15. März 2024
März 202415

Abofalle Auto?

Wir hatten ja schon, daß BMW die Sitzheizung im Auto per Abonnement verkauft. Audi mischt da bei der nächsten Generation des A3 jetzt auch mit. Neu ist allerdings, daß das für eine Funktion angeboten wird, die eigentlich zum Standard gehört: Die Klimaanlage. Wie lange wird es eigentlich dauern, daß auch der Blinker oder gar die Bremsen nur noch per Abonnement verfügbar sind? Es tut mir leid, aber ich werde das Gefühl nicht los, daß diese Abomodelle von Gier geprägt sind. Bei kommerzieller Software breitet sich das Geschäftsmodell auch immer weiter aus. Besonders übel ist es, wenn man sie nicht so häufig und nicht so intensiv nutzt, daß auch eine fünf Jahre alte (und bezahlte) Version ausreichen würde. Da hilft nur eins: Mit den Füßen abstimmen und den Müll nicht kaufen!

15. März 2024
15. März 2024
14. März 2024
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14. März 2024
14. März 2024

Die neue Meinungsfreiheit in Deutschland

Eine 15jährige Schülerin wird von der Polizei aus dem Unterricht gezerrt, weil sie »die Schlümpfe seien blau – und Deutschland auch« mit einem Bild über die Zweitstimmenverteilung in Deutschland auf Tiktok gepostet hatte. Der Schuldirektor hatte die Polizei gerufen. Und der Innenminister des Bundeslandes (Mecklenburg-Vorpommern) von der SPD findet noch die »Verhältnismäßigkeit gewahrt«

Das ist vermutlich die Art von Meinungsfreiheit, wie sie sich Faeser und Paus vorstellen. Meine nicht, und ich hoffe, daß das noch ein Nachspiel für den Denunzianten, die Polizisten und den Innenminister hat. Aber werde ich wohl lange darauf warten müssen. (Siehe auch Bericht 1 und Bericht 2 sowie den Kommentar in der Jungen Freiheit.)

Nachtrag: Die AfD eskaliert jetzt dieses Thema. Die Frage kommt hoch, ob der Schuldirektor, wie er behauptet, tatsächlich auf Anweisungen aus dem Bildungsministerium gehandelt hat.

Nachtrag 2: Kommentar bei Nius: »Herrschaft des Verdachts: Der Schlumpf-Einsatz gegen eine 16-Jährige zeigt einen wankenden Rechtsstaat«

Nachtrag 3: Auch Tichys Einblick berichtet.

Nachtrag 4: Das Thema hat jetzt sogar schon die NZZ erreicht: »Ein Staat, der eine Schülerin wegen eines Schlumpf-Videos mit einer ›Gefährderansprache‹ einschüchtert, hat jedes Maß verloren« Das Video ist übrigens unter anderem bei Nius zu sehen.

Nachtrag 5: Auch die BILD schreibt mittlerweile darüber: »Wegen Pro-AfD-Video: Polizei holt Schülerin aus Unterricht« und »Polizei holte Schülerin wegen AfD-Video aus dem Unterricht: Jetzt redet ihre Mutter«. Der NDR versucht dagegen, die Geschehnisse mit einem Framing ins Gegenteil zu verkehren, schreibt von einer »Hetzkampagne gegen Gymnasium«, versucht, die Beschreibung des Vorgangs durch die AfD im Landtag als falsch darzustellen, behauptet, das Mädchen sei nicht von der Polizei aus dem Unterricht herausgeholt worden. Unglaublich!

14. März 2024

DGE in der Kritik

Ich hatte neulich von der »Deutschen Gesellschaft für Ernährung« (DGE) berichtet, die »wissenschaftlich« untermauerte Vorschläge für die Ernährung veröffentlicht hatte, unter anderem die Halbierung ihrer bisher vorgeschlagenen Menge an Fleisch. Nun sind echte Fachleute auf den Plan getreten und erklären die geforderte Diät für ungesund, speziell für Diabetiker.

13. März 2024
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12. März 2024
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Woke Google-KI

Der Blogger Danisch hat einen englischsprachigen Artikel ausgegraben, in dem es um den Niedergang von Google geht. Nach außen ist dieser Vorgang noch nicht sichtbar, aber die Wokeness frißt den Konzern im Inneren auf, verbreitet Angst und Schrecken und zerstört die ehemals gerühmte Innovationskraft der Mitarbeiter.

Ich hatte ja neulich davon berichtet, daß die frisch veröffentlichte KI namens Gemini von Google verfälschende Bilder generierte – George Washington als schwarze Frau, deutsche SS-Soldaten ebenfalls schwarz, Deutsche aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts als Asiaten oder mit indianischem Antlitz, selbst aus Vanillepudding wurde Schokopudding.

Das war kein Programmierfehler, wie Danisch das aus dem Artikel zitiert. Stellte ein Nutzer eine Anfrage für eine Bildgenerierung, dann leitete die Haupt-KI die Anfrage weiter an eine andere KI. Diese überarbeitete die Anfrage nach vorgegebenen Google-Diversitätsregeln. Die paraphrasierte Anfrage wurde dann zum eigentlichen Bildgenerator geschickt – der hat also die Originalanfrage nie zu Gesicht bekommen! Es wird auch ein Beispiel gegeben: Wenn der Nutzer »zeige mir einen Automechaniker« eingibt, macht diese KI eine komplexere Anfrage daraus der Art »zeige mir einen lachenden asiatischen Automechaniker im Overall, eine afro-amerikanische Automechanikerin, die einen Schraubenschlüssel hält, sowie einen amerikanischen Ureinwohner mit Schutzhelm«. Der Google-Mitarbeiter, der das dem Autor ausplaudert, fragt sich, ob die Diversität nicht eine zentrale Funktion dieser KI sei.

Harter Tobak, oder nicht? Sollte es jemals Vertrauen in die KI gegeben haben, so hat Google es nicht nur für sein eigenes Produkt zerstört, sondern für die ganze Branche.

12. März 2024