Wir leben in einer Fassadendemokratie. Sie ist eine Kriegsruine. Die
Front steht noch. Jemand, der vorbeikommt und nicht genau hinschaut,
glaubt, es sei noch ein intaktes Haus. Tatsächlich ist dahinter alles weg,
zerbombt von den ach so »demokratischen« Altparteien.
Jüngstes Beispiel ist Bärbel Bas. Sie ist die höchste Vertreterin des
Bundestags, in Deutschland das Zentrum der repräsentativen Demokratie.
Nicht nur, daß diese Frau als Mitglied der Regierungskoalition die
mindestens fragwürdige, wenn nicht verfassungswidrige Wahlrechtsreform
mitgetragen hat, fordert sie nun eine Frauenquote für den Bundestag. Man könnte
vielleicht gerade noch darüber hinweggehen, wenn es eine brandneue »Idee«
wäre. Ist es aber nicht. In zwei Landtagen wurde sie schon eingeführt über
den Zwang zur paritätischen Wahllisten der Parteien. In beiden Fällen haben
die zuständigen Landesverfassungsgerichte diese Gesetze wieder kassiert –
weil das schlicht undemokratisch ist. Es greift in das Recht eines jeden
ein, sich zur Wahl aufstellen zu lassen, unabhängig von seinen Attributen.
Diese Urteile kennt Frau Bas mit absoluter Sicherheit. Mit diesem Wissen
die Frauenquote zu fordern, ist ein Tritt in den Hintern eines jeden
Demokraten, und aus meiner Sicht Grund genug zurückzutreten, mindestens als
Bundestagspräsidentin. Besser wäre es allerdings, gleich den Bundestag zu
verlassen. Solche Demokratiefeinde haben dort nichts zu suchen.
Beim Spiegel gibt es auch einen Artikel dazu, den ich nicht lesen kann,
weil ich diesem linken Käs- und Lügenblatt kein Geld in den Rachen stecken
werde. Aber wenn selbst dort die Leser gegen Bärbel Bas und ihre Quote
wettern und dabei auch noch ironisch fragen, wo je nach Gendergaga
entweder die anderen 5000 Geschlechter und natürlich die verschiedenen
ethnischen Gruppen bleiben oder wie das gehen soll, wenn es doch gar keine
Geschlechter gebe, zeigt das, daß diese Ansinnen nicht nur von »Rechten«
als antidemokratisch empfunden wird. Auch in der FAZ findet sich ein entsprechender Kommentar eines Journalisten.
Nachtrag: Ein weiterer Kommentar findet sich bei der NZZ: Das neue Wahlrecht spaltet Deutschland – und ausgerechnet die
Parlamentspräsidentin versagt
In Düsseldorf gibt es die ersten Straßennamenschilder auf Arabisch,
wie die Junge Freiheit schreibt. »Damit soll Einwanderern gedankt
werden, die angeblich die Bundesrepublik aufgebaut hätten.« schreibt sie
weiter. Wieder so eine Lüge, die von Links-Grün immer und immer wieder
verbreitet wird. Das stimmt schon nicht für die ersten Gastarbeiter aus
Italien, Spanien und Portugal, noch weniger für die Türken (mit ihrer
lateinischen Schrift!), aber überhaupt nicht für arabisch-stämmige
Migranten.
Die Wahlrechtsreform ist durch (siehe auch Welt), wieder ein weiteres Stück Demokratie abgebaut und die
Parteiendiktatur gestärkt. Die Ampel hat sich mal wieder beratungsresistent
gegenüber der aus meiner Sicht berechtigten Kritik gezeigt. Ich muß an
dieser Stelle auch mal explizit erwähnen, daß ich den Alternativvorschlag
der AfD nur für geringfügig besser halte – statt der verstörenden Farce,
den Kandidaten mit den zweit-, x-meisten oder Alternativ-Stimmen* zu
nehmen, wäre dort überhaupt kein Vertreter des Kreises in den Bundestag
geschickt worden.
In Richtung CDU/CSU muß ich sagen, daß ich die geplante Verfassungsklage
für richtig halte, aber ihnen gleichzeitig den Vorwurf machen muß, daß sie
jahrelang unter Merkel eine Lösung für den Blähbundestag aktiv verhindert
haben.
* ich bin im Moment nicht ganz auf dem aktuellen Stand, was jetzt
beschlossen wurde
Nachtrag: Interview auf n-tv mit einem Politologen, enthält ein paar
Hintergrundinformationen
Nachtrag 2: Tichys Einblick: Der Bundestag schafft das Bürgerparlament ab – ehrlich sind nur die
Grünen
Kleiner Lichtblick in Sachen Zwang zum Fingerabdruck beim
Personalausweis: Ein Gericht hat eine Einstweilige Anordnung gegen die Stadt Hamburg
verfügt, einem Bürger einen Personalausweis ohne Fingerabdrücke
auszustellen. Das heißt zwar nicht, daß das Gericht nicht am Ende
anders entscheiden wird oder daß ein höheres Gericht das später wieder
kassiert – aber immerhin!
