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Die Vorratsdatenspeicherung ist tot. Wie Golem.de und Netzpolitik.org berichten, will Cecilia Malmström (bei
Datenschutzaktivisten auch gerne »Censilia« genannt wegen ihres
Einsatzes für Kinder-Porno-Websperren auf EU-Ebene, analog zu der
damaligen Aktion von von der Leyen) bis zum Ende ihrer Amtszeit im Herbst
keinen neuen Entwurf vorlegen. Dänemark geht laut Netzpolitik.org einen Schritt weiter: Es will die dort
praktizierte Vorratsdatenspeicherung beenden – sie helfe nicht bei der
Strafverfolgung. Das haben die Kritiker schon immer behauptet.
Das wird den Überwachungsfanatikern in Deutschland nicht schmecken,
insbesonders Dänemarks Aktion. Aber ich bin mir sicher, solche Ignoranten
wie Thomas de Maizière oder Wolfgang Bosbach werden sich durch Realitäten
nicht irritieren lassen.
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Der Generalbundesanwalt Range hat letztendlich den Wink mit dem
Zaunpfahl mitbekommen, er will jetzt doch ermitteln –
ein bißchen (siehe auch hier). So richtig überzeugen kann er damit nicht einmal die
Presse (z.B. FAZ, Süddeutsche Zeitung) – die Überwachungsgegner sowieso nicht, denn
die Überwachung von 80 Millionen Bürgern ist ihm erstmal auch weiterhin
schnuppe. Die Argumentation (via Golem.de) ist dabei so dürftig, daß es schon fast wieder komisch
ist:
Hinsichtlich der möglichen massenhaften Erhebung von
Telekommunikationsdaten der Bevölkerung in Deutschland durch britische
und US-amerikanische Nachrichtendienste liegen bislang keine
zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für konkrete strafbare
Handlungen oder strafrechtlich greifbare Sachverhalte vor. […] Im
Ergebnis bleibt mithin die abstrakte Annahme, daß britische und
US-amerikanische Nachrichtendienste ebenso wie die Geheimdienste anderer
ausländischer Staaten versuchen, auch mit modernen elektronischen
Mitteln Erkenntnisse in Deutschland zu erlangen („Cyberspionage“).
Nach der Strafprozeßordnung berechtigt eine solche allgemeine Annahme
allein nicht zur Einleitung eines strafrechtlichen
Ermittlungsverfahrens. Mangels eines Anfangsverdachts für eine konkret
verfolgbare Straftat ist es derzeit rechtlich nicht möglich,
strafrechtliche Ermittlungen wegen der möglichen massenhaften Erhebung
von Telekommunikationsdaten der Bevölkerung […] aufzunehmen.
Unglaublich, diese Scheuklappen-Mentalität. Ich hoffe, die
Datenschutzaktivisten bauen hier noch weiteren Druck auf.
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Die USA reagieren auf die zaghaften Aufklärungsversuche Ranges verstimmt. »Man hätte das lieber über diplomatische Kanäle
geklärt als in aller Öffentlichkeit«, zitiert der Spiegel. Was für eine
elendige Heuchelei, sie haben doch alle Klärungsversuche seitens der
Bundesregierung grundlegend blockiert. Daher sollten Sie doch einfach mal
ihr Maul halten.
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Die Grünen greifen wohl die Gutachten aus dem Untersuchungsausschuß
auf: BND arbeite auf
verfassungswidriger Grundlage.
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Netzpolitik.org hat zwei weitere Artikel zu eCall: Einerseits einen
Statusbericht, andererseits einen Gastkommentar von Thilo Weichert (Landesbeauftragter für Datenschutz
Schleswig-Holstein).
Für Leute der »ich-habe-nichts-zu-verbergen«-Fraktion gibt es dagegen
ein neues elektrisches Fahrrad, das immer schön seine Position funkt.
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Die Amerikaner versuchen, die Ukraine-Krise und die europäische Angst
um die Gasversorgung aus Rußland auszunutzen:
ohne TTIP kein Gas aus USA.
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Eine weitere Geschichte aus der Serie »wenn schon die Leser die FAZ
nicht kaufen, dann wenigstens die Industrie«: Wiedermal ein Artikel, wie harmlos doch TTIP sei – im Hinblick auf das gerade
enthüllte »Regulatory Cooperation Council« absolut blamabel. Ein anderer
Artikel will uns erzählen, wie toll doch die Abschaffung des
Bargelds wäre. Die Leser sehen das unisono diametral, wie das aus den
rund 70 Kommentaren zu erkennen ist. Mehrere Leser bringen es kurz und
knapp auf den Punkt: Freiheit braucht Bargeld. (Siehe dazu auch
einen früheren Beitrag).
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Hat die EU nicht schon genug Sorgen, insbesonders Geldsorgen? Brüsseler Kommissar empfiehlt Albanien als
Beitrittskandidaten.
