diversität an allen Orten (7 – »Durchsetzung von Behörden mit
Migranten«, 28 – Kultur und Bildung, 55 – demographischer
Wandel/Arbeitskräftemangel, 70 – Kultur/Medien, 79 –
»Diversity-Leitlinien«, 80 – Diversitätskompetenz von Lehrkräften)
-
schnellere deutsche Staatsbürgerschaft für Migranten
-
Förderung von »Teilhabe« von Migranten (staatliche Leistungen
umsonst?)
-
Verstärkung von Propaganda/Hirnwäsche (19 – »politische
Erwachsenenbildung«, 21 – »Antirassistische Bildungsarbeit«, 23 –
»Stärkung der politischen Bildung«, 47 – »Jugendbildung«, 54 –
»Vorurteile und Alltagsrassismus«, 60 – »Vielfalt erleben«, 63 –
»politische Bildung in der Jugendsozialarbeit«, 65 – »Demokratie leben«,
73 – »Stärkung Medienkompetenz«)
-
»Kolonialismusaufarbeitung« (29)
-
Weitere Einschränkungen der Meinungsfreiheit im Netz (34)
-
Ersetzung des Begriffs »Rasse« in Artikel 3 Grundgesetz
-
Projekte gegen Antifeminismus (53)
-
Zensur (62), – im Namen des Jugendschutzes (56)
-
Umsetzungen des UN-Migrationspakts (59, 61)
Siehe auch Hadmut Danisch über andere Aspekte dieses Beschlusses:
Nachtrag:
Die Feministen (oder heißt das heute schon »Feministierenden«?) haben ein
Problem: Die Quotenfrau. Nicht mit der Frauenquote an sich, denn das
propagieren sie ja seit Jahrzehnten und sie kommen mehr und mehr an ihr
Ziel. Sondern damit, daß eine Frau, die an einen mit einer Frauenquote
behafteten Posten gekommen ist, erst einmal als inkompetent betrachtet wird
– eben als Quotenfrau. Und das selbst, wenn sie tatsächlich kompetenter als
ihre männlichen Mitbewerber ist und auch ohne Quote den Job bekommen hätte.
Denn niemand außer den Personalentscheidern weiß es, selbst die Frau selber
nicht. Und würde irgend jemand den Personalentscheidern Glauben schenken,
wenn sie öffentlich darauf pochen würden? Wohl nicht.
Das Problem folgt aus der Logik. Und Logik war noch nie ein Ding der
Feministen. Sie greifen lieber auf das irre, von Soziologen erdachte
Konzept der »Sprechakte« aus: Allein durch das Aussprechen wird die
Realität definiert. Wenn ich etwas nicht mehr benenne, dann verschwindet es
aus der Realität.
So haben sich jetzt die Feministen gedacht, sie definieren den Begriff
Quotenfrau einfach um. Ein »Sprechakt« halt. Quotenfrau ist nun nicht
länger nur eine Frau, die per Quote an einen (meist lukrativen) Job
gekommen ist, sondern auch eine Frau, die die Frauenquoten für richtig
erachtet.
Das linke Schmierenblatt Stern hat nun eine
Seite mit rund 40
Frauen erstellt und verlinkt die momentan prominent von der Titelseite,
die sich in diesem Sinne als Quotenfrauen bezeichnen, jeweils mit einem
Kurzinterview. Sie sitzen alle in hochdotierten Positionen, also mit der
leicht zu durchschauenden Message: Seht her, Quotenfrauen sind
erfolgreich.
Das wird nicht funktionieren. Die dort gelisteten Frauen, die tatsächlich
durch eigene Leistung es in ihre Positionen gebracht haben, sind kein
Beweis dafür, sondern eher der Beweis dafür, daß eine Quote eben nicht
notwendig ist.
Die anderen Frauen, die schon Nutznießer einer Quote geworden sind,
zeigen eben nur das. Darunter sind so Schreckgespenster wie Ursula von der
Leyen, Christina Lamprecht, Katherina Barley, AKK, KGE, Katja Kipling,
Carolin Kebekus oder Oliver Welke (nein, Scherz). Nicht auf der Liste, aber
dennoch Höhepunkt ist die Grüne Schreihälsin Katherina Schulze, die allen
Ernstes es als ihre Leistung betrachtet, per Quote in ihr Amt
gehoben worden zu sein.
