Das Bundesverfassungsgericht hat heute den Europäischen Rettungsschirm
(ESM) gebilligt, wie der Spiegel berichtet. Ohne Wenn und Aber. Ein schwarzer Tag für
Deutschland. Und der endgültige Beweis, daß Voßkuhle auch nur noch auf dem
Grundgesetz herumtrampelt und die Bürger entrechtet, genau wie unsere
verbrämten Politiker. Hauptsache, wir dürfen für die EU schuften. Was mit
unserem Geld geschieht, da sollen wir gefälligst unsere Klappe halten.
Bei aller Kritik an der Annektierung der Krim durch die Russen sollten
wir eins bedenken: Die Krim-Bürger sind wenigstens gefragt worden, ob sie
ihre Souveränität weitestgehend aufgeben wollen. Wir Deutsche sind im
Gegensatz zu denen nämlich nicht gefragt worden bei der schrittweisen
Bildung der Europäischen Union. Auch nicht indirekt über die
Bundestagswahlen, wie manche behaupten – mangels Alternativlosigkeit: Bis
auf für Demokraten unwählbare extremistische Parteien gab es keine Partei,
die die EU nicht wollte, trotz erheblicher Vorbehalte in der Mehrheit der
Bevölkerung, wie damalige Umfragen bezeugten. Den Mangel einer
Ja-Nein-Abstimmung, wie es beim Krim-Referendum kritisiert wurde, gibt es
bei uns daher genauso. Und mal ehrlich: Die EU ist in ihrem Verständnis
über ihre eigene Demokratie und über den Entzug der Souveränität bei den
Mitgliedsstaaten nicht besonders weit weg von dem System der Russischen
Föderation. Die Salamitaktik und ständige Hirnwäsche der Politik über
Jahrzehnte hinweg haben diese Tatsachen bloß erfolgreich verschleiert.
Darüber sollten diejenigen, die jetzt ihre Klappe wieder besonders weit
aufreißen, mal nachdenken.
Asigi Kikugawa, ein japanischer Journalist, der jahrelang in Deutschland
als Korrespondent tätig war, hat ein Buch darüber geschrieben und in Japan
veröffentlicht. Interessant ist, daß auch mal ein Außenstehender die
Meinung des umstrittenen Herrn S. aus B. vertritt, aber das wird das
Gutmenschentum in Deutschland auch nicht beeindrucken. Hier ist ein Interview mit dem Autor im japanischen Fernsehen zu
sehen, mit deutschen Untertiteln. Wer sich das Video nicht anschauen
will, aber dennoch wissen will, worum es geht, der lasse sich die
Überschrift mal von Google ins Deutsche übersetzen (der kann das,
schließlich hat er auch die Übersetzung ins Japanische geschafft).
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Reporter ohne Grenzen hat die amerikanischen und britischen
Geheimdienste NSA und GCHQ in die Liste der Organisationen aufgenommen,
die sie als »Feinde des Internets« betrachtet, wie
Heise.de berichtet. Nicht so
zaghaft, Leute: Mir fallen da gleich noch ein paar mehr ein,
insbesonders deutsche: CDU, CSU, SPD, BKA, BND.
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Wenn ich diesen Artikel lese,
dann fühle ich mich bestätigt, daß mein Begriff »Terror-Netzwerk NSA«
absolut richtig ist: Eigentlich müßte man den Begriff auf den ganzen
amerikanischen Staat ausdehnen, denn der duldet ja das offensichtlich. Es
geht in dem Artikel um die automatisierte Infiltration und Steuerung von
Millionen von Rechnern und Netzwerken. Vielleicht sind ja die ganzen
Bot-Netze von der NSA, und die spammen nur zur Tarnung herum.
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Die Schweizer Demokratie ist eine bessere als die unsrige. Das heißt
aber nicht, daß deren Politiker auch nur einen Deut besser wären als die
deutschen. Sehen kann man das zur Zeit an dem
Gesetzgebungsverfahren, mit dem die
dortige Vorratsdatenspeicherung von 6 Monate auf ein Jahr verlängert
werden soll. Es wird dabei genauso mit falschen Beispielen gelogen
wie bei uns – die Verlängerung sei wegen sonst nicht aufklärbarer
Verbrechen notwendig. Der Schweizer Datenschützer kennt aber kein
einziges Verbrechen, das wegen der aktuellen 6-Monats-Frist nicht
aufgeklärt wurde. Leider befürworten das alle vertretenen Parteien,
deshalb wird es wohl schwierig, ein Volksentscheid zu initiieren. Aber
ich drücke die Daumen.
