Man merkt, wie die Alt-Merkelianer in der CDU nur darauf warten,
Friedrich Merz zerfleischen zu können. Und am Wochenende war mal wieder die
Gelegenheit dazu, weil Merz in einem Interview gesagt hatte, daß wenn
AfD-Bürgermeister oder -Landräte gewählt worden sind, die CDU halt mit
diesen konstruktiv zusammenarbeiten müsse – eine demokratische
Selbstverständlichkeit. Bild berichtet von Reaktionen von CDU-Mitgliedern, und es sind
genau die, von denen man es erwartet. Mit dabei ist auch diesmal wieder
CSU-Södolf, der mal wieder schnell eine 180°-Drehung macht und Merz jetzt
in den Rücken fällt. Das ist offenbar das, was Söder am besten kann. Ich
denke nur daran, wie er Laschet in den Rücken gefallen war (auch wenn ich
kein Freund von Laschet war).
Nebenbei: Wie die SPD wieder herumheult von wegen »größte Gefahr für die
Demokratie«, nimmt ja hoffentlich niemand mehr ernst. Die und die Grünen
hebeln permanent die Demokratie aus, zuletzt mit dem neuen Wahlgesetz oder
dem Bürgerratdreck. Daran möchte ich an dieser Stelle mal erinnern!
Nachtrag: An anderer Stelle sagt die Bild es ganz deutlich: Wenn Links-Grün immer wieder die CDU ermahnt, die
Mauern gegen die AfD nicht einzureißen, ist das ein Kampf dieser Parteien
gegen die CDU und nicht gegen die AfD. Die CDU solle nicht bei jeder Kritik
von Links zusammenzucken.
Nachtrag 2: Noch mehr Knirschen im Getriebe, Merz versucht ein bißchen den
Rückwärtsgang.
Ich will mich nicht wiederholen bezüglich der »Bürgerräte«, die der
Bundestag auf Betreiben von Merkel, fortgeführt von der jetzigen
Bundesregierung, nun, wie sagt man, »einberuft«. Ich habe schon einiges
dazu geschrieben, was für kommunistischer Dreck und für eine
Demokratiesimulation das ist, zuletzt ausführlicher hier.
Nun hat die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas 160 Teilnehmer für den
ersten »Bürgerrat« ausgelost. Details dazu finden sich auf der Homepage des Bundestags..
Interessant hierbei ist schon mal, daß von den 20.000 angeschriebenen
Bürger sich gerade mal 11% zurückgemeldet haben. Das ist gerade einmal ein
Siebtel der Wahlbeteiligung bei der letzten Bundestagswahl. Daß das
Schwachsinn ist, hat sich wohl schon herumgesprochen.
Weiter interessant ist, daß im Vorfeld die Präferenzen im Bezug auf das
zu besprechende Thema Ernährung abgefragt wurde. Vorgeblich, um »die
Bevölkerung abzubilden«. Aber genau das hat schon Manipulationspotential.
Wer garantiert, daß das auch passiert? Aber ich habe das ja alles schon
durchexerziert, siehe Link.
Es gibt schon ein paar Kommentare dazu. Einen bißchen blassen, wenn auch
richtigerweise negativen Kommentar beim Focus. einen ziemlich heftigen bei der NZZ: »Deutschland bekommt Bürgerräte: Das klingt nach mehr Demokratie, ist
aber ein Schwindel«. Sollten mir noch mehr Kommentare begegnen, werde
ich die hier anfügen.
Stell Dir vor, Polizisten sympathisieren mit den Klimaklebeterroristen – nein,
engagieren sich dort sogar – und es passiert politisch: nichts!
Aber wehe, ein Polizist sagt, daß er die AfD wählt, dann rollt die
links-grüne Cancel-Walze los! Wie die Nazis im Dritten Reich ihre Truppen
für das dreckige Geschäft hatten, so haben die Linken ihre Antifa und die
Grünen solche Leute. Und die haben ihre Finger bis in die Behörden hinein.
Eine verlogene, korrupte Politik ist das nur noch.
Ich hatte ja von der Kontosperrung beim britischen Politiker Nigel
Farage berichtet. Offenbar hat das jetzt ein politisches Nachspiel.
Der Blogger Danisch berichtet, daß die britische Regierung nun
ein Gesetz plant, das es Banken verbieten soll, ihre Kunden politisch zu
diskriminieren.
