Vor fast genau einem Jahr habe ich über die Political Correctness berichtet, nach der homosexuelle
Rollen nur von solchen Leuten gespielt werden dürften, die im realen Leben
ebenfalls homosexuell wären.
Ich hatte das sarkastisch extrapoliert, daß am Ende jeder Schauspieler
nur noch sich selbst darstellen könne und dürfe.
Heute hat mich die Realität eingeholt.
Die Überschrift sagt es schon. Ich freue mich über das frühzeitge
Ausscheiden der deutschen Fußballmannschaft bei der EM 2020. Aber nicht aus
Häme! Ich freue mich natürlich für Manuel Neuer und seine Mannschaft. Jetzt
haben sie mehr Zeit, sich um Regenbogen, Einhörner und Schneeflocken zu
kümmern. Das ist doch toll!
Das ist der Wahnsinn. Jetzt wird der Islam-Terrorist aus Würzburg, der
drei Menschenleben auf dem Gewissen hat, langsam zum Opfer stilisiert. Und
zwar nicht von der linken Presse wie der TAZ oder dem Spiegel, sondern von
der FAZ. (Aber es gibt ja Stimmen, die meinen, die über Jahrzehnte als
konservatives Blatt geltende FAZ sei auch schon ziemlich nach links
abgedriftet, so angefangen nach dem Tod des Mitherausgebers Frank
Schirrmacher.)
Nun ja, was erzählt denn die liebe FAZ? Der somalische Täter habe in
Chemnitz gelebt und habe 2018 einen rassistischen Angriff miterleben
müssen. Wie andere Quellen ausführlicher berichten, habe er selbst vor vier
langen, schwarzgekleidenen, vermummten Leuten schnell genug wegrennen
können, sein afghanischer Kumpel hingegen sei eingeholt worden und trug von
der Konfrontation Prellungen und Schnittwunden davon. Da das im Kontext des
damaligen »Hasi, Du bleibst hier«-Skandals um angebliche Hetzjagden nach
einem Mord eines Mannes durch einen Migranten passierte, wurde das von
Polizei und Medien als rechte Tat eingestuft, obwohl es, wenn ich das
richtig interpretiere, nur die Zeugenaussagen der beiden gibt. Aus meiner
Sicht könnte das aber genauso gut eine Aktion Linker unter falscher Flagge
gewesen sein, um der damals schon angezweifelten These der Hetzjagden mehr
Nachdruck zu verleihen. Aber sei's drum.
Weiter schreibt die FAZ, der Somalier habe in einem Interview erzählt,
daß er sich in Chemnitz nicht mehr sicher fühle und aus Ostdeutschland im
allgemeinen und Chemnitz im speziellen weg wolle. Er traue sich nicht mehr
mal ohne Hilfe eines Freundes raus zum Einkaufen.
Das ist doch herzzerreißend, oder? Der Täter ist das eigentliche
Opfer.
Nur – die FAZ unterschlägt hier eine nicht ganz unwichtige Information.
Der somalische Merkelgast wurde wenige Monate nach seiner Ankunft 2015 in
Deutschland straffällig, und zwar wegen Körperverletzung, wie die Welt bereits gestern berichtete. Die Zeit ergänzte diese Information mit dem Hinweis, daß der Somalier
einen anderen Migranten mit einem Messer verletzt hatte. Scheint
sein bevorzugtes Werkzeug zu sein. Das relativiert die Jammerei des Täters
doch ein wenig, oder etwa nicht?
Nicht nur die FAZ dreht durch, auch Horst Seehofer (alias »Drehofer«)
redet mal wieder wie üblich wirres Zeug. Er stellt ernsthaft die Frage, ob
wir zu wenig für die Integration tun. Hadmut Danisch hat diese
Äußerung schon ausführlich in seinem Blog diskutiert, ich erspare mir deshalb, darauf näher
einzugehen.
