Vielen Dank an die SPD mit ihrer Vorreiterrolle in Sachen Zensur
(Netzdurchsetzungsgesetz), vielen Dank an die CDU, daß sie Zensursula (auch
als Ursula von der Leyen) an der Spitze der EU-Kommission plaziert hat:
Seit Freitag ist der »Digital Services Act« für große Social
Media-Plattformen wie Facebook, X/Twitter, YouTube, Telegram usw., aber
auch Apple- und Google-Appstores für die Mobilgeräte und für Wikipedia in
Kraft. Die EU bestimmt, was geschrieben werden darf, und spuren die
Unternehmen beim Löschen nicht, drohen hohe Strafen oder gar das Verbot,
ihre Dienste in der EU anzubieten. Aber wir sind ja sooo demokratisch, und
unsere europäischen Werte, die sind ja sooo toll! Nein, das ist keine
Freiheit, das ist Faschismus. Ich könnte k…
Bin ja gespannt, wann und was ihnen gegen die restlichen Plattformen,
insbesonders die selbstbetriebenen, einfallen wird.
Artikel:
Heute geht es den ganzen Tag um ein grausiges Pamphlet, von dem die
Süddeutsche Zeitung (auch »Alpen-Prawda« genannt) wenige Wochen vor der
Bayern-Wahl verleumderisch behauptet hatte, es sei vom Chef der Freien
Wähler in Bayern, Hubert Aiwanger, in seiner Schulzeit verfaßt worden zu
sein. Mittlerweile hat sein Bruder Helmut erklärt, daß er der Verfasser
sei. Die Junge Freiheit zitiert die Vorwürfe aus den Artikeln der SZ, die
sich hinter der Paywall verstecken, in der Bild ist der jetzige Stand der Geschichte dokumentiert.
Unabhängig davon, daß ich hoffe, daß es für die SZ und ihre Quellen (sollen
wohl damalige Lehrer sein) noch juristische und andere Konsequenzen haben
wird, habe ich mal wieder ein massives Problem mit der
Berichterstattung.
Ja, der Text ist unterirdisch, untragbar, weil in ihm Menschen Folter und
ein grauenvoller Tod gewünscht wird. Was aber ist an dem Pamphlet bitte
antisemitisch? Genau das behaupten die Medien landauf, landab. Das
Pamphlet, das in dem von mir verlinkten Bild-Artikel gut lesbar dargestellt
wird (und weshalb ich diesen Artikel neben den vielen anderen ausgewählt
habe), nimmt zwar Bezug auf die Konzentrationslager Auschwitz und Dachau
und bezieht sich auch auf andere Grausamkeiten der Nationalsozialisten
(Genickschuß, Enthauptungen, Gestapo-Folter). Von »Semiten« ist aber
nirgendwo die Rede. Zielgruppe sind stattdessen die »Vaterlandsverräter«.
Mir ist nicht bekannt, daß das im Dritten Reich ein Synonym für die Juden
gewesen ist. Nach meinem Kenntnisstand waren das die politischen
Gegner, also Kommunisten, Sozialisten, Widerstandskämpfer, Kollaborateure
und andere. Wen der damals jugendliche Aiwanger-Bruder nun konkret in der
Neuzeit (1988) als »Vaterlandsverräter« betrachtete, bleibt offen.
Nun, ich muß halt damit leben, daß ich offenbar zu blöd bin, den
Antisemitismus zu erkennen. Offenbar bin ich nicht so schlau wie die ganzen
Medienleute und Politiker…
Ach, ich war heute abend noch ein bißchen beim Kaufland einkaufen,
brauchte noch etwas zum Abendessen. Was sehen meine müden Augen? Stollen,
verschiedene Ausführungen. Noch »Minipackungen«, und sonst auch keine
anderen Weihnachts-Saison-Artikel, aber das Startsignal ist gegeben: Der
Sommer ist vorbei, und marketingtechnisch wird der Herbst übersprungen –
wenn man von der Wiesn absieht, die wird natürlich auch noch vermarktet,
von der Weißwurscht über die Haxn zum Dirndl, bis in die hinterste Ecke von
Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Da regt sich komischerweise
niemand von den woken Leuten über die kulturelle Aneignung auf!
