Es wurde ja schon vor längerer Zeit diskutiert, jetzt macht BMW ernst:
Man kann sich zusätzliche Eigenschaften für sein eigenes Auto zeitlich
»dazumieten«, zum Beispiel die Sitz- oder Lenkradheizung. Bislang noch
beschränkt auf Südkorea. Für die eben genannte Heizung kostet dann
lächerliche 18 Euro im Monat. Im Abo ist das dann etwas billiger, 180 Euro
für ein Jahr oder 300 Euro für drei Jahre.
Das ist aus meiner Sicht schon ziemliche Abzocke. Denn die Hardware, also
die Heizdrähte und die elektronische Steuerung dazu sind ja schon im
Fahrzeug verbaut und natürlich vom Kunden schon bezahlt – ich glaube nicht,
daß hier BMW eine Mischkalkulation betreibt. Und so sahnt BMW dann doppelt
ab.
Aber eigentlich ist das nichts neues. Ich hatte mal einen BMW gefahren
und hatte mir für einen ordentlichen Betrag eine Standheizung dazu
bestellt. Ein auch BMW fahrender Kollege klärte mich dann mal auf: Alle
Fahrzeuge dieser Serie hatten eine Standheizung, und zwar aus dem Grund,
daß der Motor nicht genügend Abwärme produzierte, um im kalten Winter den
Fahrgastraum auf angenehme Temperaturen zu erwärmen. Sie war also als
zusätzliche Heizung notwendig. Einige findige Besitzer hatten sich über die
OBU-Schnittstelle dann die Standheizung freigeschaltet. So konnten sie sie
dann nutzen, auch wenn sie natürlich keine Fernbedienung hatten. Aber die
konnte man sich vermutlich auch noch besorgen. Ich war damals doch schon
ein wenig baff.
BMW ist übrigens nicht die einzige Marke, die das plant oder auch schon
umsetzt. Hoffen wir mal, daß die Abzocke von den Leuten nicht goutiert wird
und diese perverse Idee wieder in den Schubladen verschwindet.
Die Kirchen wundern sich, daß immer mehr aus ihnen austreten. Wenn ich
jedoch bei der Jungen Freiheit lese, daß das Katholiken-Zentralkommittee fordert,
es müsse mehr Abtreibungskapazitäten geschaffen werden, ist für mich
die Frage geklärt. Es ist mittlerweile jegliche moralische, ethische
Grundlage in diesen Vereinen abhanden gekommen. Lustig ist, daß die erst
die Leute ausgetreten sind, weil die Kirchen an mittelalterlichen
Vorstellungen festgehalten hatten, und jetzt treten die restlichen aus,
weil die Kirchen dem marxistisch-grünen Zeitgeist folgen. Wenn man halt von
einem Extremum ins andere fällt…
Unglaublich. Jetzt fangen schon Städte an, den Schaustellern
vorzuschreiben, welche Songs sie spielen dürfen und welche nicht. Es geht
um ein »Ballermann-Lied« namens »Layla«, in dem eine Puffmutter besungen
wird. Das sei sexistisch und daher nicht tolerierbar, so meinen die
Regierenden in den Städten Würzburg und Düsseldorf. Ja, das Lied mag ja primitiv sein und vielleicht auch
anrüchig, aber mit dem richtigen Alkoholpegel scheint es den Leuten zu
gefallen. Außerdem ist niemand gezwungen, sich das anzuhören. Mit welcher
Hybris entscheidet ein Stadtrat das? Vor allem, auf welcher
Rechtsgrundlage? Schließlich gibt es auch noch die Kunstfreiheit, und die
gilt auch für so eine Musik. Und nicht alles, was ein Stadtrat entscheidet,
ist auch legal. Interessanterweise liest man über diese Frage in den
diversen Artikeln überhaupt nichts.
Auch wenn sich jetzt diverse
Journalisten in Kommentaren massiv aufregen oder gar der Justizminister, solange solche selbsternannten Moralapostel nicht
in die Schranken gewiesen werden, und zwar juristisch, hilft das gar
nicht.
…dann muß man halt wohl noch mehr Benzin ins Feuer kippen. Das ist die
Logik unserer Bundesregierung. Es geht mal wieder um den angeblichen
Fachkräftemangel, der natürlich nur durch Migranten zu lösen ist. Am besten 400.000 pro Jahr.
Die Leser des Focus-Artikels fragen sich zu Recht, was denn mit den
Migranten ist, die schon da sind. Man hat uns doch damals 2015 bei der
ersten Million Migranten erzählt, daß das alles Fachkräfte seien, und jeden
verbal an die Wand gestellt, der dem widersprach. Wo sind sie geblieben?
Ein Leser schreibt, und das wird schon stimmen, daß wir zur Zeit 2,2
Millionen Arbeitslose haben, 3,6 Millionen Hartz-4-Bezieher. Und unter
denen gibt es keine, die sich in ein paar Monaten zum LKW ausbilden lassen
können? Laut einer Bild-Meldung leidet angeblich auch die Transport-Branche
unter Personalmangel und auch hier seien die Migranten die einzige mögliche
Lösung.
