Was gab es für ein Geschrei, als RKI-Chef Wiehler behauptete, daß der
Anteil der Migranten unter den stationär behandelten Corona-Patienten
deutlich überproportional zu ihrem Anteil in der Bevölkerung sei. Von
Ausreden, es läge an dem engen Zusammenleben in den Unterkünften für
Migranten (an dem natürlich der Staat schuld sei) bis hin zu Lügen- und
Rassismusvorwürfen war alles drin. Dummerweise gibt es jetzt erstmals
konkrete Belege dafür.
Daß das eventuell auch an der Grundeinstellung der Migranten liegen
könnte und an der nicht selten ausgedrückten Verachtung für das Land, das
sie nährt, wie z.B. von Danisch in seinem Blog berichtet, oder es sich
darstellt in Trauerfeiern für verstorbene Clan-Chefs, wo auf Corona-Regeln
geschissen wird, wie hier, hier, hier, hier oder hier, ist natürlich völlig absurd. Nebenbei: Ich halte übrigens das
Verhalten der Politik und der Behörden bezüglich der Trauerfeiern für
hochgradig korrupt und betrachte das als Strafvereitelung im Amt.
Auch das ganze Thema der Übertragung des Virus durch Kinder wurde lange
massiv bestritten und zum Teil auch heute noch. Es kann ja auch nicht sein,
daß sich das Virus nicht an die Vorgaben der Politik hält, und, wenn es in
den Körper eingedrungen ist, nicht erstmal das Alter des Opfers bestimmt.
Daß es eine merkwürdige Koinzidenz der sogenannten »dritten Welle« mit den
Schulöffnungen gibt, will in der Politik offenbar niemand wahrhaben.
Dann das ganze Thema mit der Zählerei, angefangen damit, daß man
Testmethoden verwendet, die nur für das Labor gedacht sind, dann bei Toten
keine große Unterscheidung macht, ob sie mit oder an dem Corona-Virus
gestorben sind, und zuletzt, daß niemand die Zahlen des RKI wirklich
überprüft oder überprüfen kann. Dazu kommen noch die vollkommen willkürlich
festgelegten Grenzen für die sogenannten Inzidenzwerte.
Wir sind jetzt über ein Jahr in der Pandemie und die Wissenschaft weiß
angeblich bis heute nicht, wie die Hauptverbreitungswege sind? Daß es an
den deutschen Universitäten mit der Qualität ziemlich bergab geht (u.a.
dank linkem Genderunfug und Frauenquoten), ist ja jetzt erst wieder festgestellt worden. Aber es gibt
vermutlich auch Studien aus anderen Ländern mit besseren
Forschungseinrichtungen. Ich glaube daher eher, daß die Politik in ihrer
unfaßbaren Arroganz und Selbstüberschätzung die Ergebnisse nicht wahrhaben
will und denkt, über der Realität zu stehen. Sie trifft daher völlig
falsche Entscheidungen und traktiert uns mit immer neuen wahnwitzigen
Regulierungen. Und daß da – zumindest von einzelnen Politikern, aber auch
nicht unwahrscheinlicherweise von der Regierung insgesamt –, auch noch
politische und wirtschaftliche Interessen dahinterstehen, die Pandemie
nicht an den Ursachen zu bekämpfen (um z.B. ihre Migrationspoltik nicht zu
gefährden) oder gar den Status Quo möglichst lange aufrechtzuerhalten (z.B.
um das Volk für das EU-Corona-Hilfspaket, auch als Einstieg in die
Schuldenunion bekannt, oder für Ideen wie die ominösen »Great Reset« und
»Zero Covid« gefügig zu machen), ist auch nicht ganz von der Hand zu
weisen. Manipulationen von oberster Hand, z.B. der RKI-Zahlen, sind da
nicht ausgeschlossen.
Vermutlich nicht nur bei mir hat die Politik das restliche Vertrauen in
sie mittlerweile komplett zerstört.