Übrigens hatte ich eher unfreiwillig eine Blog-Pause eingelegt. Ich war
ein paar Tage im Urlaub und hatte u.a. meinen elf Jahre alten Laptop
mitgenommen. Der kam in den letzten Jahren nur noch selten zum Einsatz. Ich
hatte mich schon länger gewundert, daß er beim Tippen immer etwas wackelte,
auch auf ebenen Tischen. Gefragt habe ich mich gelegentlich, wie er sich
verzogen haben könnte, aber nicht ernsthaft darüber nachgedacht. Da jetzt
das Touchpad nun auf der einen Seite 1-2 Millimeter aus dem Gehäuse
herausstand und sich auch nicht wieder hineindrücken lassen wollte, fiel es
mir mir wie Schuppen von den Augen: Der Akku ist kaputt und bläht sich
langsam auf, drückt dabei mit aller Gewalt das Gerät auf. Im Profil kann
man die erzeugte Beule deutlich sehen. Das Internet sagt dazu: potentiell
Brandgefahr! Daraufhin habe ich den Laptop mit sofortiger Wirkung
stillgelegt. Jetzt, wieder zuhause, habe ich ihn ein letztes Mal
eingeschaltet für ein Backup und für das Löschen der eingebauten SSD. Dann
habe ich den Akku leerlaufen lassen. Vor einer halben Stunde hat er sich
abgeschaltet. Irgendwie doch schade. Ein schlanker, kompakter Laptop »Series 9« von Samsung. Aber eine
Reparatur lohnt sich nicht mehr.
Nach körperlichen Auseinandersetzungen erhöhen die betroffenen
Schwimmbäder die Sicherheitsvorkehrungen, führen eine Ausweiskontrolle am
Eingang durch, um bereits identifizierte und mit Hausverbot belegte Störer
– vorwiegend mit Migrationshintergrund – auszuschließen.
Der RBB berichtet von einer Demonstration »besorgter Bürger« gegen diese
Maßnahmen. Dort werden drei »zufällige« Bürger befragt, die die Vorfälle
»zufällig« herunterspielen.
Der YouTube-Kanal
»Clownswelt« findet heraus, daß die Befragten alles andere als zufällig
sind. Anhand der eingeblendeten Namen stellt er fest, daß das alles
politisch Aktive aus den links-grünen Milieu sind, für grüne oder linke
Stiftungen arbeiten oder gar in der SPD Funktionsträger sind. Auch die
Demonstration selbst ist von einer migrantischen Fraktion der (in meinen
Augen) linksterroristischen Antifa angemeldet worden. Von all dem
erfährt der RBB-Zuschauer überhaupt nichts!
Ach, es ist so müßig. Jens Spahn in seiner Funktion als Vize-Fraktionsvorsitzender der CDU
gibt der Bild ein Interview und phantasiert über seine Pläne. »Pause
bei völlig ungesteuerter Migration«, Entlastung der arbeitenden Teils der
Bevölkerung. Er vergißt, daß seine Partei im Bund nicht an der Regierung
ist. Sollen die Leute nur aufgrund seines Gequatsches jetzt die CDU wählen?
Und das bei einem Kanzlerkandidaten Merz, der bei dem leichtesten Hüsteln
von Links-Grün umfällt, womöglich erst recht, wenn er mit SPD und/oder den
Grünen koaliert? Apropos Merz: Warum muß das eigentlich Spahn aus der
dritten Reihe sagen und wieso kommen solche Sprüche nicht von ihm
selber?
Zudem: Werfen die CDU-mitregierten Bundesländer ihr Gewicht irgendwie in
die Waagschale, zum Beispiel bei der Migration? Gibt es irgendwelche
Äußerungen von den Ministerpräsidenten Wüst aus NRW, Günther aus
Schleswig-Holstein, Wegner aus Berlin, Rhein aus Hessen oder Söder aus
Bayern? Bei mir ist zumindest nichts angekommen. Bei Kretschmer aus Sachsen
und Haselhoff aus Sachsen-Anhalt bin ich mir zugegebener Weise nicht ganz
sicher.
Auch von der Leyen, immer noch CDU-Mitglied, zeigt kein Umdenken bei der
Migration – ganz im Gegenteil stemmt sie sich mit allen Mitteln gegen
Mitgliedsstaaten, die die Migration beschränken wollen, und betreibt eine
Politik im Sinne von Links-Grün.
Die CDU glaubt doch nicht ernsthaft, mit ein paar Worten die maximal
verdrießten Bürger wieder für ihre Partei gewinnen zu können. Man denke nur
an den Nachhall von Hartz IV und Agenda 2010 für die SPD. 2003 und danach
von Schröder eingeführt, hat sich SPD bis heute nicht richtig erholt davon.
