Um ehrlich zu sein, ich versuche, mich mit dem Ukraine-Krieg so wenig wie
möglich zu beschäftigen. Nicht, weil mir das egal ist, sondern ich kann
diese Propaganda, die Pseudofakten, das dumme Geschwafel und die
hochgepuschte Emotionalität in den Medien, speziell im ÖR, nicht mehr
ertragen. Trotzdem kam ich nicht umhin, irgendwo mitzubekommen, daß es
angeblich zu Diskriminierungen von Schwarzen und Arabischstämmigen an der
Grenze zwischen der Ukraine und Polen gebe. Ich hatte nicht weiter darüber
nachgedacht, mich aber irgendwo doch im Hinterstübchen gewundert, wie die
da wohl hingekommen sind. Na ja, ein paar werden wohl auch in der Ukraine
gewesen sein.
Nun, nachdem ich einen Artikel in der Welt gelesen habe, bin ich schlauer. Wobei, das ist
nicht korrekt. Die Antwort steht nicht im Artikel. Dort steht nur,
einige von ihnen hätten in der Ukraine studiert. Wie heute
üblich übernehmen mal wieder die Leser die Aufgabe der Presse.
Ich hätte auch selbst darauf kommen können: Es sind die tausenden
Wirtschaftsmigranten, die Lukaschenko für seine neuliche Racheaktion ins
Land und an die Grenze zur EU geholt hatte. Ob die nun Flüchtlinge aus
eigener Motivation dorthin wandern oder von den Weißrussen aktiv in die
Ukraine gebracht werden (oder in der Nähe abgesetzt werden), darüber kann
man wohl nur spekulieren. Und im Gegensatz zu den Frauen und Kindern, die
gerne in der Nähe ihrer zurückgebliebenen Männern (und anderen Verwandten)
bleiben wollen, haben die nur ein Ziel: Geremoney!
So fällt es mir auch wie die Schuppen von den Augen, wieso die
Bundesregierung plötzlich nicht nur von Ukrainern spricht, die sie
bereitwillig auf unser aller Kosten nun aufnehmen will. Die weiß ganz genau
bescheid. Die Welt schrieb vorgestern: »Die Ministerin (Anm: Baerbock)
unterstrich, daß allen Schutzsuchenden geholfen werde, auch jenen ohne
ukrainischen Paß«. Für unsere linken Migrationsfreunde ist der Krieg
also eine volle Win-Situation!
So läuft der Hase!
Nur gerade so aufgefallen: Im Krieg schicken die Syrer ihre jungen Männer
weg und lassen wehrlose Frauen und Kinder zurück, in der Ukraine schicken
sie Frauen und Kinder weg und wehrfähige Männer bleiben.
Hausaufgabe: Was sagt uns das?
Ja, und als Beweis, daß es auch dumme und vor allem irre männliche
Politiker gibt, sei hier auf Karlchen Lauterbach verwiesen. Tichys Einblick schreibt:
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht Deutschland in einer
»Sonderstellung«, weshalb die Lockerungen in anderen Ländern kein Vorbild
seien. Bei der Einführung einer Impfpflicht sei er auch »mit drastischen
Strafen einverstanden«.
Irgendwie dreht der völlig durch. Der sieht wohl seine
Bedeutungslosigkeit am Horizont und die Tatsache, daß ihn bald niemand mehr
ernst nimmt – in der Bevölkerung sowieso nicht, aber auch langsam nicht
mehr von sogenannten Journalisten und Parteikollegen. Da mutiert er zu
einer Person, die eine Mischung aus »The Nutty Professor« und »Dr. Jekyll
and Mr. Hide« ist.
Kurze Zwischenfrage: Was ist noch dümmer als ein Politiker? Eine
Politikerin!
Annegret Kamp-Karrenbauer auf Twitter
(Teil 1,
Teil
2):
Ich bin so wütend auf uns, weil wir historisch versagt haben. Wir haben
nach Georgien, Krim und Donbaß nichts vorbereitet haben, was Putin
wirklich abgeschreckt hätte. Wir haben die Lehre von Schmidt und Kohl
vergessen, daß Verhandlungen immer den Vorrang haben, aber man militärisch
so stark sein muß, daß Nichtverhandeln für die andere Seite keine Option
sein kann.
