11. November 2020
November 202011

Söder: Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten

Wie heißt der Spruch? Wenn man meint, es geht nicht mehr blöder, kommt Söder? Laut Artikel in der Jungen Freiheit ist er für eine Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten von DAX-Unternehmen. Es wundere ihn, daß in der CSU immer noch Debatten über Fragen geführt würden, die in der Gesellschaft schon lange selbstverständlich und entschieden seien. Ich weiß nicht, was Söder glaubt, was in der Gesellschaft entschieden sei. Gleichberechtigung mit Sicherheit, wenn man von den »Neubürgern« mal absieht, Gleichstellung und Quote aber sicher nicht. Höchstens in links-populistischen und feministischen Kreisen, wo er offenbar fischen will, dieser Opportunist. Eine Frauenquote ist sexistisch/rassistisch, diskriminierend und damit verfassungswidrig. Außerdem greift sie in das Grundrecht auf Berufsfreiheit (Art. 12) ein.

Problematisch ist der Zusatz in Artikel 3, Absatz 2, Satz 2, den die Linken irgendwann mal in das Grundgesetz geschmuggelt haben: Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.. Er wird gerne als Erlaubnis für die Diskriminierung durch eine Quote gesehen und erzeugt damit einen Widerspruch auf der Ebene des Grundgesetzes. Die Abwägung durch ein Verfassungsgericht wäre nötig, mit unbekanntem Ausgang.

Übrigens planen die Linken im Bundestag die Implantierung eines ähnlichen juristischen Trojaners bei der gewünschten Entfernung des Begriffs der »Rasse« aus Absatz 3 des gleichen Artikels. Ein Vorschlag der Grünen würde zudem Gruppenrechte gegenüber dem Staat formulieren, ein Novum im Grundgesetz und ein Einfallstor, das auch in Hinblick auf migrantische Minderheiten (ob religiös oder ethnisch) und der Durchsetzung des Migrationspakts mißbraucht werden könnte. Hadmut Danisch hat sich in seinem Blog darüber vor ein paar Monaten extensiv ausgelassen.

Ein weiterer Trojaner ist vermutlich mit der gewünschten Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz geplant, die viele schon allein deshalb für überflüssig halten, weil natürlich das Grundgesetz schon immer auch für Kinder gilt. Gerade darum ist das Insistieren der Linke darauf so verdächtig. Die Grünen zum Beispiel wollen in ihrem Genderwahn, daß Kinder ab 14 Jahren – potentiell gegen den Willen ihrer Eltern – ihr Geschlecht selber wählen können sollen. (ich bin darauf über eine Petition der/des AfD-nahen Civilpetition/Abgeordneten-Check gestoßen). Die Kinderrechte könnten dann hier als Hebel wirken, um das grundgesetzkonform zu machen. Also hütet Euch vor Grundgesetzänderungen von Linken!

9. November 2020
09

EU: Weiter auf dem Weg in die totalitäre Überwachung

Man hat ja schon länger gehört, daß das in den Schubladen der Überwachungsfanatiker liegt, aber bisher trauten sie sich nicht, das herauszuziehen. Mit dem islamischen Terroranschlag in Wien vor wenigen Tagen haben sie nun das entsprechende Vehikel gefunden. Die Regierungschefs der EU, also auch die Staatsratsvorsitzende, sind sich einig. Und sie wollen das im Schweinsgalopp durchziehen.

Sie wollen nicht weniger als die sichere Kommunikation unterbinden.

So ganz genau wissen sie es noch nicht, wie sie es anstellen wollen, aber sie werden sich mit der Industrie unterhalten – mit den Bürgern natürlich nicht. Ihnen schwebt vor, daß die Internet-Dienstleister kryptographische Generalschlüssel bei den Behörden hinterlegen müssen, mit denen dann eine Kommunikation mitgelesen werden kann – im Geheimen natürlich, ohne irgendwelche Benachrichtigungsauflagen. Kryptographen sind sich aber ziemlich einig, daß man entweder eine starke Verschlüsselung hat oder keine. Eine Zwischenlösung gebe es so wenig wie eine halbschwangere Frau. Wenn man eine irgendwie geartete Hintertür einbaut, dann wird sie mißbraucht, vom Staat oder von Kriminellen, die Verschlüsselung ist nichts mehr wert.