Lange Zeit mit Zähnen und Klauen verteidigt, distanziert sich die SPD erst
seit ein paar Jahren vorsichtig davon, mit wenig Erfolg. Der gleiche Effekt
wiederholt sich bei der CDU mit Merkel und ihren Entscheidungen. Die Wähler
werden der CDU das noch lange nicht verzeihen, speziell, solange keine Reue
zu sehen ist und die Merkeljünger noch nicht aussortiert sind. Übrigens
gilt Spahn noch bei vielen selber als Merkeljünger.
Nachtrag: Schwesterblatt Welt berichtet auch über das Interview. Dort sammeln
sich auch schon langsam die Lesermeinungen…
Gerade von YouTube mal wieder ein Video vorgeschlagen bekommen.
In dem zwei Jahre
alten Beitrag vom Bayrischen Rundfunk geht es darum, daß ein Autofahrer
eine dicke Strafe aufgebrummt bekommen hat, weil er nicht sofort eine
Rettungsgasse gebildet hat. Irgendein hirnloses Wesen in irgendeinem
Gericht aus der guten Idee der Pflicht, eine Rettungsgasse zu bilden, ein
abstruses Rechtskonstrukt gebildet. Demnach gibt es eine
Grenzgeschwindigkeit von 10 km/h. Fährt man darunter, dann ist man zur
Gassenbildung verpflichtet. In der Straßenverkehrsordnung – ich habe extra
mir den § 11 Abs. 2 StVO durchgelesen – steht nichts von solch einer
Geschwindigkeit. In dem Beitrag ist auch klar zu sehen, daß der Fahrer vor
sich genügend Raum hat, um bei einem nähernden Einsatzfahrzeug noch
rechtzeitig – ohne es behindern – an den Straßenrand hätte fahren können.
Mich hätte auch interessiert, ob alle Fahrzeuge auf der rechten Spur auch
ein Bußgeld bekommen haben. Es ist klar zu sehen, daß ein Standstreifen
existiert und dieser frei ist. Sie hätten also die Hälfte ihrer Spur
freimachen können und müssen.
Bloß nicht nachdenken, bloß nicht die eigenen grauen Hirnzellen
verwenden! Das ist Deutschland, das ist der Obrigkeitsstaat! Auch das
einmonatige Fahrverbot selbst im Fall einer Nichtbehinderung finde ich
völlig über das Ziel hinausgeschossen. Da stimmt meines Erachtens die
Balance zu anderen Vergehen oder Verbrechen nicht mehr. Zudem Gesetze immer
schön schwammig halten, damit die Richter ihre Willkür und Gesinnung voll
ausspielen können!
Vor drei Tagen hatte ich von der »Umfrage« unter Migranten zur
Verbundenheit mit Deutschland berichtet. Gestern ist mir ein schon paar Wochen alter Videoclip
des konservativen, migrantischen Videobloggers Feroz Khan mit seinem
Kanal »Achse Ostwest« über den Weg gelaufen. Dort kommt er zu einem
diametralen Resultat:
»Niemand will Alman
sein«
YouTube hat mir
gerade eine weitere Rede von Alice Weidel angeboten, die ich noch
nicht kannte. Sie hat sie wohl kurz vor der Sommerpause gehalten, nach
der Verfügung des Bundesverfassungsgerichts gegen die schnelle
Verabschiedung des Heizungsgesetzes. Sie verteilt schöne Ohrfeigen,
einfach nur köstlich! Es ist nur schade, daß daraus die Erkenntnis folgt,
in welchem desaströsen Staat wir mittlerweile leben.
Wie die Welt berichtet, habe eine Umfrage ergeben, daß die hier
lebenden Migranten mehrheitlich – 80 Prozent – sich mit Deutschland
»verbunden« fühlen. Interessanterweise halten die meisten Leser diese
Umfrage für fragwürdig, speziell, weil sie vom sogenannten
»Sachverständigenrat für Integration und Migration« in Auftrag gegeben
würde. Ja, mein Propaganda-Sensor sprang auch sofort an – »wes Brot ich eß,
des Lied ich sing«! Mir ist die Zahl deutlich zu hoch. Leser fragen, wie
denn diese Verbundenheit denn aussehe, ob diese die Form eines Bankkontos
hat, auf das monatlich das Bürgergeld überwiesen wird. Sie sagen auch, daß
ihre eigene Verbundenheit mit diesem Land abnimmt. Kenne ich auch irgendwo
her.
Einen Schluß kann man aus dem Artikel und den Kommentaren aber auf jeden
Fall ziehen: Die Glaubwürdigkeit staatlicher Akteure ist mittlerweile bei
Null angekommen.