Boa, ist mir schlecht. Ich habe gerade auf einen falschen Link geklickt.
Was ich da gelesen habe – einfach nur widerlich. Was das war?
EU-Propaganda, von der
EU selbst. Wie toll doch die EU ist!
Und das alles von Geld, das wir Steuerzahler bezahlt haben. Nicht
vergessen, wir sind Nettozahler! Die größten! Stell Dir vor, ich greife in
Deinen Geldbeutel und nehme 200€ heraus. Davon gebe ich Dir 100€ wieder
zurück. Tue ich nicht etwas tolles für Dich? Bin ich nicht so ein edler
Mensch?? Verdiene ich nicht Lob und Anerkennung??? Genaugenommen gebe ich
die 100€ aber nicht einmal Dir zurück, sondern anderen, vielleicht Deinem
Nachbarn. Bei der EU sind das nämlich nicht die Bürger, sondern Unternehmen
(inkl. Bauern) und der Staat. Und vieles, vielleicht sogar das meiste, will
ich davon gar nicht. Danke für nichts!
ZDF macht übrigens auch Propaganda für die EU, hier. Soviel zur journalistischen Neutralität.
Ganz schön toll, was man laut ZDF für 20 Mrd. Euro im Jahr bekommt, oder?
Nach Hause telefonieren, beispielsweise. Oder LED-Licht, das ich mir ohne
die EU gar nicht hätte kaufen können (oder vielleicht doch?). Das Beste an
der EU hat das ZDF aber gar nicht erwähnt:
-
Bevormundung und Entdemokratisierung
-
Lobbyismus in bislang unbekannten Dimensionen
-
Totalüberwachung, Biometrieerfassung und Polizeistaat
-
Zensur und maßloses Urheberrecht im Internet
-
Entmobilisierung (»gegen den Klimawandel«)
-
Aushöhlung der Bürgerrechte
-
Enteignung, Geldentwertung, Zinsverluste durch Euroschwemme und
Crashkurs der EZB, Bargeld-Einschränkung, 1.000 Milliarden Euro Schulden
der anderen Euro-Staaten gegenüber Deutschland (Target 2)
-
massenhaft Migranten samt ihrer Kriminalität und ihrer
kopfabschneidenden Religion
…und und und. Sicher nur ein bedauerlicher Fehler. Der Artikel kann aber
leider bis zum 26. Mai nicht korrigiert werden.
Hier hat auch mal jemand seinen Frust über diese Propaganda
losgelassen.
Hier ein Video
aus der heutigen Debatte zum sogenannten »Fachkräfteeinwanderungsgesetz«,
das offenbar alles andere als ein solches ist, wenn der AfD-Abgeordnete
Curio auch nur halbwegs recht hat.
Was regt sich die Gutmenschpresse auf, wenn ein Nichtlinker einen
Menschen mit etwas Nichtmenschlichem, z.B. einer Ratte (wie neulich eben
nicht in Braunau), vergleicht. Shitstorm voraus!
Wenn aber dagegen die neue deutsche Herrenrasse, bestehend aus Migranten,
vorzugweise, aber nicht nur, Türken, (firmieren u.a. als neue deutsche
Medienmacher), auftritt und, wie eines ihrer Mitglieder, Ferda Ataman,
Leute, die etwas gegen die ungezügelte Migration haben, als infizierende
Viren erniedrigt, für die noch ein Antivirusprogramm gesucht wird, dann
wird das noch mit einem Abdruck beim Spiegel belohnt. Dabei bezieht sie
sich auch noch auf die neuliche Studie der SPD-nahen Stiftung, die
mittlerweile selbst von Teilen der SPD als unwissenschaftlich, tendenziös
und politisch motiviert diskreditiert wird.
Um sie dennoch dazu nutzen zu können, auf die von ihre verhaßten
Deutschen einzudreschen, erklärt sie kurzerhand, daß die Studie für sie zu
komplex sei, um deren Richtigkeit beurteilen zu können – wo doch die
Journalisten sonst glauben, uns Dummen die komplexe Welt erklären zu
können. Was für eine lächerliches Umherwerfen mit Dreck, aber das ist halt
das Niveau dieser Frau und des Spiegels, der sich das mit Veröffentlichung
zu eigen macht.