Es ist schon ein furchtbar dreckiges Spiel, das die Politik und die
Medien mit uns treiben. Daß es sich bei dem Anschlag in Würzburg um einen
islamisch motivierten Terroranschlag gehandelt hat, daran besteht kaum
Zweifel: Zum einen hat der somalische Täter, wie hier auch schon im Blog
berichtet, »Allahu Akbar« gerufen, während er die Frauen im Woolworth
abschlachtete, zum anderen hat er bei seiner Vernehmung ausgesagt, daß das
sein persönlicher Dschihad gewesen sei (Dschihad =
Kampf auf dem Wege
Allahs). Weiterhin hat man im Mülleimer Propaganda-Material der ISIS,
der Islamistengruppe in Syrien/im Irak, gefunden, das ihm zugeordnet wird.
Dadurch, daß er das weggeschmissen hat, ist ihm auch eine Planung der Tat
unterstellbar – kein Affekt, keine »Kurzschlußhandlung«, vor allem kein
Amok. Weiterhin soll er absichtlich nur Frauen als Opfer ausgewählt haben,
was auch einen islamischen Zusammenhang haben soll.
Aber in Deutschland darf es keinen Terror geben, zumindest keine
islamischen. Rechter Terror lauert natürlich hingegen hinter jeder Ecke.
Daher wird geschickt ausgenutzt, daß der schon mehrfach auffällig gewordene
Täter zeitweise unter psychiatischer Beobachtung stand. Es wird ein
Narrativ von Politik und Medien darauf aufgebaut. Der Täter sei
höchstwahrscheinlich psychisch krank, es könnte sich aber auch um eine
»islamistisch« motivierte Tat handeln. Das müsse aber noch genauer
untersucht werden. Das wird jeweils am Ende der Berichterstattung erzählt,
damit man es gar nicht mehr so unbedingt mitbekommt. Die Fakten, die ich
oben erwähnt habe, werden gar nicht oder verzerrt dargestellt. Die
gefundene ISIS-Propaganda mutiert dabei zu unspezifischen »Haßbotschaften«,
damit ja kein Bezug zum Islam entsteht.
Ich sehe diese Taktik nicht zum ersten Mal. Man versucht, ein Narrativ
aufzubauen, daß es eigentlich islamischen Terror gar nicht gibt, sondern
daß der Täter stattdessen immer psychische Probleme habe, der einen
Tötungswahn auslöse (eben »Amok«). So frei nach dem Motto, der Islam sei so
eine friedvolle Religion, aus ihr könne gar keine Gewalt entstehen. Wenn
man danach geht: Ich sehe die Hinwendung zu jedweder Religion schon als
psychisches Problem…
Natürlich versuchen die Politiker auch bei dieser Tat, das wieder als
Einzelfall darzustellen und davor zu warnen, eine ganze Bevölkerungsgruppe
zu verdächtigen. Der Oberbürgermeister Schuchardt machte hierzu einen
völlig mißlungenen Vergleich: »Auch wir Deutsche wurden nach dem Zweiten
Weltkrieg nicht pauschal verurteilt. Genauso wenig gilt dies jetzt für
Somalier oder generell Geflüchtete. Dieses Schubladendenken muß ein Ende
haben.« Das ist schon Geschichtsklitterung. Natürlich wurden die
Deutschen erstmal pauschal für die Taten des Naziregimes verurteilt. Haß
wurde ihnen entgegen gebracht, speziell in Ländern, in denen die Nazis
eingefallen waren und gewütet hatten. In der Tschechoslowakei durften
Deutsche straflos getötet werden (Beneš-Dekrete), ob sie nun an den
Nazitaten beteiligt waren oder nicht. Diese pauschale Verurteilung ging
über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Selbst heute gibt es teilweise noch
Vorbehalte. Und ich bin mir sicher, daß der Herr Bürgermeister Schuchardt
wie alle anderen sofort pauschal über die AfD, ihre Wähler und alle
Konservativen hetzen würde, wenn es wieder zu einer rechtsradikal
motivierten Tat käme.
Auch Södolf nutzte seine Ansprache bei der Trauerfeier dazu. Er hob die
Mitwirkung eines Iraners bei der Verfolgung des Täters hervor. Die heutigen
Tagesthemen bauten dieses Framing noch massiv aus. Sie interviewten den
Iraner und zeigten eine vis-à-vis-Dankesansprache Södolfs an ihn, wobei
nicht wirklich herauskam, in welcher Form der Iraner da beteiligt war. Aber
so kleinlich will ich gar nicht sein. Auf den drei Videos, die im Internet
zirkulieren, ist aber klar zu erkennen, daß unter den Leuten, die draußen
versucht haben, den Täter aufzuhalten, nicht nur Leute mit
Migrationshintergrund waren, sondern auch Deutsche, was von der Polizei
auch bestätigt worden ist. Außerdem hatte ich irgendwo gelesen, daß der
Hausdedektiv, der auch die Allahu-Akbar-Rufe bezeugte, durch sein
Eingreifen einen noch schlimmeren Ausgang im Woolworth verhindert habe.