Es gibt einen amerikanischen Spielfilm, den ich selber noch nicht gesehen
habe (nur als Teaser), der »Idiocracy« heißt. Dort geht es um einen
Durchschnittsamerikaner (auch von der Intelligenz her), der – in Tiefschlaf
versetzt und vergessen – irgendwann in der Zukunft aufwacht und sich in
einem Amerika der Vollidioten, die zu nichts mehr fähig sind, wiederfindet.
Gemäß dem Spruch mit dem Einäugigen und den Blinden avanciert er zum
»Superhirn«, indem er einfache Probleme löst. Wie genau der Film ausgeht,
weiß ich nicht einmal.
Irgendwie werde ich aber nicht den Gedanken los, daß wir diesen Zustand
nicht erst in ferner Zukunft erreichen, sondern daß wir gar nicht mehr so
weit davon entfernt sind. Dabei spielen nicht nur die wirklich Dummen wie
die sektiererischen Feministen und Linken, deren Weitsicht wirklich wenige
Millimeter vor der Stirn endet – halt dort, wo das Brett beginnt – eine
Rolle, sondern auch solche, die als »intellektuell« gelten.
Als Beispiel dazu möchte ich Gunnar Kaiser mal hernehmen. Der hat
Philosopie, Germanistik und Romanistik studiert, und die Arbeit als Lehrer
in NRW läßt ihm offenbar Zeit genug, sich auch noch als Philosoph, Autor,
Journalist und YouTuber zu betätigen. In seinem Kanal kritisiert er
eloquent die Politik, speziell im Moment die Anti-Corona-Maßnahmen und die
damit verbundenen Freiheitseinschränkungen, ohne, daß man ihn leichtfertig
als »Corona-Leugner« bezeichnen könnte. Was ich auch erstaunlich finde, ist
seine Fähigkeit, durchgehend frei zu reden, und das auch in längeren
Stücken, auch mal eine halbe oder ganze Stunde. Vielleicht hat er irgendwo
eine Stichwortliste hinter der Kamera, aber ich bin mir ziemlich sicher,
daß er nicht abliest. Auch damit hebt er sich auch wohltuend von anderen
YouTubern ab, die teilweise ihre Videos in Zehnsekunden-Schnitten (oder
noch kürzer) zusammenkleben. (Die Länge seiner Vorträge sind auch der
Grund, warum ich eher selten seine doch meist interessanten Beiträge
anschaue – es dauert mir einfach zu lange.) Politisch betrachtet er sich
wohl als libertär.
Man sollte doch meinen, daß so ein Mensch auf die dumme Genderideologie
nicht hereinfällt. Leider ein Irrtum. Als ich gestern nach einiger
Abstinenz mal wieder einen Beitrag von ihm schaute – es ging um die
Corona-Schnelltests an den Schulen, die Verletzung der Würde der Kinder und
die potentiell kommende Pflicht zu diesen Tests und daß er da nicht
mitmachen wolle – war ständig die Rede von Schülerinnen und
Schülern, Lehrerinnen und Lehrer, dazwischen von
Lehrkörpern oder Lehrpersonen, mindestens einmal nur von
Schülerinnen. Nach Dreiviertel des Videos war ich es dann leid –
Fenster geschlossen. Ich meine, jemand, der in der Lage ist, feinsinnige
Analysen zu betreiben, der Germanistik studiert hat, an einem Gymnasium
Deutsch lehrt und offensichtlich Spaß an der Sprache hat, sollte doch die
generischen Geschlechter verstehen und auch, wie die Verständlichkeit unter
dem Gendern leidet, oder nicht?
Wie ich eingangs schon schrieb, sehe ich die Gesellschaft schneller
niedergehen als gedacht, und sehe solche Leute als Indiz dafür. Dummheit
scheint sich irgendwie durchzusetzen. Vielleicht ist das ein weiteres,
bislang unentdecktes Virus, das die Menschen (und Menschinnen!!!)
befällt…
Ich hatte dieser Tage einer Kollegin noch erklärt, daß sich der
Rechtschreibrat, der nach dem Rechtschreibreform-Desaster gegründet wurde,
um wenigstens ein bißchen Ordnung wiederzubringen, enorme Probleme mit dem
Gendersternchen hat, obwohl die Mitglieder auch meist linksgedreht sind.