Und wenn man schon solche Vergleiche wie mit den Viren zieht, sollte man
in Biologie aufgepaßt haben. Denn wenn man einen Staat als komplexes
Lebewesen betrachtete, dann würden gerade so migrantische Gäste, die
ungebeten in diesen »Staatskörper« eindringen, die Rolle von Viren
einnehmen und die verhaßten Massenmigrationsgegner die Rolle des
Immunsystems, wie zum Beispiel als die weißen Blutkörperchen. Mit
dem wenigen Grips, den die Frau offenbar hat, verfängt sie sich in ihrem
eigenen Netz.
In der gestrigen 20-Uhr-Tagesschau (21.4.) gab es mal wieder eine tolle
Demonstration der politisch korrekten Desinformation durch den Staatsfunk.
Es ging um die furchtbaren Attentate auf Sri Lanka. Zu diesem Zeitpunkt
hatte die Regierung von Sri Lanka schon längst bekanntgegeben, daß sie
Terroristen dahinter vermuten, die sich berufen fühlen, das Werkzeug Allahs
und Mohammeds zu sein, und es wurde eine Terrorgruppe namens NTJ genannt –
man konnte das schon in vielen Internet-Nachrichtenportalen lesen. Dennoch
vollbrachte es die Tagesschau tatsächlich, minutenlang über den seit 10
Jahren beigelegten Terrorismus der Tamilen zu berichten, die sich damals
separieren wollten. Interessanterweise erklärt die Tagesschau selber, daß
die Christen nur rund 7% der Bevölkerung ausmachen und daß in dem
jahrzehnte dauernden Konflikt mit 100.000 Toten die damaligen Terroristen
die Christen nicht im Visier hatten. Warum also wird er dann so
breitgetreten, wenn er offenbar irrelevant ist?
Die Möglichkeit eines islamisch motivierten Anschlags wurde zwar von der
Tagesschau kurz thematisiert, aber gleichzeitig behauptet, die Regierung
hielte sich diesbezüglicher Aussagen sehr zurück (was aber durch die
Erwähnung der NTJ wohl nicht ganz stimmen kann). Die Tagesschau spricht
stattdessen abstrakt von »Extremisten«. Das ist ziemlich unglaubwürdig.
Wenn ich jemanden als Extremisten festnehme (und laut Tagesschau waren es
bereits acht, inzwischen sind es 24), dann weiß ich doch als Behörde,
welchem Extremismus diese Leute nachgehen, oder???
Es ist also offensichtlich, daß die Tagesschau hier einen geistigen Pfad
von dem aktuellen Anschlag zu den damaligen Terror in den Köpfen der
Zuschauer ablegen wollte, um das politisch korrekte Narrativ des ach so
friedlichen Islams und der geistig verwirrten Einzeltäter bei den
islamischen Anschlägen in Europa und anderswo aufrechtzuerhalten.
Einfach nur widerlich.
Zum heutigen Protesttag gegen die neue Copyright-Direktive, speziell
gegen die darin enthaltenen Artikel 13 und 11, die nächste Woche vom
EU-Parlament verabschiedet werden soll, möchte ich zu einem
animierten
Erklärvideo von Alexander Lehmann (bekannt u.a. durch das »Du bist
Terrorist«-Video) verlinken.
Es gibt Leute, für die ist das Auto eine pure Quälerei. Sie steigen mit
Angst ein, Angst begleitet sie die ganze Fahrt und Angst prägt auch ihren
Fahrstil.
Ich gebe unumwunden zu, bei mir ist es ein Vergnügen. Ich liebe die
Dynamik des Fahrens, das Beschleunigen, das Ausfahren von Kurven, das
vorausschauende Fahren, welches unnötiges Bremsen und hektisches Lenken zu
vermeiden sucht. Da ist auch das Gefühl des Dirigierens, damit aber auch
verbunden das Bewußtsein der Verantwortung, Schaden von sich und anderen
abzuwenden und das Prinzip von Leben und Leben lassen, das der
Gleichberechtigung. So habe ich mir abgewöhnt, als Oberlehrer aufzutreten,
wenn ich mit der Fahrweise der anderen nicht einverstanden bin. Gut, ich
mache mir keine Mühe, einen Raser, der weit jenseits der
Geschwindigkeitsbegrenzung fahren will, schnell vorbeizulassen, aber ich
lasse ihn vorbei.
