Neues zu Frauen und Mathematik: Wir haben uns bei der Inflation verrechnet
Wobei, hier ist Mehrfachversagen am Werk. Bitte nach Belieben
auswählen: Inkompetenz, Ignoranz, kriminielle Energie, Korruption,
Überheblichkeit & Selbstüberschätzung, Frauenquote, Elitendenken.
Geht gerade durch die Main-Stream-Presse. Eine Inderin sei mit ihrem
Begleiter bei einer angeblichen Reklamation in einem ostdeutschen Kaufland
rassistisch beleidigt worden und leicht unsanft aus dem Laden entfernt
worden. Ein Video gibt es auch, aber natürlich nur von dem Rausschmiß. So
ein Pech aber auch. Da hätte man ja sonst erfahren können, was wirklich
passiert ist. Und wenn das an Zufall nicht ausreicht: Die Frau namens
Srruthi Lekha bezeichnet sich auf Twitter als »Human rights activist.
Development and international cooperation consultant. UN Representative to
the UN Office of Geneva«. Na, war da die Aktivistin vielleicht doch ein
bißchen aktiv und hat das gestellt und provoziert? Erinnert ein wenig so an
die Geschichte von Gil Ofarim und dem Hotel.
Irgendwie glaube ich der Erzählung auch nicht. Wieso sollte
Kaufland erst einfachen Ersatz für die angeblich kaputte Milch angeboten
haben, dann aber plötzlich 30€? Hat sich da ein Mitarbeiter einschüchtern
lassen? Und der zweite eben nicht? Bin gespannt, was da herauskommt, wenn
überhaupt. Na ja, Kaufland hat erstmal öffentlich den Schwanz
eingezogen.
Twitter nervt nur noch, denn sie löschen ziemlich willkürlich jeden,
deren Nase ihnen nicht paßt. Und das ist alles, was nicht dem linken
Meinungsspektrum entspricht oder was die politisch vorgegebene
Corona-Meinung ist. Und da spielt Größe, Position oder Reputation keine
Rolle – angefangen von Trump bis hin zum Miterfinder der
mRNA-Impfstoffe.
Ein paar Alternativen gab es schon länger, aber bislang hat noch keine
die kritische Masse erreicht gehabt. Es könnte jedoch sein, daß sich das
gerade ändert. Einer der Kandidaten,
Gettr, scheint laut Junge Freiheit gerade einen massiven Zulauf zu haben. Ja, über eine
halbe Millionen neuer Nutzer an zwei Tagen mögen Twitter und Facebook
lachen. Aber so haben sie ja selber angefangen und aus dieser Zeit weiß man
ja, daß sich das ähnlich »viral« ausbreiten kann wie die echten Viren. Und
dann sind die alten Dienste schneller weg, als sie schauen können. Second
Life und MySpace beispielsweise können ein Lied davon singen.
Gettr verspricht, die Meinungsfreiheit zu achten, wenn natürlich auch bei
denen im Kleingedruckten steht, daß sie sich Löschungen vorbehalten. Aber
das ist irgendwo auch verständlich – klare Mordaufrufe, Terrorpropaganda
oder Pornographie, speziell auch Kinderpornographie, müssen gelöscht
werden. Da sollte Konsens bestehen. Die deutsche alternative Medienszene
hat schon dort ihre Zelte aufgeschlagen. Selbst ein Hans-Georg Maaßen.
Ich habe das Thema Transsexualität bislang mehr agnostisch betrachtet.
Ich kann das nicht so wirklich nachvollziehen, wie es ist, »nicht im
richtigen Körper geboren« zu sein und wie groß der Leidensdruck da
tatsächlich ist. Es gibt ja Kritiker, die unterscheiden zwischen Leuten,
bei denen das »echt« sei und die möglichst unauffällig bleiben wollten, und
Leuten, die sich so als eine Art Modeerscheinung transsexuell fühlten,
auch, um damit in der Öffentlichkeit aufzufallen und sich zu produzieren.
Das seien dann auch die, die im Netz herumpöbeln und ihre vermeintlichen
Rechte einfordern.
