Hadmut Danisch hatte neulich schon in seinem Blog davon berichtet, daß in Frankreich immer Stadtteile entstehen, die von konservativen Muslimen
kontrolliert werden und wo die Stadt und ihre Organe praktisch nichts
mehr zu melden haben – und die Politiker sich wegducken oder sich gefügig
zeigen, um mit Stimmen aus diesen Bezirken an den Fleischtöpfen zu
bleiben.
Die Situation ist jetzt wohl so langsam an der Spitze der Politik
angekommen, wie die Junge Freiheit schreibt. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?
Mitnichten. Die Politik, mit der Makrone an der Spitze, weigert sich, das
Problem an seinen Wurzeln, der Migration, zu erfassen. Immer mehr Muslime
wandern nach Frankreich ein und integrieren sich nicht, sondern bilden
Ghettos mit ihresgleichen und schotten sich kulturell, konfessionell und
auch sprachlich ab. Somit befördern sie das Problem. Aber das ist dort wie
bei uns ein Tabuthema.
Alles ein kleiner Vorgeschmack, wie es auch bei uns kommen wird. Berlin
hat ja schon Stadteile, die schon nicht mehr wirklich unter der Kontrolle
der Stadt sind.
Der heutige Finanzminister Olaf Scholz hat ja vor vielen Jahren mal
gesagt, daß die SPD die Lufthoheit über den Kinderbetten erreichen wolle.
Die Famile als sozialer, tendenziell konservativer Verband war den
Sozialisten schon immer ein Dorn im Auge. Sie behindert, die noch jungen
Menschen nach ihren Vorstellungen zu formen und für ihre Ideologie gefügig
zu machen. Deren Zerschlagung war daher schon seit Anbeginn des Sozialismus
ein wichtiges Ziel. Die Bildung von Jugendorganisationen (Hitlerjugend und
Bund deutscher Mädchen im Dritten Reich und die Freie Deutsche Jugend und
Pionierorganisation Ernst Thälmann in der DDR) mit mehr oder weniger
starkem Druck zum Mitmachen war ein diesbezüglicher Versuch. So plump läßt
sich das heute aber nicht mehr machen. Die linken Kräfte in der
Bundesregierung versuchen nun mit der links abgedrifteten UNO im Rücken, im
Grundgesetz »Kinderrechte« zu etablieren, obwohl Staatsrechtler erwidern,
daß Kinder von den heutigen Artikeln natürlich auch vollumfänglich mit
einbezogen sind. Spezielle Rechte für eine Personengruppe sind nicht
notwendig, beziehungsweise sie sind verfassungsrechtlich sogar ziemlich
bedenklich, da sie das Grundprinzip »alle Menschen sind gleich« aus den
Angeln heben. Während das natürlich von Seiten der Regierung und der
regierungstreuen Presse weitestgehend schöngeredet wird, glauben Kritiker
dagegen, daß diese erstmal eher abstrakt gehaltenen Rechte das Einfallstor
dafür sind, die Rechte der Eltern mittels spezieller Gesetze, die sich auf
die neuen Kindergrundrechte beziehen, zu beschneiden und selbst über die
Kinder in ihrem Sinne zu bestimmen.
Aus diesem Grund wurde eine Petition gegen dieses Vorhaben ins Leben
gerufen. Ich habe leider erst jetzt von der Petition erfahren, die
Mitzeichnungsfrist läuft schon in wenigen Tagen ab (am 5.3.2020). Auch wenn
das Petitionsverfahren ein völlig stumpfes Partizipationswerkzeug ist (wie
ich kürzlich hier in diesem Blog darstellte), möchte ich zur Mitzeichnung
aufrufen.
Petition 104010 / Ablehnung des Gesetzentwurfs zur Verankerung der
Kinderrechte im Grundgesetz vom 15.12.2019
Ich habe gestern noch ein Video gesehen von jemanden, der sich das
Manifest des Täters noch herunterladen und es lesen konnte. Demnach ist das
Narrativ von den Politikern und Medien, der Täter sei von AfD und anderen
rechten Strömungen (Pegida, Identitäre, Reichsbürger usw.) aufgehetzt
worden, nicht zu halten.
