9. Mai 2019
Mai 201909

Was die EU für mich tut…

Boa, ist mir schlecht. Ich habe gerade auf einen falschen Link geklickt. Was ich da gelesen habe – einfach nur widerlich. Was das war? EU-Propaganda, von der EU selbst. Wie toll doch die EU ist!

Und das alles von Geld, das wir Steuerzahler bezahlt haben. Nicht vergessen, wir sind Nettozahler! Die größten! Stell Dir vor, ich greife in Deinen Geldbeutel und nehme 200€ heraus. Davon gebe ich Dir 100€ wieder zurück. Tue ich nicht etwas tolles für Dich? Bin ich nicht so ein edler Mensch?? Verdiene ich nicht Lob und Anerkennung??? Genaugenommen gebe ich die 100€ aber nicht einmal Dir zurück, sondern anderen, vielleicht Deinem Nachbarn. Bei der EU sind das nämlich nicht die Bürger, sondern Unternehmen (inkl. Bauern) und der Staat. Und vieles, vielleicht sogar das meiste, will ich davon gar nicht. Danke für nichts!

ZDF macht übrigens auch Propaganda für die EU, hier. Soviel zur journalistischen Neutralität.

Ganz schön toll, was man laut ZDF für 20 Mrd. Euro im Jahr bekommt, oder? Nach Hause telefonieren, beispielsweise. Oder LED-Licht, das ich mir ohne die EU gar nicht hätte kaufen können (oder vielleicht doch?). Das Beste an der EU hat das ZDF aber gar nicht erwähnt:

…und und und. Sicher nur ein bedauerlicher Fehler. Der Artikel kann aber leider bis zum 26. Mai nicht korrigiert werden.

Hier hat auch mal jemand seinen Frust über diese Propaganda losgelassen.

9. Mai 2019

Das geplante »Fachkräfteeinwanderungsgesetz«

Hier ein Video aus der heutigen Debatte zum sogenannten »Fachkräfteeinwanderungsgesetz«, das offenbar alles andere als ein solches ist, wenn der AfD-Abgeordnete Curio auch nur halbwegs recht hat.

4. Mai 2019
04

Der Mensch als Virus

Was regt sich die Gutmenschpresse auf, wenn ein Nichtlinker einen Menschen mit etwas Nichtmenschlichem, z.B. einer Ratte (wie neulich eben nicht in Braunau), vergleicht. Shitstorm voraus!

Wenn aber dagegen die neue deutsche Herrenrasse, bestehend aus Migranten, vorzugweise, aber nicht nur, Türken, (firmieren u.a. als neue deutsche Medienmacher), auftritt und, wie eines ihrer Mitglieder, Ferda Ataman, Leute, die etwas gegen die ungezügelte Migration haben, als infizierende Viren erniedrigt, für die noch ein Antivirusprogramm gesucht wird, dann wird das noch mit einem Abdruck beim Spiegel belohnt. Dabei bezieht sie sich auch noch auf die neuliche Studie der SPD-nahen Stiftung, die mittlerweile selbst von Teilen der SPD als unwissenschaftlich, tendenziös und politisch motiviert diskreditiert wird.

Um sie dennoch dazu nutzen zu können, auf die von ihre verhaßten Deutschen einzudreschen, erklärt sie kurzerhand, daß die Studie für sie zu komplex sei, um deren Richtigkeit beurteilen zu können – wo doch die Journalisten sonst glauben, uns Dummen die komplexe Welt erklären zu können. Was für eine lächerliches Umherwerfen mit Dreck, aber das ist halt das Niveau dieser Frau und des Spiegels, der sich das mit Veröffentlichung zu eigen macht.

Und wenn man schon solche Vergleiche wie mit den Viren zieht, sollte man in Biologie aufgepaßt haben. Denn wenn man einen Staat als komplexes Lebewesen betrachtete, dann würden gerade so migrantische Gäste, die ungebeten in diesen »Staatskörper« eindringen, die Rolle von Viren einnehmen und die verhaßten Massenmigrationsgegner die Rolle des Immunsystems, wie zum Beispiel als die weißen Blutkörperchen. Mit dem wenigen Grips, den die Frau offenbar hat, verfängt sie sich in ihrem eigenen Netz.

