Wenn Online-Zeitungen so eine Überschrift formulieren, dann weiß ich
schon wieder, was los ist. Eigentlich sollte sie dann heißen: »Was wir
wissen und was wir nicht wissen wollen«. Gegenstand heute ist eine umfangreiche Randale in Stuttgart in der Nacht von Samstag auf
Sonntag. Der Focus spricht von hunderten Leuten, die sich in Dutzenden
Gruppen zusammengerottet hatten und randalierend und plündernd durch die
Innenstadt gezogen sind. Sie haben auch Polizeifahrzeuge angegriffen, auch
solche, in denen Beamte saßen.
Natürlich »weiß« der Focus nicht, was für Leute das waren. Da könnten
auch Linke dabei gewesen sein, schreiben sie. Immerhin etwas, aber es läßt
offen, wer den Hauptanteil ausgemacht hat. Die »Stuttgarter Zeitung« weiß hingegen gar nichts. Diese verweist
sogar noch auf Twitter. Dort findet man schnell Videoclips, die eine
eindeutige Sprache sprechen. Gut, die können natürlich von den »bösen
Rechten« auch gefälscht sein, sprich, daß
die
Videos nicht von Stuttgart und von letzter Nacht stammen. Auch in ihre
eigene Fotostrecke ist ein Bild – vermutlich aus Versehen – hereingerutscht
(Bild 2), das eigentlich eine klare Sprache spricht. Und mir kann
niemand erzählen, daß die Polizei nicht weiß, mit welchen Leuten sie da zu
tun hatte – links, rechts, mit oder ohne Migrationshintergrund. Wenn das
verschwiegen wird, dann ist das für mich klar, wer das war – sorry, das
habt ihr von eurer scheiß Political Correctness.
Nachtrag: Tichys Einblick über gutmenschliches Newspeak im Zusammenhang mit den Gewaltexzessen
Hmm, ich dachte so gerade in den leeren Raum hinein, da kam mir ein
Gedanke. Gab es da nicht mal eine Partei, ich glaube, die hieß FDP, oder
auch Freie Demokraten? Gibt es die eigentlich noch? Ist die an COVID-19
gestorben? Ich habe schon ewig nichts mehr von denen gehört. Patrick, äh,
ich meine Christian, Lindner, ist der abgetaucht? Werden die jetzt auch
schon wie die AfD von dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und der Presse
ausgegrenzt, weil sie nicht links genug sind? Oder schwimmen die einfach
nur brav im links-grün-schwarzen Strom mit, so daß es von ihnen einfach
nichts Nennenswertes zu berichten gibt? Haben die nicht einmal mehr etwas
zur Geldpolitik, zu Steuern, zur EZB zu sagen? Oder haben sie Angst, mit
einer falschen Aussage unter die 5% zu rutschen (es gibt ja tatsächlich
Politiker im zweifelhaften ZDF-Politbarometer-Ranking, die an Beliebtheit
gewinnen, wenn sie ihr Maul halten)? Fragen über Fragen…
Es reicht offenbar nicht, daß wir mit dem Petitionsrecht bereits ein
nahezu machtloses und in der Regel vom Wohlwollen des Petitionsausschusses
abhängiges Instrument der Demokratie haben – die Ausnahmen sind das
Erreichen des Quorums, damit das Thema im Bundestag besprochen werden muß
(mehr aber auch nicht), beziehungsweise Themen, die im Interesse der
Regierung sind (wie z.B. das Thema mit der Steuerbefreiung für
Damenhygieneartikel).
So hat gestern der Bundestag einen sogenannten Bürgerrat ins Leben
gerufen. 160 per Zufall ausgewählte Bürger sollen drei Wochenenden
diskutieren und Vorschläge an den Bundestag erarbeiten. Das ist natürlich
völliger Unfug, aus mehreren Gründen. Wichtigster Grund ist, daß es hier
seitens des Bundestags überhaupt keine Verbindlichkeiten gibt, nicht mal
soviele wie bei der Petition. »Gut, daß wir darüber geredet haben«,
und ab in die Akten, mehr wird das nicht sein.