Daneben ist für mich das Auto ein Symbol der Freiheit, eine
Manifestierung des Grundrechts auf Bewegungsfreiheit. Ich kann, ohne
jemanden um Erlaubnis zu fragen, ohne auf die Verfügbarkeit von Diensten
Dritter wie Taxis, Busse, Bahnen, Flugzeuge – die womöglich noch unter der
Kontrolle des Staates sind – angewiesen zu sein, jeden Ort erreichen, den
ich will, und das zu jeder Zeit, ob mitten am Tag oder in der Nacht, ob an
einem Werk- oder Feiertag. Und zu dieser Freiheit gehört auch, daß niemand
weiß, ob und wie ich von ihr Gebrauch mache – kein Ticketverkauf, keine
Vereinzelungs- und Passierschranke, keine Ein- und Auscheck-Automaten für
RFID-Token und NFC-Kommunikation mit dem Mobiltelefon oder deren virtuelle
Umsetzung auf dem Telefon in Verbindung mit GPS, keine Kameras, die Spuren
hinterlassen.
Peu à peu – die Gegenwart
Dieser Spaß am Fahren und die Freiheit könnten, nein, werden bald
Geschichte sein. Nicht nur von Seiten der EU - worauf ich gleich komme –,
sondern natürlich auch von ihr unabhängig von Seiten Deutschlands.
Hier sind einerseits die permanenten und mobilen KFZ-Kennzeichen-Scanner
zu nennen. Sie sollen zur Fahndung ausgeschriebene Fahrzeuge erkennen,
sowie – diese Tage beschlossen – Dieselfahrer, die das »Kapitalverbrechen«
begehen, mit ihren Fahrzeugen in Dieselverbotszonen einzufahren, und in
Zukunft auch zur Einhaltung der Autobahnmaut genutzt werden. Sie sind auch
die Basis des sogenannten »Section Control«, das die bekannte punktförmige
Geschwindigkeitsüberwachung durch Blitzer auf Streckenabschnitte ausdehnt –
ein kleiner Vorgeschmack zur permanenten Überwachung. Nebenbei zeichnen sie
aber auch, wie wir im Zusammenhang mit einem vermuteten Verbrechen an einem
jungen Mädchen erfahren mußten, zumindest teilweise alle Kennzeichen
mit Uhrzeit über einen längeren Zeitraum auf, was eindeutig
grundrechtswidrig ist.
Ein weiterer Punkt ist die Diskussion um das Ende der unbegrenzten
Geschwindigkeit, die sowieso schon immer nur auf wenigen Prozent des
Straßennetzes galt und in den letzten Jahrzehnten immer weiter
eingeschränkt wurde. Faktisch kann sie auch durch den katastrophalen
Zustand der Straßen mit hunderten Kilometern Baustellen und semipermanenten
Beschränkungen sowie durch das hohe Verkehrsaufkommen oft nicht mehr
ausgelebt werden.
Nun zur EU: Sie plant, das Auto zwangsweise mit »Assistenten«
vollzustopfen. Ich schreibe das absichtlich in Anführungszeichen, weil
dieser Begriff meiner Meinung nach schon euphemistisch gebraucht wird. Denn
gegen Assistenten hat man ja erstmal nichts, auch ich nicht. Neben dem
heute standardmäßigen Antiblockiersystem und der Antischlupfregelung lasse
ich mich in meinem Auto von einem Toten-Winkel-Warner unterstützen, der
optisch warnt, wenn sich auf der linken oder rechten Spur Fahrzeuge mit
höherer Geschwindigkeit nähern. Hat mich tatsächlich schon ein paarmal vor
Fehlern bewahrt. Diese Systeme sind entweder rein passiv oder greifen nur
in Notsituationen ein.