Heise hat einen Artikel dazu, der Ausschnitte aus dem sprachlichen Geschwurbel enthält, mit dem die Urheber ihre Intention schönzureden versuchen. Sie sind lesenswert, aber ich will sie hier nicht wiederholen. Die Foristen bei Heise sind sich ziemlich einig – und dem stimme ich zu –, daß das Ziel nicht irgendwelche Terroristen sind. Die Verhinderung des Attentats in Wien ist nicht an fehlendem Wissen gescheitert, sondern durch Inkompetenz und Versäumnisse der Behörden. Nein, Ziel ist das ganz normale Volk. Man will es überwachen, man will wissen, was das Volk denkt, wie es tickt, ob sich Gruppen bilden, die sich gegen die Obrigkeit auflehnen könnten. Mir fallen da so Gruppen ein wie damals die Gelbwesten in Frankreich oder in den jetzigen Tagen die Querdenker in Deutschland. Kriminalistische oder eben echte terroristische Aspekte dürften Nebensache sein.

Das Schlimme an dem ganzen Thema ist aber auch, daß sich die Massenmedien für dieses Thema überhaupt nicht interessieren, und die Bevölkerung schon gleich gar nicht. Die EU ist ja so toll, so perfekt, will nur gutes. Ich habe das folgende bestimmt schon mehrere Male in diesem Blog geschrieben: Ich konnte mir früher nicht vorstellen, wie in den neunzehnhundertzwanziger, -dreißiger Jahren der Weg in die Diktatur geführt hat, wie und wieso die Menschen da mitgemacht haben. Jetzt weiß ich das, denn was heute passiert, sind exakt die selben Mechanismen. Die Deutschen sind noch immer obrigkeitshörig wie damals, sie fallen auf die billigste Propaganda der Politiker und der Medien herein, und haben natürlich nichts zu verbergen. Diejenigen, die es gemerkt haben und sich dagegen wenden, ob mit Artikeln, mit Demonstrationen usw. sind Nestbeschmutzer oder Spinner im einfachsten Fall, Terroristen und Kriminelle im schlimmsten Fall.

Übrigens, noch eine Seitenbemerkung: In den Neunzigern gab es in den USA schon mal eine starke politische Bewegung (mit Auswirkungen auf Europa), die auch die Verschlüsselung verbieten oder stark abschwächen wollte. Man wollte PCs und andere verschlüsselungsfähige Systeme zwangsweise mit einem Chip namens »Clipper« ausstatten, der ein Abhören ermöglichen sollte. Einer der politischen Fadenzieher war ein bestimmter Senator. Sein Name war Joseph Biden. Ja, genau der, der jetzt in den (auch deutschen) Medien als Heilsbringer und Vernichter des Teufels Donald Trump gefeiert wird…

7. November 2020
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Wieder ein unfaßbares Urteil

Selbst der öffentlich-rechtliche Rundfunk sah sich gestern genötigt, von der Verurteilung von Halid S., offenbar aus dem Libanon stammend, und seinen Begleitern zu berichten. Dieser hatte aus nichtigem Anlaß einem Deutschen einen solchen Schlag ins Gesicht versetzt, daß dieser an der dadurch erlittenen Verletzung unmittelbar gestorben ist. Da das Opfer als Feuerwehrmann einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft erbrachte, war das Entsetzen groß. Auch die Begleiter von Halid S. waren nicht tatenlos – sie schlugen auf den Begleiter des Feuerwehrmanns ein und zertrümmerten ihm eine Gesichtshälfte. In einem längeren Artikel berichtet die Süddeutsche Zeitung von der Tat, dem Verfahren und dem gestrigen Urteil.