Ich hatte neulich schon geschrieben: Wenn wir unter den gebildeten
»Biodeutschen«, unter den »Leistungsträgern« schon eine riesen
Auswanderungswelle haben, weil die Lebens- und Arbeitsbedingungen hier
nicht mehr stimmen, weil die Steuerlast und die Lebensarbeitszeit hoch, die
Rente aber klein ist, wieso sollten wirklich gut ausgebildete Ausländer
gerade nach Deutschland, in das sich im Niedergang befindliche, von Dummen
regierte, sozialistisch-kommunistisch heruntergewirtschaftete Land kommen,
in dem Faule belohnt werden und Fleißige ausgenommen werden wie eine
Weihnachtsgans? Ist das Naivität in der Ampel-Koalition oder will sie damit
bloß die stattfindende, von links gewollte Migration in die Sozialsysteme
übertünchen?
Übrigens ist der Focus-Artikel wieder ein wunderbares Beispiel, warum die
großen Medienhäuser zurecht als Systempresse und Staatsmedien tituliert
werden. Es wird nur Regierungsmeinung verbreitet. Die Fragen, die Leser in
den Kommentaren stellen, hätte ein guter Journalist auch gestellt. Oder
zumindest mal eine Gegenmeinung eingeholt und zitiert.
Die Islamisten feiern ein für sich wichtiges Fest, bei denen Tiere auf
»traditionelle« Weise (=
brutal) geopfert werden, und diverse deutsche Parteien,
Organisationen und Personen haben nichts besseres zu tun als sich auf
Twitter anzubiedern, so der
Bundeskanzler,
SPD,
CDU
Mainz,
CDU NRW ,
Hermann
Gröhe von der CDU,
Landesregierung Rheinland-Pfalz,
SPD in
Rheinland Pfalz,
SPD-Fraktion im NRW-Landtag,
Grüne Fraktion in Berlin, das
Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft,
Evonik,
Rheinbahn,
Omas
gegen Rechts (wissen die eigentlich, daß der Islam faschistisch ist?),
Bremens Bürgermeister,
Dortmunds Bürgermeister,
Hagens Bürgermeister,
Gewerkschaft der Polizei NRW, der öffentlich-rechtliche
Fernsehsender
RBB,
FC Schalke
04 und noch ein paar andere.
Diverse Medien berichten (z.B. Focus), daß ab heute Fahrzeuge, für die die Hersteller eine
Typzulassung beantragen wollen, mit neuen Assistenzsystemen ausgestattet
sein müssen. Neben einer Blackbox, die alle wichtigen Daten rund um einen
Unfall aufzeichnen soll (und so auch gegen den Fahrer verwendet werden
kann), und anderer Assistenten müssen die Autos ein
»Geschwindigkeitsassistenzsystem« besitzen, welches standardmäßig aktiv
sein muß. Dieses greift ein, sobald man schneller fahren will, als das Auto
glaubt, daß man fahren dürfe. Ich hatte ja schon davon berichtet und auch
von meiner Ablehnung dieser Technik. Es ist ein weiterer Baustein der
Rundum-Bevormundung, die die EU für uns plant.
Ich bin ja schon gespannt, wie toll das funktionieren wird. Ich bin
neulich im Urlaub im Ausland mit einem relativ neuen Citroën gefahren.
Dieser hat eine rein informative Anzeige gehabt, was die erlaubte
Höchstgeschwindigkeit sei, also genau das, was dieser »Assistent« – oder
sagen wir mal besser: Gouvernante – braucht. Und diese Anzeige war
furchtbar, absolut ungenügend. Bei irgendeiner Kreuzung mitten in der Pampa
war ein Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Danach gab es aber kein
weiteres Schild. Mir war relativ schnell klar, daß das nur für die Kreuzung
galt. Dem Auto aber nicht. Für die nächsten 20 km hat er stur diese 30 km/h
angezeigt statt 90 km/h, die man dort auf Landstraßen fahren darf. Neben
dem Problem der schlechten und uneinheitlichen Beschilderung hat hat das
Auto an vielen Stellen auch einfach die Schilder nicht richtig erkannt. Und
die künstliche Intelligenz wird hier nicht das Allheilmittel sein. Ich
hoffe, die Autofahrer dieser Autos werden so richtig fluchen.
Das Auto war übrigens auch mit einem Spurassistenten ausgestattet, der in
die Lenkung eingreift. Auch eine ganz furchtbare Sache. Man kommt sich vor,
als würde man in Spurrillen fahren. Und das Auto weiß natürlich nicht,
warum man mal nicht in der Mitte fährt – Unebenheiten oder gar Schlaglöcher
– auf unseren so toll gepflegten deutschen Straßen mittlerweile überall zu
finden –, sowie Gegenstände, Fahrradfahrer und parkende Autos.
Das Autofahren wird einem richtig madig gemacht. Schon dieser Citroën
hatte so viele negative Eigenschaften, daß mir das Fahren nicht mehr
wirklich Spaß gemacht hatte. Für mich weitere Gründe, mein jetziges Auto so
lange zu fahren, wie es geht. Und vielleicht kaufe ich mir danach einen
Oldtimer.