Selbst das von der EU aufgezwungene eCall-Rettungssystem könnte man noch
in diese Kategorie einordnen, sofern es tatsächlich nur das macht, was
versprochen wird. Aber es fängt halt bei diesem System schon an, denn es
hat Überwachungspotential. Es besitzt ein GPS-Modul, das laufend die
Position bestimmt, es besitzt ein Mobiltelefon-Modul, von dem man nicht
weiß, ob und wie es sich ins Netz einloggt und damit verfolgbar wird und
von außen Überwachungsbefehle annehmen kann, es besitzt ein Mikrofon, das
den Innenraum abhören kann, es weiß, wieviele Personen sich im Auto
befinden. Zudem dürfen Hersteller das mit eigenen Online-Systemen
kombinieren, und bei manchen Herstellern wie z.B. BMW kann man das gar
nicht mehr abbestellen. Es gibt ja in USA einen Fall, wo so ein System »per
Zufall« ein Drogendealer-Geschäft, welches im Auto ausgehandelt wurde,
übertragen und aufgezeichnet wurde. Polizei und Staatsanwaltschaften hatten
behauptet, ein Insasse habe wohl »aus Versehen« das System ausgelöst, und
sind offenbar beim Gericht damit durchgekommen. Tatsächlich war aber der
Halter schon unter Beobachtung der Polizei, deshalb ist es »nicht
auszuschließen«, daß hier (illegal) nachgeholfen wurde.
Peu à peu – die Zukunft
Die neuen Systeme, die uns die EU bereits in den nächsten drei Jahren
(2022) aufzwingen will, stellen das aber locker in den Schatten, alles
unter dem Vorwand, Unfälle und speziell Todesopfer zu verhindern. Da werden
immer phantastische Zahlen genannt, aber die werden vermutlich genauso
statistisch hergezaubert wie die Toten durch Stickoxide.
Spur- und Bremsassistenten
Die noch harmloseren Systeme sind Spur- und City-Bremssysteme. Ersteres
greift in die Lenkung ein und gibt überwindbaren Widerstand gegen die
Lenkbewegung des Fahrers. In der teuren Fahrzeugklasse kann man sogar die
Hände vom Lenkrad nehmen. Das zweite System soll Auffahrunfälle in der
Stadt sowie Unfälle mit Fußgängern (Triggerwort Kinder!), die plötzlich auf
die Straße treten, verhindern. Es tritt also für den Fahrer auf die Bremse.
Zumindest die heute verfügbaren, für LKW und Busse vorgeschriebenen
Bremsassistenten greifen aber nicht selten unvermittelt und unbegründet
ein, und zwar so sehr, daß die Fahrer teilweise frustiert das System
abschalten. Man kennt das ja selber, wenn man versucht, den
vorgeschriebenen Sicherheitsabstand tatsächlich einzuhalten – permanent
scheren Autos ein und machen diesen kaputt; man ist am Ende der Dumme.
Alkotester
Weiter geht es mit einem zwangseingebauten Alkotester, der die Nutzung
des Autos durch einen alkoholisierten Fahrer verhindern soll. Dies ist also
ein erster Schritt der Entmündigung. Wie genau das funktionieren soll,
stand in dem Artikel nicht drin. Existierende Systeme auf Basis der
Atemluft sperren aber wohl auch schon, wenn der Alkohol aus der
Scheibenwaschanlage stammt.
Blackbox
Das nächste Gerät, das zwangseingebaut werden soll, ist eine Blackbox,
die alle Fahrparameter aufzeichnen soll und die im Falle eines Unfalls dann
ausgelesen werden kann. Ich vermute mal, der Fahrer wird rechtlich keine
Möglichkeit besitzen, dies zu verhindern. Das Auto wendet sich so gegen
seinen Besitzer, Zeuge der Anklage. Aussageverweigerungsrecht des
Beklagten? Scheißegal. Interessant wird es dann auch, ob die Blackbox auch
bei reinen Routinekontrollen der Polizei ausgelesen werden darf. Ich weiß
nur, daß schon in den 80er Jahren, als ich bei der Bundeswehr meinen
LKW-Führerschein gemacht hatte, die Polizei anhand der Tachoscheiben
zurückliegende Geschwindigkeitsüberschreitungen ahnden konnte, auch wenn
sie es selber gar nicht gemessen hatte. Das ist heute bei den
elektronischen Fahrtenschreibern bestimmt auch noch so, und ich würde fast
wetten, daß das für PKW dann früher oder später genauso gehandhabt werden
wird (wenn es nicht durch andere Techniken überflüssig wird).
