Die bekannten Doppelstandards der EU: Während sie Ungarn immer wieder Verletzungen in der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie vorwirft, ist der (vorläufige) Ausschluß des stärksten Oppositionskandidaten von der Wahl in Rumänien offenbar kein Thema. Nun, ich bin ja nicht der einzige, der meint, daß die EU selber massive Demokratiedefizite besitzt, gar nicht wirklich demokratisch ist. Überrascht bin ich daher nicht. Ich erinnere auch nochmal an die neuliche Einmischung Brüsseler Institutionen in die Koalitionsverhandlungen in Österreich.
Solltet Ihr noch jemanden kennen – einen CDU-Wähler zum Beispiel –, der immer noch nicht realisiert hat, wie dreckig er von Friedrich Merz belogen wurde, so könnt Ihr ihm den Link zu diesem Video schicken. Es ist die aktuelle Sendung von Julian Reichelt, wo er wirklich Wort-für-Wort alte Aussagen aus Merz' Wahlkampf und Aussagen danach beziehungsweise Sätze aus dem Sondierungspapier gegenüberstellt. Und ich verspreche: es schmerzt!
Digitaler Euro ab Oktober
Die EZB will den digitalen Euro bereits im Oktober dieses Jahres einführen. Es ist ja schon seit einiger Zeit bekannt, daß dieses digitale Geld keine Anonymität besitzen wird, höchstens ein bißchen Pseudonymität gegenüber Dritten. Auf jeden Fall ist jegliche Transaktion von der EU und den Mitgliedsstaaten nachvollziehbar, und das ist sehr bedenklich. Zudem wir wissen ja auch, daß das, was gemacht werden kann, auch gemacht wird – vielleicht noch mit einer kleinen Schamfrist. Es ist wahrscheinlich auch der erste Schritt zur Bargeldabschaffung.
Apollo News berichtet darüber und erinnert auch nochmal an die diversen Gefahren, die da auf uns lauern. An besten Finger weg, solange es geht.
Merz – größter Lügner aller Zeiten?
Erst hieß es, die großen »Sondervermögen« wären eine Reaktion auf US-Präsident Trump und seine Politik bezüglich NATO und Ukraine gewesen – gelogen!
Dann hieß es, die SPD hätte die Sondervermögen als Vorbedingung verlangt, damit sie überhaupt mit der CDU/CSU über Koalitionen redet und verhandelt – gelogen!
Der Stern behauptet nun in einem Bezahlartikel, daß Merz schon Monate vor der Wahl, sprich, Ende letzten Jahres, zu der Meinung gelangt sei, er könne und wolle die Probleme nur mit viel, sehr viel Geld lösen. Erzählt hat er davon nur wohl nur sehr wenigen. Im Gegenteil ist er öffentlich nur um so härter gegen eine Aufweichung der Schuldenbremse und damit verbunden gegen neue Schulden aufgetreten – gegenüber den Wählern und auch innerhalb der eigenen Partei gegenüber nicht eingeweihten Mitgliedern. Ich halte das schon für einen Komplott.
Apollo News berichtet nun aus dem Paywall-Artikel. So richtig seine Kreise hat das Thema noch nicht gezogen, aber ich hoffe darauf, daß das noch kommt. So etwas darf man Merz nicht durchgehen lassen.
Nachtrag: Siehe auch Nius.
Wieder sehr sarkastisch: Winters Woche zu den Sondierungsgesprächen
Die Junge Freiheit gibt einen Kurzüberblick zu den Sondierungsergebnissen zwischen CDU/CSU und der SPD. Die Bild schaut sich in einem Artikel die Beschlüsse zur Migration an. Wachsweich, was die Grenzschließung betrifft, die unter der Ampel eingeführte Turbo-Einbürgerung bleibt unverändert. Auch Nius diskutiert das Papier, auch im politischen Kontext.
Apollo News erklärt in einem Artikel, wie die AfD die Entscheidung des alten Bundestages zu den Sondervermögen in Billionenhöhe verhindern will. Interessant ist er auch deshalb, weil erklärt wird, wie die ach so »demokratischen« Parteien CDU, CSU und SPD gerade das Recht beugen, um ihre Pläne umzusetzen.