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Es ist traurig zu sehen, daß bei manchen Firmen die
Überwachungsproblematik noch nicht angekommen ist. In dem verzweifelten
Versuch, sich neue Märkte zu erschließen, präsentiert die
Telekotz-Tochter T-Systems ein System, mit dem man in Alt-PKWs die
Orwell-Überwachung nachrüsten
kann. Die können wohl auf eCall nicht warten, oder?
T-Systems schafft hier Lösungen für Probleme, die gar nicht existieren.
Das System soll Telemetrie-Daten des Fahrzeugs zum Händler übertragen,
damit der dann je nach Abnutzung Wartungen vorschlagen kann.
Hallo? Sind nach dem Jahr 2000 noch Autos auf den Markt gekommen,
die zwar mit Elektronik vollgestopft sind (wie sie auch für das System
benötigt wird), aber noch keine Wartungsanzeige im Cockpit haben, die
genau das tun? Was soll die Lösung mehr können und wie die
Nachteile aufwiegen, angefangen von der kontinuierlichen Überwachung
(inklusive der Position, denn die Daten gehen ja schließlich wieder
über’s Mobilfunknetz) bis hin zu nervenden Händlern, die einen dann noch
mehr belatschen und mit Werbung zumüllen?
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Auch wenn es mit Tim Berners-Lee ein bekannter Kopf sagt, und er ist
wahrlich nicht der erste: Der Ruf nach einer »Magna Carta des Internets« wird wohl bei den Politikern soviel
Eindruck hinterlassen wie eine fallende Vogelfeder auf einem
Diamanten.
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Der CIA-Skandal weitet sich aus: Zwei Berichte von
Heise.de und der Süddeutschen Zeitung.
Fefe hat ein
Snowden-Interview des amerikanischen Fernsehsenders NBCnews ausgegraben,
in dem dieser den Skandal als »Merkel-Effekt« bezeichnete. Hintergrund
ist, daß die Senatorin Dianne Feinstein bislang eine Verfechterin der
Spitzelei der Geheimdienste war. Nur, weil es sie jetzt – wie damals
Merkel – plötzlich selber trifft, ist das für sie ein ungeheuerlicher
Skandal…
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Und wenn mal Überwachung sinnvoll ist, dann wird sie abgeschafft.
Diesmal geht es aber nicht um die Überwachung der Bürger, sondern um die
der Politiker. Bislang konnte sich jeder, insbesonders die Presse, vom
Bundesrechnungshof mittels des Informationsfreiheitsgesetzes Zugang zu
den Akten verschaffen, also damit auch feststellen, was der Rechnungshof
so moniert. Wie die Zeit und ein Stern-Reporter in seinem Blog (via Fefe) berichten, ist jetzt
aufgefallen, daß der Bundestag Mitte Juni 2013 (also in der letzten
Legislatur-Periode) klammheimlich, mitten in der Nacht, in 56
Sekunden, per Gesetzesänderung dem ein Riegel vorgeschoben hat. Das
erinnert doch stark an die skandalöse Verabschiedung des Meldegesetzes während der Fußball-EM
2012. Die Entscheidung wurde übrigens von allen Parteien, auch den
Grünen und den Linken, mitgetragen.
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Die Grünen haben ein vertrauliches
Papier zu den TTIP-Verhandlungen veröffentlicht. Sie haben das auf
einer eigenen Mini-Website publiziert und dieses Dokument auch
kommentiert. Das ist zwar schon mal ein guter Anfang, aber leider gibt
das Dokument nicht den Verhandlungsstand wieder, sondern stellt wohl nur
die Leitlinien der EU bei den Verhandlungen dar. Auch wenn es vage ist,
kann man jedoch sehen, was an Rechten der Bürger zu opfern die EU bereit
ist.