Ja, man kann sagen, der Täter habe rassistisch gehandelt. Er hat gezielt
Opfer mit Migrationshintergrund ausgesucht. Der in seinem Manifest
beschriebene Vernichtungswunsch von Staaten mit überwiegend muslimischer
Bevölkerung, der auch nur einen kleinen Teil des Manifests überhaupt
ausmacht, ist aber wohl eingebettet in wirre Verschwörungstheorien jenseits
jeglicher Rationalität und Realität. Er hat offenbar keinerlei Bezug zu der
ganzen Migrationsproblematik in Deutschland und Europa. Letztere Thematik
käme in dem ganzen Manifest überhaupt nicht vor. Das Manifest strotzt wohl
zudem von einem unheimlichen Narzißmus des Täters und der Überzeugung,
fremde Mächte würden in seine Gedanken eindringen, sie lesen und
manipulieren. Das Attentat ist also in keiner Weise mit zum Beispiel dem in
Christchurch zu vergleichen. Der Täter von Hanau war einfach nur sehr, sehr
psychisch krank.
Ich hoffe, es findet sich irgendwo in Deutschland noch eine seriöse
Presse, die sich in der Lage sieht, die Tat richtig einzuordnen und der
mutwilligen und bösartigen Instrumentalisierung von Links
entgegenzutreten.
Nachtrag:
Gastbeitrag von Alice Weidel bei der Jungen Freiheit
Die Bundesregierung hat gestern einen Gesetzesentwurf beschlossen, der
das deutsche Internet nahe an die chinesischen Verhältnisse bringt. Alle
Plattformen, die es prinzipiell ermöglichen, daß Leute miteinander offen
oder geschlossen kommunizieren können, sollen nach Willen der Groko dazu
verpflichtet werden, Bestandsdaten (IP-Adressen, Nutzername usw.) an
beliebige Behörden (also nicht nur Strafverfolgungsbehörden) herauszugeben,
wenn diese sie anfordern. Eine Begründung oder gar eine richterliche
Zustimmung (Richtervorbehalt) soll dafür nicht notwendig sein. Die Größe
der Plattform ist dabei nicht mehr relevant, so wie es bei dem
existierenden Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) noch der Fall ist.
Selbst Dating-Plattformen, Online-Gaming-Plattformen, bis herab zu privaten
Seiten(!), z.B. Foren oder Blogs, sollen dazu verpflichtet werden.
Gleichzeitig sollen die Plattformen bei »verdächtigen« Beiträgen, also
solchen, die nur möglicherweise strafbare Äußerungen enthalten,
diese, zusammen mit den Bestandsdaten, selbständig an das BKA melden, das
diese Daten auf vermutlich unbestimmte Zeit speichern wird. Ist schon der
»Verdacht« ein ziemlich dehnbarer Begriff, soll die Strafbarkeit von
Aussagen ausgedehnt werden, z.B. das Gutheißen von Straftaten. «Gut, daß
XY mal einen in die Fresse bekommen hat«, und schwupps, ab in den Bau.
Noch schlimmer: Äußerungen gegenüber Politikern sollen – im Vergleich zu
normalen Bürgern – noch empfindlicher gehandhabt werden. Alle Menschen sind
gleich, nur Politiker sind gleicher. Hier wird der Straftatbestand der
»Diffamierung« eingeführt – mit einem Strafmaß bis zu fünf Jahre. Doch eine
nähere Definition fehlt natürlich. Ein sogenannter Gummi-Paragraph. Er
biegt sich nach Bedarf der Herrschenden.
Als i-Tüpfelchen kommt dann noch die Herausgabe von Paßwörtern mit
Richtervorbehalt, der aber für die Behörden kein echtes Hindernis ist.
Dagegen ist ein echtes Hindernis, daß heute niemand mehr Paßwörter im
Klartext speichert und sie daher nur verschlüsselt herausgegeben werden
könnten, das ganze ist also ziemlich sinnlos. Aber nach Sinn fragt ja
niemand von der Regierung.