Solche Informationen würden aber das schöne Framing der ARD und von Södolf
kaputtmachen. Also weglassen!
Und von Schuld oder Verantworten ist seitens der Politiker natürlich auch
überhaupt nichts zu hören. Als seien sie daran, daß der Somalier überhaupt
ins Land gekommen ist, daß er trotz abgelehnten Asylantrag und kriminellen
Auffälligkeiten sich noch hier frei bewegen konnte, nicht im Geringsten
beteiligt. Tatsächlich haben alle, die Merkel mit ihrer »wir schaffen das«
und »jetzt sind sie nun mal da« Migrationspolitik unterstützt haben, das
Blut der Toten und Verletzten, von diesem und den früheren
Terroranschlägen, an ihren Händen. Und nicht nur die: Alle Bürger, die 2017
die CDU/CSU gewählt haben oder andere Parteien, die Merkels Politik
unterstützt haben oder gar noch mehr Migration forderten. oder die selber
die uneingeschränkte Migration und Seenotrettung nach Europa unterstützen,
tragen Mitschuld, genauso, wie ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung
damals Mitschuld an der Nazidiktatur hatte. Ich fordere diese auf, doch
bitte jetzt ihre dumme Fresse halten.
Bei Tichys Einblick ist ein Artikel erschienen, der uns alle unbedingt
alarmieren sollte! Ich empfehle dringend, ihn zu lesen.
Worum geht es? Wie der Artikel schreibt, will von der Leyen vom
Europäischen Gerichtshof selbst »feststellen lassen, daß der Gerichtshof
der EU (EuGH) die oberste Instanz in allen Rechtsfragen in EU-Europa ist.
Demnach wären die Verfassungen der EU-Mitgliedsstaaten den EU-Verträgen
unterstellt. Sie wären damit als Verfassungen praktisch außer Kraft
gesetzt.« Sie will an Deutschland ein Exempel statuieren, denn das
Bundesverfassungsgericht hat sich da als etwas aufmüpfig gezeigt.
Das war aber noch vor der Zeit von der CDU-Marionette Stephan Harbarth
als Vorsitzender des Bundesverfassungsgerichts. Da amtierte noch der
Vorgänger Andreas Voßkuhle. Der galt zwar auch als Freund der EU,
nichtsdestotrotz wurden in seiner Zeit rote Linien gezogen. Die wurden zwar
auch mal zugunsten der EU verschoben, sind aber erhalten geblieben.
Faktisch genießt zwar EU-Recht heute tatsächlich Priorität vor deutschem
Recht, aber nur, weil das Grundgesetz (durch entsprechende damalige
Änderung) es gewähren läßt. Ich denke, das dürfte auch die
Mehrheitsmeinung unter den Verfassungsrechtlern sein. Dieses Gewähren kann
auch jederzeit wieder rückgängig gemacht werden, wodurch klar ist, wer hier
letztendlich das Sagen hat.
Das Grundgesetz besteht ja durch die demokratischen Grundvorstellung, daß
die Bürger der Souverän des Staates ist, also letztendlich die
Definitionshoheit besitzen, wie sie zusammenleben wollen. Das geht aus
Artikel 20, Absatz 2 hervor und auch aus Artikel 146, der garantiert, daß
die Bürger das Grundgesetz auch ersetzen könnten, wenn es ihnen nicht mehr
gefiele.
Recht haben und Recht bekommen sind aber bekanntlich zweierlei Stiefel.
Meine Meinung von Harbarth ist ja nicht besonders hoch (eigentlich unter
Null), deshalb würde ich nicht darauf wetten, daß das
Bundesverfassungsgericht hier ein Machtwort und klare Ansage in Richtung EU
tätigen wird.