Außer nämlich – das ist der zweite Grund –, daß so ein Rat leicht
gesteuert werden kann. Ein so völlig zusammengewürfelter Haufen bräuchte
ohne Führung schon mal die gesamte zur Verfügung stehende Zeit, um sich zu
organisieren. Folglich kann man davon ausgehen, daß eine gewisse Führung da
sein wird. Und da bestehen schon Eingriffs- und Lenkungsmöglichkeiten. Man
könnte zum Beispiel Themen abwürgen mit dem Argument, sie würden den
»sozialen Frieden stören«. Migration, der totalitäre,
demokratiefeindliche Herrschaftsanspruch des Islam oder die Geldpolitik,
der Euro fallen mir da ein. Auch andere »Argumente« lassen sich einbringen,
um gewisse Themen von vorneherein auszuschließen. So manipuliert ließe sich
so ein Rat leicht instrumentalisieren, um irgendein Thema als »vom Volk«
priorisiert darzustellen, das dann umgehend von der Bundesregierung
öffentlichkeitswirksam bearbeitet wird. Und wenn das nicht hilft, werden
halt ein paar Strohmänner und -frauen da in diesen Rat plaziert, wenn nicht
gleich alle handverlesen sind. Wer sollte es denn schon kontrollieren? Und
die Datenschutzgrundverordnung wird dann bestimmt noch herangezogen, um die
Identität der Leute geheimzuhalten.
Der dritte Grund ist, daß 160 Leute schlicht zu wenig sind. Jede billige
Umfrage bedient sich heute mindestens 1.000 Probanden, um sich
»repräsentativ« schimpfen zu lassen, und das sehen schon manche Kritiker
als zu wenig an. Und hier nimmt man gerade mal ein Sechstel davon? Es sind
auch keine Repräsentanten im Sinne der Demokratie, keine, die von den
restlichen 80 Millionen Bürgern in irgendeiner Art und Weise autorisiert
sind. Es ist nicht der Souverän – das »Volk« –, der sich durch diesen Rat
äußert.
Nein, das ist ein politisches Ablenkungsmanöver, Blendwerk,
Scheindemokratie. Ein demokratisch wirkungsloses Mittel, mit dem der
Bundestag die immer weiter um sich greifende Politikverdrossenheit
bekämpfen will. Das wird ihr aber damit hoffentlich nicht gelingen. Sicher
wird es ein paar Leute geben, die sich davon beeindrucken lassen, aber das
dürften in der Regel eh die Merkelbeklatscher und EU-Phantasten, die diese
auch für demokratisch erachten, sein. Wirklich notwendig wäre hingegen die
Einführung des schon lange geforderten Volksentscheids (nicht -begehren)
auf Bundesebene, wie in der Schweiz, und zwar mit niedrigen Hürden. Und
über alle Themen, auch und insbesonders über kontroverse, denn zum
Händchenhalten brauchen wir auch keinen Volksentscheid.
Nachtrag: Ich lese gerade, daß das Thema jeweils vorgegeben wird
und das erste Thema »Deutschlands Rolle in der Welt« sein soll. Mehr Ferne
von realen Problemen der Bürger kann man sich kaum vorstellen! Einfach nur
ein lächerliches Schauspiel, pfui!
Ein Bild geht durch die Welt: Bei einer Demonstration rettet ein Schwarzer einen Weißen, als er sein
Bewußtsein verlor. Die Rettung ist offenbar echt, ich will auch die
Hilfe des Protagonisten nicht schmälern, aber der Rest ist aber ekelhaftes
Framing, nicht nur vom Stern, sondern auch auch anderen deutschen Medien. Der Weiße ist natürlich ein »Rechtsextremer«. Weil er sich
mit anderen schützend um Statuen gestellt hat, damit diese nicht dem
Vandalismus der Demonstranten im Kontext der »Black Lives Matter«-Demos zum
Opfer fallen? Es wird nichts erwähnt, was ihn sonst dazu qualifizieren
würde. Zum Eigenschutz des Sterns wird da noch ein »wohl« oder "mutmaßlich"
davorgesetzt, aber es muß natürlich ein Rechtsextremer sein, was sonst.
Alle, die bei den Anti-Rassismusdemos nicht mitlaufen, die nicht »Black
Lives Matter« schreien, sind ja Rechte und Rechtsextreme.
