Ich hatte gestern abend noch in das
Interview vom Heute Journal
vom 25.8. mit dem Ministerpräsidenten Hendrik Wüst angeschaut,
beziehungsweise versucht, denn es war schwer zu ertragen. Schon der
Moderatorin Marietta Slomka konnte ich nicht mehr wirklich richtig zuhören,
als sie die Asylpolitik durch das »Menschenrecht auf Asyl«, deutsche,
europäische und internationale Konventionen als praktisch alternativlos und
unveränderlich darstellte. Bei Wüst hat mich nicht nur die
Wendehals-Mentalität gestört, plötzlich mehr oder weniger dem Narrativ
seines Parteivorsitzenden Friedrich Merz folgend, obwohl er als linker
Vogel und Merkeljünger gilt und jeden Unsinn seines Koalitionspartners der
Grünen mitmacht, sondern besonders auch, daß er das Versagen der
nordrhein-westfälischen Behörden in Sachen Abschiebung aureisepflichtiger
Migranten quasi als Einzelfall dargestellt hat (13:45). Dabei wissen wir
doch alle, daß das Abschieben ein von der Politik gewolltes systemisches
Versagen ist, und das nicht nur in NRW, sondern in der ganzen
Bundesrepublik.
Ein interessanter YouTube-Beitrag, wie gerade die Stimmung im Netz ist
aufgrund des Terroranschlags in Solingen:
»Kollektive
Resignation: Keiner erwartet vom Ampel-Staat, daß Problem auch nur erkannt
wird«
Nachtrag: Von dem Herrn von Gersdorff gibt es noch einen weiteren
interessanten
Videokommentar zu der politischen Reaktion auf den Terrorakt, zu dem
sich der IS mittlerweile bekannt hat.
Nachtrag 2: Auch der Blogger Danisch hat so
seine Ansichten über die Reaktionen im Netz, speziell der
Linken.
Nach dem (vermutlich islamisch motivierten) Terrorangriff von Solingen
ist es mal wieder Zeit für die Textbausteine der Politiker:
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»Barbarische Gewalt ist unerträglich« (Friedrich Merz)
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»Tat erschüttert unser Land«, »Stehen wir zusammen – gegen Haß und
Gewalt« (Frank-Walter Steinmeier)
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»schreckliches Ereignis«, »furchtbares Verbrechen«, »wir alle trauern
um die Toten«, [es müsse alles getan werden], »damit Recht und Gesetz
durchgesetzt werden können und der Täter hart bestraft wird.« (Olaf
Scholz)
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»Wir trauern um die Menschen, die auf furchtbare Weise aus dem Leben
gerissen wurden. Meine Gedanken sind bei den Familien der Getöteten und
bei den Schwerverletzten.« (Nancy Faeser)
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»Gewalt gegen Menschen, die einfach nur glücklich feiern wollten, ist
verdammenswert« (Robert Habeck)
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»Es ist bedrückend. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer
und bei den Verletzten.« (Herbert Reul)
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»Es zerreißt mir das Herz, daß es zu einem Attentat auf unsere Stadt
kam« (Tim Kurzbach, Oberbürgermeister von Solingen, für offene Grenzen und in den Schleuser-Skandal verwickelt)
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»Nordrhein-Westfalen ist in Erschütterung und Trauer vereint. In diesen
dunklen Stunden sind die Menschen unseres Landes und darüber hinaus mit
ihren Herzen und Gedanken in Solingen. Ein Akt brutalster und sinnloser
Gewalt hat unser Land ins Herz getroffen.« (Hendrik Wüst, CDU,
Ministerpräsident NRW)
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»Tief erschüttert von dem brutalen und heimtückischen Anschlag in
Solingen«, »Meine Gedanken sind bei den Familien der Toten und den
Verletzten« (Ursula von der Leyen)
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»Der perfide Anschlag in Solingen auf Menschen, die den 650. Geburtstag
ihrer Stadt feierten, erschüttert mich zutiefst« (Annalena Baerbock)
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»In die Trauer um die Opfer des Anschlags in Solingen mischen sich
schnell Gefühle von Ohnmacht und Wut. Auch bei mir. Aber das dürfen wir
nicht zulassen« (Christian Lindner)
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»Ich bin zutiefst schockiert über diesen furchtbaren Angriff auf
unschuldige Bürgerinnen und Bürger beim Stadtfest in Solingen« (Roberta
Metsola, EU-Parlamentspräsidentin)
Eine passende Karikatur gab es schon zu Merkel-Zeiten:
Antiterroristischer Schutzwall (in einem YouTube-Video
entdeckt)
Quellen: Bild und nochmal Bild, Nius, Spiegel
Übrigens hat der Täter gezielt mit seinem Messer in den Hals gestochen.
