Ich bin jetzt nicht so zum Surfen gekommen wie üblich. Nur am Rande habe
ich mitbekommen, daß es gerade einen Shitstorm gegen die Zeitung »die Zeit«
gibt. Eine Autorin hat erklärt, daß die Deutschen zur Minderheit im eigenen
Land werden. Das ist das, was die Konservativen, die Migrationskritiker,
die Identitären, die Rääächten, die Nazis schon lange sagen –
Stichwort Bevölkerungsaustausch. Im Gegensatz zu denen findet die Autorin
das aber gut. Aber nicht nur Leute der Mitte und rechts davon nehmen das
der Autorin bzw. der Zeit übel, nein, die Linken regen sich auch auf, weil
angeblich die »Narrative« von Rechts bedient werden würden.
Der Shitstorm ist allerdings so groß, daß die Zeit den Artikel
zurücknahm. Mittlerweile ist er offenbar – hinter der Bezahlschranke
versteckt – wieder publiziert worden.
Mangels tieferer Information und Kenntnis des Textes (wobei der
vermutlich irgendwo noch im Netz herumschwirrt), verweise ich auf die –
sehr lange –
Kommentierung durch den Blogger Danisch.
Ein Resümee von Danisch will ich hier vorwegnehmen mit einem Spruch, der
Peter Scholl-Latour zugeschrieben wird: »Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft
nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!« Das, was Deutschland
mal im positiven Sinne ausgemacht hat, wird aufhören zu existieren.
Die Art und Weise, wie die EU-Kommission auf Elon Musks Kauf von Twitter
und seinen Strategiewechsel reagiert, ist schon entlarvend. Nachdem Musk
erklärt hat, er werde die Meinungsfreiheit auf Twitter stärken, kam Entrüstung vom zuständigen EU-Kommissar Thierre Bretons: »In
Europa wird der Vogel [Anm. das Logo von Twitter ist ein Vogel] nach
unseren EU-Regeln fliegen« – sprich, was Meinungsfreiheit ist,
bestimmen wir.
Nun ist die nächste Eskalationsstufe eingetreten. Musk hat die
freiwillige Teilnahme an dem EU-Verhaltenskodex für
Desinformation aufgekündigt. Dieser Kodex ist ein wie üblich extrem
sperriges 48seitiges Dokument, das den Unterzeichnern nicht weniger als 37
Verpflichtungen auferlegt. Man kann es hier in Englisch herunterladen, eine deutsche Zusammenfassung
findet man hier. An der Entrüstung seitens der EU mag man erkennen, wie
freiwillig die EU tatsächlich diesen Kodex betrachtet – es liegt voll auf
der Linie, die Breton letztes Jahr schon vorgegeben hat. Auch wird schon
freudig auf den Digital Servicea Acts (DSA) hingewiesen, dem der gleiche
Geist der (Nicht-) Meinungsfreiheit innewohnt. Über diesen hatte ich schon im August letzten Jahres ausführlicher in
Hinblick auf drohende Zensur geschrieben.
Heise und Tichys Einblick berichten nun über ausführlich auf die Reaktionen
von der EU und auch von deutschen Politikern, denen wiederum seitens
Twitteranern Verlogenheit vorgeworfen wird, z.B. in Zusammenhang mit
Faesers Schönenbohm-Affäre, die aufgrund einer ZDF-Desinformation
entstanden ist. Zuletzt achte man auf den Ton, den die Kritiker von Musk
anschlagen – er zeugt von der hohen »Wertschätzung« der Meinungsfreiheit
dieser Leute.
Ich hoffe, daß im Zuge dieser Geschichte immer mehr Menschen das wahre
Gesicht der EU erkennen mögen.
Da ich die Tage schon zweimal über die FAZ gelästert habe: Während der ÖR
kein Problem mit Haltungsjournalismus und Linksdrall hat, da sie ihr Geld
so oder so bekommen, gilt das für die kommerzielle Presse nun nicht. Wie
Tichys Einblick in einem Artikel nett herausarbeitet, stellt der
Journalismus, der nicht mehr klar Fakten und Meinungen trennt und der sich
auf den linken, politisch korrekten Mainstream einläßt, keinen Weg in den
wirtschaftlichen Erfolg dar. Stattdessen führt er in die Sackgasse – immer
mehr Leser verweigern die Gefolgschaft und kaufen die Blätter nicht mehr,
die Auflagen gehen zurück. Das führt zu Spannungen bei den Verlagen. Gut
so!