Und wer glaubt, ein Herr Laschet würde uns vor einer Degradierung zum
Vasallen der EU-Kommission schützen, der hat sich aber stark gebrannt. In
der Financial Times hat Laschet zum Ausdruck gebracht,
daß er sich eine europäische Verfassung wünscht (»All in all, I
think we need an ever closer union … and towards a European
constitution.«). Daß die SPD/Scholz und die Grünen/Baerbock das genauso
sehen, davon ist ohne großes Nachdenken auszugehen. Auch die FDP sehe ich
da nicht als Retter in der Not.
Einzige Hoffnung sind noch EU-Mitgliedsstaaten, die noch eine eigene
Identität besitzen und diese auch behalten wollen, insbesonders die
osteuropäischen Staaten. Mit Frankreich, eigentlich eine stolze Nation, ist
wohl nicht zu rechnen. Macron soll genau wie die Noch-Staatsratsvorsitzende
Merkel seine Finger in diesem äußerst bösen Spiel mit drinhaben.
Nach dem vermutlich islamisch motivierten Anschlag eines Somaliers in
Würzburg kommen wieder die heuchlerischen Tweets mit den
Standard-Beileid-Phrasen von den Politikern, wie zum Beispiel
Söder,
Laschet oder
Özdemir. Hoffentlich lesen die auch mal die Antworten auf ihre
dümmlichen Tweets, denn sie sind ziemlich eindeutig. Auch wenn manche
Medien schon wieder versuchen, den Täter als »psychisch krank« und
»Einzeltäter« zu betiteln und damit jeglichen Bezug zu Herkunft und
Religion verwischen möchten, ist den Leuten sofort klar, wie der Hase
läuft. Bayerns Innenminister Herrmann erzählt zudem auch schon mehr als
Merkel, Laschet, Söder & Co. und der ganzen linken Mischpoke lieb sein
kann: Ein Zeuge will deutlich »Allahu Akbar« gehört haben, der Asylantrag
des 2015 eingereisten Täters sei wohl abgelehnt worden. Ich vermute mal, er
hätte schon längst abgeschoben sein müssen. Drei Menschen könnten dann noch
leben, wie viele dutzende, wenn nicht hunderte andere auch, die von
Migranten abgeschlachtet wurden, aber die die Presse und die Politik unter
den Teppich gekehrt hat. Danke für Nichts, Ihr widerlichen Politiker und
Gutmenschen.
Heise berichtet, daß die Länder, bzw. ihre Jugendschutzvertreter,
wieder die wahnwitzige Idee aufgreifen, alle Internet-Endgeräte, und zwar
schon betriebsystemseitig, zwangsweise mit Jugendschutzfiltern auszurüsten,
die dann erst freigeschaltet werden müssen, wenn Erwachsene auf den
gesamten Inhalt des Internets zugreifen wollen.
Frech wird einfach behauptet, das sei technisch kein allzu großes
Problem, und die Verbände hätten dem bereits zugestimmt. Die Verbände
bestreiten das vehement (bezichtigen die Politiker eigentlich schon der
Lüge) und halten das für nicht realisierbar und sehr problematisch.
Ich halte das zudem auch für völlig unverhältnismäßig, die gesamte
erwachsene Bevölkerung in Geiselhaft zu nehmen, weil heute jedes Kind ein
internetfähiges Mobiltelefon haben muß und man den Eltern nicht zubilligen
will, über die Nutzung des Internets durch die Kinder selber zu entscheiden
– also entsprechend auf Geräten der Kinder existierende Filtersoftware zu
installieren, oder es zu lassen. Man sollte meiner Meinung nach lieber
sicherstellen, daß weder Internet-Zugänge (inkl. entsprechender
Telefontarife) und Internet-Endgeräte an Kinder und Jugendliche ohne
Einwilligung der Eltern gekauft werden können. Der Rest der Geschichte geht
den Staat dann nichts mehr an. Beim Alkohol und Tabakwaren geht es ja
auch.
Heise-Leser weisen zudem auf die Absurdität hin, daß sich Deutschland
gerade massiv über Ungarn aufregt, weil sie die Jugend vor gewissen Medien
schützen will und den Eltern das Erziehungsrecht zurück in ihre Hände legt,
gleichzeitig hier die Jugend (und die Eltern in ihrem Erzieungsrecht!) noch
viel umfangreicher bevormunden will, als es Ungarn durch das neue Gesetz
tut.