22. April 2019
April 201922

Tages-fake-schau

In der gestrigen 20-Uhr-Tagesschau (21.4.) gab es mal wieder eine tolle Demonstration der politisch korrekten Desinformation durch den Staatsfunk. Es ging um die furchtbaren Attentate auf Sri Lanka. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Regierung von Sri Lanka schon längst bekanntgegeben, daß sie Terroristen dahinter vermuten, die sich berufen fühlen, das Werkzeug Allahs und Mohammeds zu sein, und es wurde eine Terrorgruppe namens NTJ genannt – man konnte das schon in vielen Internet-Nachrichtenportalen lesen. Dennoch vollbrachte es die Tagesschau tatsächlich, minutenlang über den seit 10 Jahren beigelegten Terrorismus der Tamilen zu berichten, die sich damals separieren wollten. Interessanterweise erklärt die Tagesschau selber, daß die Christen nur rund 7% der Bevölkerung ausmachen und daß in dem jahrzehnte dauernden Konflikt mit 100.000 Toten die damaligen Terroristen die Christen nicht im Visier hatten. Warum also wird er dann so breitgetreten, wenn er offenbar irrelevant ist?

Die Möglichkeit eines islamisch motivierten Anschlags wurde zwar von der Tagesschau kurz thematisiert, aber gleichzeitig behauptet, die Regierung hielte sich diesbezüglicher Aussagen sehr zurück (was aber durch die Erwähnung der NTJ wohl nicht ganz stimmen kann). Die Tagesschau spricht stattdessen abstrakt von »Extremisten«. Das ist ziemlich unglaubwürdig. Wenn ich jemanden als Extremisten festnehme (und laut Tagesschau waren es bereits acht, inzwischen sind es 24), dann weiß ich doch als Behörde, welchem Extremismus diese Leute nachgehen, oder???

Es ist also offensichtlich, daß die Tagesschau hier einen geistigen Pfad von dem aktuellen Anschlag zu den damaligen Terror in den Köpfen der Zuschauer ablegen wollte, um das politisch korrekte Narrativ des ach so friedlichen Islams und der geistig verwirrten Einzeltäter bei den islamischen Anschlägen in Europa und anderswo aufrechtzuerhalten.

Einfach nur widerlich.

21. März 2019
März 201921

Erklärvideo zum Artikel 13

Zum heutigen Protesttag gegen die neue Copyright-Direktive, speziell gegen die darin enthaltenen Artikel 13 und 11, die nächste Woche vom EU-Parlament verabschiedet werden soll, möchte ich zu einem animierten Erklärvideo von Alexander Lehmann (bekannt u.a. durch das »Du bist Terrorist«-Video) verlinken.

19. März 2019
19

Dysteuropäische Union: Das Auto im Wandel vom Symbol der Freiheit zum Symbol der Überwachung

Es gibt Leute, für die ist das Auto eine pure Quälerei. Sie steigen mit Angst ein, Angst begleitet sie die ganze Fahrt und Angst prägt auch ihren Fahrstil.

Ich gebe unumwunden zu, bei mir ist es ein Vergnügen. Ich liebe die Dynamik des Fahrens, das Beschleunigen, das Ausfahren von Kurven, das vorausschauende Fahren, welches unnötiges Bremsen und hektisches Lenken zu vermeiden sucht. Da ist auch das Gefühl des Dirigierens, damit aber auch verbunden das Bewußtsein der Verantwortung, Schaden von sich und anderen abzuwenden und das Prinzip von Leben und Leben lassen, das der Gleichberechtigung. So habe ich mir abgewöhnt, als Oberlehrer aufzutreten, wenn ich mit der Fahrweise der anderen nicht einverstanden bin. Gut, ich mache mir keine Mühe, einen Raser, der weit jenseits der Geschwindigkeitsbegrenzung fahren will, schnell vorbeizulassen, aber ich lasse ihn vorbei.

