Heise berichtet von dem Beschluß des EU-Parlaments, anonyme Domains
in der EU zu verbieten. Für die Domain-Welt kommt das jetzt nicht völlig
überraschend, das zeichnete sich schon am Horizont ab. Da auch bislang
schon Namen und Adressen hinterlegt werden müssen, haben ein paar Anbieter
sogeannte Proxy-Dienste angeboten – sich selbst also eingetragen und die
Kommunikation an die eigentlichen Inhaber weitergeleitet. Das soll nun
illegal werden. Der Zugriff der Behörden auf die Inhaberdaten war bislang
eher eine Grauzone, dies scheint nun auch geregelt worden zu sein. Was
allerdings noch offen ist, sind die Validierungspflichten, die den
Registries auferlegt werden – also wie sie dafür sorgen müssen, daß die
angegebenen Namen, Adressen, Telefonnummern auch wirklich stimmen. Das wird
sich in den nächsten Monaten klären.
Die Argumentation ist immer die gleiche Leier, und wie immer genauso
unehrlich. Wieviel das bringt, spielt keine Rolle. Tatsache ist, daß die
meisten Top-Level-Domains außerhalb der EU betrieben werden und dort meist
keine Validierungsmechanismen existieren. Die, die anonym bleiben wollen,
aus politischen, journalistischen, kriminellen oder was-weiß-ich für
Gründen, werden erstmal noch eine Menge Alternativen haben. Und dann ist da
immer noch das »Darknet«, TOR und noch weitere Möglichkeiten.
Verschiedene Medien (z.B. Bild, Focus) berichten, daß Innenministerin Faeser eine Bargeldobergrenze
von 10.000 Euro fordert. Für die übliche Begründung mit Kinderpornographie
hat es wohl diesmal nicht gereicht, deshalb muß jetzt die Clankriminalität
als Begründung her. Das ist natürlich besonders heuchlerisch, da Faeser in
ihrer Amtszeit nun wirklich nicht als Kämpfer gegen die Clanstrukturen
bekannt ist. Im Gegenteil vertritt sie eine absolut offene
Migrationspolitik wie viele Linke. Am besten sollen alle herein und
Familiennachzug über alle Verwandschaftsgrade hinweg ist natürlich auch
selbstverständlich – quasi eine Einladung für die Clans, sich in
Deutschland zu etablieren.
Und machen wir uns doch mal ehrlich: Eine Bargeldobergrenze juckt die
Clan-Kriminalität nicht im Geringsten. Die werden schon ihre Mittel und
Wege finden, damit umzugehen. Bei diesen riesigen Familien können
Geldgeschäfte einfach auf die Mitglieder verteilt und an anderer Stelle
wieder zusammengeführt werden. Schwupps, bleibt alles unter dieser Grenze.
Und zur Not wird halt auf andere Währungen ausgewichen. Solche ideologisch
verbrämten Naivchen wie die Faeser unterschätzen massiv die kriminelle
Energie und den Erfindungsreichtum solcher Leute, falls es tatsächlich ihr
Anliegen sein sollte.
Es wird wie üblich sein: Das eigentliche Ziel ist der normale Bürger, der
wieder weiter gegängelt werden soll, damit er endlich dieses blöde Bargeld
aufgibt und ab dann jeder Kauf bis zum Kaugummi vom Staat nachverfolgt
werden kann.
Übrigens ist das nicht das erste Mal, daß sie die Obergrenze mit dieser
Begründung fordert. Google findet eine ZDF-Seite von Ende Juli mit dieser
Forderung.
Nachtrag: Tichys Einblick: Faesers Bargeldobergrenze – Argumente, Motive und ein schweigender
Bargeld-Exfreund
Mich kotzt was an: Wenn gesagt wird, wir müssen irgendwas machen –
»aus historischer Verantwortung«. Und das wird sofort jemanden
entgegengeschmissen, wenn er sich kritisch äußert, wie zum Beispiel zu der
Art und Weise der Unterstützung der Ukrainer. Das ist so ein
Totschlagargument. Wir sind ja offenbar die einzigen Bösen auf der ganzen
Welt. Nun, obwohl die Verbrechen die Generation meiner Großeltern begangen
hat (wobei nach meinem Kenntnisstand meine Großeltern nicht daran
beteiligt waren), habe ich hier im Blog schon mehrfach geschrieben, daß
sich die Deutschen bis heute innerlich nicht wirklich geändert haben.
Angefangen von der jahrzehntelangen Existenz der DDR bis hin zu den
jüngsten faschistoiden Äußerungen von Politikern und Personen des
öffentlichen Lebens in Richtung der Gegner von Corona-Maßnahmen und
Impfpflicht sowie den links-grünen Narrativen in Sachen Klimaschutz
(inklusive Fridays-for-Future und die »letzte Generation«), die mit
Demokratie und Freiheit nicht mehr viel zu tun haben, zeigt: Ein nicht
unbeachtlicher Teil der Deutschen hat tatsächlich bis heute einen Hang zum
Totalitären, zum Faschismus, halt in unterschiedlichen Ausprägungen – nicht
jeder Faschist trägt eine braune Uniform. Böse also? Ja, zum Teil bis
heute.