Heise berichtet, daß die Deutschen im Moment kein Interesse an
einem digitalen Euro haben. 76% halten die jetzigen Bezahlungsmöglichkeiten
für ausreichend. Zwei Drittel wissen auch überhaupt nicht, was das sein
soll. Nun, ich bin mir nicht ganz sicher, ob es die EU selber schon weiß.
Was ich nur weiß (und auch hier schon berichtet habe), ist, daß er nicht
anonym sein soll und zusammen mit einem Bargeldverbot auch die Möglichkeit
bietet, die Bürger zu enteignen. Das wird leider in dem Artikel nicht
thematisiert, sollte aber m.E. viel stärker ins Bewußtsein gerückt werden!
Aber auf jeden Fall ist das Desinteresse schon mal ein guter Anfang.
Ein Heise-Leser hat freundlicherweise mal diverse Heise-Artikel zu dem Thema zusammengefaßt, falls jemand
noch mehr wissen will.
10 Gramm Fleisch sollen wir nur noch pro Tag essen dürfen. Das schwebt
den Ökofaschisten vor, wie Bild und Pleiteticker berichten. Das ist laut Bild gerade mal 9% unseres
heutigen Verzehrs. Und das ganze soll über die Schwächsten der
Gesellschaft, die Kinder, in den Kantinen von Kindergärten und
-tagesstätten, Schulen und Universitäten indoktriniert werden. Soll sich
noch irgend jemand über die Hitlerjugend, Bund deutscher Mädel oder Freie
Deutsche Jugend aufregen. Wie lange lassen wir uns das noch gefallen? Wann
jagen wir die endlich aus Stadt und Land? Ökonazis raus!
Nachtrag: Ich habe gerade mal
bei Wikipedia
nachgeschaut: Selbst kurz vor dem Ende des zweiten Weltkriegs war die
Fleischzuteilung 222 Gramm pro Woche, also noch rund dreimal mehr, als was
die uns noch zugestehen wollen!
Nachtrag 2: Tichys Einblick sieht das als ein Teil einer
staatlichen Gängelung: »Der grüne Totalüberwachungsstaat droht«. Wikipedia schreibt über die »Deutsche Gesellschaft für Ernährung«, die diese
Ideen verbreitet, daß die zu 70% von Bund und Länder – also durch uns
Steuerzahler – finanziert werden. Auf ihren eigenen Seiten habe ich
übrigens nichts zu ihrer Finanzierung gefunden – darüber will man wohl
nicht so gerne sprechen. Würde mich nicht wundern, wenn das auch nur so
eine Strohmann-NGO der Grünen ist.
Lücken- und Lügenpresse: Ein Mord in Bochum ist aufgeklärt. Ein
Autofahrer fotografiert einen anderen bei einer Verkehrswidrigkeit, wird
von diesem zur Rede gestellt und aufgefordert, das Bild zu löschen, was
aber dieser unterläßt. Er verfolgt das Fahrzeug des Fotografierers, um
dessen Wohnort zu ermitteln, und bringt ihn später um. Täter gefaßt,
Pressekonferenz. Presse schreibt, zum Beispiel das Ruhrgebietskäsblatt
WAZ.
Was uns erst ein Bild-Redakteur erzählt und weit und breit sonst nirgendwo zu lesen
ist: Der Täter ist Türke, es spiele laut Staatsanwaltschaft auch »Wut und
Ablehnung gegenüber deutschen Staatsbürgern« eine Rolle.
Nicht relevant für die Tat, liebe Presse? Ihr müßt Euch
nochmal über Euren schlechten Ruf beschweren.
Überlegt mal, der Täter wäre ein Deutscher und das Opfer ein Türke, und
der Deutsche hätte Wut und Ablehnung gegen Türken! Tagelang stünde das mit
allergrößten Lettern auf den Titelseiten.
»Es tut mir leid« – schon ist man als Migrant für eine Messerstecherei
freigesprochen. Nicht nur in Ludwigshafen gibt es Skandalurteile, sondern
auch in Dresden, wie die Bild berichtet. Auch wenn hier niemand
gestorben ist, halte ich das Urteil noch für ein völlig falsches Signal
an andere kriminelle Elemente mit ausländischen Wurzeln.