Auch die Aussage, Diversität (in diesem Fall durch die Frauen) wäre gut
für die Unternehmen, entbehrt jeder Grundlage. Wer sagt denn, daß es dem
Unternehmen wegen ihnen gut geht, und nicht trotz?
Schließlich gab es auch schon einige prominente Fälle, bei denen Frauen in
Führungspositionen Unternehmen vor die Wand gefahren haben. Mir fallen da
z.B. Charly Fiorina bei HP oder Marissa Mayer bei Yahoo! ein, oder die
unrühmliche kurzzeitige Tätigkeit von Jennifer Morgan als co-CEO bei SAP.
Eine weitere Kandidatin sehe ich zum Beispiel in der Person der Psychologin
Sigrid Nikutta, auch Teilnehmerin dieser Aktion. Sie ist seit Anfang 2020
die Chefin des seit Jahrzehnte defiziäre Gütersparte DB-Cargo des
Staatsunternehmen DB AG und soll sie in den schwarzen Bereich bringen.
Ein n-tv-Artikel über sie ist gespickt mit leeren Buzzwords. Mit
»Digitalisierung« und Werbesprüchen wie »Andere sind gut. Wir sind güter«
wird sie die strukturellen Marktprobleme der Bahn nicht lösen können.
Ich denke, daß diese Aktion ziemlich ins Leere laufen wird oder sich gar
ins Gegenteil verkehren wird. Inkompetente Leute werden schnell von
Kollegen und Mitarbeiter erkannt und entsprechend benannt, egal ob Mann
oder Frau. Und bei Quotenposten wird es eben die »Quotenfrau« sein.
Ein
Artikel auf Rubikon zum Nachdenken. Ein Vergleich zweier Diktaturen
mit der aktuellen Entwicklung. Ich wollte schon Spaß wünschen, aber der
vergeht.
Weihnachten zu feiern ist nicht so wichtig und Maria und Josef waren ja
auch allein. Sagt Margot Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen
Kirche in Deutschland. Und die Kirchen wundern sich noch, daß ihnen die
Mitglieder weglaufen? Gut, sie wünscht sich ein spirituelles Weihnachten im
kleinen Familienkreis. Aber wird das klappen? Ich glaube nicht. Die
wenigen, die tatsächlich Weihnachten noch als christliches Fest feiern und
nicht das nicht als ein einen Monat dauerndes kommerzialisiertes Sauf- und
Feierevent sehen (mit Weihnachtsmärkten und Silvester inklusive), werden
sich doch von ihrer Kirche alleingelassen fühlen, wenn Käßmann als
Leitfigur (obwohl sie kein Amt mehr hat) so leichtfertig die gemeinsame
Feier in der Gemeinde zur Disposition stellt. (Lesehinweis: Kritik auf
Tichys Einblick)
Die Grünen entspringen angeblich dem sozialistisch-kommunistischen
Umfeld, speziell dem chinesischem Maoismus. Dorthin will Robert Habeck
offenbar auch wieder zurück. Auf ihrem Parteitag zum neuen Grundsatzprogramm hat er die Streichung
des bisherigen Ziels der direkten Demokratie auf Bundesebene
verteidigt. Direkte Demokratie sei nichts für die Demokratie! Der durch
Volksbefragung initiierte Brexit sowie die damalige Ablehnung der
europäischen Verfassung durch Volksentscheide in den Niederlanden und
Frankreich dienen als Begründung. Stattdessen sollten zufällig aus dem Volk
ausgewählte Leute »repräsentative Bürgerräte« bilden, die vorgegebene Themen
diskutieren dürfen und die Ergebnisse lediglich als Vorschlag den
Damen und Herren Abgeordneten unterbreiten.
