11. Januar 2025
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10. Januar 2025
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10. Januar 2025

Elon und Alice

Ich hatte mir gestern das Gespräch zwischen Elon Musk und Alice Weidel im Original angehört, eineinhalb mal, weil ich den Anfang nicht ganz mitbekommen hatte (zu spät vom Einkaufen zurückgekommen) und ich dann auch festgestellt hatte, daß ich ein paar Sachen überhört hatte.

Erste Erkenntnis: Ihr Englisch ist nicht wesentlich besser als meines. Sie kennt vielleicht ein paar mehr oder andere Wörter, aber der Satzbau usw. bewegen sich sie so auf meinem Niveau, manche Fehler hätte ich aber nicht gemacht. Man merkt, daß sie nicht regelmäßig Englisch spricht, aber das soll keine negative Kritik sein. Auf jeden Fall liegt sie mit ihrem Englisch deutlich über dem der Außenministerin.

Daß die linke Seite das Gespräch verächtlichen zu machen versucht, kommt nicht unerwartet. Mein Chef erzählte mir von der Berichterstattung im Deutschlandfunk, und die war offensichtlich unterirdisch. Allerdings kam auch Kritik von der AfD-Anhänger-Seite: Sie habe ihre Chance nicht voll genutzt. Das würde ich so nicht sehen. Ich schreibe ja hier von einem Gespräch und nicht von einem Interview, denn das war es nicht und es sollte es ja auch nicht sein. Stattdessen war es ein Geben und Nehmen. Genauso, wie Musk Weidel Raum ließ, sich zu erklären, stellte Weidel ein paar Fragen, die Musk ermöglichten, seine Vision von der Besiedlung fremder Planeten zu präsentieren. Das war durchaus interessant, weil das nicht als bloße Spinnerei herüber kam, sondern daß da ein tiefer Wille und eine Überzeugung dahintersteckt und diese Vision über sein Leben hinausgeht.

Weidel konnte in ihrem Teil auch wichtige Punkte einbringen. Zum einen konnte sie darlegen, daß die AfD das Gegenteil und nicht die Nachfolgepartei der NSDAP ist, daß Hitler und seine Partei tatsächlich aus dem linken Spektrum entsprungen ist, daß sie sozialistisch waren, wie der Name es ja auch sagt. Weidel meinte, das sei die größte »Errungenschaft« der Linken nach dem zweiten Weltkrieg gewesen, Hitler als rechts und konservativ darzustellen, um sich von ihm abzugrenzen. Auch die Position der AfD gegenüber Juden und Israel konnte sie klarstellen, auch, wenn es zu einem kleinen zwischenzeitlichen Mißverständnis kam. Hinsichtlich des internationalen Publikums war dies sicher eine gute Idee, beides zu thematisieren. Ansonsten konnte sie auch gute Einblicke über die Verhältnisse in Deutschland geben, zum Beispiel zur Energie- oder Bildungspolitik sowie zur Migration. Sicher hätte es noch viel zu sagen gegeben, aber die Frage wäre, ob und wie man das in die Veranstaltung hätte stopfen können. Insofern denke ich, daß sie da ganz gute Arbeit geleistet hat.

Einen Audio-Mitschnitt im Original findet man beispielsweise hier bei der Economic Times, daneben gibt es noch welche mit Live-Übersetzungen und deutschen Untertiteln. Die Junge Freiheit hat ein übersetztes Transkript veröffentlicht.

10. Januar 2025
9. Januar 2025
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9. Januar 2025
9. Januar 2025
8. Januar 2025
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Bargeldabschaffung im Nahverkehr

Gerade noch zwei Fundstücke im Blog von Norbert Häring, den ich wegen des vorherigen Artikels gerade besucht hatte.

Mit Gewalt will der größte Verkehrsverbund in Deutschland, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Nordrhein-Westfalen, die Digitalisierung vorantreiben und dabei die Bezahlmöglichkeit mit Bargeld abschaffen. Den Leuten, die so auf Inklusion und Gendersternchen abfahren, sind Randgruppen wie alte Leute, Behinderte und kleine Kinder plötzlich scheißegal. Wer kein Handy hat oder nicht wenigstens eine EC-Karte, der muß draußen bleiben. Und daß die schön Daten sammeln werden, dürfte auch eine Selbstverständlichkeit sein.