Viele Leser sind auch der Meinung, daß es weniger um die Kinder geht,
sondern daß das der Einstieg in eine Internet-Zensur und in chinesische
Verhältnisse sein soll. Hat man die Hersteller erst einmal dazu gebracht,
nur noch Geräte anzubieten bzw. verkaufen zu können, die die Filterfunktion
besitzen, kann man das sukzessive ausbauen. Filterlisten, die die Geräte
dann regelmäßig herunterladen müssen, und gar Überwachung der besuchten
Seiten, sind dann nicht mehr fern. Über die besagte Freischaltung könnte
man leicht dem Nutzer eine eindeutige ID zuweisen, die der Browser dann
gezwungernermaßen bei jedem Request mitschicken müßte. Dann ein paar
Honeypot-Server mit entsprechenden Themen aufstellen und seine Kandidaten
sammeln.
Und soetwas sind dann die »Werte«, auf die sich die EU doch so gerne
beruft. Ich könnte kotzen.
Ja, Vergleiche mit dem Dritten Reich sind immer problematisch. Meist,
weil die Leute nicht differenzieren und sich auf einen Aspekt beschränken
können.
Ich mache es trotzdem.
So geht es jetzt hier nicht um die unglaublichen Verbrechen, die die
Nazis verübt haben. Es geht um das fanatische Hineinsteigern in eine
Ideologie, welche auch immer, und das Ausgrenzen Andersdenkender. Wir haben
ja alle Bilder und Filmaufnahmen aus der Nazizeit gesehen, und so habe ich
mich an die mit Hakenkreuzfahnen geschmückten Häuser erinnert, an
Menschenmassen, auch gerne Kinder, die mit entsprechende Fähnchen winkten,
wenn eine politische Größe zu Besuch kam. Auch sonst wurde vieles mit dem
Hakenkreuz »geschmückt«. Autos, Lokomotiven beispielsweise, aber auch
Alltagsgegenstände.
Mit Argusaugen wurden die Menschen beobachtet: Wer damals nicht schön
regelmäßig die rechte Hand zum Hitlergruß hob, machte sich verdächtig, ein
Gegner des Regimes zu sein, wurde von Mitmenschen, Nachbarn angeschwärzt,
wurde verhaftet, im schlimmsten Fall getötet.
Logik und Grundsätze existieren nicht mehr, alles hatte sich der
Ideologie zu unterwerfen.
Genau wie heute: Überall hängen Regenbogenfahnen herum, vor/von
öffentlichen Gebäuden, Kirchen. die Logos der Firmen werden eingefärbt oder
Regenbogenstreifen irgendwo auf den Webseiten plaziert. Nutzer von Social
Media schmücken ihre Accounts damit.
Und wer nicht mindestens alle zwei Stunden öffentlich beteuert, er sei
für Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt, gerät in Verdacht, homophob,
Schwulenhasser, reaktionär, rechtsradikal zu sein, ein Mensch, der hier in
diesem Land nichts zu suchen hat, der »gecancelt« werden muß.
Und Regeln bedeuten nichts mehr. Die Nichteinmischung in andere Staaten.
Die Grundsätze zur politischen und religiösen Neutralität der UEFA. Die EU
schwafelt von europäischen Werten, während sie gleichzeitig Grundprinzipien
wie Vertragstreue bei den EU-Verträgen mit Füßen tritt. Die Ideologie des
Regenbogens ist nicht verhandelbar.
Wie heißt der Spruch? Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie
reimt sich.
Nachtrag: Andere sehen das ähnlich, z.B. ein
Twitterer
mit zwei Bildern vom Rathaus in München oder der Blogger Danisch, von dem der erste Link stammt.
Es kann sich nur noch um Stunden handeln, bis der Grüßaugust Steinmeier
verkündet, daß die Regenbogenfahne zur Nationalflagge Deutschlands geworden
ist. Auf jeden Fall drehen gerade die Politiker und die Medien durch,
getrieben von der mittlerweile äußerst nervenden LGBT-sonstwas-Minorität.