Schließlich müßte er die Grammatik entsprechend anpassen. Da kämen so
Fragen auf, wie man z.B. einen Relativsatz nach einem Gendersternchen
beginnt. Auch generell würde die Lesbarkeit leiden, was bei
Nichtmuttersprachler, die hier immer mehr werden, problematisch sein
könnte.
Jetzt entdecke ich gerade bei der Bild, daß der Rechtschreibrat erstmal die Segel streicht und das
Gendersternchen nicht in das Regelwerk aufnimmt. »Die Verwendung solcher
Sonderzeichen kann laut Rechtschreibrat zu Folgeproblemen und grammatisch
nicht korrekten Lösungen führen«, zitiert die Bild den Rat. Wasser auf
meine Mühlen.
Siehe auch Meldung des Rechtschreibrats.
Ich will es nochmal in Erinnerung bringen: Seit einigen Jahrzehnten ist
ein nicht ausgesprochenes Ziel der regierenden Parteien, sich selbst
inhaltlich abzuschaffen. Schließlich ist es doch schön, viel Geld zu
bekommen, aber schlußendlich für nichts verantwortlich zu sein. Durch die
immer größere Kompetenzübertragung an die EU wird der Handlungsspielraum
des Bundestages, dem Kernstück der repräsentativen Demokratie, immer weiter
eingeschränkt. Irgendwo hieß es, daß mittlerweile 50% aller
Bundestagsentscheidungen nur noch die nationale Umsetzung von
EU-Beschlüssen sei.
Jetzt ist am letzten Donnerstag (25.3.) vom Bundestag ein weiterer
Schritt zu Aushebelung der Demokratie beschlossen worden. Und die Medien
hatten offensichtlich entschieden, nicht darüber zu berichten.
Es ging wieder einmal um das Durchwinken eines Beschlusses der EU,
nämlich des sogenannten Corona-Rettungspakets der EU in Höhe von 750
Milliarden Euro.
Zwar wurde in den Medien eine Zeitlang das Paket durchaus kontrovers
diskutiert, aber nicht wirklich die Implikationen auf unsere Demokratie.
Das Problem ist, daß ein Bundestag nichts beschließen darf, was zukünftige
Bundestage und Regierungen wesentlich in ihrer Handlungsfähigkeit
einschränkt. Jeder Bundestag muß Herr der Geschicke bleiben. Das wurde
durch frühere Verfassungsklagen, auch wenn sie zum Teil verloren wurden,
als Nebenergebnis des Bundesverfassungsgerichts festgestellt. Die ganze
Souveränitätsübertragung an die EU funktioniert nur, da der Bundestag
(noch) jederzeit die Möglichkeit hat, den Austritt aus der EU zu
beschließen und das Zepter wieder in die eigene Hand zu nehmen.
Und in diesem Aspekt liegt die Crux: Dieses Rettungspaket wird von den
EU-Mitgliedsstaaten finanziert. Die Höhe bemißt sich an den Beitragssätzen,
zudem kann die EU die Tilgung auf die anderen Staaten verteilen, sollte ein
Staat erklären, seinen Teil nicht mehr bezahlen zu können. Und man geht
davon aus, daß das auch passieren wird: Griechenland, Italien, Spanien oder
gar Frankreich sind die Kandidaten, die hier genannt werden.
Da Deutschland der größte Beitragszahler ist, trifft ihn sowieso die
höchste Last, aber im Falle eines Ausfalls kann durch EU-Beschluß diese
Last noch höher werden. Und die Laufzeit dieses Pakets beträgt 40 Jahre(!).