So einen Fall sehe ich auch in dem, von dem die Junge Freiheit berichtet. Mit dem alten, männlichen Vornamen
angesprochen zu werden, mag ja unschön sein, und es kann ja auch sein, daß
der Nachbar das extra und provozierend macht, weil er Probleme damit hat.
Aber darin, wie es das Gericht wohl auch betrachtete, eine Beleidigung zu
sehen, geht mir dann doch zu weit. Das männliche Vorleben ist und bleibt
Teil der Biographie dieser Person, genauso, wie jede Dummheit, die sie mal
gemacht hat. Den anderen verbieten zu wollen, dies je zu erwähnen (und
darauf läuft es hinaus und ist wohl schon in Kanada geltendes Recht, wenn
ich das richtig mitbekommen habe), alle Dokumente und Zeugnisse mit dem
neuen Namen auszustellen und so zu tun, als hätte die Person nie ein
anderes Geschlecht gehabt, ist für mich übelste Geschichtsklitterung und
nicht zu akzeptieren. Da kommen wir ja nach Absurdistan, oder, wie ich im
Titel schrieb, nach Transwahnistan!
Um eine ähnliche Problematik geht es ja, wenn Suchmaschinen,
Online-Zeitungsverlage usw. gezwungen werden, Berichte von Personen mit
Bezug auf ihre weit zurückliegenden Straftaten aus ihrem Index zu
entfernen. Das ist für mich genauso falsch. Irgendwann kommen dann die
Nachfahren von Adolf Hitler und fordern das!
Es ist doch wirklich interessant. Ich habe in den letzten Tagen mich mit
ganz anderen Themen beschäftigt (meinen Hobbies) und habe mich daher im
wesentlichen nur aus den sogenannten Mainstream-Medien »informiert«. Ich
schreibe das in Anführungszeichen, weil so richtig informiert fühle ich
mich nicht mehr. Mir ist zufällig ein
kleines Video von
YouTube vorgeschlagen worden. Es zeigt Bilder eine Demo in Zittau zwischen
Weihnachten und Silvester. Ja, es wird berichtet, daß es einige Demos gäbe.
Aber über die Größe dann schon beispielsweise nichts mehr. Wenn ich mir das
Ende anschaue, dann ist da leicht eine vierstellige Zahl auf dem Markplatz.
Und das bei nur rund 25.000 Einwohnern der Stadt (ja, der werden auch aus
Nachbarstädten und -Dörfern paar Leute gekommen sein). Das finde ich dann
schon erheblich und berichtenswert. Ansonsten reichen dem
öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine Handvoll unterdrückter Frauen, Moslems
oder Leute sonst einer angeblichen Minderheit zehntausende Kilometer von
Deutschland entfernt, um darüber minutenlang zu berichten.
Warum ein Teil des Durchbruchs bei der aus ein paar Polizisten
bestehenden Straßensperre Szenen herausgeschnitten wurden, ist fraglich,
aber vielleicht wollte man auch einfach nur die Leute schützen, die an
forderst er Front beteiligt waren. Es ist ja bekannt, daß die Polizei auch
gerne die Social Media zur Identifizierung heranzieht.
Interessant ist auch, daß der eine oder andere Polizist noch versucht,
die durchlaufenden Leute durch Beinstellen zu Fall zu bringen.
Um zum Titel des Blogeintrags zu kommen: Ich sehe da Parallelen. Wie
damals in der DDR wird das von Politik und Medien kleingeredet oder
gleich kriminalisiert und zu Staatsfeinden erklärt, wenn überhaupt erwähnt.
Bei der »Wende« hatten die Ossis letztendlich nur etwas für sich getan.
Vielleicht tun sie jetzt gerade etwas, wofür auch ich Wessi später mal
dankbar sein kann. Im Vergleich zu den Ostdeutschen ist es ja an der
Corona-Front im Großteil von Westdeutschland eher ruhig. Hier und da gibt
es zwar auch in meiner Gegend im Pott mal »Spaziergänge« (die dann von dem
lokalen Käsblatt natürlich auch verteufelt werden) aber das scheint, soweit
ich das überblicken kann (möge ich mich irren!), im Umfang nicht
vergleichbar zu sein.