Summa summarum ein wirklich schwerwiegender Eingriff in die
Meinungsfreiheit. Jede kritische Äußerung birgt die Gefahr eines
Anfangsverdachts –noch verstärkt durch die schwammige Definition der
Gesetze –, einer Speicherung in behördlichen schwarzen Listen, einer
Bestrafung. Das ist gewollt, die Leute sollen es mit der Angst zu tun
bekommen, besser ihr Maul halten und schweigend die Politik der Götter in
Berlin akzeptieren. Im Angesicht der seit Wochen stattfindenden Hetze gegen
alles, was auch nur den Anschein hat, rechts der nach links verschobenen
Mitte zu sein, und im Angesicht des heutigen und den kürzlichen Morde wird
es schwerfallen, unter den ach so ehrbahren, aufrechten und demokratischen
Politikern und Bürgern Leute zu finden, die sich dieser Entrechtung und
Entmündigung entgegenstellen.
Quellen: Heise-Artikel,
Video-Beitrag von
MMnewsTV und dem Gutmenschen-Netzportal netzpolitik.org (man spürt richtig, wie
schwer es ihnen fällt, Kritik daran zu äußern).
Nachtrag:
Noch ein
Video-Vorschlag von YouTube zu diesem Thema.
Was für eine Woche. Die sich selbst als demokratisch bezeichnenden
Parteien, von der FDP über CDU, CSU, SPD, Grüne und Linke demaskieren sich.
Die einzige wirklich demokratisch agierende Partei, die AfD, wird dagegen
von Politik und Presse mit allen Mitteln dämonisiert, da könnte die NPD
neidisch werden.
Natürlich – das ist gar nicht zu bestreiten – hat die thüringische AfD
unter dem heftig kritisierten und von den Gutmenschen mit extremen Haß
belegten Björn Höcke hier die anderen Parteien ausgetrickst. Aber ich habe
noch keinen Staatsrechtler gehört oder von ihm gelesen, der die Aktivitäten
in irgendeiner Form als unrechtmäßig oder undemokratisch bezeichnet
hätte.
Demgegenüber zeugen die nur wenige Stunden nach der Wahl des
FDP-Kandidaten auftretenden Beschimpfungen und Forderungen der Politiker
der bloßgestellten Parteien von einem unglaublichen Mangel an
Demokratieverständnis. Sprüche von »das geht gar nicht« bis hin zu Merkels
»unverzeihlich, das Ergebnis muß rückgängig gemacht werden« lassen mich
sprachlos zurück. Wenn das Ergebnis nicht paßt, alles noch einmal neu?
Worin nochmal soll sich die heutige Bundesrepublik von der DDR
unterscheiden? Daß der FDP-Mann Kemmerich auch von der AfD zum
Ministerpräsidenten gewählt wurde, verpflichtete ihn zu absolut nichts. Er
hätte seine Minderheitsregierung mit Hilfe der anderen Parteien (von mir
aus auch unter Ausschluß der Mitwirkung der AfD) genauso durchziehen können
wie es sein Konkurrent Ramelow für sich geplant hatte.
Das Ganze mündet dann in so absurde Forderungen wie von der NRW-SPD,
Gesetze sollten nicht mehr mit den Stimmen der AfD zustandekommen
dürfen. Genauso wie es bei Kemmerich es offenbar nicht mehr darauf
ankommt, wofür er steht, kommt es der SPD nicht mehr darauf an, was in den
zu verabschiedenden Texten steht. Allein die Zustimmung der AfD reicht, um
ein Gesetz oder ein Beschluß zu diskreditieren. Und wenn es dann nur mit
den Stimmen der AfD durch den Landtag käme – undenkbar? Das ist eine
Karikatur, eine Perversion der Demokratie. SPD, ihr seid wirklich das
Letzte, geht endlich unter. Und nehmt die CDU/CSU gleich mit.
PS: Schaut mal bei Vera Lengsfeld vorbei, was sie zu dem Thema zu sagen hat. Spannende
These.
Das Wochenblatt Junge Freiheit
hat in einem YouTube-Video den Medienanwalt Joachim Steinhöfel
interviewt, der in den letzten Monaten durch sein erfolgreiches
Vorgehen gegen Facebook, YouTube, Twitter & Co. bekannt wurde. Die
Aussagen sind teilweise erschreckend. Unter anderem hat Facebook Tommy
Robinson (English Defense League) und Martin Sellner (Identitäre
Österreich) zu nicht existierenden Personen erklärt. Jedes Posting, das
diese Namen enthält, egal, in welchem Kontext, einschließlich Kritik,
werden automatisiert und ohne weitere Prüfung gelöscht und der Benutzer mit
einer Sperre belegt. Das von dem schmierigen Heiko Maas initiierte
Netzdurchsetzungsgesetz (NetzDG) betrachtet er viel schlimmer als
befürchtet. Auch an dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk läßt er kein gutes
Haar. Interessante, empfehlenswerte 24 Minuten.