Das heißt, die nächsten zehn Legislaturperioden sind an dieses
Rettungspaket gebunden. Sie (bzw. wir Steuerzahler) müssen das zahlen,
können aber aus diesem Vertrag nicht aussteigen. Da die Gestaltung des
Finanzhaushalts des Staates das Königsrecht des Parlaments ist, wird also
hier massiv in die Rechte der zukünftigen Abgeordneten eingegriffen.
Die Bundesregierung bezeichnet dieses Rettungspaket als einmalig und
zeitlich begrenzt und zielt damit auf eine Ausnahmeregelung, die das
Verfassungsgericht für den ESM getroffen hatte. Es darf aber bezweifelt
werden, daß 40 Jahre eine zeitliche Begrenzung im Sinne des Gerichts ist.
Außerdem waren die Auszahlungen der Gelder damals an Auflagen gebunden, was
bei diesem Rettungspaket nicht der Fall ist. Die Höhe der Auszahlungen
richtet sich zudem gar nicht daran, wie groß der Schaden der Corona-Krise
in den einzelnen Ländern ist, sondern einzig und allein an der
Wirtschaftsleistung der Länder vor der Krise. Das als
Corona-Rettungspaket zu bezeichnen und das mit dem ESM für die ebenfalls
schon von Gegnern als illegal betrachtete Griechenland-Euro-Rettung zu
vergleichen, hat schon einen Grad der Dreistigkeit.
Daneben wird gegen das Rettungspaket auch die Verletzung der EU-Verträge
vorgebracht. Zum einen gibt es die No-Bailout-Regel, das heißt, die EU darf
die Schulden von Mitgliedsstaaten nicht übernehmen. Auch darf sie selber
keine Schulden aufnehmen. Angeblich auf Merkels Mist gewachsen, hat die EU
eine Sprachregelung gefunden, daß dieses Rettungspaket gar nicht Teil des
EU-Haushaltes wäre, obwohl die EU neben der obigen Tilgung durch die
Mitgliedsstaaten einen Teil davon durch eigene Steuern querfinanzieren
möchte. Das wird natürlich von den Gegnern auch stark bezweifelt.
Das alles hat übrigens die
AfD in einer
Pressekonferenz am Donnerstag morgen anläßlich der späteren am Tag
geplanten und dann durchgeführten Abstimmung erklärt. Sie hatte zudem
erklärt, daß sie am gestrigen Freitag eine Organklage beim
Bundesverfassungsgericht mit einem Antrag auf einstweilige Verfügung
einreichen wolle. All das hielt die ach so objektive und investigative
Medienlandschaft aus Presse und öffentlich-rechtlichem Rundfunk für nicht
erwähnenswert. Man hätte wohl in ein paar Tagen, wenn der Bundespräsident
das Gesetz unterschrieben hätte, den Beschluß als Randnotiz erwähnt, wie
wenn eine Kindertagesstätte in Hintertupfingen einen neuen Sandkasten
gespendet bekommen hätte.
Man hat auch nicht erfahren, daß neben der AfD auch eine andere Gruppe um
Bernd Lucke, dem Gründer und nun Ex-Mitglied der AfD, ebenfalls eine Klage
mit einstweiliger Verfügung eingereicht hatte, und dabei ein bißchen
schneller war als die AfD. (Außer, daß dadurch der AfD der PR-Coup
entgangen ist, ist das kein Problem: Je mehr Argumente vor Gericht
vorgebracht werden, desto größer ist die Chance, daß eins vom Gericht
anerkannt wird.)
Allein der Tatsache, daß das Bundesverfassungsgericht die Klage
angenommen hat und erstmalig in der Geschichte der Bundesrepublik den
Bundespräsidenten nicht nur gebeten hat, das Gesetz (das im Eilverfahren am
Freitag auch noch vom Bundesrat abgesegnet worden war) nicht zu
unterzeichnen, sondern ihm das offiziell untersagt hat, zumindest, bis sie
über die einstweilige Verfügung entschieden hätten, führte dazu, daß
gestern abend überhaupt davon berichtet wurde!