Nichtsdestotrotz könnte die Veröffentlichung helfen, denn zusätzlich zu
dem weiterhin anschwellenden Druck der Öffentlichkeit könnte damit die
Verhandlungsposition der EU geschwächt und somit das ganze Abkommen an
Attraktivität für die gekauften Politiker und deren Käufer, die
Lobbyisten, verlieren. Und vielleicht kommt auch noch mehr – es ist ja
offensichtlich, daß die Grünen damit für die EP-Wahl punkten wollen und
sie wollen daher bestimmt nicht ihr ganzes Pulver gleich am Anfang des
Wahlkampfes verschießen.
Der Spiegel hat auch einen Artikel dazu.
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Wie verfassungstreu sind unsere Verfassungsrichter? Ich las einen
Artikel im Spiegel über die anhaltende Kritik der »etablierten«
Parteien an dem 3%-Urteil des Bundesverfassungsgericht. Bei der folgenden
Aussage des Vorsitzenden des Bundesverfassungsgericht, Andreas Voßkuhle,
mußte ich tief schlucken:
Ich persönlich sehe mich als überzeugten Europäer und finde die Idee
eines europäischen Bundesstaates als Fernziel nach wie vor sinnvoll.
Das heißt also, der Verteidiger des Grundgesetzes wünscht nicht weniger
als dessen Abschaffung! Denn so weit das Grundgesetz auch schon ausgehöhlt
und verbogen worden ist, läßt es nach meinem Kenntnisstand den Grad der
Souveränitätsabgabe, wie er für ein »Vereinigte Staaten von Europa« nötig
wäre, nicht zu. Denn der Bundestag und die Bundesregierung müßten
elementare Rechte abgeben, was nicht geht. Das Grundgesetz müßte daher
abgeschafft und die Bundesrepublik aufgelöst werden.
Daß Herr Voßkuhle nicht wirklich an der Verteidigung der Rechte, die das
Grundgesetz der Bevölkerung gibt, interessiert ist, läßt sich in das dann
folgende Statement interpretieren: Er könne nicht erkennen, …
…, daß das Bundesverfassungsgericht mit seinen Entscheidungen die
europäische Integration an irgendeiner Stelle ernsthaft behindert
hätte.
War und ist also die Nichtbehinderung vorrangig bei der Urteilsfindung?
Arme Demokratie, das hast Du nicht verdient!
Ich glaube, die Kinder-/Jugendschützer, Überwachungsfetischisten und
Gegner der Rezeptionsfreiheit (Art. 5 GG) haben sich zusammengetan und sich
eine Medienstrategie ausgedacht, um Zensurfilter nach britischem Vorbild in
Deutschland schmackhaft zu machen. Reihum schreien die Chefs der
Landesmedienanstalten – im dosierten Abstand – nach den Opt-Out-Filtern, um
die armen Kinderchen vor dem bösen, bösen Internet zu schützen. Vor
drei Wochen der aus
Niedersachsen. Heute nun der aus Baden-Württemberg (berichtet von Golem.de).
Da wird nicht mit abenteuerlichen Vergleichen, Euphemismen und
Abwiegeleien gespart. Von »Entscheidungserleichterungen für einen
Erwachsenen« wird da geschwafelt. »Die Geräte [Anm.: PCs, Router,
Smartphones u.ä.] sollten von vornherein so konfiguriert sein, daß Eltern
die Jugendschutzsperren aufheben müssen«. Meine Fresse, die meisten
Geräte gelangen nicht in die Hände von Kindern. Sollen jetzt auch
Automobile, Flugzeugträger, Weltraumraketen und Atombomben mit
Kindersicherungen ausgestattet werden? Wenn jemand einen Vertrag über einen
Internetzugang abschließt, muß er voll geschäftsfähig sein, ansonsten
braucht er ja die Zustimmung der Eltern. Es kann also nicht sein, daß ein
Kind einen Internet-Zugang nutzt, ohne daß ein Erwachsener Kenntnis davon
hat. Und es ist daher einzig und allein dessen Verantwortung, wen er
diesen Internetzugang nutzen läßt und unter welchen Bedingungen. Alles
andere ist ZENSUR. Und wie schnell aus dem Opt-Out ein Zwang wird,
sieht man jetzt gerade in der Türkei. Die Software ist ja schon da. Ein
paar Einstellungen in der Konfiguration ändern – ZACK – ist der
Filter für jeden verbindlich.