Hintergrund: Die Zwangsabnahme des Fingerabdrucks stellt eine nicht
unwesentliche Einschränkung des Grundrechts auf informationelle
Selbstbestimmung dar und Kritiker bezweifeln, daß die hierzu notwendige
Verhältnismäßigkeit gegeben ist. Die als Begründung angegebene
Fälschungssicherheit reicht ihnen nicht, da sie vorher schon ausreichend
fälschungssicher waren und seit Jahren keine Fälschungen in nennenswertem
Unfang mehr bekannt sind.
Der Mord an der 11jährigen Luise aus Freudenberg bewegt Deutschland. Nach
der gestrigen Pressekonferenz, die schmallippig mehr Fragen aufgeworfen als
beantwortet hat und wo meines Wissens auch definitiv Lügen verbreitet
wurden, platzt es heute aus den Medien heraus, wobei niemand erzählt, woher
die Informationen stammen. Demnach habe das Mädchen, bei dem Luise war,
gelogen, als sie die Eltern des Opfers anrief und behauptete, Luise hätte
sich auf den Weg nach Hause gemacht und hätte sich nochmal melden wollen,
was sie nicht getan habe. Stattdessen wäre Luise zu dem Zeitpunkt des
Anrufs schon von ihr und einer weiteren Klassenkameradin getötet gewesen.
Die Freundin wollte offenbar eine falsche Fährte legen. Ganz schön
kalkuliert und kaltblütig für ein so junges Kind!
Da das ganze für mich auch völlig unverständlich ist, habe ich mal auf
den dunkleren Seiten des Internets gesucht. Dort wird behauptet, daß die
beiden Freundinnen Luisa und Annemarie heißen würden. Letztere soll ein
asiatisches Elternteil haben. Diese Information habe man aus
Tiktok-Accounts, die mit dem Account der Ermordeten verknüpft gewesen und
mittlerweile gelöscht seien.
Es gibt auch Aussagen über das Motiv. Das Opfer, Luise, soll sich
gegenüber Lusia sehr negativ über Annemarie geäußert haben (beschimpft oder
so). Annemarie sei aber eine sehr gute/beste Freundin von Luisa, und
gemeinsam habe man sich rächen wollen.
Es gibt noch eine weitere Geschichte, aber die sah mir zu passend aus, um
Ressentiments zu fördern. Sie riecht ein bißchen danach, konstruiert zu
sein. Ich nenne sie daher nicht.
Auch über den Mord selbst kursiert eine Geschichte. Sie sagt, daß die
beiden Mädchen Luise erst mit einer Plastiktüte ersticken wollten, das aber
irgendwie nicht geklappt habe. Dann hätten sie sich auf die am Boden
liegende Luise gesetzt und mit einem Messer auf sie eingestochen.
Ich bitte die Leser, obiges nicht als Fakten zu betrachten und nicht als
solche weiter zu verbreiten. Das kann alles auch erstunken und erlogen
sein, auch wenn man das für möglich halten mag. Es bleibt abwarten, ob in
den nächsten Tagen etwas davon bestätigt oder widerlegt wird.
Nachtrag: Der Focus schreibt mit Verweis auf die Bild, Luise sei von den beiden
anderen Mädchen gemobbt worden und mußte aus Rache sterben, weil sie
Erwachsenen von diesem Mobbing erzählt habe.
Nachtrag 2: Ein weiterer Focus-Artikel bestätigt das Gerücht über das Motiv. Daß da Social
Media da im Spiel ist, hatte ich auch schon gelesen. Es sei um ein Bild
gegangen, daß die jüngere Täterin dort veröffentlich habe.
Die Ampelkoalition will das Wahlverfahren reformieren, damit der
Bundestag wieder kleiner wird. Es hagelt jedoch Kritik, und meiner
Meinung nach zu recht. Bei dem Entwurf, der vermutlich am Freitag
beschlossen wird, wird die Demokratie weiter demontiert, denn direkt
gewählte Wahlkreisvertreter dürfen je nach Stimmverhältnissen nicht in
den Bundestag, stattdessen ein Konkurrent mit weniger Stimmen. Das geht
so nicht, meint auch der Herr Reitz vom Focus. Ich bin mir auch ganz
sicher, daß das wieder vor dem Bundesverfassungsgericht landen wird. In
dem Artikel geht es aber auch noch um andere Probleme, die die Ampel
verursacht.
Do what I say and not what I do – so lautet ein englischer Spruch,
zu Deutsch: Wasser predigen und Wein saufen. Die als Kulturstaatsministerin
betitelte Grünenpolitikerin Claudia Roth wird dabei erwischt, wie sie zu der Oscar-Verleihung nach LA jettet, während die Grünen
uns das Fliegen, ja selbst das Autofahren, vermiesen oder gar
verbieten wollen. Was für bigotte Leute! Ja, irgendeine Ausrede werden sie
schon für sich finden…