Wer ist »wir«? DU hast versagt! Du warst Verteidigungsministerin
und nicht temporäres Maskottchen der Bundeswehr! Das wäre Deine Aufgabe
gewesen! Du (und natürlich auch Deine Vorgängerin) trägst die Verantwortung
dafür! Und wenn Deine Busenfreundin Angela Dir das nicht erlaubt hätte,
hättest Du die Konsequenzen ziehen müssen! Hör auf, so einen Schei… zu
erzählen und das auf andere abzuwälzen. Aber Du hast ja Wichtigeres zu tun
gehabt. Frauen in der Bundeswehr, Transsexuelle, »Diversität«, und das
Jagen von Phantom-Rechtsextremen.
Der Spruch der von sich selbst so überzeugten ZDF-Moderatorin Dunja
Hayali mit Dreifachbenachteiligung (migrantisch, weiblich, lesbisch) ist
zwar schon über ein Jahr alt, aber weil er mir gerade
mal
wieder begegnet ist:
Man kann in Deutschland eigentlich alles sagen. Man muß dann halt
manchmal mit Konsequenzen rechnen. Das ist das einzige, was der ein oder
andere manchmal nicht ganz versteht.
Ich frage mich bei diesem Spruch immer wieder, ob sie das dann auch für
den CDU-Politiker Walter Lübcke meint, der bekanntlich öffentlich gesagt
hatte, wer mit seiner Migrationspolitik nicht zufrieden sei, könne ja
auswandern, und als Folge davon ermordet wurde?
Twitter-Spruch des Tages:
Wird der Bürger unbequem, ist er plötzlich rechtsextrem.
Gerade trendet der Hashtag #NichtmeinPraesident auf Twitter,
darüber hatte ich auch obigen Tweet entdeckt. Viele lehnen
Steinmeier als Person ab, weil er einer am linken Rand und ein Hetzer ist,
andere halten die ganze Wahlveranstaltung eine Farce, weil das mit der
freien Entscheidung des Individuums als Basis der Demokratie nichts mehr zu
tun hat. Weitere stören sich daran, daß CDU/CSU und auch die FDP diesen
Kandidaten unterstützen. Ich stimme dem allen voll zu. Ein paar Verblendete
halten dagegen, machen sich aber eigentlich nur lächerlich.
Ich bin heute morgen gerade auf dem Weg zur Werkstatt, um den fälligen
Ölwechsel machen zu lassen, da tönt der Nachrichtensprecher des Lokalradios
(gleicher Inhaber wie das unten erwähnte Fischblatt übrigens) dramatisch:
Es habe einen rechtsradikalen Anschlag auf eine Moschee in der großen
Nachbarstadt gegeben. Die Stadt müsse dagegen etwas tun, der Stadtrat soll
sich gefälligst damit befassen! Was war schreckliches passiert? Wurden
Waffen eingesetzt, gab es Verletzte, gar Tote?
Nein, jemand hatte ein Hakenkreuz an die Wand der Moschee
geschmiert.
Da werden von Migranten Frauen vergewaltigt, Männer niedergemetzelt. Kann
man nichts machen, traumatisiert, muß man halt hinnehmen. Man denke nur an
die Sprüche von Heribert Prantl zum Anschlag in Würzburg, die nicht
wenige sprachlos zurückließen. Aber ein Hakenkreuz!
Der Presse und der »Opfer« nach muß das natürlich ein Rechtsradikaler
gewesen sein. Daß das bislang auch Antifa-Leute machen, weil der »Kampf
gegen Rechts« erschlaffen könnte und Corona und andere Themen das
verdrängen, ist allerdings nicht bloß eine Theorie, das ist gesichert.
Aktion unter falsche Flagge heißt das.
Vielleicht war es auch tatsächlich ein Rechtsradikaler, hat aber das
Hakenkreuz als ein Zeichen der Freundschaft hingeschmiert. Immerhin hatten
die Nazis damals gute Verbindungen zu Moslems, und man beriet
gemeinschaftlich, was man denn mit den Juden am besten machen könnte.
Die Welt verkommt wirklich zu einem Irrenhaus.