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Folgen der Überwachung: Wegen eines Mordes in München werden 10.000
Bürger praktisch als Tatverdächtige vorgeladen, müssen ggf.
Speichelproben abgeben (und die DNA-Fingerabdrücke werden vermutlich bis
in alle Ewigkeit in den Computern der Behörden verweilen). Und das alles
nur aus dem einen Grund, daß sich ihre Mobiltelefone in der Nähe des Tatorts befanden. Was für
ein unglaublicher Exzeß, diese Rasterfahndung! In meinen Augen völlig
unverhältnismäßig. Bei der Funkzellenabfrage findet wie bei der VDS eine
Beweislastumkehr auf, die Unschuldsvermutung gilt hier nicht mehr.
Es ist schon länger bekannt, daß durch TTIP sogenannte Schiedsgerichte
eingerichtet werden sollen, die Unternehmen erlauben, Staaten auf
millionen- oder gar milliardenschweren Schadenersatz für fiktive Gewinne zu
verklagen, wenn neue Gesetzgebungen (zum Beispiel zum Umwelt- oder
Verbraucherschutz) die »Business-Modelle« durchkreuzen. Das Problematische
daran ist – neben der potentiellen Willkür, Staatsferne und Industrienähe
dieser Schiedsgerichte –, daß sich Staaten in ihrer Souveränität und
Demokratie beschneiden lassen, in dem sie von vorneherein auf
Gesetzesinitiativen verzichten, die mit einem gewissen Klagerisiko
verbunden sein könnten.
Das reicht den Leuten, die hinter TTIP stehen, offenbar nicht, wie die
Zeit jetzt berichtet.
Demnach soll mit TTIP ein sogenanntes »Regulatory Cooperation
Council« (RCC), zu deutsch »Rat zur regulatorischen Kooperation«,
eingeführt werden. Diesem aus Wirtschaftsvertretern (d.h. Lobbyisten)
bestehenden Gremium sollen nicht nur Gesetzesinitiativen der EU und der
US-amerikanischen Regierung vorgelegt werden, nein, sie sollen sogar mit
ihnen abgestimmt werden. Und das, bevor irgendein Abgeordneter
überhaupt Details erfährt – seien es Abgeordnete von der EU, den
nationalen europäischen Parlamenten, oder – in den USA – vom Kongreß oder
denen der Bundesstaaten. Die Zeit betitelt das zu recht als
Demokratie-Outsourcing und gibt ein Beispiel:
Würde in der EU etwa an einem europaweiten Gesetz zum Verbot von
Fracking gearbeitet, könnte sich der neue Rat früh einschalten und die
entsprechenden Wirtschaftsvertreter informieren. Noch bevor ein Parlament
den Gesetzesvorschlag sähe, könnten im Kooperationsrat RCC die
Auswirkungen auf Industrie und Handel besprochen und mögliche
Änderungswünsche beschlossen werden.
Was für eine Sauerei, oder?
Ich muß mal ein bißchen aufräumen. Darum sind auch ein paar nicht mehr
so ganz taufrische Meldungen dabei. Die hatten es bislang noch nicht in den
Blog geschafft, aber ich wollte sie andererseits auch nicht einfach
wegschmeißen.
NSA – Snowden
In den USA ist gestern ein Interview des Senders NBC mit Edward Snowden ausgestrahlt worden.
Der FAZ-Artikel zeigt das blamable Verhalten der US-amerikanischen
Regierung in dieser Sache auf.
NSA – deutsche Aufarbeitung
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Der Untersuchungsausschuß hat seine Arbeit aufgenommen. Netzpolitik.org berichtete in Form eines Live-Blogs von der ersten
Sitzung. Dabei wurden drei Rechtsprofessoren befragt, die
niederschmetternde Urteile (sog. Ringtausch »grundrechtswidrig«, auch die
Auslandsaufklärung) von sich gegeben haben. Die schriftlichen
Stellungnahmen sind in dem Netzpolitk.org-Artikel verlinkt. Auch
Heise.de und die FAZ berichten über die Sitzung.
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Netzpolitik.org hat auch die Liste der Zeugen veröffentlicht, die der Untersuchungsausschuß
gerne hören möchte.
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Glenn Greenwald will der
Bundesregierung/dem Untersuchungsausschuß keine Dokumente zur Verfügung
stellen. Seine Argumentation ist durchaus verständlich.
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Der Hickhack um die Befragung Edward Snowdens dauert an. Es ist
offensichtlich, daß die CDU alles versucht (siehe auch Meldung weiter
unten), die Befragung zu torpedieren. So auch der neue CDU-Vorsitzende
des Ausschusses, Patrick Sensburg, wie Golem.de und der Spiegel berichten. Auf die Aussage Snowdens, daß alle
Deutschen massiv von der NSA-Überwachung betroffen seien und er das aus
der eigenen Arbeit wüßte, reagiert er wie folgt:
Sensburg (CDU) bezweifelte indes, daß Snowden wesentliche neue Details
enthüllen könne. Snowden sei nach den ihm vorliegenden Erkenntnissen nie
speziell mit der massenhaften Ausspähung deutscher Bürger in Deutschland
befaßt gewesen. »Sollte Snowden nicht bald Beweise in Form von
Originaldokumenten vorlegen, verliert er jedwede Glaubwürdigkeit für den
Untersuchungsausschuß.«
Was für eine erbärmliche, widerliche Figur ist diese Merkelmarionette.