Nun, der Haupttäter hat eine Strafe von lediglich viereinhalb Jahren bekommen. Dafür, daß er einen Menschen getötet hat. Ist das gerecht? Daß man dem Täter keinen Mordvorwurf macht, halte ich für akzeptabel. Somit war es eine schwere Körperverletzung mit Todesfolge. Für Erwachsene gilt hier ein Strafmaß bis 15 Jahre. Leider wurde der angeblich 17 Jahre alte Täter nach dem Jugendstrafrecht verurteilt. Dieses limitiert das Strafmaß auf 10 Jahre. Das heißt, daß der Richter noch unter der Hälfte(!) des Möglichen geblieben ist. Gab es Gründe dafür? Nein. Der Täter hat keinerlei Reue gezeigt, hat im Untersuchungsgefängnis gegenüber anderen Mithäftlingen sogar mit der Tat geprahlt. Auf seinem Mobiltelefon fand man rund 2.500 Gewaltvideos. Und um die Art dieser Videos zu demonstrieren, wurden ein paar im Gerichtssaal vorgeführt. Hadmut Danisch hat in seinem Blog ein paar Details dazu, die ich hier nicht wiederholen möchte. Die meisten Anwesenden, einschließlich der Mitangeklagten, hatten sich erschaudert weggedreht. Der Täter nicht.

Wie man der Beschreibung der Süddeutschen Zeitung entnehmen kann, ist es nicht so, daß der Richter Lenart Hoesch den brutalen Charakter des Täters, der sich selber gar noch als Opfer statt als Täter sieht, nicht erkannt hatte. Warum er dennoch dann so ein mildes Urteil fällt und dem Täter sogar noch eine vorzeitige Entlassung in Aussicht stellt, wenn er erfolgreich eine Sozialtherapie absolvieren würde, ist für mich schlichtweg unfaßbar. Der Täter quittierte das Urteil auch entsprechend mit Freude, oder, man muß schon sagen, mit Belustigung, wie Bild+ berichtet.

Auch die Bewährungsstrafen für die beiden Mitangeklagten sind für mich unfaßbar. Ich möchte nicht wissen, wieviele Wochen und Monate der Begleiter im Krankenhaus und in weiterer Behandlung verbringen mußte oder noch muß. Ich halte es auch nicht für ausgeschlossen, daß bei ihm bleibende Schäden mit Schmerzen und Einschränkungen zurückbleiben. Die Täter jedoch gehen völlig unbehelligt aus dem Gericht heraus, wenn man von den paar Tagen im Untersuchungsgefängnis absieht.

Was ist der Richter Lenart Hoesch wohl für ein Mensch? Hat der überhaupt keine Empathie für die Opfer? Ist er auch so ein Gutmensch, der den Migranten Boni gibt, weil die ja alle ach so benachteiligt sind? Es gibt Momente, in denen ich solchen Richtern und auch Staatsanwälten wirklich aus tiefstem Herzen wünsche, daß sie selber einmal Opfer von solchen Schlägertypen werden. Vielleicht würden sie dann mal realisieren, was sie tun.

Nachtrag: Bericht aus der Augsburger Allgemeinen

5. November 2020
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Das Ende von James Bond

Nein, es geht nicht um den Tod von Sean Connery, einen von mir äußerst geschätzten Schauspieler, sondern um die Figur, die er wohl am stärksten geprägt hat, auch wenn er selber nicht auf diese Figur reduziert werden wollte. Unabhängig von ihm wird jetzt die Figur James Bond ausrangiert. Der Start des jüngsten Films aus der Serie wurde aufgrund der Corona-Krise nach hinten geschoben und ist somit noch nicht zu sehen. Seit längerem sind aber die Details bekannt, daß die Figur des James Bond, dargestellt von Daniel Craig, zwar noch mitspielt, ihr aber eine schwarze Kollegin zur Seite gestellt wurde, die einen Teil der Handlung übernimmt. Offenbar geht das aber weiter, als ich gedacht habe. Die Kollegin erhält auch Bonds Code-Namen »007«. Im Film nur vorübergehend, aber die Aussagen verstehe ich schon als letztendlich dauerhaft.