Auch wird erst später geschrieben, daß der Weiße nicht einfach umgekippt
ist. Nein, er wurde geschlagen. Und als er schon auf dem Boden lag, haben
sie nicht aufgehört, sondern versucht, weiter ihn zu treten. Alles
Mitdemonstranten des Schwarzen, die natürlich nicht als
»›Schwarz‹-Extreme«, »Gewalttäter«, »Horde« oder ähnlichem bezeichnet
wurden. Nein, das ist ja alles bloß »Aktivisten«, brave, friedliche Leute,
die halt ein bißchen engagieren. Und klar, die Gewalt ging natürlich von
den Rechten aus, anders kann es gar nicht sein. Die sind einfach mit ihren
Statuen zu den friedlichen Anti-Rassismus-Demonstranten in den anderen
Ecken der Stadt gelaufen und haben mit der Prügelei angefangen, oder wie
soll ich das verstehen?
Ich könnte kotzen. Wer zahlt noch für solch eine Presse?
Einer der YouTube-Kanäle, die ich häufiger anschaue, berichtet, daß,
offenbar als Teil der oktroyierten Rassismusdiskussion, die Sportredaktion des Deutschlandfunks sich darüber beschwert, daß nur
1% der Leute in den Führungsgremien Farbige seien.
Der Betreiber des
Kanals hat dann auf den Seiten des Deutschlandfunks mal nachgeschaut.
Dort werden an diversen Stellen die Mitarbeiter vorgestellt. Siehe da: In
den eigenen Reihen ist der Anteil gleich Null! Da die Namen der Leute
aufgeführt sind, ist selbst der Anteil der Leute mit Migrationshintergrund
nahe Null und offensichtlich weit unter Bundesdurchschnitt. Wasser predigen
und Wein trinken. Linke Drecksbande.
Erst verkündet der Spiegel, daß sein linker Hetzableger »Bento« für
Hirnlose unter 30 gescheitert sei und eingestampft werde, nun verkündet ein
Fuzzi vom Spiegel, daß sie in ihrem Hauptblatt genau da weitermachen wollen – objektive
Berichterstattung adè, (linker) Gesinnungsjournalismus willkommen. Nun
gut, wer den Spiegel schon länger kennt, dem ist nicht verschlossen
geblieben, daß sich die einstige Speerspitze des kritischen, aufdeckenden
Journalismus zum schmierigen Boulevard-Blatt weit abgeschlagen hinter der
Bild entwickelt hat. Bislang hatte sich das der Spiegel aber nicht
eingestanden, zumindest nicht nach außen, aber das hat sich ja jetzt
geändert. Ich hoffe, der Spiegel steuert auf sein verdientes Ende zu. So
einen Dreck braucht niemand.
Ich surfe gerade so durch die deutsche Medienlandschaft und lese
allerorten, Trump hätte versagt und würde im November mit Sicherheit
abgewählt werden. Wenn sie sich da nicht irren, mal wieder, wie letztes
Mal. Ich zumindest halte es für möglich, daß vielen Amerikanern der von
links enorm aufgepuschte Protest und die Plünderungen gewaltig gegen den
Strich gehen, aber im Moment lieber ihr Maul halten, um nicht verbal
niedergemacht zu werden bis hin ihrer Existenz beraubt zu werden, indem
ihre Arbeitgeber von der amerikanischen Antifa zur Entlassung genötigt
werden. Es reicht ja schon für weiße Promis, den Hashtag
#AllLivesMatter statt #BlackLivesMatter zu verwenden oder
eine Demutsbekundung zu unterlassen. We will see…
Nachtrag: Sehe gerade auf Twitter einen
Tweet, wo sich jemand mittels eines Bild aufregt, daß demokratische
Politker wie Joe Biden, Nancy Pelosi oder Dianne Feinstein Trump die Schuld
geben, daß er die Rassenprobleme nicht gelöst habe, aber selber 33 bis 60
Jahre(!) in der aktiven Politik verbracht hätten und in der Zeit doch
selber die Probleme hätten lösen können.
Die politisch korrekte, trittbrettfahrende Presse feiert gerade einen
Fußballverein, weil ein als Rassisten bezeichneter Mensch seine
Mitgliedschaft gekündigt hatte und der Verein ihm auch noch dafür dankte.