Wie kleine (und entsprechend dumme) Kinder hatten sie sich schon gefreut,
Orbán und seinem Land Ungarn eins auszuwischen, indem sie während des
Spiels Deutschland gegen Ungarn das Münchner Stadion in den
Regenbogenfarben beleuchten. Das ungarische Parlament hatte nämlich vor
kurzem ein Gesetz beschlossen, das die ungarische Jugend vor Propaganda der
LGBT-Community schützen soll. Das Ausleben von nicht-heterosexuellen
Orientierungen wurde in Ungarn jedoch in keiner Weise eingeschränkt. Die
Aufregung ist daher ziemlich künstlich vom Zaun gebrochen. Aber wen
interessiert's? Wenn die Schwulen und Lesben nicht überall herumf… können
wie sie wollen, dann machen sie halt einen Aufstand. Und die »Woken« machen
alle mit.
Aus dem Plan mit der Beleuchtung jetzt aber nichts, denn der europäische
Fußballverband UEFA hat Njet gesagt. Das hat die sich dem Zeitgeist
anbiedernden Politiker wütend gemacht, wie die Welt zu berichten weiß. Wie kleine Kinder stampfen sie
jetzt mit den Füßen, bewerfen die UEFA mit Dreck. Trotzig wollen sie jetzt
während des Spiels alles mögliche regenbogenmäßig anstrahlen, der DFB will
vor der Allianz-Arena an die Zuschauer Fähnchen verteilen, Pro7 sein Logo
bunt machen.
Derweil hat die UEFA nur genau das gemacht, was in ihren Statuten
drinsteht. Sie hat sich dort für politisch und religiös neutral erklärt.
Und daß das Ausleben von Homosexualität und dergleichen nun mal auf jeden
Fall ein religiöses, aber auch ein politisches Thema ist, wird doch wohl
niemand bestreiten. Insofern hat sie trotz der in den Funktionärskreisen
weitverbreiteten Korruption alles richtig gemacht. Und wie groß wäre das
Geschrei, wenn jetzt zum Beispiel die Ungarn mit Shirts auftauchen würde,
auf denen groß das AfD-Logo prangen würde? Ich glaube, manche Politiker
würden vor Wut explodieren. Es ist auch höchst interessant, daß die Leute
nicht mehr in der Lage sind zu realisieren, daß es auch noch Menschen mit
anderer Meinung gibt, und daß diese Meinung durchaus auch legitim sein
kann!
Vielen Leuten, auch solchen, die prinzipiell tolerant dem Thema
gegenüberstehen, geht diese billige Anbiederung und Instrumentalisierung
des Fußballs zu weit und sie kritisieren den Gratismut der politischen und
journalistischen Maulhelden. Auf Twitter habe ich da schon Aufforderungen
gesehen, man möge doch dann bitte auch hiesige Moscheen in das bunte Licht
tauchen und bitte auch bei der Weltmeisterschaft in Katar mit bunten
Armbändern, Shirts und Fähnchen aufkreuzen. Dafür sind sie dann doch alle
zu feige, genauso wie diverse Großkonzerne (inklusive VW, Mercedes, BMW),
die ihre Internet-Logos im »Pride Month« in westlichen Länden
regenbogenbunt gemacht haben, aber nicht in islamisch geprägten
Ländern.
Es ist zwar so, daß der Teil der Bevölkerung, die die Genderschreibweise
ablehnt, immer größer wird, aber das hindert die deutschsprachigen Presseagenturen nicht, gemeinsam sich zu mehr
Genderschreibung zu verpflichten – zwar vorerst ohne dem Gendersternchen
(oder dessen Varianten), aber mit dem Ziel, das generische Maskulinum
zurückzudrängen. Das erinnert mich fatal an die Überrumpelungstaktik, die
sie schon bei dieser unsäglichen Rechtschreibreform praktiziert haben.
Und diese Leute, die sich irrend für Journalisten halten und uns
bevormunden und erziehen wollen, regen sich gleichzeitig über die Polen und
Ungarn auf, wie undemokratisch die Regierungen doch seien! Was für ein
widerlich hypokritischer Haufen! Hadmut Danisch fragt zu recht, wie man solch einer Presse, die sich
politisch verschworen hat und das auch noch in einer Pressemitteilung
bekanntgibt, noch glauben kann.