Jede Äußerung einer Person oder einer Institution zum Thema Tempolimit,
und sei sie auch noch so dämlich oder belanglos, wird von den Online-Medien
genutzt, um darüber zu berichten. Besonders froh sind natürlich solche, die
Online-Foren betreiben, denn dann geht es mal wieder so richtig rund. Das
bringt Klicks, das bringt Werbeeinnahmen. Der Heise-Verlag, der zwar
hauptsächlich auf IT ausgerichtet ist, aber auch ein Automagazin
veröffentlicht, macht da gerne mit. Ich habe in den letzten Wochen immer in
Diskussionen hereingeschaut, weil ich sehen wollte, wie so argumentiert
wird. Ich mußte aber feststellen, daß mich das doch nicht unerheblich
frustriert hat.
Eine wirkliche Diskussion findet dort nicht mehr statt. Speziell von den
Tempolimit-Befürwortern werden Extrempositionen vertreten und Haß
verbreitet. Jeder, der sich gegen ein Tempolimit ausspricht oder auch nur
für ein höheres Tempolimit als 130 km/h, wird angefeindet wie AfD-Politiker
von den Antifa-Terroristen und -Sympathisanten. Sie werden als Irre
dargestellt, die grob fahrlässig über die Autobahnen rasen, auffahren,
drängeln, rechts überholen und jedes Risiko in Kauf nehmen, dabei auf die
anderen, »braven«, umweltschützenden Autofahrer wie die Befürworter
keinerlei Rücksicht nehmend.
Das ist völlig überzogen, das ist nur noch blanker Haß. Ich selbst habe
ein schnelles Auto, und wenn sich die Gelegenheit bietet und ich Lust dazu
habe, dann fahre ich auch schneller und manchmal auch richtig schnell. Im
Berufsverkehr schneller als 130 km/h, aber deutlich unter 200 km/h, auf
Fernfahrten um 200 km/h und machmal bei drei Spuren und wenig Verkehr auch
mal bis 250 km/h. Ich halte mich also viel auf der linken Spur auf und sehe
auch was passiert. Natürlich gibt es unter den Schnellfahrern schlechtere
Fahrer und auch Idioten – die gibt es jedoch bei den Langsamfahrern
genauso. Und wenn es eine Korrelation zwischen präferierter Geschwindigkeit
und schlechten Fahrerqualitäten geben sollte, dann sehe ich die eher bei
den Langsamfahrern, weil hier einfach mehr unerfahrene (im wahrsten Sinne
der Wortes…) und auch ängstliche Menschen darunter sind. Die beschleunigen
nicht, bevor sie auf die nächste linke Spur wechseln, die können keine
Geschwindigkeiten abschätzen, die drängeln sich in die noch so kleine Lücke
herein. Man muß auch nur mal die Fahrerqualitäten jenseits der Autobahn
beobachten. Wie oft wird nicht geblinkt, wie oft werden Straßenmarkierungen
mißachtet und so weiter – das geht quer durch alle Fahrzeugklassen,
Altersklassen und Geschlechter.
Jenseits der wenigen Idioten sind die Schnellfahrer aber im großen und
ganzen meiner Meinung nach vorsichtige und auch vorausschauende Fahrer,
schon allein im eigenen Interesse. Jeder, der nicht ganz blöd ist, weiß,
daß bei höheren Geschwindigkeiten (und da gehören 130 km/h auch schon dazu)
Unfallfolgen groß sind und die Wahrscheinlichkeiten, da völlig gesund
wieder herauszukommen, eher gering sind. Und daher müssen sie sich
konzentrieren, das Verhalten der anderen Fahrer abschätzen und prüfen.