Natürlich wurde das in den Hauptkanälen des ÖR in der üblichen
Desinformationsweise gemacht (der Vollständigkeit halber muß ich erwähnen,
daß die Pressekonferenz der AfD bei Phoenix übertragen worden war). Ein
extra zugeschalteter »Fachjournalist« im ZDF sagte zwar, daß es Gründe
gegen dieses Paket gäbe, aber welche das wären, das wurde dem
Zuschauer natürlich vorenthalten. Ein Teil dieser Informationen könnte
wohl die Bevölkerung verunsichern… (frei nach dem früheren
Innenminister de Maizière). Auch wurde die zweite Klage der AfD natürlich
nicht erwähnt, gemäß dem Mantra, die AfD aus der öffentlichen
Diskussion verschwinden zu lassen. Das wäre vermutlich nun doch zu
objektiv gewesen…
Hintergrundinformationen auch in einem Artikel und einem Kommentar bei der Welt oder bei Tichys Einblick (erster, zweiter Artikel).
Leider hinter Bezahlschranke – aber nach dem Anreißer-Text bei der Welt (Nachtrag: siehe alternativ bei
Meedia oder dem Standard) tickt die Führungsetage bei Unilever offenbar nicht
mehr richtig: Die Beschreibung »für normales Haar« auf
Shampoo-Flaschen könnte Minderheiten ausgrenzen. Also ich habe noch nie
gesehen oder gehört, daß man mit Fingern auf jemanden zeigte, der ein
Shampoo für trockenes Haar im Einkaufswagen hatte. Und dazu: Warum
kleiden sich Leute extravagant, machen sich schräge Frisuren, stanzen sich
Metall in die Fresse oder lassen sich bunte Farben in die Haut injizieren?
Um bloß nicht normal zu sein.
Laut der von Unilever durchgeführten Umfrage meinten angeblich 70% der
Befragten, daß sich Menschen ausgegrenzt fühlen könnten. Offenbar die
Norm, das zu meinen. Normal ist das dennoch nicht. Es war ja auch
mal die Norm zu meinen, daß sich die Sonne um die Erde drehen würde. Hat
sich dann irgendwann als nicht ganz richtig ergeben. Zudem ist es auch
nicht normal, Leute zu fragen, was Dritte denken könnten –
hoch spekulativ. Einfach mal die Leute selbst fragen. Es ist nicht ja nicht
ganz so schwer, vorher die Frage zu stellen, welche Sorte sie kaufen, und
die auszusortieren, die eben das teuflische »normal« kaufen. Ich
wette, da wäre etwas ganz anderes herausgekommen. Sieht wieder deutlich
nach Virtue Signalling aus. »Woke« Idiokratien in Politik und
Industrie.
Weil ich über den netzpolitischen Überwachungsdrang der SPD geschimpft
habe: Seehofer ist keinen Deut besser, eigentlich noch viel schlimmer:
Identifikationspflicht gegenüber Social-Media- und Kommunikatinosdiensten
(Anonymität war gestern), Vorratsdatenspeicherung, umfassende
Auskunftspflichten für praktische alle beteiligten Unternehmen, Ausdehnung
der erfaßten Daten, Mithilfe bei Überwachungsmaßnahmen und und und, wie
Heise berichtet. Die treten nicht nur auf die Grundrechte ein, die
springen mit beiden Füßen auf ihnen herum. Aber die AfD zum Verdachtsfall erklären. Schon alles pervers.
Nochmal ein Gedanke zu dem
vorherigen
Blog-Eintrag von mir: Wenn also 90% der Intensivpatienten Migranten mit
»Kommunikationsbarriere« sind (und 50% Moslems – wenn ich die Junge
Freiheit richtig verstehe) sind, dann gilt doch wohl ein ähnliches
Verhältnis für die rund 125.000 zur Zeit Infizierten, oder nicht? Ich sehe
zumindest keinen Grund, warum ein infizierter Migrant ein wesentlich
höheres Risiko haben sollte als ein infizierter
»Biodeutscher«/»Residenter«, zum Intensivpatienten zu werden. Das heißt
doch als Konsequenz, daß der ominöse »Inzidenzwert« doch, die Migranten
herausgerechnet, nur rund ein Zehntel wäre, und die Pandemie schon längst
Geschichte?