Wenn irgendjemand ein massives Glaubwürdigkeitsproblem besitzt, dann ist
es diese scheiß CDU mit ihrem vorgegaukeltem Aufklärungswillen. Alles,
was Snowden bislang gesagt hat, hat sich als wahr herausgestellt, nicht
in einem einzigen Punkt hat die amerikanische Regierung das widerlegen
können, so sehr sie es auch versucht hat. Ebenso ist aus seiner Vita
bekannt, daß er für die CIA und anderen Geheimdiensten auch in Europa
tätig war, was er jetzt auch nochmal in dem neuen Interview unterstrichen
hat. Auch das hat bislang die amerikanische Regierung nicht entkräften
können.
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Ex-CIA-Chef Peter Goss erklärt, daß die
Empörung Merkels nur gespielt ist.
Das ist schon lange meine Meinung. Merkel ist eine hörige Sklavin Obamas.
Wahrscheinlich hat die USA irgendein Stasi-Fundstück in der Hand, das
Merkels Karriere mit einem Schlag beenden würde, wenn es an die
Öffentlichkeit käme, und erpreßt sie damit. Anders kann ich mir dies
unglaubliche Unterwürfigkeit und den grandiosen Verrat an den Deutschen
nicht mehr erklären. Netzpolitik.org berichtet auch über Goss.
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Der Generalbundesanwalt will angeblich nicht in der
NSA-Merkel-Abhörgeschichte ermitteln, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, weil keine belastbaren Beweise zu
erwarten seien. Das bringt die Aufklärungswilligen und Anzeigeerstatter
in Rage. Von Rechtsbeugung,
Verleugnung des Rechtsstaats und Arbeitsverweigerung ist die Rede. Das ganze ruft auch schon
Zynismus (auch hier) hervor (via Fefe).
NSA – China
Wie schon berichtet, haben die USA fünf Mitarbeiter chinesischer
Geheimdienste wegen Spionage angeklagt. Wie vermutet, lassen die Chinesen
nicht unbeantwortet. Zuerst forderten sie die
Rücknahme der Anklagen, dann erließen sie Sanktionen gegen US-Firmen und jüngst warfen sie den USA
Menschenrechtsverletzungen und Förderung
von Feindseligkeiten im Internet vor.
Anderes zu Internet und Datenschutz
Sonstiges
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Golem.de beleuchtet die aktuelle und zukünftige Technik der
LED-Lampen.
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Auch mittlerweile genervt von der Talk-Sendung »Hart aber fair« und dem
Selbstdarsteller Plasberg? Dann wird dieser Artikel der FAZ Wasser auf die Mühlen sein.
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Das Notruf- und Schnüffelsystem eCall für Automobile ist leider wieder
ein Stück nähergerückt, es ist vom EU-Rat beschlossen worden. Technische Details sind offenbar
immer noch Mangelware. Ich befürchte weiterhin das Schlimmste.
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Umfrage: Die Deutschen wünschen sich Fischer und Trittin zurück in die
Politik. WÜRG!
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In der Schweiz wächst der Widerstand gegen die erweiterte
Überwachung, Demo am 31. Mai, ein Referendum ist geplant.
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In den deutschen Medien nicht sonderlich erwähnt, ich bin erst durch
einen Slashdot-Artikel
darauf aufmerksam geworden: In Brüssel gab es eine große Demonstration
gegen das transatlantische Handelsabkommen TTIP, die mit Wasserwerfern
und 250 Verhaftungen brutal niedergeschlagen wurde. Siehe Spiegel und Süddeutschen
Zeitung für eine deutsche Berichterstattung.
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Das Bundesverfassungsgericht hält leider Gigaliner-Testbetrieb für
verfassungsgemäß. Gigaliner sind die überlangen und überschweren
Monster-LKWs, die unsere eh schon kaputten Straßen noch deutlich mehr
belasten als gewöhnliche LKWs, die aufgrund der viel höheren Masse in
Verkehrsunfällen noch tödlicher für PKW-Insassen sind (da hilft auch kein
eCall mehr) und die noch mehr Güterverkehr von der Schiene auf die Straße
bringen. Die EU und hier in Deutschland die CDU sind die Befürworter
dieses Wahnsinns, falls das nicht allgemein bekannt sein sollte. Aber das
BVerfG hat ja nicht über die Gigaliner selbst entschieden, sondern es
ging um Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern für den
Testbetrieb.