Da reicht, wie ich schon schrieb, auch ein 6cm-Messer. Das dringt bis zu
den Hauptschlagadern durch, und dann ist es vorbei.
Ein Leser schreibt zu einem Artikel bei Apollo News:
Ganz Deutschland ist zu einem »Festival der Vielfalt« geworden.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Von Links-Grün, diesmal über den Bundesrat, kommt ein neues Gesetz, das Kritik an Politikern weiter
kriminalisiert, auch unterhalb der bisherigen Grenzen, die durch
Beleidigung, Bedrohung oder Stalking gezogen werden. Besonders perfide ist,
daß es sich auch hier wieder um einen Gummiparagraphen handelt, also in
Teilen so unbestimmt ist, daß Staatsanwälte und Richter je nach ihrer
politischen Gesinnung (und die ist meist links) das Gesetz auslegen können,
wie sie wollen. Die Rechtsunsicherheit schafft beim rechtschaffenen Bürger
auch die Schere im Kopf – »chilling effects« heißt der Begriff meines
Wissens dazu.
Ob die Gutmenschen es noch merken? Bei dem »Festival der Vielfalt«
in Solingen – übrigens auch eine Islam-Hochburg – hat ein angeblich arabisch aussehender Mann mit einem Messer auf
Menschen eingestochen. Bei drei Opfern haben die Rettungskräfte den
Kampf bereits verloren, bei sechs weiteren versuchen sie noch zu retten,
was zu retten ist.
Es mag ketzerisch sein, das in diesem Moment zu fragen: Hätte Nancy
Faesers geplante Messergesetz mit 6cm maximaler Klingenlänge die Tat
verhindert? Nein! Hätte die von der CDU frisch geforderte KI-gestützte
Videoüberwachung die Tat verhindert? Nein! Ist das die Vielfalt, die
gefeiert werden soll? Wird die Täter wieder als psychisch gestört
hingestellt werden?
Eigentlich mehr aus Versehen habe ich mir die Rede des
Präsidentschaftskandidaten Robert F. Kennedy Jr. angehört. In einem Beitrag
eines YouTubers hatte ich mitbekommen, daß er eine Ankündigung machen
würde, und es war mehr oder weniger der Zeitpunkt, an dem es stattfinden
sollte. Kurz auf YouTube gesucht und auch einen Livestream (von der
britischen Times)
gefunden.
Ich habe mir die Rede mir dann doch komplett angehört, weil sie
informativ war – zumindest für jemanden, der hauptsächlich deutsche Medien
konsumiert. Denn tatsächlich bestätigt dieser alteingesessene Politiker
viele Dinge, die hier als »Verschwörungstheorien« abgetan werden –
angefangen davon, daß die USA in der Ukraine eine demokratisch gewählte
Regierung gestürzt hat. Weiter geht es mit dem Vorwurf, daß eigentlich
schon ein Friedensvertrag zwischen der Ukraine und Rußland ausgehandelt
war, aber Biden die Ukraine in einen Krieg gezwungen hätte, in dem auf
beiden Seiten schon hunderttausende Soldaten zu Tode gekommen wären. Die
Ukrainer seien daher Opfer der Amerikaner. Ich verstehe seine Aussagen auch
so, daß die USA ihre Finger bei der Sprengung von Nordstream 2 im Spiel
hatten und sie dadurch Europa und speziell Deutschland wirtschaftlich stark
geschwächt hätten, auch in ihrer Rolle als Bündnispartner der USA. Er
glaubt, daß Harris als Präsidentin diese kriegerische, aggressive
Außenpolitik fortführen würde, schlimmstenfalls acht Jahre lang. Der Krieg
würde auch Unsummen Geld verschlingen, das die amerikanische Bevölkerung
dringend für sich selber bräuchte.
Begonnen hatte er seine Rede allerdings mit einem Rückblick. Durch seine
Familie praktisch mitten in unter den »Demokraten« aufgewachsen würde er
heute die damaligen Werte und Ziele der Partei nicht mehr wiederfinden.