Nichts gegen Frauen, nichts gegen Schwarze als Hauptdarsteller. Es gibt viele gute und erfolgreiche Filme mit ihnen, auch im Action-Genre (z.B. »Man in Black« oder »Aliens«). Aber das hier riecht, nein, stinkt, nach einer Übernahme nach Social-Justice- und Quoten-Manier. Die Serie hat ein über Jahrzehnte aufgebautes Image, und zack, wird sie von Gender- und BLM-Fanatikern okkupiert. Im Film wie im richtigen Leben. Ich bin ja gespannt, ob das funktionieren wird. Die Popularität hängt ja von vielen emotionalen Komponenten ab, von den Sympathien zu dem Charakter sowohl der Figur als auch der Schauspieler, die James Bond gespielt haben. Der Wechsel von Figur, Hautfarbe und Geschlecht wird meiner bescheidenen Meinung nach zuviel sein. Selbst bei früheren Änderungen von Nebenrollen, z.B. James Bonds Chef M oder Q, dem Chef der Spionagetechnik-Abteilung, gab es unter den Zuschauern schon größere Diskussionen. Hinzu kommt, daß eine Frau nicht so wie ein Mann agieren kann – machohaft, dominant, ja, durchaus sexistisch –, das wäre unglaubwürdig und zudem feministisch unkorrekt, denn Frauen sind ja die besseren Menschen, wie wir ja mitgeteilt bekommen. Ändert man das, macht man das kaputt, was die Serie bisher ausmacht. Man hat sich hier erfolgreich einen Gabelzug konstruiert.

Andere Versuche, erfolgreiche Filme und Serien, in denen weiße Männer dominieren, politisch korrekt umzudrehen, wie zum Beispiel bei »Ghostbusters«, bei »Star Trek« oder »Star Wars«, sind kläglich beim Publikum gescheitert. Das dürfte den Machern bekannt sein. Aber genauso, wie heute noch Leute schreien, man müsse den Sozialismus/Kommunismus einführen, weil es ja bei allen bisherigen Umsetzungen mit Abermillionen Toten nicht am Sozialismus/Kommunismus gelegen hätte, werden sie sich schon selber etwas vorlügen. Ob sie es allerdings auch schaffen werden, den Geldgebern etwas vorzulügen, wenn es am Ende heißt, »außer Spesen nichts gewesen«, wird man sehen. Vielleicht wird dieser Film nicht nur das Ende von James Bond besiegeln, sondern das Ende der gesamten Serie.

3. November 2020
03

Neue Runde Heuchelei

Wie zu erwarten, heucheln unsere Politiker nach dem islamischen Anschlag in Wien ihr Beileid. Zumindest auf Twitter bekommen Altmeier, von der Leyen oder Merkels Laberkopf Seibert schon ordentlich Gegenwind von den Bürgern, da sie ja alle fleißig mithelfen, die islamische Terrorkultur nach Europa zu importieren. Daß Merkel einerseits (teils vermeintliche) Opfer von »Rääächts« hofiert, andererseits Opfer von Moslems soweit wie möglich ignoriert, fallen im Kontext des teils tödlichen Angriffs eines Moslems aus religiöser Motivation auf zwei homosexuelle Männer in Dresden jetzt sogar langsam der FDP und Leuten der Homosexuellen-Szene auf. Ein größerer Teil Deutschlands, gerne von den Gutmenschen als Rassisten und Nazis betitelt, weiß das allerdings schon lange, spätestens seit dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin und dem Schweigen der Politik auf die vielen Messermorde und Vergewaltigungen durch die Merkel-Gäste.

26. Oktober 2020
Oktober 202026

Undokumentierte Migranten

Vor rund einem Monat ging ja durch die Presse, daß der Justizsenator des Shitholes namens Berlin einen »Leitfaden für Mitarbeitende der Berliner Verwaltung zum diversitysensiblen Sprachgebrauch« [sic] vorgestellt hat. Die Wortschöpfungen der grün-sozialistischen Political Correctness, von denen berichtet wurde (z.B. bei Tichy, aber auch in den sogenannten Leitmedien), würden selbst George Orwell erblassen lassen, solche Wortverdrehungen sind das – der Fachbegriff des Euphemismus würde das nur völlig unzureichend beschreiben.