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Einfach großartig: Die PARTEI hat es geschafft. Martin Sonneborn ist in
das EU-Parlament gewählt worden! Das wird hoffentlich noch ein Spaß.
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Die europäischen Piraten haben versagt. Speziell sind die zwei
bisherigen Piraten aus Schweden herausgeflogen – die schwedische
Piratenpartei ist an der schwedischen 4%-Hürde hängengeblieben. Die
deutsche PP hat immerhin einen Sitz geschafft. Nachdem ich das hier in einem FAZ-Blog gelesen habe, bin ich allerdings froh,
daß ich diese Flitzpiepen nicht gewählt habe. Mir war nicht bewußt, wie
weit die bereits ins linke Fahrwasser abgedriftet sind. Die überholen ja
die MLPD noch links! Auch die neue Abgeordnete hat sich wohl nicht mit
Ruhm bekleckert. Von der ursprünglichen Strömung – Nerds, die sich um
Bürgerrechte und Datenschutz, Urheberrecht und Internet bemühen – ist da
kaum noch etwas da, deren Vertreter sind wahrscheinlich schon alle
herausgeekelt worden. Solch eine Partei, wie die Piratenpartei jetzt eine
ist, wird in Deutschland so gebraucht wie die FDP.
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Der Chefredakteur der Zeit, di Lorenzo, plappert beim Jauch aus,
daß er mit seinen zwei Staatsbürgerschaften zweimal gewählt hat.
Das ist Wahlbetrug, die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt bereits. Er
behauptet, er habe das nicht gewußt. Unwissenheit schützt vor Strafe
nicht, lautet jedoch ein juristischer Lehrspruch. Außerdem ist das
ziemlich unglaubwürdig, da die Zeit letzte Woche noch einen Artikel zu diesem Thema publiziert hat!
Nein, ich meine natürlich nicht, nicht zur Wahl zu gehen. Solange die
Wahl als solche eine echte ist, sollte man wählen gehen. Auch wenn man –
wie ich – die Organisation dahinter ablehnt. Da in den allermeisten
Wahlverfahren die Nichtwähler nicht berücksichtigt werden (außer evtl. für
ein notwendiges Quorum), gilt: Wer nicht wählt, stimmt nicht dagegen,
sondern unterstützt den Wahlsieger.
Was ich meine: Bitte nicht CDU, CSU oder SPD wählen!
Denn wer CDU/CSU wählt, der sollte wissen, für was sie stehen:
-
genmanipulierte Nahrungsmittel
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Transatlantisches Handelsabkommen TTIP und weiteren ähnlichen Abkommen,
die uns amerikanischen Fraß und andere niedrige Standards bringen, massiv
die Handlungsfreiheit unserer Demokratie einschränken, und der
Großindustrie erlaubt, uns Bürger durch Klagen wegen Gewinnverluste durch
Gesetze – z.B. für Umwelt- oder Gesundheitsschutz – Milliarden Euro aus
der Tasche zu ziehen.
-
Überwachung: Vorratsdatenspeicherung, Bestandsdatenauskunft,
Funkzellenabfragen usw. von nationalen Behörden (Polizei, Geheimdienste)
bis hin zur freiwillige Kooperation mit/Kapitulation vor fremden Mächten
(USA, Snowden-Affäre)
-
Kein Verständnis für die heutige Kommunikation (»Neuland«)
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Demokratieverweigerung: Es gibt wohl keine andere Partei, die sich so
gegen Volksbefragungen und Volksentscheide auf Bundesebene wehrt, die die
Bürger bei allen wichtigen Entscheidungen, gerade auch bezüglich der EU,
außen vor gelassen hat und auch weiterhin will. Die CDU/CSU ist zudem ein
bekannter vehementer Verfechter des verfassungsmäßig illegalen
Fraktionszwangs, welches die Demokratie im Bundestag massiv behindert.
Ähnlich versucht die CDU/CSU auf der EU-Ebene, den Bundestag und das
EU-Parlament herauszuhalten.
-
Rechtsstaatsverweigerung: Kaum eine Partei hat soviele
verfassungswidrige Gesetze verabschiedet wie die CDU/CSU. Die CDU/CSU
versucht zur Zeit, die Gewaltenteilung zu verschieben, indem sie das
Bundesverfassungsgericht noch weiter entmachten will (durch die
EU-Gesetze im GG ist schon ziemlich entmachtet worden).
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Katastrophale Geldpolitik in Deutschland und auf EU-Ebene
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Kriegstreiberei, ob in Afghanistan oder jetzt neu in der Ukraine
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Souveränitätsabgabe an die EU: Nach Willen der CDU/CSU soll die EU
immer mehr Einfluß bekommen. Der Bundestag wird nur noch ein machtloser
Abnickverein von Vorschriften, die von der EU kommen.