Quellen: Deutschlands größter Verkehrsverbund will Barzahlung und Papierfahrkarten abschaffen und Handyzwang in Bus und Bahn: Gestern noch Diskriminierung, heute Fortschritt

8. Januar 2025

Wenn etwas am 24.12. beschlossen wird…

…sollte man hellhörig werden. Die Vereinten Nationen (UNO) haben an diesem Tag eine »Konvention gegen Internet-Kriminalität« verabschiedet, die die Nationen zur Zusammenarbeit bei der Internet-Kriminalität verpflichtet. Bürgerrechtsorganisationen sind dagegen Sturm gelaufen, konnten aber nichts ausrichten. Da viele Teile wohl unbestimmt und vage sind, befürchten sie, daß diese Resolution mißbraucht wird, um unschuldige und oppositionelle Bürger auszuforschen. Außerdem kann Druck auf Social Media ausgeübt werden, die wiederum aus Vorsicht umfangreich die Meinungsfreiheit einschränken könnten. Wenn man dann noch liest, daß diese Resolution von den Schurkenstaaten dieser Welt initiiert wurde, wird es offensichtlich, daß da keine guten Absichten dahinterstehen.

Die Konvention muß noch ratifiziert werden. Die USA überlegen wohl, sie nicht zu unterzeichnen. Was die EU und Deutschland machen werden, ist wohl noch nicht bekannt.

Nius berichtet hier.. Der in dem Artikel erwähnte Journalist und Autor Norbert Häring hat in seinem Blog darüber berichtet. Dort ist auch ein Link zu der Resolution zu finden.

7. Januar 2025
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Facebook macht die Kehrtwende

Das Jahr beginnt ja wirklich gut. Facebook, beziehungsweise der Mutterkonzern Meta mit seinem Chef Mark Zuckerberg, hat gerade eine Kehrtwende in Sachen Meinungsfreiheit angekündigt. Die harsche, woke Zensur hat ein Ende. Auch kritische Meinungen außerhalb des links-grünen Spektrums sollen gepostet werden dürfen. Zuckerberg erklärt, daß die bisher engagierten »Faktenchecker« alles andere als politisch neutral waren – eine Tatsache, die eigentlich schon lange bekannt ist, allerdings immer abgestritten wurde. Meta will nun das Modell der »Community Notes« von X übernehmen, die Elon Musk nach dem Kauf eingeführt hatte. Das ist eine von einer großen Leserschaft induzierte Anmerkung zu einem vermeintlich fehlerhaften Beitrag, die ergänzend erscheint. Da ich aber kein X-Nutzer bin, fehlt mir leider die detaillierte Kenntnis, wie diese Community Notes entstehen.

Während ich natürlich die Entscheidung begrüße, zweifele ich an einer ehrenwerten Motivation des Herrn Zuckerberg. Für mich ist er ein Systemling, der sich seinem neuen Herren in Washington andient. Er hat gesehen, welchen Einfluß Elon Musk bei Trump gewonnen hat, und da möchte er nicht schlechtergestellt werden. Erst vor ein paar Wochen hatte er eine Charmeoffensive bei Trump versucht. Ob sie erfolgreich war, habe ich nicht mitbekommen. Es könnte aber sein, daß diese Kehrtwende ein weiterer Versuch oder eine Ergänzung ist.

Auch wenn die Änderungen vorerst nur für die USA gelten, steigt schon der Blutdruck beim linken Establishment hier in Deutschland und vermutlich auch Europa. In der 20-Uhr-Tagesschau wurde das natürlich höchst negativ dargestellt: Zuckerberg würde jetzt Haß und Hetze auf seiner Plattform zulassen, halt die gleiche Propaganda wie gegen Musk. Die linke Leserschaft im Heise-Forum spuckt auch schon Gift und Galle.

Interessant wird noch die Reaktion der EU sein. Meta war bislang der Liebling der zensurgeilen EU-Kommission, da das Unternehmen sich bislang mit relativ wenig Widerstand gefügt hat. Wenn sich nun X und Meta diesbezüglich zusammentun und dann ihnen der Rücken auch noch vom amerikanischen Staat in Form von Donald Trump gestärkt wird, könnten die Karten neu gemischt werden – zum Wohle der Meinungsfreiheit der Bürger in der EU.

Ein weiterer Verlierer dürfte übrigens das schmierige Unternehmen »Correctiv« sein – ja, genau die Leute, die AfD-Potsdam-Propaganda in die Welt gebracht haben. Denn bislang arbeiten sie für den deutschsprachigen Bereich von Facebook als »Faktenchecker«. Nun, es ist ja auch nicht ganz auszuschließen, daß Zuckerberg von den Geschehnissen hier Kenntnis erlangt hat und seine Bemerkungen auch auf dieses Unternehmen zielen!

Wer den Wortlaut von Zuckerberg in der deutschen Übersetzung lesen will, findet ihn bei Nius. Die Original-Videobotschaft ist bei Instagram publiziert worden.