Ich habe bislang davon abgesehen, das Dokument im Internet zu suchen und durchzulesen – meiner Gesundheit zuliebe. Und daß diese Entscheidung richtig ist, habe ich erst gestern wieder feststellen müssen, denn ich habe eine neue Verdrehung aus diesem Werk kennengelernt: Es gibt keine illegalen Migranten mehr, es sind jetzt undokumentierte Migranten. Nein, sie haben also keinen illegalen Grenzübertritt begangen, halten sich hier nicht illegal auf, haben nicht in betrügerischer Absicht ihre Ausweispapiere vernichtet – völlige Unschuldslämmer also. Wie lange wird es noch dauern, bis andere Verbrechen der Migranten entsprechend bezeichnet werden, also Diebstähle als undokumentierte Einkäufe, Vergewaltigungen als undokumentierte Liebesbeziehungen und Messermorde als undokumentiertes Ableben?

22. Oktober 2020
22

Quotenschwarze in der Werbung

Ist das Euch auch schon aufgefallen, daß seit dem ganzen Black-Lives-Matters-Terror und der Rassismus-Hetze gegen Weiße sich die Zahl der »bunten« Menschen in der deutschen Werbung massiv erhöht hat? Kaum noch eine Fernsehwerbung, wo nicht ein Quotenschwarzer durchs Bild läuft, wo eine »bunte« Gesellschaft am Tisch sitzt?

Laut Wikipedia leben rund 740.000 Schwarze in Deutschland. Das ist weniger als ein Prozent. Und die leben meist auch nicht integriert, sondern getrennt in einer Parallelgesellschaft. Also völlige Zerrbilder, die da produziert werden.

Political Correctness, Virtue-Signalling, sich dem Zeitgeist anpassen, Anbiederung, Opportunismus, Rückgratlosigkeit, das waren schon immer die Zeichen der Wirtschaft. Das hilft dem Geschäft. Kennen wir ja nur zu gut aus dem Dritten Reich.

22. Oktober 2020

Noch mehr Migranten

Die Mehrheit im Bundestag will mit aller Gewalt Deutschland mit Migranten überfluten. Wie man den Medien (z.B. dem Staatsorgan Deutsche Welle oder Wochenblick) und der Beschlußvorlage entnehmen kann, haben auch nichtehelich/-eheähnliche Partner von Immigranten, die in einem EU-Land Bürger geworden sind, nun fortan das Recht auf Nachzug. Noch schlimmer ist, daß Onkel, Tanten bzw. im umkehrten Verwandschaftsverhältnis Neffen und Nichten nachziehen dürfen. Die daran geknüpften Bedingungen sind aber effektiv vom Bund nicht überprüfbar. Damit wird dem Nachzug ganzer Familienclans, die wir hier in Deutschland so sehr brauchen, Nachschub geleistet.

Angeblich sei der Beschluß gefaßt worden, um einem Vertragsverletzungsverfahren der EU zuvorzukommen. Daran sieht man mal wieder, wie weit faktisch die Souveränität Deutschlands schon ausgehöhlt ist.

17. Oktober 2020
17

#ichwill viel Geld für keine Leistung

Die Möchtegern-Schauspielerin und Feministin Maria Furtwängler trommelt mal wieder dafür, Frauen per Quote in Führungsetagen zu pushen. Mit ihren guten Beziehungen läßt sie sich einerseits im öffentlich-rechtlichen Nachrichten zur besten Sendezeit interviewen, andererseits hat sie mit anderen durchgeknallten Feministen (inklusive männlicher Dumpfbacken) ein Werbefilmchen für den Hashtag #ichwill gemacht und dazu eine Pressekonferenz veranstaltet.

Auf Twitter zumindest will der Hashtag aber nicht so richtig zünden. Im Gegenteil, er lockt viele Realisten an, die fragen, mit welchem Recht Frauen ohne nötige Leistung und Befähigung gutbetuchte Vorstandsposten und andere Führungsposten bekommen sollten, womöglich noch als Quereinsteiger. Es ist ja nicht so, daß die Männer, die diese Posten innehaben, nicht entsprechende Fächer (jenseits der Geisteswissenschaften) studiert und nicht jahre- oder jahrzehntelang hart dafür gearbeitet haben, zusammen mit Verzicht auf Freizeit, Erholung und Familienleben, und dabei nicht Erfahrung und Wissen gesammelt haben, die sie für diesen Job (hoffentlich) befähigen. Sie werden ja danach ausgewählt, weil es im Sinne des Kapitalismus ist, das auf dem Leistungsprinzip basiert. Und wenn es entsprechend qualifizierte Kandidatinnen gäbe, dann würden sie genommen werden, ganz automatisch.