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keine Bürgerrechte: sofern nicht weiter oben schon näher ausgeführt,
sind der CDU/CSU gänzlich egal
Und wer die SPD wählt, der bekommt:
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all das von der CDU/CSU, wenn vielleicht auch etwas abgeschwächt, denn
die SPD hat keine wirklichen eigenen Positionen mehr
-
dafür finanzpolitisch noch ein größerer Griff ins Klo: Die SPD würde
Draghi alles erlauben – Stichwort Eurobonds. Sozialisten konnten noch nie
mit Geld umgehen.
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Die SPD ist die Verräterpartei: das, was sie Dir heute
verspricht, hält sie morgen schon nicht mehr.
Die Grünen sind übrigens auch nicht wesentlich besser, ich wollte jetzt
aber für die nicht eine explizite Nichtwahl-Empfehlung abgeben. Sie würden
am liebsten die Bundesrepublik auflösen und sich ganz in die Arme der EU
ergeben – etwas, was wohl keine andere Partei in irgendeinem EU-Land will,
nebenbei bemerkt. Wenigstens bei der Gentechnik und Bürgerrechten haben sie
ein bißchen mehr zu bieten.
Wohl in der Angst, die EU-kritischen Parteien könnten Unruhe in das
wohlige Geflecht aus Geben und Nehmen zwischen den Medien und etablierten
Parteien bringen, wird hier und da die Propaganda-Maschinerie nochmal auf
Hochtouren gebracht.
So zum Beispiel beim Stern. Der bemüht sich zu erklären, daß die bösen Vorschriften doch gar nicht von der EU kämen. Das
stimmt natürlich hinten und vorne nicht! Es mag zwar sein, daß das total
bescheuerte Glühlampenverbot von dem dicken Gabriel der EU vorgeschlagen
wurde, nachdem er das von den auf dem Kopf stehenden Australiern abgeschaut
hatte (ein Grund mehr, nicht die SPD zu wählen), oder daß die
Gurkenverordnung von der Industrie gewünscht wurde. Dadurch aber, daß die
EU das aber mit Mehrheiten beschlossen und umgesetzt hat, muß sie sich
diesen Mist anrechnen lassen. Von wem dann die Idee ursprünglich stammte,
ist letztendlich völlig egal!
Und daß das Ölkännchenverbot nicht gekommen ist, ist ja kein Verdienst
des Europaparlaments, denn ohne den massiven öffentlichen Druck dagegen
hätten sie es natürlich durchgewinkt. Ebenso muß sie die wahnsinnige
Regelungswut anrechnen lassen. Wieviel millionstel Prozent des
Gesamtverbrauchs an Energie werden denn durch das neue Verbot von
Kaffeemaschinen, die die Warmhaltefunktion nicht zeitlich beschränken,
gespart? Hat die EU für diesen Beschluß nicht selber schon mehr Energie
verbraucht, als damit in tausend Jahren eingespart wird?
Auch die FAZ macht bei dem Spielchen mit. In einem langen Artikel versucht sie zu erklären, wie die EU-Bürokratie
funktioniert, wie toll sie doch ist und mit welch schwierigen Problemen sie
zu kämpfen habe. Zum Abschluß folgt dann noch die Aussage, daß mit der Wahl
von EU-kritischen Parteien ja alles noch viel schlimmer werde. Mir kommen
die Tränen!
Natürlich wollen die Politiker sich selber und ihren Brötchengeber auch
noch ins rechte Licht rücken. So zum Beispiel der EU-Handelskommissar Karel
De Gucht, der seitens der EU die TTIP-Verhandlungen leitet. In der
Zeit heuchelt er herum und versucht, Nebelkerzen zu werfen.
Ebenso will Merkel noch schnell in der rechten Ecke auf Stimmenfang gehen
und macht den Seehofer nach.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch weiterhin kritische Artikel. So
beleuchtet der Focus, wie sich der Sozialisten-Kandidat Schulz sich die Taschen vollstopft.
Ein weiterer Artikel des Focus bespricht ein Buch mit dem Titel »Grüne Lügen«, das sich mit der Umweltpolitik der Grünen
beschäftigt. Die These ist, daß die Grünen aus parteitaktischen Gründen die
falschen Ziele verfolgen und damit der Umwelt mehr schaden als helfen. Zwar
hat der Artikel nichts mit der EU als solches zu tun, erscheint aber
bestimmt nicht zufällig jetzt gerade.
Der von mir nicht sonderlich geliebte Jan Fleischhauer hinterfragt im
Spiegel, was das noch viel mit Demokratie zu tun hat, wenn Juncker
und Schulz mehr oder weniger die gleichen Positionen vertreten. Nun ja, wir
Deutsche kennen das ja schon mit CDU und SPD im allgemeinen und bezüglich
EU-Politik gibt es seit Jahrzehnten schon das Kartell aus CDU, CSU, SPD,
FDP und Grünen. Also alles nichts neues.