Daneben ist für mich das Auto ein Symbol der Freiheit, eine Manifestierung des Grundrechts auf Bewegungsfreiheit. Ich kann, ohne jemanden um Erlaubnis zu fragen, ohne auf die Verfügbarkeit von Diensten Dritter wie Taxis, Busse, Bahnen, Flugzeuge – die womöglich noch unter der Kontrolle des Staates sind – angewiesen zu sein, jeden Ort erreichen, den ich will, und das zu jeder Zeit, ob mitten am Tag oder in der Nacht, ob an einem Werk- oder Feiertag. Und zu dieser Freiheit gehört auch, daß niemand weiß, ob und wie ich von ihr Gebrauch mache – kein Ticketverkauf, keine Vereinzelungs- und Passierschranke, keine Ein- und Auscheck-Automaten für RFID-Token und NFC-Kommunikation mit dem Mobiltelefon oder deren virtuelle Umsetzung auf dem Telefon in Verbindung mit GPS, keine Kameras, die Spuren hinterlassen.

Peu à peu – die Gegenwart

Dieser Spaß am Fahren und die Freiheit könnten, nein, werden bald Geschichte sein. Nicht nur von Seiten der EU - worauf ich gleich komme –, sondern natürlich auch von ihr unabhängig von Seiten Deutschlands.

Hier sind einerseits die permanenten und mobilen KFZ-Kennzeichen-Scanner zu nennen. Sie sollen zur Fahndung ausgeschriebene Fahrzeuge erkennen, sowie – diese Tage beschlossen – Dieselfahrer, die das »Kapitalverbrechen« begehen, mit ihren Fahrzeugen in Dieselverbotszonen einzufahren, und in Zukunft auch zur Einhaltung der Autobahnmaut genutzt werden. Sie sind auch die Basis des sogenannten »Section Control«, das die bekannte punktförmige Geschwindigkeitsüberwachung durch Blitzer auf Streckenabschnitte ausdehnt – ein kleiner Vorgeschmack zur permanenten Überwachung. Nebenbei zeichnen sie aber auch, wie wir im Zusammenhang mit einem vermuteten Verbrechen an einem jungen Mädchen erfahren mußten, zumindest teilweise alle Kennzeichen mit Uhrzeit über einen längeren Zeitraum auf, was eindeutig grundrechtswidrig ist.

Ein weiterer Punkt ist die Diskussion um das Ende der unbegrenzten Geschwindigkeit, die sowieso schon immer nur auf wenigen Prozent des Straßennetzes galt und in den letzten Jahrzehnten immer weiter eingeschränkt wurde. Faktisch kann sie auch durch den katastrophalen Zustand der Straßen mit hunderten Kilometern Baustellen und semipermanenten Beschränkungen sowie durch das hohe Verkehrsaufkommen oft nicht mehr ausgelebt werden.

Nun zur EU: Sie plant, das Auto zwangsweise mit »Assistenten« vollzustopfen. Ich schreibe das absichtlich in Anführungszeichen, weil dieser Begriff meiner Meinung nach schon euphemistisch gebraucht wird. Denn gegen Assistenten hat man ja erstmal nichts, auch ich nicht. Neben dem heute standardmäßigen Antiblockiersystem und der Antischlupfregelung lasse ich mich in meinem Auto von einem Toten-Winkel-Warner unterstützen, der optisch warnt, wenn sich auf der linken oder rechten Spur Fahrzeuge mit höherer Geschwindigkeit nähern. Hat mich tatsächlich schon ein paarmal vor Fehlern bewahrt. Diese Systeme sind entweder rein passiv oder greifen nur in Notsituationen ein.

Selbst das von der EU aufgezwungene eCall-Rettungssystem könnte man noch in diese Kategorie einordnen, sofern es tatsächlich nur das macht, was versprochen wird. Aber es fängt halt bei diesem System schon an, denn es hat Überwachungspotential. Es besitzt ein GPS-Modul, das laufend die Position bestimmt, es besitzt ein Mobiltelefon-Modul, von dem man nicht weiß, ob und wie es sich ins Netz einloggt und damit verfolgbar wird und von außen Überwachungsbefehle annehmen kann, es besitzt ein Mikrofon, das den Innenraum abhören kann, es weiß, wieviele Personen sich im Auto befinden. Zudem dürfen Hersteller das mit eigenen Online-Systemen kombinieren, und bei manchen Herstellern wie z.B. BMW kann man das gar nicht mehr abbestellen. Es gibt ja in USA einen Fall, wo so ein System »per Zufall« ein Drogendealer-Geschäft, welches im Auto ausgehandelt wurde, übertragen und aufgezeichnet wurde. Polizei und Staatsanwaltschaften hatten behauptet, ein Insasse habe wohl »aus Versehen« das System ausgelöst, und sind offenbar beim Gericht damit durchgekommen. Tatsächlich war aber der Halter schon unter Beobachtung der Polizei, deshalb ist es »nicht auszuschließen«, daß hier (illegal) nachgeholfen wurde.