Der Kerl beschwert sich auch, daß nur 23% der Eltern Filtersoftware
einsetzen würden. Hat er schon mal an die Möglichkeit gedacht, daß die
anderen Eltern vielleicht einfach nicht ihre Kinder bevormunden wollen? Ich
glaube nämlich nicht, daß die Generation Eltern, die minderjährige Kinder
hat, noch keine Ahnung vom Internet hat – »Neuland« ist das nur für so alte
Behörden-, Verwaltungs- und Politikersäcke.
Dann noch ein unsäglicher Vergleich mit Kneipen:
Ich würde es eher mit dem Alkoholverbot für Kinder in Gaststätten
vergleichen. Das ist allgemein akzeptiert und Deutschland wird dennoch
nicht als Land der Prohibition bezeichnet.
Nein, nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich! Denn das wäre so, wenn
ich als fast 50jähriger in der Kneipe erstmal meinen Personalausweis
hervorkramen und mich dann in eine Trinker-Ausnahmeliste eingetragen lassen
müßte, bevor ich ein Bier bestellen kann. Umgekehrt kann ich heute auch
Wein und Schnaps kaufen und meinen Kindern zu trinken geben, wenn ich es
wollte, davor hindert mich oder meine Kinder auch kein Mechanismus an den
Flaschen (bei bestimmten chemischen Reinigern gibt es ja
Kindersicherungen!).
Golem zitiert weiter:
Die Furcht vor der Zensur entspringe einem grundsätzlichen Mißtrauen
gegenüber dem Rechtsstaat, meint der Landesmediendirektor. Doch dieses sei
unbegründet, da es auch in anderen Bereichen Regelungen mit
Einspruchsmöglichkeiten gebe. Langheinrich: »Das ist doch das Gegenteil
von einer heimlichen staatlichen Überwachung, die es nicht im Rechtsstaat
geben darf.«
Nein, das ist kein Gegenteil, Zensur hat mit Überwachung überhaupt nichts
zu tun und ist daher auch nicht sinnvoll vergleichbar. Und als Bittsteller
zu irgendeiner Behörde oder Telco gehen zu müssen mit der Chance, daß mein
Einspruch gegen eine Zensur einer bestimmten Webseite abgelehnt wird, hat
nichts mit der Meinungsfreiheit im Sinne des Grundgesetzes gemein. Außerdem
hat die Geschichte gezeigt, daß jede Form von Mißtrauen gegenüber unserem
Staat mehr als berechtigt ist.
Wie heißt es so schön? Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit guten
Vorsätzen. Aber ich unterstelle den Leuten, daß sie nicht einmal gute
Vorsätze haben. Filter auf der Seite der Internet-Provider sind der
Einstieg in eine Zensur. Da gibt es keinen Zweifel. Deshalb: Kein
Jota nachgeben!
Ein Artikel in
Telepolis beschreibt die Willkür, die Denkweise und die Machtstrukturen
innerhalb der Wikipedia, speziell der deutschen Sektion, die eben an die
Kirche erinnert. In einem Selbstversuch macht sich der Autor ans Werk, in
dem Eintrag zum Terroranschlag am 11.9.2001 in der deutschen Wikipedia u.a.
Fakten über die fragwürdige Aufarbeitung durch die eingerichtete Kommission
hinzuzufügen. Die kann er belegen, Quellen dazu angeben, sie sind auch fern
der diversen Verschwörungstheorien, aber sie entsprechen halt nicht der
offiziellen Linie, die die Wikipedia-Seilschaften sehen wollen. Um es
vorwegzunehmen: Der Autor rennt gegen eine undurchdringliche Wand.
Gekommen bin ich auf den Artikel über einen Forumseintrag zu der
Heise.de-Meldung, daß die Schreiber bei
Wikipedia in Massen weglaufen. Dort im Forum wird berichtet, daß die
Autoren teilweise derart wie Glucken über ihre Artikel wachen, daß sie
sogar Korrekturen offensichtlicher Rechtschreibfehler rückgängig machen!
Auch wird heftig das sogenannte Relevanzkriterium kritisiert – was den
ignoranten Administratoren nicht als relevant erscheint, wird binnen
Stunden wieder herausgeschmissen. Das ist praktisch die Hauptquelle der
Willkür, die dort herrscht.
