19. Oktober 2014
Oktober 201419

Dies & Das

9. Oktober 2014
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Aufruf: Am Samstag unterschreiben gegen TTIP und CETA!

An alle meine (zwei? drei?) Leser: Bitte am kommenden Samstag, dem 11. Oktober 2014, mitmachen und gegen TTIP und CETA unterschreiben, entweder in der realen Welt, z.B. bei den Aktivisten und Freiwilligen von Campact (Karte mit Standorten), oder im Internet, z.B. bei Attac oder auch bei Campact. Auch kann man sich dort Unterschriftenlisten herunterladen, ausdrucken und dann selber sammeln, wenn man will.

Hintergrund: Wie schon in diesem Blog berichtet, haben sich in der EU 250 Nichtregierungsorganisationen (wie die beiden oben erwähnten) zusammengeschlossen, um eine EU-Bürgerinitiative gegen TTIP zu starten. Die EU-Kommission hat aber dieser Bürgerinitiative mit recht zweifelhaften Argumenten vorerst einen Strich durch die Rechnung gemacht und sie nicht zugelassen. Während die Organisationen diese Entscheidung juristisch vor dem EuGH anfechten, haben sie eine eigene Unterschriften-Aktion gestartet. Am obigen Stichtag, also am 11. Oktober, wollen die 250 Organisationen in allen EU-Ländern zusammen eine Millionen Unterschriften sammeln und natürlich auch gerne mehr, um ein Zeichen zu setzen. An Euch liegt es nun, daß das gelingt!

8. Oktober 2014
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8. Oktober 2014

Tollwütiger Dobrindt bereitet »Lex Stuttgart 21« vor

Der Pfuscher im Verkehrsministerium, Dobrindt, will nach jüngsten Berichten der DB AG mit einem »Lex Stuttgart 21« helfen, ein juristisches und finanzielles Fiasko zu vermeiden. Speziell geht es darum, daß vor dem geplanten Abriß des alten Kopfbahnhofs dieser und die dazugehörenden Zulaufstrecken erstmal entwidmet werden müssen. Dies geht aber nur, wenn niemand mehr daran interessiert ist, was aber nicht der Fall ist. Es hat sich zwischenzeitlich ein Bündnis privater Eisenbahnunternehmen gebildet, das Bedarf angemeldet hat, weil die Unternehmen sich durch den neuen »Kellerbahnhof« benachteiligt sehen – wegen der geringeren Kapazitäten (was immer noch offiziell bestritten wird, aber als bewiesen gilt) und der Tatsache, daß der zukünftige Bahnhof und die Tunnel nicht mit Dieselfahrzeugen befahren werden dürfen, sondern nur mit elektrischen. Das Bündnis hat angekündigt, das notfalls auch juristisch durchzusetzen, und die Erfolgsaussichten werden allgemein als gut bis sehr gut betrachtet. Neben der juristischen Niederlage hätte das für die DB AG erhebliche finanzielle Konsequenzen: Sie müßte einerseits die Infrastruktur weiterbetreiben und andererseits den schon eingestrichenen Verkaufserlös samt Zins und Zinseszins zurückzahlen – ein hoher dreistelliger Millionenbetrag.

Der Plan von Dobrindt sieht vor, die Verfahren zur Stillegung von Strecken und Bahnhöfen massiv zu vereinfachen. Das Unternehmen, dem die Infrastruktur gehört, benötigt dann keine Genehmigung vom Eisenbahnbundesamt mehr, welches zur Zeit den Nichtbedarf der Infrastruktur prüfen muß, sondern soll die Stillegung lediglich dort anzeigen müssen.

Neben dem offensichtlichen »Nutzen« für Stuttgart 21 sehe ich aber auch noch einen erheblichen Kollateralschaden. Die DB AG ist bekannt dafür, daß sie die Eisenbahn eigentlich nicht mag und Kunden schon gleich gar nicht. Sie will lieber asiatische Container-Terminals kaufen und sonstwie im internationalen Transport-Business agieren, statt den heimischen Eisenbahnverkehr zu einer Erfolgsgeschichte zu machen – so wie es die Schweizer demonstrieren. Mit diesem Gesetz würde die Bundesregierung dieser fatalen Handlungsweise Tür und Tor öffnen. Nebenstrecken und Industrieanschlüsse sind aus der kurzsichtigen Sicht der DB AG unrentabel, vermutlich kein »Shareholder Value«. Ähnlich wie sich kleine Quellen zu reißenden Strömen zusammenfügen, sind sie jedoch nicht unerhebliche Zulieferer für den Personen- und Güterfernverkehr auf den Magistralen, deshalb muß man sie aus meiner Sicht auch erhalten, wenn sie für sich gesehen defizitär sind. Auch würde das Gesetz den Ausbau von Weichen, den Abbau von Ausweichgleisen und den Rückbau auf eingleisige Strecken noch erheblich beschleunigen und damit das tägliche Chaos auf den Schienen noch deutlich vergrößern.

Ich bin mittlerweile schon soweit, daß ich mir den Ramsauer zurückwünsche. Das war zwar auch eine große Pfeife, aber Dobrindt fährt unsere Infrastruktur, ob Bahn oder Straße, mit durchgetretenem Gaspedal vor die Wand.

Nachtrag: In einem Eisenbahnforum fand ich eine Diskussion über den Gesetzentwurf. Ein Forist hat offenbar Insider-Kenntnisse, zitiert die Änderungen und bestätigt, daß Stuttgart 21 die Triebfeder ist. Was für eine Bananenrepublik!

1. Oktober 2014
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Dies & Das

TTIP/CETA

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19. September 2014
September 201419

Dies & Das

TTIP, CETA etc.

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19. September 2014

Schade, liebe Schotten, großartige Chance verpaßt!

Da sind die Schotten gebrochen… Die Schotten wollen also weiterhin die Underdogs der Engländer und des Neokapitalismus sein. Mit 55 zu 45 Prozent haben sie sich gegen eine Abspaltung entschieden. Wobei, können sie sich sicher sein, daß die Wahl nicht gefälscht wurde? Hatten die Snowden-Dokumente nicht die Behauptung GCHQs aufgedeckt, sie könnten auch Wahlen manipulieren? Und wäre die Gefahr einer Abspaltung nicht Grund genug dafür gewesen?

Und ich bin auch noch sehr gespannt, wieviel von den Versprechungen, die vom Rumpf Großbritanniens in Richtung Schottland gemacht wurden, tatsächlich umgesetzt werden und das nicht nur in abgeminderter, wirkungsloser Form, wie es heutzutage nach Wahlen üblich ist.

Auf geht’s, Katalanen! Ihr könnt es besser…

Nachtrag: Fefe hat ein nettes Foto ausgegraben, das schön zu meinen Fragen paßt. Wer es wie ich nicht auf erstem Blick sieht: Wahlzettel mal genau anschauen...

11. September 2014
11

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4. September 2014
04

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Wo wart Ihr? Ich habe Euch auf der Freiheit-statt-Angst-Demo vermißt! Im Gegensatz zu Euch haben es rund 6.500 Leute geschafft, ihren Allerwertesten hochzubekommen…

Überwachung, Datenschutz, Snowden

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25. August 2014
August 201425

Dies & Das