Intelligent Speed Assistance
Es kommt aber dicker; das folgende empfinde ich als den stärksten
Eingriff: die »Intelligent Speed Assistance«. Der Begriff »Assistance« ist
hier allerdings ein Euphemismus, denn es geht nicht um Assistenz, sondern
schlichtweg um Bevormundung. Anhand von Kartenmaterial, GPS-Koordinaten und
Schildererkennung greift dieses System aktiv in die
Geschwindigkeitsregelung ein. Es führt zwar keinen Bremsvorgang durch, aber
es reduziert die Leistung des Motors bei der Annäherung an die erlaubte
Höchstgeschwindigkeit bzw. nach einer Reduzierung ebendieser. So bleibt man
quasi bei dieser Geschwindigkeit hängen. Zwar soll es die Möglichkeit
geben, die Steuerung zu überstimmen (z.B. durch einen Kick-Down), um
Überholvorgänge abzuschließen oder in Notsituationen, aber nicht ohne
Gebimmel und natürlich nicht ohne Aufzeichnung der oben genannten Blackbox.
Ich halte das für eine riesengroße Sauerei. Auch wenn ich mich im
allgemeinen an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halte (ich habe mal
überschlagen, daß ich bislang etwa alle 100.000km ein Ticket bekommen
habe), will ich mir von einem Automaten nicht vorschreiben lassen, wie
schnell ich fahre. Ich will mich nicht zum Sklaven der Maschine machen
lassen. Außerdem stempelt so eine Steuerung jeden Fahrer als
uneinsichtigen, verantwortungslosen Raser ab, ähnlich, wie die
Vorratsdatenspeicherung implizit jeden als Kriminellen abstempelt.
Car-to-X-Kommunikation
Das war aber noch nicht alles. Die nächste Technologie, mit der wir
zwangsbeglückt werden sollen, ist die Car-to-Car- (C2C) beziehungsweise die
Infrastructure-to-Car (I2C)-Kommunikation. Die Idee dahinter ist, daß die
Fahrzeuge in der Umgebung miteinander und mit festinstallierten Geräten,
z.B. Ampeln oder dynamischen Geschwindigkeitsanzeigern kommunizieren.
Insbesonders der Austausch von Gefahreninformationen, z.B. liegengebliebene
Autos, Notbremsungen, von anderen Autos festgestellter Nebel,
Traktionsproblemen, herannahenden Notfallfahrzeugen und ähnlichem sowie von
Geschwindigkeitsgrenzen oder -empfehlungen (für die »Grüne Welle«) sollen
übermittelt werden.
Für sich alleine betrachtet mag das ja im ersten Augenblick für sinnvoll
erscheinen. Aber die Probleme sind vielfältig. Rein technisch steht das
System vor dem Problem, daß jemand absichtlich falsche Meldungen senden
könnte, z.B. um Unheil oder einfach nur Chaos zu verbreiten. Um das zu
verhindern, will man sich der Kryptographie bedienen und diese Meldungen
digital signieren. Hier ergibt sich allerdings ein Problem: Ähnlich wie im
realen Leben eine Unterschrift unter einem Vertrag nichts wert ist, wenn
man nicht weiß, wer es unterschrieben hat, hilft es nicht, wenn man bei
einer digitalen Unterschrift den Unterschreiber nicht kennt. So bedient man
sich beglaubigten Identitäten, es werden sogenannte Zertifikate ausgestellt
(für Techniker: Standard-X.509-Public Key-Infrastruktur). Damit fällt aber
die digitale Anonymität (in der realen Welt existiert sie ja durch
die KFZ-Kennzeichen bereits nicht).
Um das Problem abzumildern, hat sich die EU ausgedacht, Pseudonyme zu
vergeben, die offenbar eine Lebensdauer von einer Woche besitzen sollen,
statt eindeutige Fahrzeugkennungen zu verwenden. Teilnehmende Autos und
Infrastruktur sollen also so nicht über längere Zeiträume andere Autos
verfolgen können. Lokal gesehen trifft das auch zu, wenngleich ich eine
Woche für sehr lange halte. Im Gesamtkontext hilft das allerdings wenig.
Auch wenn die Ausstellung der Zertifikate offenbar nicht zentral erfolgt,
müßte man schon sehr, sehr naiv sein und die letzten 40 Jahre geschlafen
haben, wenn man glaubt, daß alle Daten für die Ausstellung nicht jahrelang
gespeichert werden und nicht für den Staatsapparat verfügbar gemacht werden
können. Spätestens durch einen Gerichtsbeschluß wird das gehen, vermutlich
aber schon viel einfacher. Man wird also keine Kameras mehr aufstellen
müssen, man kann die Technik völlig unsichtbar in Ampeln, Kästen oder auch
in Straßenlaternen einbauen, und schon erhält man eine neue
Vorratsdatenspeicherung.