Mal sehen, wie das ausgeht: Ein Bundeswehrsoldat ruft zum Widerstand
gegen die Regierung auf und beruft sich dabei auf
Artikel 20
Absatz 4, um die demokratische Ordnung in Deutschland wieder
herzustellen. Dann wird er festgenommen. Die offizielle Begründung der Polizei ist laut Bild noch nicht
genannt, das Bundesverteidigungsministerium spricht von »Drohungen
gegen den Rechtsstaat«. Nun, wenn der Soldat sich auf den Absatz beruft,
dann ist er offenbar der Meinung, daß dieser Rechtsstaat gar nicht mehr
existiert.
Ich hoffe nur, der Mann hat einen guten Anwalt, oder besser mehrere, die
wird er jetzt brauchen. Aber vielleicht kann jetzt endlich mal geklärt
werden, was dieser Artikel nun wirklich wert ist. Manche Fachleute sagen
ja, daß er sinnlos sei: Wenn die subjektive Einschätzung zutrifft, hilft er
nicht (denn es gibt ja dann den Rechtsstaat nicht mehr, der ihn vor einer
Bestrafung schützen würde), wenn nicht, ist der Täter im Unrecht, und er
hilft auch nicht.
Nachtrag: Laut Welt ist der Soldat vorerst wieder auf freiem Fuß (was zu erwarten
war). Wie dumm unsere Politiker sind, zeigt sich beim Geschwafel der
Verteidigungsministerin Lambrecht:
Die Bundeswehr braucht reflektierte und aufrechte Menschen, die fest auf
dem Boden unseres Grundgesetzes stehen. Wer das nicht teilt, hat in
unserer Bundeswehr nichts verloren!
Ich bin mir sicher, daß der Soldat aus seiner Sicht genau das ist: ein
reflektierender (»reflektierter« ist falsches Deutsch…) und aufrechter
Mensch, der fest auf dem Boden des Grundgesetzes steht. Also genau das, was
Frau Lambrecht will…
Christian »Wendehals« Lindner, seines Zeichens Bundesfinanzminister,
redet in einem Gastbeitrag bei der Welt – offenbar in einem Akt der
Verzweiflung – den Euro schön. Da ich mich nicht ärgern wollte, habe ich
den Text nur überflogen. Da wimmelt es nur so von Buzzwörtern und leeren
Phrasen, inklusive der »wir müssen dafür sorgen, daß…«-Phrase, die
anzeigt, daß er überhaupt keinen Plan hat, wie er seine Ziele erreichen
will. Und um der Schwafelei mehr Pseudo-Gewicht zu geben, hat er ihn von
seinen EU-Euro-Kollegen mit unterschreiben lassen. Lächerlich! Die sitzen
alle im gleichen Boot, und zwar in einem, das schon ziemlich leckgeschlagen
hat. Vielleicht sollten sie (bildlich) lieber nicht so mit den Armen
herumfuchteln; das bringt das Boot nur noch schneller zum Sinken…
Wie so oft bei solchen Artikeln ist es interessanter, die Leserkommentare
zu lesen. Ich glaube, da steckt auch mehr Kompetenz drin. Nicht wenige
machen sich über Lindner lustig, daß er über die nächsten 20 Jahre des Euro
redet. Sie sind der Meinung, daß der Euro so lange nicht mehr existieren
wird. Das sehe ich auch so, insbesonders, wenn jetzt Macron und Draghi das
noch andauernde politische Vakuum in Deutschland auszunutzen versuchen,
wie der Focus schreibt – Stichwort Schuldenunion.
Irgendwie haben die alle einen Knall. In Schleswig-Holstein müssen 820 Disco-Besucher in Quarantäne, weil
bei einem Besucher die Omikron-Variante nachgewiesen wurde. Es galt die
2G+-Regel. Alle also »geimpft oder genesen«.
Konsequenzen? Zumindest schreibt der Artikel nichts davon.
Da wird am laufenden Band Panik über Omikron geschürt, man glaubt selber
nicht an den Impfschutz (wozu sonst die Quarantäne?) und läßt gleichzeitig
solche Etablissements weiterlaufen. Rational kann man das nicht mehr
verstehen.