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Schwupp, und die Daten sind weg: Die britischen Patientendaten des NHS haben ihren Weg in die
amerikanische Google-Cloud gefunden (via Engadget). Irgendwie – das ist wohl noch unklar – sind die Daten
in die Hände einer Consultant-Firma gelangt, die sie dann zur Analyse auf
die Google-Server geladen haben. Da sieht man mal wieder, wie »sicher«
solche Datensammlungen sind. Soll mir irgendjemand noch erzählen, daß das
bei der eGK nicht genauso passieren wird!
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Zur Zeit läuft eine Diskussion um »Enzensbergers Regeln für die
digitale Welt«, erschienen am Freitag im Feuilleton der FAZ. Zwar ist einiges nicht wirklich korrekt, aber
für einen 84jährigen hat er m.E. dennoch einen Scharfsinn, von dem sich
so mancher Jüngere eine Scheibe abschneiden könnte. Interessant ist, daß
nicht wenige technikaffine Leute sich auf den Schlips getreten fühlen und
leider nicht mit guten Gegenargumenten kommen, sondern den Autor eher
plump diffamieren (Alter, »Neuland«, rückwärtsgewandt, realitätsfern
usw…).
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Die EU ist nicht nur mit den USA in Verhandlungen zu einem
Freihandelsabkommen, sondern auch mit Kanada. Das läuft unter dem Begriff
CETA, und es wird ähnlich geheim verhandelt wie beim TTIP – aus ähnlichen
Gründen. Die Piratenpartei ist an einen geheimen Zwischenstand gelangt
und hat ihn veröffentlicht, wie Netzpolitik.org berichtet. Die Inhalte sind, wie nicht anders zu
erwarten, wenig erfreulich.
Ergänzung: Heise.de hat auch noch einen
informativen Artikel dazu.
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Langsam bricht das Lügengebäude des Herrn M. zusammen. Leitende
Polizisten behaupten:
Mappus hat Wasserwerfereinsatz gegen die Stuttgart-21-Demo
angeordnet. Ich hätte nichts dagegen, wenn der Kerl bis zu seinem
Lebensende in einem Kerker unter »seinem« Bahnhof fristen müßte. Und die
anderen Befürworter wie Grube, Gönner, Merkel, Schäuble und wie sie alle
heißen gleich mit.
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In Sachen Terror-Netzwerk NSA begibt sich die Bundesregierung wieder so
langsam in Richtung des Endabschnitts des amerikanischen
Verdauungssystems: Minister der Umfallerpartei in den USA.
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Eigentlich brauche ich das gar nicht mehr zu verlinken, denn wer das
noch nicht mitbekommen hat, der muß im Tal der Ahnungslosen leben:
GCHQ spioniert Video-Streams aus. Ich glaube, ich muß mir langsam
einen Begriff für die GCHQ ausdenken, analog zum Terror-Netzwerk
NSA. Vielleicht UK-Stasi-HQ? Wobei mir der Vergleich mit der
Stasi da fast schon zu harmlos ist.
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Wie angekündigt, hat das EU-Parlament eCall abgesegnet. Die
Süddeutsche Zeitung und der Spiegel haben Artikel mit noch ein paar Hintergrundinformationen,
auch über das weitere Procedere in der EU, veröffentlicht. Aber mit eCall
ist das Ende der Überwachungsgier noch nicht erreicht. Demnächst mehr auf
diesem Kanal!
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Bei der Standardisierung von Protokollen und Schnittstellen gibt es
immer wieder Kräfte, die die Sicherheit aufweichen wollen, aus welchen
Gründen auch immer. Manchmal passiert das auch auf leisen Sohlen, wie ein
Google-Mitarbeiter entdeckt hat. Ein Vorschlag, der sich harmlos als
»Trusted Proxies« bezeichnet, würde faktisch jedoch das bislang als
sicher geltende »HTTPS«-Protokoll ausspionierbar machen, ohne daß dem
Benutzer das bewußt werden würde. Selbst wenn die Absichten so positiv
wären, wie in dem Entwurf beschrieben, so ließe sich das als Einfallstor
für die Schergen der Kategorie NSA und GCHQ mißbrauchen. Golem.de hat die
Story dazu.
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Google: Angriff auf
die Innenräume. Ich fände ja das alles durchaus interessant, würden
die Daten nicht gleich vom Google-Universum aufgesaugt werden.