Der Mensch hatte sich beschwert, daß beim letzten Spiel neun schwarze
Spieler aufliefen und weiße Spieler keine Chance mehr im Verein hätten. Er
könne sich mit dem Verein nicht länger identifizieren.
Ich denke, da hat »Herr oder Frau Rassist« aber ein grundsätzliches
Verständnisproblem. Auf welcher Basis kann man sich heute überhaupt noch
mit einem Bundesligaverein identifizieren? Schon seit Jahrzehnten ist es
so, daß die Spieler in der Regel nichts mit dem Verein verbindet, außer der
Geldfluß. Die Herkunft und Verbundenheit mit dem Ort des Vereins spielt
keine Rolle mehr, und zwar auch schon, bevor es usus wurde, Spieler aus
nahen und fernen Ausland zu verpflichten. Als Konsequenz verbindet den
Verein auch nichts mehr wirklich mit der Stadt oder der Region, außer noch
über den Namen.
Die Bundesliga hat zudem sowieso nichts mehr mit Sport zu tun. Das ist
blankes Business, der doch in heutigen Zeiten so verschmähte pure
Kapitalismus. Und wie im Business gerne gemacht, wird versucht, mit
Emotionen und Show die harte Realität zu verschleiern und die Kunden gar zu
täuschen. Apple ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Die haben aber
wenigstens noch ganz brauchbare Produkte und Leistungen, was man von dem
besagten Verein nicht wirklich sagen kann (Rang 15 in der Tabelle beim
Schreiben dieses Beitrags).
Noch zwei Anmerkungen:
Erstens: Würde man in einer ähnlichen Situation Männer und Frauen statt
Schwarze und Weiße haben, hätte man den Menschen gefeiert, und das, obwohl
hier die Quote zwischen den Gruppen noch eine ganz andere ist. Aber was
rege ich mich noch über die Heuchelei der Gutmenschen auf?
Zweitens: Warum hat der Verein so viele Schwarze verpflichtet? Sind die
weißen Spieler im Durchschnitt nicht so talentiert, oder muß man den
schwarzen Spielern im Verhältnis zu ihrer Leistung bloß nicht so viel
zahlen? Müßte man im ersten Fall nicht – nach linker Ideologie – die
Unterprivilegierten wegen struktureller Benachteiligung fördern, und wäre
das im zweiten Fall nicht Rassismus?
¹ Akzelerationismus: War mir vorher auch nicht bekannt, aber nach
meinem Verständnis des Videos die Bestrebung, die existierenden
zerstörerischen Entwicklungen zu beschleunigen, um die eigenen politischen
Vorstellungen umsetzen zu können.
Ich sehe gerade bei Heise diese Meldung im großen Kontext des Lübke-Mordes und frage mich:
Ist das noch legitime Strafverfolgung oder schon Gesinnungsdiktatur –
»Zeichen setzen«? Man ermittele gegen sie u.a. wegen § 189 StGB. Was
steht dort drin?
Wer das Andenken eines Verstorbenen verunglimpft, wird mit
Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Ein sogenannter Gummi-Paragraph. Wie ist denn die Verunglimpfung
juristisch definiert? Und wie kann man ein »Andenken« verunglimpfen?
Die Frage nach einer Verunglimpfung ist in der bundesrepublikanischen
Geschichte offenbar schon mehrfach bis zu den höchsten Gerichten gelangt
und ist dort teils fragwürdig entschieden worden, auf jeden Fall nach
heutigen Maßstäben. Ist schon die Bezeichnung als Gutmensch eine
Verunglimpfung? Würde zum Beispiel jemand Lübke verunglimpfen, wenn er
sagen würde, Lübke sei selber Hetzer und Hasser gewesen, wenn er
Landsmänner auffordert, das Land zu verlassen, wenn ihnen seine Politik
nicht passe?
Ich will die Leute nicht verteidigen. Aber daß diese Vernehmungen nahezu
am Jahrestag des Mordes passieren, ist bestimmt kein Zufall. Und die
Anwendung einer der – nach Freiheitsentzug – schwersten
Grundrechtseingriffe, die Hausdurchsuchung, womöglich noch verbunden mit
der Beschlagnahmung von Eigentum, auch nicht.
Je länger ich darüber nachdenke, desto sicherer sehe ich meine
Eingangsfrage beantwortet.