Deshalb habe er sie auch vor einiger Zeit verlassen. Mehrfach bezeichnete
er die heutigen Demokraten als korrupt und antidemokratisch. Sie habe auch
der Großindustrie ermöglicht, die Kontrolle über das Land zu übernehmen.
Die Partei würde gezielt versuchen, politische Konkurrenz auszuschalten. Er
habe Millionenbeträge aufwenden müssen, um die Klagen der Demokraten gegen
seine Aufstellung in den verschiedenen Bundesstaaten abzuwehren. Dies hätte
seine Kandidatur noch extra belastet neben dem riesen Aufwand, eine
Millionen Unterschriften in den Bundesstaaten zu sammeln, um kandidieren zu
können. Auch würden die (linken) Medien und staatliche Stellen die
Demokraten unterstützen und die Gegenkandidaten ignorieren bzw. behindern.
So sei er lediglich zweimal als Kandidat interviewt worden. Propaganda und
Zensur würden vorherrschen statt offener Debatten und einer neutralen
Presse. An Kamala Harris kritisierte er vor allem, daß sie seit der
Nominierung kein Interview gegeben habe oder sonst irgendwo hätte frei
reden müssen. Die Wähler wüßten gar nicht, wen sie da wirklich wählen.
Ein Herzensanliegen von ihm sei die Gesundheit der Jugend. Er beschreibt,
daß früher Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen eine Ausnahme
gewesen seien, heute würde ein Großteil darunter leiden. Er bezeichnete das
wiederholt als Epidemie. Hier käme wieder die Macht der Großkonzerne zum
Tragen. In amerikanischen Lebensmitteln seien tausend Zusätze erlaubt, die
zum Beispiel in Europa verboten wären. Dies führe zu Krankheiten und zur
früheren Pubertät. Speziell die sozial schwache Bevölkerung würde unter den
industriellen Lebensmitteln leiden. Die Industrie habe aber gar kein
Interesse, das zu ändern, denn sie würden daran verdienen. Deshalb gingen
die Gesundheitskosten auch in die Billionen, ohne dabei einen
vergleichbaren gesundheitlichen Nutzen zu entfalten wie in anderen Ländern.
Er erwähnte, daß sich der Wert des Herstellers des Diabetes-Medikaments
Ozempic, Novo Nordisk, allein aus dem zukünftigen Absatz in den USA
ergebe.
Mit Donald Trump habe er sich zu einem Gespräch getroffen. In vielen
Punkten seien sie komplett unterschiedlicher Meinung. Aber er sehe eine
Chance mit Trump, den Ukraine-Krieg zu beenden und die Meinungsfreiheit
wieder herzustellen. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat Trump ihm
wohl Zusagen bezüglich der Lebensmittelsicherheit gemacht.
Kennedy habe abgewogen, auf welche Art er am meisten erreichen kann, und
hat beschlossen, daß er seine Kandidatur zumindest in den Swing-States
zurückzieht.
Ich bin gespannt, wieviel man von dem ganzen Hintergrund, den ich hier
eher grob wiedergegeben habe, in unserer Mainstream-Presse lesen wird. Ich
fürchte nicht viel.
Nachtrag: Ein paar Berichte gibt es tatsächlich, meist
oberflächlich, aber neutral. Die Bild allerdings schafft es, ihn mit Dreck zu bewerfen. CNN hat laut Artikel übrigens bewiesen,
daß Kennedy recht hat – sie haben die Live-Übertragung abgebrochen, weil
ihnen der Vorwurf der unfairen Presse nicht paßte – getroffener Hund!
Wie
tief können die Grünen, speziell Katrin Göring-Eckhardt, eigentlich noch
sinken? Weil Oma und Opa Florian Silbereisen nach einer erfolgreichen
Wahl der AfD durch die geplante Kündigung des Rundfunkstaatsvertrags nicht
mehr im MDR sehen können, soll man die Grünen wählen? Besser ist natürlich,
mit der Ampel die Renten zu kürzen, damit man die immer größer werdende
Zahl von Migranten auch durchfüttern kann, und Oma und Opa aus den
Altersheimen herauszuschmeißen, damit auch Wohnraum für die Migranten da
ist. Nebenbei, irgendein Privatsender wird sich für Silbereisen & Co.
schon noch finden…
Nachtrag: Siehe auch Apollo News und Nius
Queere Atomwaffen! Geht's noch, liebe Amerikaner? Eigentlich nur
noch Irre und Vollidioten dort?