Peu à peu – die Zukunft

Die neuen Systeme, die uns die EU bereits in den nächsten drei Jahren (2022) aufzwingen will, stellen das aber locker in den Schatten, alles unter dem Vorwand, Unfälle und speziell Todesopfer zu verhindern. Da werden immer phantastische Zahlen genannt, aber die werden vermutlich genauso statistisch hergezaubert wie die Toten durch Stickoxide.

Spur- und Bremsassistenten

Die noch harmloseren Systeme sind Spur- und City-Bremssysteme. Ersteres greift in die Lenkung ein und gibt überwindbaren Widerstand gegen die Lenkbewegung des Fahrers. In der teuren Fahrzeugklasse kann man sogar die Hände vom Lenkrad nehmen. Das zweite System soll Auffahrunfälle in der Stadt sowie Unfälle mit Fußgängern (Triggerwort Kinder!), die plötzlich auf die Straße treten, verhindern. Es tritt also für den Fahrer auf die Bremse. Zumindest die heute verfügbaren, für LKW und Busse vorgeschriebenen Bremsassistenten greifen aber nicht selten unvermittelt und unbegründet ein, und zwar so sehr, daß die Fahrer teilweise frustiert das System abschalten. Man kennt das ja selber, wenn man versucht, den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand tatsächlich einzuhalten – permanent scheren Autos ein und machen diesen kaputt; man ist am Ende der Dumme.

Alkotester

Weiter geht es mit einem zwangseingebauten Alkotester, der die Nutzung des Autos durch einen alkoholisierten Fahrer verhindern soll. Dies ist also ein erster Schritt der Entmündigung. Wie genau das funktionieren soll, stand in dem Artikel nicht drin. Existierende Systeme auf Basis der Atemluft sperren aber wohl auch schon, wenn der Alkohol aus der Scheibenwaschanlage stammt.

Blackbox

Das nächste Gerät, das zwangseingebaut werden soll, ist eine Blackbox, die alle Fahrparameter aufzeichnen soll und die im Falle eines Unfalls dann ausgelesen werden kann. Ich vermute mal, der Fahrer wird rechtlich keine Möglichkeit besitzen, dies zu verhindern. Das Auto wendet sich so gegen seinen Besitzer, Zeuge der Anklage. Aussageverweigerungsrecht des Beklagten? Scheißegal. Interessant wird es dann auch, ob die Blackbox auch bei reinen Routinekontrollen der Polizei ausgelesen werden darf. Ich weiß nur, daß schon in den 80er Jahren, als ich bei der Bundeswehr meinen LKW-Führerschein gemacht hatte, die Polizei anhand der Tachoscheiben zurückliegende Geschwindigkeitsüberschreitungen ahnden konnte, auch wenn sie es selber gar nicht gemessen hatte. Das ist heute bei den elektronischen Fahrtenschreibern bestimmt auch noch so, und ich würde fast wetten, daß das für PKW dann früher oder später genauso gehandhabt werden wird (wenn es nicht durch andere Techniken überflüssig wird).