Natürlich werden die Tempolimit-Gegner nicht nur wegen der Unfallgefahr
übelst beschimpft, sondern auch wegen des CO₂-Ausstoßes – Stichwort
Umweltsau. Das ist ja der aktuelle Aufhänger des schon lange schwelenden
Streits. Interessanterweise wird der Aussage der Gegner, daß der
zusätzliche Ausstoß der über-130-km/h-Fahrer nur lächerliche 0,5% des
Gesamtausstoßes CO₂ des Straßenverkehrs ausmacht, nie sachlich
widersprochen. Die einzige darauf folgende Argumentation ist dann, daß es
auf die Menge, die eingespart werden würde, gar nicht so ankäme,
Hauptsache, man würde einsparen. Das ist genauso absurd wie die
Argumentation, Tempolimit müsse sein, auch wenn man nur einen Verkehrstoten
weniger hätte (wo zudem die meisten Toten jenseits der Autobahnen zu
beklagen sind). Das erinnert mich an die damalige Diskussion um die
dramatischen Eingriffe ins Internet gegen die Verbreitung
kinderpornographischer Bilder, bei der ja die Befürworter meinten, jede
Aktion sei gerechtfertigt, wenn auch nur ein Kind vor dem Mißbrauch
gerettet wäre (wobei selbst das noch nicht mal gewährleistet ist, weil die
Verbreitung häufig eine Folge und nicht die Ursache des Mißbrauchs
ist).
Unter Berücksichtigung dieser Beobachtung komme ich zum Schluß, daß den
Tempolimit-Befürwortern echte Argumente im wesentlichen fehlen und ihre
Motivation woanders steckt, und zwar im Neid. Nicht der positive Neid, der
Menschen motiviert, anderen, die etwas erreicht haben, nachzueifern,
sondern der böse Neid, der anderen nicht gönnt, was man selber nicht kann
oder nicht will. Das wäre so, wenn ich als Reisemuffel anderen, die zweimal
im Jahr möglichst weit weg in den Urlaub jetten wollen, das nicht gönne und
daher verlange, daß jeder Deutsche daher nur noch ein Jahresbudget von 500
Flugkilometern bekommen sollte, natürlich schön unter dem Vorwand des
Klimaschutzes. Das mache ich aber nicht. Sollen sie das machen. Und ich
möchte halt auch mal schneller fahren als 130 km/h, wenn ich will und
kann.
Die Tempolimit-Befürworter halten sich für besonders modern und
aufgeschlossen. Ich denke aber, daß sie eigentlich nur die miese urdeutsche
Traditionen der Mißgunst und der Übellaunigkeit aufrechterhalten, solche,
die sie kurioserweise gerne den konservativen Mitbürgern attributieren.
Heute ist Brexit. Herzlichen Glückwunsch, liebe Briten. Ich beneide Euch.
Nigel Farage hat
seine letzte Rede im EU-»Parlament« gehalten – eine Ohrfeige der
feinsten Art in Richtung EU. Ich kann jedem Wort zustimmen. Und die
Reaktion der Dame oberpeinlich – und verlogen (bezüglich des angeblichen
»Hasses«).
Draghi soll das Bundesverdienstkreuz bekommen (siehe auch hier). Ja, genau der, der das Sparen kaputtgemacht hat,
unser Geld entwertet hat, Banken und Lebens- und Rentenversicherungen zum
Verzweifeln gebracht hat und so Millionen Deutscher in eine ungewisse
finanzielle Zukunft geschickt hat, speziell im Rentenalter. Man sieht, was
die Staatsratsvorsitzende Merkel und ihr Zentralkomittee wirklich denken.
Es zeigt, daß die neuerliche Kritik von Merkels Finanzminister Scholz an
dem Negativzins für Bürger nur leeres Geschwätz war. Ich weiß nicht, wessen
Interessen Merkel wirklich vertritt. Aber sicher nicht die des Bürgers.
Ja, so weit sind wir mittlerweile. Fanatische Anhänger der Church of Gretology wollen, daß YouTube keine
Empfehlungen mehr für Videos macht, die ihrem Glauben widersprechen.
Hat man nicht bis vor ein paar Jahren genau soetwas als Faschismus
bezeichnet? Offenbar sind die Klimaterroristen schon länger so drauf, wie
ein Heise-Forist mit Links belegt. »Klimaleugner« einsperren oder
gleich umbringen.
Nebenbei: YouTube macht meines Wissens seine Vorschläge anhand des Such-
und Sehverhaltens seiner Nutzer und nicht anhand des Inhalts.