Der Blogger Hadmut Danisch hat eine interessante Zuschrift bekommen. Ein Arzt klagt über sein –
und unser aller – Leid mit migrantischen Ärzten. Der medizinische
Bildungsstand sei häufig auf sehr niedrigem Niveau, der Umgang mit EKG,
Ultraschall und dergleichen nicht bekannt. Mangelnde Sprachkenntnisse
führten zu widersprüchlichen Aussagen in Arztbriefen und zu
Fehldiagnosen.
Das ist also die tollen Fachkräfte, die Merkel ins Land gelassen hat. Mir
fällt da wieder der Spruch von Peter Scholl-Latour ein: »Wer halb Kalkutta
aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst Kalkutta.« Wir
begeben uns auf das medizinische Niveau der Herkunftsländer. Aber die
Mehrheit von Euch da draußen, Ihr wolltet das so. Ihr habt die Parteien
gewählt, die das möglich gemacht haben.
»Wir leben im besten Deutschland, das es jemals gegeben hat« – Frank
Walter Steinmeier
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen
Papier, spricht in einer Rede von Rechtsbruch und Staatsversagen in der
Asyl- und Corona-Politik, Recht und Gerechtigkeit zerbröckelten
zunehmend.
Gestern war mal wieder Tag des Grundgesetzes. An 23. Mai, vor 73 Jahren,
wurde es verkündet. Angefangen vom Justizminister über zahlreiche andere
Politiker, hielten sie das Grundgesetz bedeutungsschwanger in die Kameras,
sonnten sich in seinem Glanz.
Auf Twitter machten sich dagegen viele Nutzer Luft. So holten sie Videos
auf den Bildschirm zurück, die zeigen, wie während der Corona-Maßnahmen
Leute, die aus dem Grundgesetz vorlasen oder es nur demonstrativ vor ihren
Körpern hielten, von der Polizei angehalten, verhaftet oder gar verprügelt
wurden, völlig ohne Konsequenzen für die beteiligten Beamten. Von obigen
Politikern unkommentiert gelassen.
Schein und Sein. Anspruch und Wirklichkeit. Nie waren die Differenzen
größer als heute. Vom Abwehrrecht gegen den Staat zum Mittel gegen die
Bürger mutiert, wie auch das jüngste Verfassungsurteil zur
einrichtungsbezogenen Impfpflicht zeigt.
Siehe auch Hadmut Danisch,
Tichys Einblick
Ich muß zugeben, daß ich selber bislang nur den Anfang gelesen habe
(bin gerade zu müde, um ihn ganz zu lesen), aber ich habe gerade bei
Tichy einen Artikel vom Samstag über die Vision des »EU-Imperiums«
gefunden. Das wollte ich Euch nicht vorenthalten. Es ist also nicht eine
Einzelmeinung des Herrn Guy Verhofstadt.
Ich hatte am Freitag schon ein Video von Norbert Kleinwächter der AfD
verlinkt, in dem er sich über die Pläne der EU ausläßt.
Heute und vor
zwei Wochen hat
der AfD-EU-Abgeordnete Nicolaus Fest zwei alarmierende Videos
veröffentlicht. Ich hatte neulich schon von der »Konferenz zur Zukunft
Europas« (KZE) berichtet,
eine von der
EU verantstaltete Fake-Demokratie-Veranstaltung mit angeblicher
Bürgerbeteiligung, bei der angeblich 800 frei ausgewählte Bürger über
die Zukunft der EU ebenso frei diskutiert worden sein soll. Beides hat sich
wohl unbestreitbar als Lüge herausgestellt: Die Teilnehmer waren offenbar
handverlesen, stammten aus NGOs und waren sowieso schon völlig kompatibel
mit den Zielen der EU, und ihnen wurde vorausgearbeitete Vorschläge
unterbreitet, die sie nur noch abnicken konnten. Selbst wenn das nicht so
wäre, wäre das nicht im Ansatz ausreichend, um den Willen der Bürger in den
EU-Staaten auszudrücken. Mit Demokratie hat das alles nichts zu tun – am
ehesten ist das noch mit den Räten aus den sozialistischen Räterepubliken
vergleichbar.
Aus dieser betrügerischen Fake-Verstaltung will nun jetzt die EU die
Legitimation für ihre Pläne ziehen. Sie will mit dem Argument, das sei ja
der Bürgerwille, die Volksentscheide in den Nationalstaaten, die soetwas
noch haben, verhindern. An denen war 2004 der letzte Versuch, der EU eine
Verfassung zu geben, gescheitert.