Auch in einer möglichen Verknüpfung mit der oben erwähnten
Geschwindigkeitsüberwachung sehe ich ein Problem. Die Polizei könnte früher
oder später auf die Idee kommen, alle Fahrzeuge in der Umgebung stillegen
zu wollen, z.B. um eine Verfolgungsjagd zu beenden. Das ginge schon ohne
spezielle Befehle, die es in dem Protokoll-Entwurf (nach erstem
Augenschein) nicht gibt. Dazu bräuchte sie bloß eine Mitteilung der
Höchstgeschwindigkeit von 0 oder 1 km/h an alle Fahrzeuge generieren.
Voilà! Man kann das noch weiter spinnen: Demonstrationen gegen staatliche
Akteure? Kein Problem: Öffentliche Verkehrsmittel einstellen, weiträumig
Autos stillegen. Den Rest erledigt man dann locker mit Tränengas und
Wasserwerfern…
Fazit
Die Pläne der Politik und der Industrie sind maßlos. Von ihnen wird eine
Menge Technik zwangsverordnet, nicht, weil die Technik sinnvoll und
verhältnismäßig ist und wirkliche Probleme adressiert, sondern weil sie es
können. Es wird uns der Spaß und die Freiheit genommen, wir werden
überwacht und bevormundet: Der Fahrer wird zum Befehlsempfänger der
Maschine degradiert. Wenn er das nicht tut, wird das aufgezeichnet und
gegen ihn verwendet, früher oder später. Einige wenige Autofahrer können
sich nicht beherrschen, fahren besoffen, zu schnell, zu abgelenkt, und das
wird als Vorwand genutzt. Danke für nichts. Und das Perverse ist: Der
Autofahrer muß auch alles noch selber bezahlen.
Wenn das alles so kommt, und ich gehe sehr stark davon aus, werde ich
ganz klar ein Downsizing betreiben. Ich werde mir kein schnelles, teures
Auto mehr kaufen, sondern das kleinstmögliche, das auch nicht in Europa
gebaut wurde. Und ich werde mich bei allen Mitmenschen, die diesen Scheiß
mittragen, revanchieren, indem ich dann überall 10km/h langsamer als
erlaubt fahre, inklusive auf der linken Spur der dreispurgen Autobahn…
Quellen
Feministen, Genderisten und andere Schwachsinnige versuchen seit
längerem, die Sprache zu kapern und für ihre Zwecke zu mißbrauchen. Es
kommen dann Zeichenfolgen heraus mit Unterstrichen, Sternchen, Binnen-Is,
Xe am Ende, wenn nicht gar gemischt, sowie unsinnige Wortschöpfungen, teils
mit falscher Bedeutung, wie Studierende, Wählende, Redepult usw. (ich
berichtete). Aussprechen kann man es nicht, und es widerspricht und
zerstört Grammatik und Semantik.
Auf Youtube gibt es dazu einen schönen, sehenswerten Vortrag von Dr.
Tomas Kubelik, der diesen Quatsch zerlegt:
»Wie Gendern unsere
Sprache verhunzt«, rund 44 Minuten lang.
Ich weiß nicht, ob das mit dem gestrigen Weltfrauentag zu tun hatte, der
uns dumm blökende Politikerinnen und sonstige wirklichkeitsentrückte, wenn
nicht lügende (z.B. über den längst wissenschaftlich widerlegten Gender Pay
Gap) sowie absichtlich Gleichstellung mit Gleichberechtigung gleichsetzende
Personen im Fernsehen bescherte, aber es sind die Tage zwei private
Petitionen gegen die Sprachverhunzung ins Leben gerufen worden, bei denen
sich Leute beteiligen können. Beide werden von Vereinen getragen. Die erste
Petition von dem mir
nicht bekannten Verein »angens«, die
zweite Petition von dem Verein Deutsche
Sprache (VDS).