»Wir können nicht auf die Hälfte des Brain Capitals verzichten. Wir können nicht länger zulassen, daß wir lieber durchschnittlich begabte Männer ranlassen als den hochtalentierten Frauen Platz zu machen.«

…sagt die dumme Furtwängler in der Pressekonferenz, denn die Frauenquote macht es tatsächlich nämlich genau umgekehrt, sie ersetzt hochtalentierte Männer mit (häufig unter-) durchschnittlich talentierten Frauen (wer ein Beispiel braucht: Sawsan Chebli in der Berliner SPD…). (Hadmut Danisch hat sich in seinem Blog auch über die beiden Sätze noch ausgelassen, speziell auch über das »wir« in den Sätzen. Ich möchte auch seine Forderung wiederholen, wenigstens ein Beispiel zu nennen, in dem eine Quotenfrau sich positiv ausgewirkt hätte.)

Und niemand hindert Frauen daran, eigene Unternehmen zu gründen und dort selbst Chefin zu werden. Mit der inhärenten Kompetenz, Intelligenz und sonstigen Fähigkeiten, die die Feministinnen für ihr Geschlecht in Anspruch nehmen, sollte das doch ein Klacks sein!

Auch wird auf Twitter kritisiert, warum sie nicht auch die Quote für Schweinejobs oder halt auch nur für ganz normale Jobs in Werkshallen und im Freien fordern.

Zuletzt wird die Verlogenheit von Furtwängler in persona kritisiert. Was manche nicht wissen, ist, daß sie mit einem Herrn Burda verheiratet ist. Ja, dem Herrn Burda, Hubert, dem Milliardär und Inhaber des Burda-Medien-Konzerns. Jetzt ratet mal, wieviel Frauen im sechsköpfigen Vorstand des Unternehmens sind? Null.

16. Oktober 2020
16

Jedem Regime seine Propagandafilme

Die Nazis hatten ihre, die SED-Diktatur hatte welche, warum sollte das Merkel-Regime nicht auch seine Propagandafilme haben?

Auf YouTube wurde mir als Werbung heute ein Film namens »Contra« vorgestellt, in dem sich ein Professor, der von dem mir eigentlich nicht ungeschätzten Christoph Maria Herbst gespielt wird, vor allen Studenten gegenüber einer arabischen Studentin (und vermutlich Neubürgerin) »rassistisch« äußert und wegen des folgenden Shitstorms vom Rektor verdonnert wird, als Wiedergutmachung eben diese Studentin auf einen Debattenwettstreit vorzubereiten. Das »rassistisch« habe ich in Anführungszeichen geschrieben, weil zumindest in dem gezeigten Ausschnitt der Professor sie zwar ziemlich niedermacht, ich darin nicht wirklich Rassismus erkennen mag – vielleicht reicht aber heute schon der Hinweis auf die deutsche Pünktlichkeit aus, die Schneeflöckchen zu triggern?

Davon abgesehen, daß Pünktlichkeit der Studenten schon zu meiner Studienzeit kein Thema war, mir Debattenwettstreite nur aus dem anglikanischen Raum bekannt sind und somit der Aufhänger schon gekünstelt ist, legen die weiteren Ausschnitte nahe, daß hier diverse Stereotypen und Klischees aus linker Perspektive bedient werden und der Film zum politisch korrekten Ende kommen wird. Damit wird er sich sicherlich auch für das Absahnen diverser staatlicher Fördergelder qualifizieren. Genug linke Hirnwäsche auf jeden Fall, daß ich mir solch einen Film nicht anschauen würde, nicht einmal kostenlos, auch wenn C. M. Herbst in der Regel eine gewisse Komik verspricht.