Intelligent Speed Assistance

Es kommt aber dicker; das folgende empfinde ich als den stärksten Eingriff: die »Intelligent Speed Assistance«. Der Begriff »Assistance« ist hier allerdings ein Euphemismus, denn es geht nicht um Assistenz, sondern schlichtweg um Bevormundung. Anhand von Kartenmaterial, GPS-Koordinaten und Schildererkennung greift dieses System aktiv in die Geschwindigkeitsregelung ein. Es führt zwar keinen Bremsvorgang durch, aber es reduziert die Leistung des Motors bei der Annäherung an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit bzw. nach einer Reduzierung ebendieser. So bleibt man quasi bei dieser Geschwindigkeit hängen. Zwar soll es die Möglichkeit geben, die Steuerung zu überstimmen (z.B. durch einen Kick-Down), um Überholvorgänge abzuschließen oder in Notsituationen, aber nicht ohne Gebimmel und natürlich nicht ohne Aufzeichnung der oben genannten Blackbox. Ich halte das für eine riesengroße Sauerei. Auch wenn ich mich im allgemeinen an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halte (ich habe mal überschlagen, daß ich bislang etwa alle 100.000km ein Ticket bekommen habe), will ich mir von einem Automaten nicht vorschreiben lassen, wie schnell ich fahre. Ich will mich nicht zum Sklaven der Maschine machen lassen. Außerdem stempelt so eine Steuerung jeden Fahrer als uneinsichtigen, verantwortungslosen Raser ab, ähnlich, wie die Vorratsdatenspeicherung implizit jeden als Kriminellen abstempelt.

Car-to-X-Kommunikation

Das war aber noch nicht alles. Die nächste Technologie, mit der wir zwangsbeglückt werden sollen, ist die Car-to-Car- (C2C) beziehungsweise die Infrastructure-to-Car (I2C)-Kommunikation. Die Idee dahinter ist, daß die Fahrzeuge in der Umgebung miteinander und mit festinstallierten Geräten, z.B. Ampeln oder dynamischen Geschwindigkeitsanzeigern kommunizieren. Insbesonders der Austausch von Gefahreninformationen, z.B. liegengebliebene Autos, Notbremsungen, von anderen Autos festgestellter Nebel, Traktionsproblemen, herannahenden Notfallfahrzeugen und ähnlichem sowie von Geschwindigkeitsgrenzen oder -empfehlungen (für die »Grüne Welle«) sollen übermittelt werden.

Für sich alleine betrachtet mag das ja im ersten Augenblick für sinnvoll erscheinen. Aber die Probleme sind vielfältig. Rein technisch steht das System vor dem Problem, daß jemand absichtlich falsche Meldungen senden könnte, z.B. um Unheil oder einfach nur Chaos zu verbreiten. Um das zu verhindern, will man sich der Kryptographie bedienen und diese Meldungen digital signieren. Hier ergibt sich allerdings ein Problem: Ähnlich wie im realen Leben eine Unterschrift unter einem Vertrag nichts wert ist, wenn man nicht weiß, wer es unterschrieben hat, hilft es nicht, wenn man bei einer digitalen Unterschrift den Unterschreiber nicht kennt. So bedient man sich beglaubigten Identitäten, es werden sogenannte Zertifikate ausgestellt (für Techniker: Standard-X.509-Public Key-Infrastruktur). Damit fällt aber die digitale Anonymität (in der realen Welt existiert sie ja durch die KFZ-Kennzeichen bereits nicht).

Um das Problem abzumildern, hat sich die EU ausgedacht, Pseudonyme zu vergeben, die offenbar eine Lebensdauer von einer Woche besitzen sollen, statt eindeutige Fahrzeugkennungen zu verwenden. Teilnehmende Autos und Infrastruktur sollen also so nicht über längere Zeiträume andere Autos verfolgen können. Lokal gesehen trifft das auch zu, wenngleich ich eine Woche für sehr lange halte. Im Gesamtkontext hilft das allerdings wenig. Auch wenn die Ausstellung der Zertifikate offenbar nicht zentral erfolgt, müßte man schon sehr, sehr naiv sein und die letzten 40 Jahre geschlafen haben, wenn man glaubt, daß alle Daten für die Ausstellung nicht jahrelang gespeichert werden und nicht für den Staatsapparat verfügbar gemacht werden können. Spätestens durch einen Gerichtsbeschluß wird das gehen, vermutlich aber schon viel einfacher. Man wird also keine Kameras mehr aufstellen müssen, man kann die Technik völlig unsichtbar in Ampeln, Kästen oder auch in Straßenlaternen einbauen, und schon erhält man eine neue Vorratsdatenspeicherung.