Es soll ein EU-Imperium, zu deutsch ein EU-Reich, gegründet werden. Das
seien nicht die Worte von ihm, versichert Nicolaus Fest, sondern von Guy
Verhofstadt, der diese KZE-Fake-Verstaltung geleitet hat. Laut Nicolaus
Fest umfassen die Pläne unter anderem folgendes:
-
Einstimmigkeitsprinzip bei Steuerfragen soll fallen, qualifizierte
Mehrheiten sollen ausreichen, Bürger anderer EU-Staaten würden also
mitbestimmen, wieviel Steuern wir zu bezahlen haben
-
Tore für die Migration sollen geöffnet werden, es soll keine »illegale«
Migration mehr geben, die EU soll verbindlich entscheiden, wie die
Migranten auf die Länder verteilt werden; diese haben dann keine
Kontrolle mehr darüber
-
Wahlrecht zum EU-Parlament soll geändert werden. Pannationale
Wahllisten führen dazu, daß deutsche Bürger dann Abgeordnete aus anderen
EU-Staaten in das Parlament wählen, mit denen sie sich nicht einmal
unterhalten können, weil sie keine gemeinsame Sprache sprechen. Natürlich
sollen die Listen gender-quotiert sein – was hier in Deutschland schon
von zwei Landesverfassungsgerichten als verfassungswidrig eingestuft
haben. Fest bezeichnet das als Entkopplung von Wählern und Gewählten und
nennt es eine Farce einer Demokratie
-
eine eigene Armee. Unklar sei, ob die Armee auch innereuropäisch
eingesetzt werden können, zum Beispiel gegen Demonstranten wie die
Gelbwesten oder bei uns die Spaziergänger. Nichtdeutsche Armee-Mitglieder
hätten dann wohl weniger Bedenken beim Einsatz von Gewalt. Angriffskriege
werden auch nicht ausgeschlossen.
-
»Migrationskunde« in der Schule verpflichtend, von pro-migrantischen
NGOs unterstützt (Fest spricht hier von Hirnwäsche nach DDR-Vorbild)
-
»Harmonisierung« von Steuer-, Sozial- und Gesundheitspolitik
Laßt uns hoffen, daß diese Träume der EU noch irgendwie rechtzeitig
zerplatzen. Ich bin mir relativ sicher, daß Ungarn und vielleicht auch
Polen das nicht mitmachen werden und vorher dann doch noch den Schritt des
Austritts gehen, außer die EU schafft noch einen politischen Umsturz in
diesen Ländern. Angeblich haben 11 Mitgliedsstaaten zumindest zu einzelnen
Zielen schon »Halt« geschrieen, aber ich habe da noch nichts detailliertes
gelesen, was ich verlinken könnte.
Weil ja die Sozialisten/Kommunisten, egal, ob jetzt SPD, Grüne, Linke, ja
immer so auf »Gerechtigkeit« pochen. Nachdem kürzlich ja schon durch die
Presse ging, daß die ukrainischen Flüchtlinge sofort Hartz IV bekommen
sollen, war schon abzusehen, daß, wie die Junge Freiheit jetzt berichtet, quasi auf alle ausgedehnt werden
soll, auch auf abgelehnte, jedoch geduldete Flüchtlinge. Sie sprechen von
einer »Ungleichbehandlung«. Da ist sie wieder, die sozialistische
Gleichmacherei, die »Ergebnisgleichheit«, deren »Gerechtigkeit«.
Was daran gerecht sein soll, erschließt sich mir nicht. Was ist
daran gerecht, wenn jemand, der jahrzehntelang gearbeitet hat und
Einkommenssteuer und Sozialversicherungsbeiträge bezahlt hat und
unverschuldet arbeitslos geworden ist, nach einem Jahr Arbeitslosigkeit
genauso viel Geld bekommt wie ein Asylant, der in seinem Leben noch keinen
einzigen Cent bezahlt hat, oder wie ein Pseudoasylant und
Wirtschaftsmigrant, der gar überhaupt kein Anspruch hat, sich in
Deutschland aufzuhalten.
Ich persönlich halte das für höchst ungerecht. Mich fragt aber
auch keiner. SPDler, Grüne, Linke sowieso nicht. Für die ist die arbeitende
Minderheit hier im Land nur der Goldesel, der nicht einmal gepflegt und
gehegt wird, sondern nur übel malträtiert, geprügelt, geschlagen. Nun, man
darf auch nicht vergessen, die meisten Salon-Linken im Bundestag und in den
Parteien haben in ihrem Leben auch noch nie wirklich gearbeitet. Die wissen
gar nicht, was das bedeutet.
»Wer wählt soetwas?« würde vielleicht an dieser Stelle ein
bekannterer Blogger fragen. Aber wie ich gerade schon schrieb, ist der
arbeitende Teil in der Minderheit, die Mehrheit sind die Nutznießer. Da
fällt mir wieder das Beispiel ein, was wohl herauskommt, wenn ein Reicher
und fünf Bettler gemeinsam essen gehen und am Ende demokratisch
entschieden wird, wer zahlt…