Kommen wir zu den Ukrainern. Die werden ja bisweilen als herzensgute
Menschen dargestellt, die ja nur Opfer waren. Erst unter Hitler, dann unter
den Russen in der Sowjet-Zeit. Und daß es dort Nazis gebe, sogar welche,
die heute politisch aktiv sind und vom Westen geduldet, vielleicht sogar
gefördert werden, wird offiziell heftig bestritten, obwohl es eine Reihe
von Indizien gibt. Man nehme allein die Geschichte um den bisherigen
Botschafter der Ukraine, Andrij Melnyk, der kaum Hehl aus seiner
Bewunderung für einen ukrainischen Nazi aus dem 2. Weltkrieg gemacht hat.
Ich habe die Tage eine Zuschrift aus meiner Leserschaft bekommen, die auch
noch ein weiteres unschönes Licht auf die Ukrainer wirft, und was in
Deutschland kaum bekannt sein dürfte: Als sich im Zweiten Weltkrieg das
Blatt im Osten gewendet hatte, waren es nicht primär die Russen, die ins
deutsche Schlesien eingefallen sind und die Einheimischen vertrieben haben,
sondern mehrheitlich die Ukrainer. Das waren 31 Divisionen mit etwa 408.400
Soldaten, die 5.640 Geschütze, 988 Panzer und 1.737 Flugzeuge mit sich
führten. Allein bei der Schlacht um Breslau sollen 170.000 Zivilisten
getötet worden sein, von 30.000 Gebäuden waren 21.600 zerstört. Viele
Frauen wurden vergewaltigt. Details dazu finden sich in Wikipedia
(»Oberschlesische Operation« und
»Schlacht um
Breslau«).
Wenn ich das alles lese, komme ich zu der folgenden Überzeugung: Wir
schulden der Ukraine nichts. Die haben auch Blut an den Händen kleben,
sie haben ihre Rechnung mit den Deutschen offenbar mindestens beglichen,
sind daher keine besseren Menschen als die Deutschen. Ja, wir können der
Ukraine helfen, aber nicht, weil wir es müssen, sondern weil wir es
wollen. Ob ich es will und auf die Art, wie Deutschland es
gerade tut, steht auf einem anderen Blatt. Das will ich hier und jetzt
nicht thematisieren.
Reichen die Migranten aus Afrika, Syrien, Afghanistan und die
Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine nicht schon, so kommen jetzt noch Türken hinzu. Laut Artikel würden 82% der
jungen Menschen gerne das Land verlassen. Erst den Erdowahn wählen,
und dann mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein. Geliefert wie bestellt, was
regt Ihr Euch auf?
Dieter Nuhr tritt seinem Sender ARD in den Hintern. Diese macht eine
Themenwoche »Was hält uns zusammen?« (mit »uns« sind die Deutschen gemeint,
nicht die ARD…). Nuhrs Antwort darauf: Nichts! Und er begründet das
natürlich. Er geht mit der linken Identitätspolitik, in der jeder zu
irgendeinem Kollektiv gehört und als Individuum gar nicht existiert und die
ja von der ARD auch mit propagiert wird, hart ins Gericht.
Ich hatte heute morgen das Ende der Sendung auf YouTube gesehen, finde es
aber gerade nicht mehr. Die vollständige Sendung ist aber in der Mediathek der ARD bis November
'23 verfügbar. Was ich gesehen habe, beginnt bei Minute 42:06. Der
Focus ist von Nuhrs Erzählungen so begeistert, daß ich mir das noch komplett
anschauen werde.
Das Narrenschiff fährt weiter: Grüne Autohasserin und Studienabbrecherin wird Aufsichtsrätin bei
VW.
Mich würde mal interessieren, ob es in der grünen Führungsriege überhaupt
eine Person gibt, die ein technisch-wissenschaftliches Studium erfolgreich
abgeschlossen hat. Ich habe neulich endlich mal den Film »Idiocracy«
gesehen. Unsere Staatsorgane gehen definitiv in diese Richtung. Nur noch
dumme, ungebildete und emotional handelnde Leute.
Nachtrag: Die Bild stellt sich ähnliche Fragen
Nachtrag 2: Die Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz
will gegen die Besetzung des Aufsichtsratsposten durch die Grüne
klagen, da die Frau die vom Unternehmen vorgeschriebene Kompetenz nicht
besitzt.
Sachen gibt's… Ich lese gerade beim Fischblatt Stern einen Artikel über Totgeburten und Mutterschutz
und bin doch etwas baff.
Eine Totgeburt ist bestimmt ein schlimmes Ereignis, ich will das gar
nicht kleinreden. Das geht sicher stark auf die Psyche der Mutter (und
sicher auch auf die des Vaters). Daß man der Mutter eine Auszeit gibt,
halte ich für durchaus gerechtfertigt. Aber daß der gewährte Mutterschutz
nach geltendem Recht 18 Wochen lang ist, halte ich doch für etwas arg
großzügig.
Der Artikel dreht sich eigentlich darum, daß diese Regelung zur Zeit nur
gilt, wenn die Totgeburt in oder nach der 24. Schwangerschaftswoche
passiert. Feministinnen stört das, sie betrachten den Zeitpunkt als
willkürlich und gehen nun vor das Bundesverfassungsgericht. Irgendwie
paradox, wenn Feministinnen gleichzeitig die Leibesfrucht als schnöden
Zellklumpen betrachten, als »Schwangerschaftsgewebe« diskreditieren, den
sie am besten bis einen Tag vor der Geburt abtreiben dürfen wollen. Fehlt
eigentlich noch die Forderung nach Mutterschutz auch in diesem Fall…