-
Lächerlich #1: Das US-amerikanische Justizministerium klagt fünf
chinesische Hacker wegen Wirtschaftspionage an, wie der Spiegel und die FAZ berichten. Nein, das sind keine »freiberuflichen« Hacker, die
das vom amerikanischen Territorium aus gemacht haben, und derer die
Amerikaner habhaft sind, sondern Personen, die vorgeblich bei
chinesischen Geheimdiensten in China ihren Spionagetätigkeiten nachgehen
– also solche, wie es sie entsprechend bei den amerikanischen
Geheimdiensten zu tausenden geben wird. Das ganze hat ein Geschmäckle
nach dem Haltet-den-Dieb-Prinzip, um von dem eigenen Dreck am
Stecken abzulenken.
Ich weiß nicht, ob diese Rechnung aufgehen wird. Vielleicht entwickelt
sich das zum Bumerang: China könnte sich genötigt fühlen, ihrerseits ein
bißchen aus dem Nähkästchen zu plaudern, oder auch ein paar Amerikaner
anklagen, damit sie selbst in der Weltöffentlichkeit nicht so schlecht
dastehen, wie es die Amerikaner gerne hätten. Denn eins geht klar aus den
Snowden-Dokumenten hervor: Die USA haben massiv Administration und
Wirtschaftsunternehmen in China infiltriert.
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Lächerlich #2: Wen wollen die Politiker und Chefs der
Geheimdienste mit ihrem Geschwafel noch beeindrucken?
Verfassungsschutzchef Maaßen
kritisiert das Ausspionieren Deutschlands durch die USA, will aber mit
ihnen weiter zusammenarbeiten. Diese kognitive Dissonanz ist doch nur
noch hochnotpeinlich und demonstriert, wie inkompetent sie sind und wie
sehr sie unter der Knute der Amerikaner stehen.
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Lächerlich #3: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, kurz FAZ,
demontiert sich gerade selber als seriöse Zeitung. Selbst dem dümmsten
Leser – geschweige denn den »klugen Köpfen« – muß auffallen, daß die FAZ
zur Zeit eine Kampagne zur Unterstützung des Transatlantischen
Handelsabkommens TTIP fährt. Nahezu jeden Tag erscheinen Artikel, in
denen das TTIP gepriesen und schöngeredet wird und die Gegner lächerlich
gemacht werden, indem zum Beispiel ihre Kritik auf das Chlorhühnchen
reduziert wird. Heute sind es diese beiden. Sagt mal, liebe FAZ, wieviel Geld bekommt Ihr denn dafür
von den TTIP-Lobbyisten?
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Cisco empört sich, daß ihre
Lieferungen vom US-Geheimdienst abgefangen werden und manipuliert werden.
Das zerstöre Vertrauen. Na klar! Und das ist auch gut so. Denn nur, wenn
das Business (massiv) leidet, besteht in diesem geldanbetenden Land
überhaupt eine Chance, daß sich etwas ändert.
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Das Big-Brother-Land Nr. 1 droht, die in der EU schwer erkämpfte Netzneutralität zu boykottieren,
da sie glauben, dann nicht mehr so gut zensieren zu können. Ich hoffe ja
auf einen fulminanten Sieg von Nigel Farage nächste Woche bei der
EP-Wahl, damit diese britischen Überwachungsfanatiker und Handlanger der
Amerikaner endlich aus der EU abhauen.
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Nach vorherigem Dementi von Merkel & Co.: Bundesregierung will doch mit Energie-Konzernen über Kostenübernahme
für AKW-Rückbau und Endlagerung durch die Steuerzahler reden. Gewinne
privatisieren, Verluste sozialisieren, dafür steht unsere
Bundesregierung. Und die CDU lernt von der SPD, wie man dem Bürger
schwungvoll in den Rücken fällt.
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Apropos Verräterpartei: Zwei SPD-Politiker sollen jeweils 5 Millionen Euro Bestechungsgelder
von der Rüstungsindustrie angenommen haben.
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Juli Zeh, eine Schriftstellerin, die sehr die Überwachung thematisiert
und letztes Jahr nach Beginn der Snowden-Enthüllungen einen Offenen Brief
an Merkel geschrieben hatte (und der auch viel Aufsehen erregt hatte),
wartet noch immer auf Antwort.
Deshalb hat sie jetzt einen zweiten Offenen Brief geschrieben. So
sehr ich das Engagement begrüße: Das ist vergebene Liebesmühe. Der
USA-hörigen Staatsratsvorsitzenden bleibt gar nichts anderes übrig, als
zu schweigen. Sie könnte eh nur lügen, ansonsten müßte sie gleich danach
zurücktreten.
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Eat your own dog food: Die Edathy-Affäre bringt zutage, daß es
im Bundestag soetwas wie eine Vorratsdatenspeicherung gibt. Das
Lustige daran ist, daß sich auch Politiker der Parteien darüber aufregen,
die uns Bürger schon mit der Vorratsdatenspeicherung beglückt haben und
es auch weiterhin wollen!