Auch in einer möglichen Verknüpfung mit der oben erwähnten Geschwindigkeitsüberwachung sehe ich ein Problem. Die Polizei könnte früher oder später auf die Idee kommen, alle Fahrzeuge in der Umgebung stillegen zu wollen, z.B. um eine Verfolgungsjagd zu beenden. Das ginge schon ohne spezielle Befehle, die es in dem Protokoll-Entwurf (nach erstem Augenschein) nicht gibt. Dazu bräuchte sie bloß eine Mitteilung der Höchstgeschwindigkeit von 0 oder 1 km/h an alle Fahrzeuge generieren. Voilà! Man kann das noch weiter spinnen: Demonstrationen gegen staatliche Akteure? Kein Problem: Öffentliche Verkehrsmittel einstellen, weiträumig Autos stillegen. Den Rest erledigt man dann locker mit Tränengas und Wasserwerfern…

Fazit

Die Pläne der Politik und der Industrie sind maßlos. Von ihnen wird eine Menge Technik zwangsverordnet, nicht, weil die Technik sinnvoll und verhältnismäßig ist und wirkliche Probleme adressiert, sondern weil sie es können. Es wird uns der Spaß und die Freiheit genommen, wir werden überwacht und bevormundet: Der Fahrer wird zum Befehlsempfänger der Maschine degradiert. Wenn er das nicht tut, wird das aufgezeichnet und gegen ihn verwendet, früher oder später. Einige wenige Autofahrer können sich nicht beherrschen, fahren besoffen, zu schnell, zu abgelenkt, und das wird als Vorwand genutzt. Danke für nichts. Und das Perverse ist: Der Autofahrer muß auch alles noch selber bezahlen.

Wenn das alles so kommt, und ich gehe sehr stark davon aus, werde ich ganz klar ein Downsizing betreiben. Ich werde mir kein schnelles, teures Auto mehr kaufen, sondern das kleinstmögliche, das auch nicht in Europa gebaut wurde. Und ich werde mich bei allen Mitmenschen, die diesen Scheiß mittragen, revanchieren, indem ich dann überall 10km/h langsamer als erlaubt fahre, inklusive auf der linken Spur der dreispurgen Autobahn…

Quellen

9. März 2019
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Gegen Gender-Schwachsinnsschreibungen

Feministen, Genderisten und andere Schwachsinnige versuchen seit längerem, die Sprache zu kapern und für ihre Zwecke zu mißbrauchen. Es kommen dann Zeichenfolgen heraus mit Unterstrichen, Sternchen, Binnen-Is, Xe am Ende, wenn nicht gar gemischt, sowie unsinnige Wortschöpfungen, teils mit falscher Bedeutung, wie Studierende, Wählende, Redepult usw. (ich berichtete). Aussprechen kann man es nicht, und es widerspricht und zerstört Grammatik und Semantik.

Auf Youtube gibt es dazu einen schönen, sehenswerten Vortrag von Dr. Tomas Kubelik, der diesen Quatsch zerlegt: »Wie Gendern unsere Sprache verhunzt«, rund 44 Minuten lang.

Ich weiß nicht, ob das mit dem gestrigen Weltfrauentag zu tun hatte, der uns dumm blökende Politikerinnen und sonstige wirklichkeitsentrückte, wenn nicht lügende (z.B. über den längst wissenschaftlich widerlegten Gender Pay Gap) sowie absichtlich Gleichstellung mit Gleichberechtigung gleichsetzende Personen im Fernsehen bescherte, aber es sind die Tage zwei private Petitionen gegen die Sprachverhunzung ins Leben gerufen worden, bei denen sich Leute beteiligen können. Beide werden von Vereinen getragen. Die erste Petition von dem mir nicht bekannten Verein »angens«, die zweite Petition von dem Verein Deutsche Sprache (VDS).