Letzterer ist mir bekannt, weil er leider damals beim Widerstand gegen
die Rechtschreibreform kläglich versagt hat und sich nicht dagegen
aussprechen wollte, und nicht zuletzt, weil er sein Büro in unmittelbarer
Nähe meines Arbeitsplatzes hat. Außerdem dürfte er in seiner Richtung einer
der größten Vereine sein, wenn nicht der größte. Für die Petition hat der
Verein es geschafft, viele Germanisten, Schriftsteller, Autoren,
Publizisten, Journalisten und andere mit Sprache umgehenden Leute sowie
auch ein paar allgemein bekannte Namen wie Dieter Hallervorden, Peter
Hahne, Dieter Nuhr oder Bastian Siek als prominente Erstunterzeichner zu
gewinnen.
Ich habe ja keinen großen Bedarf an Leuchtmitteln, und da ich beim Ende
der Glühlampe mich noch mit einem Dutzend ebendieser eingedeckt hatte,
fange ich erst jetzt an, auf LED umzusteigen. So hatte ich mir letztes Jahr
eine Dreierpackung gekauft und zwei davon eingesetzt.
Eine von den beiden ist jetzt kaputtgegangen. Ein bißchen früh, dachte
ich, aber mensch, ich hab' ja noch eine. Heute mittag dann ersetzt.
Eingeschaltet, brennt. Wieder ausgeschaltet. Jetzt komme ich nach Hause,
und schalte – weil es mittlerweile Nacht ist – das Licht ein. Eine halbe
Minute Geflacker, dann ganz dunkel. Super toll, diese LED-Technik. So
effizient, so ökologisch! Ich glaube, ich kaufe mir mal 1000 Stück, so für
den Bedarf eines Jahres…
Aufgrund einer technischen Störung war mein Blog ein paar Tage nicht
erreichbar – nicht, daß ich ihn abgeschaltet hätte. Am 13. März wird es zu
einer weiteren Unterbrechung kommen. Wenn alles gutgeht, dann nicht länger
als einen halben Tag. Zudem wird es in diesem Halbjahr ein weiteres Mal zu
einer Sendepause kommen, die mehrere Tage dauern kann, nur schon mal als
Vorwarnung.
Ich habe gerade entdeckt, daß mein Blog auf einer als »braune Blogs«
betitelte Liste gelandet ist. Sie umfaßt rund 80 Einträge und ist Teil
einer linken Webseite. Ich finde es ja spannend, daß die mich gefunden
haben – habe ich doch eigentlich nur die Webcrawler der Suchmaschinen auf
meinem Server zu Besuch. Aber wahrscheinlich nutzen die eben diese
Suchmaschinen, hacken rund um die Uhr böse Wörter in die Suchfelder ein und
blättern tausende Seiten Suchtreffer durch… DA! Der hat was Negatives über
Migranten gesagt! BRAUN!!! NAZI!!!
In der Liste sind auch andere, respektable Seiten, wie die »Achse des
Guten«, der Blog von Vera Lengsfeld oder die Blogs »Philosophia Perennis«
und »Sciencefiles« – also was soll's. Außerdem bin ich ein Verfechter der
freien Meinungsäußerung. Solange sie sich darauf beschränken, meinetwegen.
Und wie heißt es: Was juckt es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr
reibt? Vielleicht tun sie mit dieser Liste ihren erklärten Gegnern
sogar auch noch einen Dienst, weil sie da noch Seiten finden, die sie
vorher noch nicht kannten?
Und zu »braun«: Ich mache das mal jetzt so wie die ARD – Framing.
Braun ist die Farbe der Erde. Erde bedeutet Leben. Aus ihr
sprießen Bäume, Büsche, Gras, Blumen, Getreide. Ohne sie könnten wir nicht
existieren. Sie ist Bestandteil des Kreislaufs des Lebens. Braun ist eine
warme Farbe, sie gibt Geborgenheit.
Rot, die Farbe der Linken, des Kommunismus, des Sozialismus, die
Armut, Leid, Unfreiheit und Niedergang über die Menscheit gebracht haben,
ist die Farbe des Bluts, das spritzt, wenn man sich mit Waffen bekämpft,
die Farbe der Zanks, des Hasses, der Gewalt, des Todes. Rot ist die
Warnfarbe schlechthin, bei Ampeln, bei Bahnübergängen, überall. Es heißt,
bis hier hin und nicht weiter! Gefahr! Bleibe besser weg!