Nachtrag: Noch ein Video von Farage dazu
Ferda Ataman, die Frau mit türkischen Wurzeln, die in ihrem früheren Leben als
Mitglied der »Neuen Deutschen Medienmacherinnen« Deutsche rassistisch als
Kartoffeln beschimpft und auch noch einen Preis »Goldene Kartoffel«
vergeben hat und sich jetzt als Antidiskriminierungsbeauftragte des
Bundes verdingt, will das Gleichbehandlungsgesetz massiv ausdehnen.
Insbesonders der Vorschlag, daß allein subjektive Verdachtsmomente einer
Diskriminierung – also, mit anderen Worten, beweislose Vorwürfe –,
ausreichen sollen, um Firmen und Personen gerichtlich verurteilen zu
lassen, stößt auf massive Kritik. Juristen halten das für
grundgesetzwidrig. Auch will sie für ihren Posten, der Teil der Exekutive
ist, auch Klagerecht bekommen, also judikative Komponenten. Auch das
widerspricht dem Grundgesetz mit seinem Prinzip der Gewaltenteilung. Ihr
Posten würde im Prinzip zu einer Überwachungsbehörde mutieren.
Es soll ihrer Meinung nach auch ein Verbandsklagerecht geben.
Organisationen können dann Unternehmen mit Verfahren wegen vorgeblicher
Ungleichbehandlung überziehen, so, wie es die Deutsche Umwelthilfe heute im
Umweltsektor betreibt. Kritiker sehen daher auch ein hohes Risiko für
Mißbrauch, Falschbeschuldigungen und Erpressungen.
Die Frau gehört übrigens auch zu solchen Leuten, die der AfD vorwerfen,
sie wolle die Demokratie abschaffen, dabei sich selber am übelsten an der
Demokratie versündigen.
Berichte bei der Bild (Artikel 1, Artikel 2, Artikel 3), Focus, Welt (Artikel, Video), Tichys Einblick.
(Wer den Artikel bei Tichy gelesen hat, wird vielleicht bemerkt haben,
daß das »Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz« eine Benachteiligung wegen
einer bestimmten politischen Meinung nicht kennt – man könnte sich
allerdings auf die Weltanschauung zurückziehen!)
Nachtrag: Die FDP ist entrüstet, stellt sich dagegen. Sie bereut, damals der
Personalie Ataman zugestimmt zu haben, und stellt ihren Verbleib in Frage.
Dagegen gebe es Rückendeckung von den rechtsstaatsfeindlichen Grünen und
SPDlern.
Gefühlt hatte man immer schon den Eindruck, nun bestätigt eine EU-weite
Studie genau das: Die eigentlichen Intoleranten sind nicht die
Konservativen, »Rechten«, sondern Linke und Grüne. Die
Junge Freiheit berichtet und kommentiert.
Schade. Die Klage gegen den Audi-Gendersprache-Leitfaden ist vom OLG München
zurückgewiesen worden. Heise schreibt: »Doch die Richter sahen keinen
Verstoß gegen das Allgemeine Gleichstellungsgesetz oder andere Gesetze. Die
Zivilkammer betonte, es gebe kein Recht für Gegner von Gendersprache, ›in
Ruhe gelassen zu werden‹.« Das riecht mal wieder so nach Doppelstandards –
ein Transsexueller soll sich nicht damit abfinden müssen, falsch
angesprochen zu werden, zumindest nach den Plänen der Bundesregierung, ein
Mann jedoch als »Mitarbeiter_in«.
Nun ja, ich denke, das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen.
Nachtrag: In einem Leserkommentar habe ich einen Aspekt gefunden, den ich
noch nicht kannte: Wenn man bei dem »-er« bei aus Verben gebildeten
Substantiven (»Fahrer«) fälschlich behauptet, das sei eine
männliche Form, dann müsse man bei Pluralformen, die auf »-en«
enden, sie für eine weibliche Form halten, weil das ja bei dem Wort
»Frauen« auch der Fall sei. Somit sei ein Begriff wie »Kollegen«
doch eigentlich generisches Feminimum, und damit die deutsche Sprache
relativ ausgewogen.
Nun ja, der Schreiber bringt noch viele andere Argumente, und ob alle
linguistisch tragfähig sind, weiß ich nicht. Aber das eigentliche Problem
ist, daß die Genderisten an Argumenten eigentlich gar nicht interessiert
sind. Es geht um sichtbare Symbole ihrer Ideologie – Regenbogenflaggen oder
die Faeserschen »One Love«-Armbinden (wie früher halt die Nazis, nur andere
Symbole). Wissenschaftliche Begründungen dafür bedarf es nicht.