Räte? Das hatten wir ja schon mal. Kurz nach dem ersten Weltkrieg hier in
Deutschland. Und dann gab es ja natürlich noch die Sowjetunion. Sowjet ist
ja das russische Wort für Rat. Aber mit diesen Räten, die ja wenigstens in
der Theorie versuchen, ein bißchen demokratisch zu sein (in der Praxis aber
nie waren), gilt das für den Vorschlag nicht.
Aber eigentlich ist Habecks Idee mit den »Bürgerräten« nicht neu. Die
Staatsratsvorsitzende Merkel mit ihrem sozialistischen Wissen ist ja auch
schon auf die Idee gekommen und hat mit der SPD zusammen bereits einen
solchen Rat ins Leben gerufen.
Ich hatte
das im Juni bereits in meinem Blog diskutiert. Da das sowieso eine
politische Farce ist, wie ich beschrieben habe und worauf ich auch jetzt
gleich noch ein bißchen eingehen werde, braucht das auch keine Verankerung
im Grundgesetz. Ein einfacher Beschluß im Bundestag zur Verfahrensordnung
reicht. Wie praktisch!
Auch wenn Habeck das behauptet: Mit Demokratie haben die Bürgerräte gar
nichts zu tun. Ein per Zufall ausgewählter Rat ist eben nicht
repräsentativ. Nicht aus statistischer Sicht (siehe obigen
Blogeintrag), und erst recht nicht aus demokratischer Sicht: Das
Ratsmitglied ist dem großen Rest der Bürger in keinster Weise irgendwie
verpflichtet. Er kennt sie und ihre Meinungen nicht, er hat kein Mandat von
diesen Bürgern.
Da die meisten Bürger somit keinen Einfluß auf diesen Rat besitzen, nicht
einmal einen indirekten wie bei der Wahl eines Abgeordneten oder einer
Partei, ist dieser Rat einfach nicht repräsentativ, egal, wie man es dreht
und wendet. Und wie ich damals schon ausgeführt hatte, läßt sich so ein
Rätesystem vielfältig manipulieren. Aus der Entscheidung des Rates ergibt
sich – im Gegensatz zum Volksentscheid – keinerlei Verpflichtung für das
Parlament und die Regierung. So ein Bürgerrat kann also nicht einmal im
Ansatz einem Volksentscheid als Ersatz dienen. Er ist ein politisches
Placebo. Er suggeriert Mitbestimmung, liefert aber absolut null, noch
weniger als eine Meinungsumfrage durch ein Meinungsforschungsinstitut.
Habeck lügt also den Bürgern hier hinsichtlich Demokratie viel vor, und
die ganze Aktion dient vielleicht auch dazu, Hindernisse einer
schwarz-grünen Koalition aus dem Wege zu räumen.
Egal wie, ich sehe das als Bestätigung meiner These, daß sehr viele
deutsche Politiker keine echten Demokraten sind. Für sie ist die Demokratie
nur ein notwendiges Übel, um an die Macht zu gelangen. Erst einmal dran,
ist es scheißegal, was die Bürger sagen und wollen. Ob Griechenlandrettung,
Migration oder Corona-Politik, alles wurde und wird ohne Mehrheiten in der
Bevölkerung durchgesetzt, wie Umfragen zeigen. Daher bloß dem Pöbel keine
Mittel in die Hand geben, um sich ins Tagesgeschäft einzumischen.
Habeck und viele andere Grüne gehören meiner Meinung nach zu diesen
Scheindemokraten: Sie wollen nicht, daß ihnen noch irgend jemand ins
Handwerk pfuscht, sollten sie tatsächlich an die Macht gelangen: Nicht beim
großen sozialistischen Umbau der Gesellschaft und Wirtschaft (unter dem
Vorwand des Klimaschutzes) mit erheblichen Einbußen in der Lebensqualität
der meisten Bürger, nicht bei der Enteignung von Grund und Boden für den
Häuserbau, nicht bei der Enteignung des Einkommens zur Finanzierung des
Grundeinkommens der Faulen und nicht beim unbegrenzten Öffnen der Grenzen
für die Migration (wie es Claudia Roth schon mal im Bundestag formuliert
hatte).