Letzterer ist mir bekannt, weil er leider damals beim Widerstand gegen die Rechtschreibreform kläglich versagt hat und sich nicht dagegen aussprechen wollte, und nicht zuletzt, weil er sein Büro in unmittelbarer Nähe meines Arbeitsplatzes hat. Außerdem dürfte er in seiner Richtung einer der größten Vereine sein, wenn nicht der größte. Für die Petition hat der Verein es geschafft, viele Germanisten, Schriftsteller, Autoren, Publizisten, Journalisten und andere mit Sprache umgehenden Leute sowie auch ein paar allgemein bekannte Namen wie Dieter Hallervorden, Peter Hahne, Dieter Nuhr oder Bastian Siek als prominente Erstunterzeichner zu gewinnen.

2. März 2019
02

LED-Leuchtmittel

Ich habe ja keinen großen Bedarf an Leuchtmitteln, und da ich beim Ende der Glühlampe mich noch mit einem Dutzend ebendieser eingedeckt hatte, fange ich erst jetzt an, auf LED umzusteigen. So hatte ich mir letztes Jahr eine Dreierpackung gekauft und zwei davon eingesetzt.

Eine von den beiden ist jetzt kaputtgegangen. Ein bißchen früh, dachte ich, aber mensch, ich hab' ja noch eine. Heute mittag dann ersetzt. Eingeschaltet, brennt. Wieder ausgeschaltet. Jetzt komme ich nach Hause, und schalte – weil es mittlerweile Nacht ist – das Licht ein. Eine halbe Minute Geflacker, dann ganz dunkel. Super toll, diese LED-Technik. So effizient, so ökologisch! Ich glaube, ich kaufe mir mal 1000 Stück, so für den Bedarf eines Jahres…

2. März 2019

Blog lebt noch…

Aufgrund einer technischen Störung war mein Blog ein paar Tage nicht erreichbar – nicht, daß ich ihn abgeschaltet hätte. Am 13. März wird es zu einer weiteren Unterbrechung kommen. Wenn alles gutgeht, dann nicht länger als einen halben Tag. Zudem wird es in diesem Halbjahr ein weiteres Mal zu einer Sendepause kommen, die mehrere Tage dauern kann, nur schon mal als Vorwarnung.

23. Februar 2019
Februar 201923

Geerdet!

Ich habe gerade entdeckt, daß mein Blog auf einer als »braune Blogs« betitelte Liste gelandet ist. Sie umfaßt rund 80 Einträge und ist Teil einer linken Webseite. Ich finde es ja spannend, daß die mich gefunden haben – habe ich doch eigentlich nur die Webcrawler der Suchmaschinen auf meinem Server zu Besuch. Aber wahrscheinlich nutzen die eben diese Suchmaschinen, hacken rund um die Uhr böse Wörter in die Suchfelder ein und blättern tausende Seiten Suchtreffer durch… DA! Der hat was Negatives über Migranten gesagt! BRAUN!!! NAZI!!!

In der Liste sind auch andere, respektable Seiten, wie die »Achse des Guten«, der Blog von Vera Lengsfeld oder die Blogs »Philosophia Perennis« und »Sciencefiles« – also was soll's. Außerdem bin ich ein Verfechter der freien Meinungsäußerung. Solange sie sich darauf beschränken, meinetwegen. Und wie heißt es: Was juckt es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt? Vielleicht tun sie mit dieser Liste ihren erklärten Gegnern sogar auch noch einen Dienst, weil sie da noch Seiten finden, die sie vorher noch nicht kannten?

Und zu »braun«: Ich mache das mal jetzt so wie die ARD – Framing.

Braun ist die Farbe der Erde. Erde bedeutet Leben. Aus ihr sprießen Bäume, Büsche, Gras, Blumen, Getreide. Ohne sie könnten wir nicht existieren. Sie ist Bestandteil des Kreislaufs des Lebens. Braun ist eine warme Farbe, sie gibt Geborgenheit.

Rot, die Farbe der Linken, des Kommunismus, des Sozialismus, die Armut, Leid, Unfreiheit und Niedergang über die Menscheit gebracht haben, ist die Farbe des Bluts, das spritzt, wenn man sich mit Waffen bekämpft, die Farbe der Zanks, des Hasses, der Gewalt, des Todes. Rot ist die Warnfarbe schlechthin, bei Ampeln, bei Bahnübergängen, überall. Es heißt, bis hier hin und nicht weiter! Gefahr! Bleibe besser weg!