Ich hatte mir schon so etwas ähnliches gedacht, als ich in dem Sondierungspapier von CDU/CSU und SPD ein bißchen herumgelesen habe. Der Fraktionsvorsitzende Bernd Baumann von der AfD beleuchtet den Satz in dem Papier über die Zurückweisung von illegalen Migranten an den Grenzen – in Abstimmung mit den Nachbarländern. Auch für ihn ist das ein Papiertiger. Die Nachbarländer werden da freiwillig nicht mitmachen, die wollen die Migranten auch nicht behalten. Das sei typische Merkel-Taktik, sagt er – also Sachen versprechen, die aufgrund Dritter gar nicht eingehalten werden können.
afghanische »Ortskräfte«
Jetzt wird endlich bekannt, wieviel »Ortskräfte« tatsächlich mit Annalena Baerbocks Aufnahmeprogramm ins Land kommen, und es sind, wie schon länger vermutet, anteilig nur ein Bruchteil der bislang rund 36.000 Leute. Es sind rund 4.400, als etwa 12%. Jeder der »Ortskräfte« brachte noch durchschnittlich vier Familienmitglieder mit. Rund 15.000 Leute haben mit den »Ortskräften« gar nichts zu tun.
Mich würde wirklich mal der ideologische Unterbau seitens Baerbock und ihrem Ministerium für dieses Unterfangen interessieren. Welches Kalkül steckt dahinter? Ich kann mir nicht vorstellen, daß das bloß dumpfes Gutmeschentum ist. Die Förderung und Aufrechterhaltung der Migrationsindustrie, die Verteilung von Steuergeldern an Migrationsorganisationen ist mir da auch etwas zu dünn. Ist da intrinischer Deutschen- und Deutschlandhaß, will man sich selbst zerstören? Spielt die widersinnige Begeisterung von Feministen für archaische, islamische Männer eine Rolle?
Keine Wende in Sicht – weit und breit
Wir haben es geahnt, und so wird es auch kommen. Für die Macht ist Friedrich Merz bereit, jeden Preis zu zahlen, jedes Versprechen zu verraten. Es ist die Chance seines Lebens, ein Zipfelchen hat er schon ergriffen und will auf keinen Fall loslassen.
Nachdem Merz schon in Haushaltsfragen demütig vor der SPD auf den Boden gefallen ist, zeichnet sich dieses Wochenende die Unterwerfung in Sachen Migration ab. Lars Klingbeil hatte in Talkshows schon groß die roten Linien der SPD gezeichnet, und die liegen darin, daß die von Merz versprochenen Zurückweisung aller Menschen mit ungültigen oder nicht vorhandenen Einreise-Papieren »am Tag eins seiner Kanzlerschaft« keinesfalls mittragen wollen. Zwar wird noch an diesem Wochenende darüber verhandelt, aber die Medien geben Merz' Plänen kaum Chancen (z.B. bei Apollo News). Auch die Beschwerden aus der Jungen Union und einiger CDU-Politiker werden da kaum Wirkung entfalten.
Die CDU hat so wenig Rückgrat, daß sie selbst in Sachen der »Kleinen Anfrage« mit den 551 Fragen zurückrudert. Auch hier berichtet Apollo News, daß CDU und SPD sich »auf einen Umgang« geeinigt hätten – sprich, die SPD-geführte Bundesregierung beantwortet die Fragen nicht, und die CDU legt dagegen keine Beschwerde ein. Mit der Wahl eines neuen Bundeskanzlers verfällt nach den Regeln die Anfrage. Das heißt auch, daß sich an der milliardenschweren Finanzierung linker Vorfeldorganisationen, inklusive prügelnder Antifa, euphemisch »Non-Govermental Organizations (NGO)« genannt, unverändert weitergehen wird.
Übrigens will Nius zusammen mit dem Medien-Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel die Veröffentlichung der Antworten erzwingen, wie letzterer selber auf X erklärt.
Auch mit der Reduzierung der milliarden-starken Ausgaben im Sozialbereich, speziell bei Migranten, die noch nie Steuern oder Versicherungsabgaben bezahlt haben, wird sich auch wohl weit weniger tun als gehofft.
Eins ist sicher: Die versprochene Wende kommt nicht. Auch, wenn sich das bislang wohl mehr im theoretischen Bereich bewegt, erklärte Alice Weidel bei Lanz, daß man mit einem Friedrich Merz an der Spitze keine Verhandlungen mit der CDU aufnehmen würde.
Übrigens hat die AfD inzwischen angekündigt, gegen die Beschließung der Billionen-Schulden vorzugehen. Der Fraktionsvorsitzende Bernd Baumann erklärt auf YouTube die Vorgehensweise.
Nachtrag: Ein Papier ist veröffentlicht worden. Bei der Bild kann man es lesen.. Bei der Migration ein paar Maßnahmen, z.B. freiwillige Aufnahmeprogramme beenden – wenn man kann (warum sollte man nicht können??? Heißt das, das Afghanistanprogramm kann man eventuell nicht beenden???). Bei der Bekämpfung von »Fake News« ist man aber ganz vorne dran. Zensur also? Apollo News sieht auch mehr oder weniger ein »Weiter so!«, also keine Wende. Julian Reichelt im Nius-Ticker: »Alle Merz-Ankündigungen sind sprachlich so aufgeweicht, daß nicht mehr viel davon übrig bleiben wird.«