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Weil ich am Rande (wegen Edathy) bei der Kinderpornographie bin: Was
wird da immer nach Vorratsdatenspeicherung, nach Sperrfilter und
sonstiger Überwachung geschrien? Wie »groß« das Problem wirklich zu sein
scheint, läßt sich daran abschätzen, daß das BKA die Anzahl Planstellen
für derartige Verbrechen von 6,3 auf 3,5 reduziert. Das liegt zwar
angeblich an dem Funktionieren der von
den Sperrgegnern geforderten und schließlich umgesetzten Strategie
»Löschen statt Sperren«, aber auch die bisherigen 6,3 Stellen zeugen
nun nicht gerade von einem Massenphänomen, wie die Politiker und auch der
Chef des BKAs, Ziercke, das immer darzustellen versuchen.
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Wie gestern schon befürchtet, hat auch der
Bayrische Verfassungsgerichtshof die
ÖR-Zwangssteuer für rechtens bewertet. Laut einem Focus-Artikel will
der Mitkläger Rossmann jetzt durch die Bundes-Instanzen ziehen.
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Nach dem Google-Urteil des EuGH wollen offenbar besonders zwei
Personengruppen von dem zugestandenen Löschrecht Gebrauch machen:
Politiker und Pädophile. (hmm, irgendwie lustig, die beiden
Gruppen in einem Satz zu erwähnen, oder?)
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Den Grünen muß es schon wirklich arg schlecht gehen: Sie kramen den Widerling, Polizistenprügler und neoliberalen
Lobbyisten Joschka Fischer, der alles verraten hat, wofür die Grünen mal
vermeintlich standen, als Wahl-»Helfer« aus der Abstellkammer hervor.
Wenn es einen Politiker gibt, auf den der Pofalla-Spruch (»ich kann Deine
F..... nicht mehr sehen«) paßt, dann ist es der – noch vor Schröder. Ach,
hatte ich schon erwähnt, daß ich Fischer nicht ausstehen kann?
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Wer es immer noch nicht glaubt, daß hinter der Ukraine-Krise
hauptsächlich die Amerikaner stecken, die wieder nur ihren
wirtschaftlichen Interessen nachgehen, der sollte mal diesen Spiegel-Artikel lesen.
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Wenn Merkel, Gabriel und das ganze Pack wieder behaupten, TTIP sei für
den Mittelstand so toll – alles Lüge: Der Mittelstand glaubt selber nicht daran.
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Süddeutsche Zeitung mit einem »Insider«-Bericht:
»Mit welchen Tricks in Brüssel Politik
gemacht wird«.
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Greenwald zeigt nun Folien zu
dem Vorwurf, daß die NSA Sendungen mit Internet-Hardware vom Hersteller
zum Kunden abfängt und verwanzt.
Schlechte Nachrichten für alle Freunde des offenen Internets: Mozilla hat
sich dazu entschlossen, wie alle anderen Browser-Hersteller auch, den neuen
Standard des ebenfalls umgefallenen W3C zur Integration von
DRM-Technologien in HTML 5 im Firefox umzusetzen. (Original-Meldung Mozilla/technische Beschreibung, Ars Technica, Heise.de)
Mozilla versucht, bei der Implementierung die ganze DRM-Scheiße aus dem
eigentlichen Browser herauszuhalten: Einerseits will sie die DRM-Software
aus dem Browser auslagern und in einer sogenannten Sandbox laufen lassen,
die diese Software von Firefox und auch vom Betriebsystem trennt.
Andererseits will sie die Entwicklung der DRM-Software nicht selber
durchführen, sondern es Adobe überlassen, die auf diesem Gebiet ja auch
sehr aktiv sind. Letzteres muß sie auch, denn DRM-Software läßt sich
konzeptionell nicht als Open-Source-Software entwickeln (da sie zwangsweise
mit Geheimnissen arbeiten muß). Auch solle die DRM-Software standardmäßig
nicht mitinstalliert werden, sondern Firefox würde sie erst bei Bedarf und
nach Benutzerbestätigung von Adobe herunterladen und installieren.
Mozilla glaubt, das machen zu müssen, weil sonst ihr Browser vom Markt
gedrängt werden würde: Video-Streaming von DRM-geschützten Hollywood-Müll
sei die Internet-Anwendung der Zeit schlechthin geworden, und wenn der
Dumm-User das nicht anschauen könne, dann würde er zu anderen Browsern
wechseln und nicht mehr zurückkommen.
Falsche Signale
Die Art und Weise, wie Mozilla den DRM-Müll integrieren will und damit
sicherstellen will, daß Firefox weiterhin Open Source sein kann, mag zwar
ehrenhaft sein, aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß die
DRM-Unterstützung falsche Signale aussendet:
Erstens ist das ein Signal an die Content-Industrie, daß sie gewonnen
haben, daß DRM etabliert ist, daß der Nutzer letztendlich DRM und alle
damit verbundenen Nachteile akzeptiert habe, daß man Leute und Firmen von
Alternativlosigkeiten, die so garnicht bestehen, überzeugen kann und ihnen
das Zepter aus der Hand reißen kann (keiner will es, aber alle machen es,
weil es angeblich alle machen).
