Der »Comedian« Serdar Somuncu hört auf. Aus meiner Sicht kein
Verlust – ich mag ihn schlichtweg nicht. Er ist nicht lustig. Nur ungewollt
seine Begründung
»Es ist mir nicht mehr möglich, auf einer Bühne zu stehen und irgendwas
zu sagen, ohne daß die Leute vermuten, das meint der ernst.«
Selber am linken Rand stehend, hat er sich von seiner politischen Seite
canceln lassen. Einerseits, weil die Linken tatsächlich so blöd sind, daß
sie Satire nicht (mehr) verstehen, andererseits, weil durch die linke
Politik die Realität mittlerweile so verrückt ist, daß sie von der Satire
nicht mehr zu unterscheiden ist.
Das sind die Veränderungen, auf die sich Katrin Göring-Eckhardt von den
Grünen freut: Drei Schwarze Migranten belästigen und schlagen einen Rentner mit
seinem Hund. Das fand zwar in den Niederlanden statt, könnte aber
mittlerweile in allen »migrationsfreundlichen« EU-Ländern so passieren.
Das
Video habe ich hier gefunden, für den, der einen zu niedrigen Puls hat
oder der das einfach nicht glaubt.
Es scheint so, als würde gerade mal wieder eine 180°-Drehung vollzogen.
Diesmal bei den Grünen und bei der SPD. Plötzlich ist man in der
Migrationsfrage offen für Grenzkontrollen. »Wir müssen an der europäischen
Grenze wissen, wer die EU betritt«, wird Cem Özdemir von der Welt zitiert. Bis vor einer Woche haben die Rot- oder
Grün-Linken jeden als Nazi beschimpft, der diese Forderung gestellt hat.
Einen echten Sinneswandel halte ich eher für unwahrscheinlich. Das wird
eher den schlechten Umfragewerten geschuldet sein.
Daher glaube ich auch nicht, daß dem Migrationsgipfel diese Woche etwas
Greifbares herauskommt. Man wird irgendwelche Wischiwaschi-Ergebnisse
präsentieren, Forderungen an andere (EU, Mitgliedsstaaten, Türkei,
Herkunftsländer usw.) stellen, bei denen man von vorneherein weiß, daß sie
nicht erfüllt werden können oder wollen.
Mal wieder ein toller Fall von Doppelstandards in Deutschland:
Nachtrag: Blogger Danisch vergleicht diesen Fall der Klimaterroristen noch mit
einer ganz anderen Rechtsprechung.. Das ist noch krasser. Ich glaube,
wir haben mittlerweile eine duale Justiz.
Wenn ich das schon lese! Als Begründung für die Verlängerung der Legislaturperiode des
Bundestages gibt der Vorsitzende der Wahlrechtskommission, SPD-Abgeordneter
Johannes Fechner, als Ziel an, frei vom Druck anstehender Wahlen
Politik für die Bürger machen zu können.
Ja, wir sehen in diese Jahren hervorragend, wie Politik für die Bürger
gemacht wird. Da, wo Merkel mit ihrer Währungs-, Migrations- und
Corona-Politik aufgehört hat, macht die Ampelkoalition nahtlos weiter, ob
mit Kriegstreiberei, mit der Zerstörung unserer Wirtschaft, mit
Einschränkung der Meinungsfreiheit im Internet und im Real Life, mit
Überwachung, mit Klima-Terror und und und…
Frei von Druck heißt nichts anderes als frei von Rechenschaft. Am besten
gleich die Wahlen abschaffen.
Wenn es darum geht, den (Privat-) Kunden auszuforschen, alles
aufzuzeichnen, möglichst in Echtzeit in die Firmenzentrale zu schicken, wie
es heute zum Beispiel beim Automobil der Fall ist, hatte die Industrie
bislang keine Probleme damit. Nun will die EU die Firmen zwingen, Daten
freizugeben, auch solche, die sie selbst betreffen, und da ist plötzlich die Empörung groß.
Bitte nicht falsch verstehen, ich bin nicht dafür, weder für das eine,
noch das andere. Ich tendiere im allgemeinen doch zu einer strengen
Auslegung des Begriffs des Datenschutzes. Natürlich kann man mit Daten
vieles machen, was für die Gesellschaft nützlich ist. Aber der Zweck
heiligt bekanntlich nicht die Mittel, man muß nicht alles machen, was man
kann.
Nachtrag: Siehe auch Heise: EU Data Act: Deutsche Konzerne warnen vor Weitergabe von
Geschäftsgeheimnissen