Die Gendertrullas sind weiter auf dem Vormarsch. Angeblich will die Bundestagsverwaltung Dokumente, also zum Beispiel
Anträge von Abgeordneten oder Parteien, die Gender-Sternchen und anderen
syntaktischen Müll enthalten, nicht oder nur noch in »Notfällen«
korrigieren. Und die SPD hatte ja schon mal einen Gesetzesentwurf mit
rein femininen Formen eingereicht, dessen Form das Innenministerium unter
Seehofer dann zurückgewiesen hat. Übrigens auch jetzt auch Audi offiziell das Gender-Gaga eingeführt. Bin ja schon gespannt, was
der »Rechtschreibrat« machen wird, der nach der
Rechtschreibreformkatastrophe ins Leben gerufen worden war und ein wenig
aufräumen sollte, ohne daß die Initiatoren das Gesicht verlieren. Denn sie
müßten am Ende auch ein Regelwerk präsentieren, das mit der
Gender-Schreibweise kompatibel ist. Und das dürfte sehr schwer werden. Zum
Beispiel: Welchen Artikel schreibt man in einem Relativsatz nach
»Leser*in«? (Mir konnte ja auch noch niemand erklären, welchen
Genus, Numerus und Casus das zum Substantiv erklärte »folgendes«
(reformiert großgeschrieben) hat.)
Aber das wird eh alles vorbei sein, wenn Arabisch oder Türkisch die
einzige Amtssprache bei den Almans wird. In der türkischen Sprache soll es
übrigens überhaupt keine Geschlechter geben. Win-Win, oder?
Hinter der Paywall berichtet die Bild (mit Kommentar), der Migrantenanteil auf den Intensivstationen sei
besonders hoch. »Die Bundesregierung ist offenbar damit gescheitert,
ihre Corona-Strategie auch jenen Menschen verständlich zu machen, die nur
wenig oder gar kein Deutsch sprechen«, schreibt sie in dem Anrißtext.
Ich sehe das anders. Ich glaube, es ist ihnen schlichtweg egal, was die
Bundesregierung sagt. Das Geld und andere Vorzüge nehmen sie gerne, aber
ansonsten geht ihnen der deutsche Staat, die Gesellschaft und die damit
verbundenen Regeln am Allerwertesten vorbei. Und dann kommen noch Imame
hinzu, die eine Zeitlang (heute auch noch?) verkündeten, der Virus sei eine
Strafe Allahs für die Ungläubigen und würde die Moslems nicht treffen.
Darum waren ja islamische Großhochzeiten auch kein Problem…
Nachtrag: Die Junge Freiheit hat noch ein paar Details
Ich würde die Verräterpartei sowieso nicht wählen, allein schon vom
Personal her. Niemals diese unerträglichen Flitzpiepen Esken, Steinmeier,
Lauterbach, Maas, Lambrecht, Giffey, Chebli, Scholz, Schulz, Kühnert,
Müller, Lindh, und wenn ich noch ein bißchen länger nachdenke, fallen mir
bestimmt noch ein, zwei Dutzend Nasen ein.
Jetzt hat sie gerade ihr Wahlprogramm fertig, und Heise schaut sich den netzpolitischen Teil und etwas drumherum an:
Identifizierungspflicht im Netz, noch mehr Netzwerkdurchsetzungsgesetz,
noch mehr Überwachung, 130 km/h auf Autobahnen, und sonst Phrasendrescherei
ad nauseam. Unterhalb von »Weltspitze« geht da gar nichts. Wir hinken zwar
in vielen Dingen selbst Entwicklungsländern hinterher, aber mit den
Sozialisten, die am besten fremdes Geld ausgeben oder in die eigene Tasche
stecken können, da wird es bestimmt was!
So eine Partei braucht niemand. Ich hoffe, die wandern deutlich unter die
10%-Marke.