Zweitens ist das ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die Firefox gerade
deshalb nutzen, weil er bislang für ein Internet der offenen Standards und
der Freiheit der Information stand. Wenn das für Mozilla nun jetzt nur noch
zweitrangig ist und die Unterstützung des kruden Geschäftsmodells hinter
DRM vorrangig ist, dann fällt für die nun ein gewichtiges
Alleinstellungsmerkmal weg, warum sie ihn weiter nutzen sollten. Er ist
dann nur noch ein Browser unter vielen, und Googles Chrome, Apples Safari
oder Microsofts Internet Explorer sind technisch und vom Komfort nicht
unbedingt schlechtere Browser. Ob sich letztendlich mit der Entscheidung
die Nutzerzahlen halten oder gar verbessern lassen, ist daher fraglich.
Es wäre schön, wenn sich im Internet ein Momentum aufbaut, um Mozilla von
dieser Idee wieder abzubringen und sie an die Werte, denen sich Mozilla
einst verpflichtet fühlte, zu erinnern. Bei der Angelegenheit um Mozillas
CEO Brendan Eich hatte es funktioniert. Allerdings habe ich meine Zweifel,
daß von den Massen die Offenheit des Internets genauso hoch geschätzt wird
wie anscheinend das grenzenlose Ausleben sexueller Orientierungen.
Lesenswerte Kritik zu dem Thema:
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Gestern noch von den Versuchen der Behörden berichtet, unliebsame
Dokumente per Urheberrecht sperren zu lassen und den Kampf dagegen – da
kommt eine überraschende Wendung auf den Tisch:
Ohne, daß die Aktivisten davon wußten,
haben schon zwei Instanzen geurteilt – und zwar im Sinne der
Aktivisten!.
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Neues Urteil vom Verfassungsgericht
Rheinland-Pfalz in Sachen Rundfunkgebühren gegen die Bürger und
Firmen. Was ich nicht nachvollziehen kann (neben anderem), ist die
Begründung, daß im Auto das Radio intensiver genutzt werde und daher die
Extrabelastung gerechtfertigt sei. Das widerspricht doch grundlegend dem
Ansatz der neuen Gebühr, daß sie von der tatsächlichen Nutzung unabhängig
sei und somit auch von denjenigen zu bezahlen sei, die weder Radio noch
Fernseher oder Computer besäßen. Naja, die Justiz ist in diesem unseren
Lande auch schon weitestgehend gleichgeschaltet, da kann man keine Logik
erwarten.
Übrigens: Das Urteil vom Bayrischen Verfassungsgerichtshof (u.a. mit
Ermano Geuer als Initiator der Klage und der Rossmann-Kette als weiterer
Kläger) wird am nächsten Donnerstag (15.5.2014) bekanntgegeben. Als geborener Pessimist
gehe ich mittlerweile davon aus, daß die ähnlich entscheiden werden.
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Quer durch die Presse ging heute das Urteil des EuGH, daß Google Suchergebnisse löschen muß. Man kann ja darüber
diskutieren, ob es ein Recht auf Löschen geben und wie weit es gehen
sollte (damit es nicht zur Zensur mißbraucht werden kann). Aber ich finde
in dem verhandelten Fall das Urteil für falsch: Google ist einfach
der falsche Adressat. Denn solange die Zeitung den inkriminierenden
Artikel auf seinen Webseiten veröffentlicht und nicht durch technische
Maßnahmen das Indizieren verhindert (d.h. durch robots.txt),
solange sollte der Artikel auch durch eine x-beliebige Suchmaschine
auffindbar sein. Der Kläger hätte meines Erachtens die Zeitung ins Visier
nehmen müssen statt Google.
Nachtrag (18.5.): Der Kläger hatte tatsächlich schon die Zeitung
verklagt, aber verloren! Das macht das noch schlimmer…
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Oh Graus: Die FAZ übt sich im Reinwaschen von TTIP durch einen »Faktencheck« –
Chlor-Hähnchen und Schiedsgerichte: alles halb so schlimm und nur böse
Propaganda. Ja, die FAZ, das war mal eine gute Zeitung für kluge Köpfe.
Die haben die FAZ aber schon lange beiseite gelegt…
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Was für eine Überraschung: Der neue NSA-Chef will seine dreckigen Spione weitermachen lassen wie
bisher.
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Ebenfalls nichts neues: EU hat Angst
vor Volksabstimmungen. Nicht ohne Grund gibt es in der EU nur nicht
bindende Volksbegehren und das auch nur mit ziemlich hohen
Hürden.
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Lange dauert es nicht mehr bis zur (direkten oder indirekten)
Enteignung in der Euro-Zone, glaubt man dem Focus.