Die Bild schreibt – leider hinter Paywall – »Innenministerin will deutsche Pässe verramschen«. Ich weiß nicht,
ob das jetzt schon wieder neue Pläne sind oder die bereits bekannten, nach
denen eine Einbürgerung bereits nach fünf statt nach acht Jahren möglich
sein soll, bleibt abzuwarten.
Nachtrag: Der Artikel wurde mittlerweile von Bild entsperrt (auch
noch nicht erlebt). Entspricht der Zielrichtung, von der ich gelesen hatte,
aber die fürchterlichen Details waren mir bislang nicht bekannt.
Siehe auch Tichys Einblick, allerdings ohne wesentliche Zusatzinformation.
Andere Fußballer – außerhalb Deutschlands – haben kein Verständnis für
die Regenbogenhysterie, die selbst konservative Blätter wie die des
Axel-Springer-Verlages mitmachen, so zum Beispiel der belgische Fußballspieler Eden Hazard oder der Schweizer Granit
Xhaka (SZ,
Twitter. Auch einige holländische Fußballer halten nichts von der »One Love«-Armbinde – der Bild nach ein
Skandal, wenn man sich nicht dem woken Zeitgeist unterwirft.
Nachtrag: Unter dem Hashtag #DieMannschaft macht sich auf Twitter
gerade die Welt lustig über Deutschland.
Daß Steinmeier den Schuß nicht mehr hört, ist ja nichts neues. Aber sein
neuestes Werk grenzt ja schon Idiotie: Frauenquote für die Vergabe des Bundesverdienstkreuzes.
Ich dachte bislang, das Bundesverdienstkreuz sei eine
Individualauszeichnung, für die – absolute – Leistung der einzelnen Person.
Entweder, man verdient sie oder eben nicht. Das gilt dann mit Quote nicht
mehr. Gruppenzugehörigkeit wird immer mehr zum Wert des Menschen. Das ist
der gelebte Sozialismus, Marxismus der linken Parteien.
Aber ich habe ja mal gehört, wie das mit dem Kreuz wirklich abläuft,
insofern ist meine Prämisse schon illusorisch. Es kommt nicht wirklich auf
die Leistung an, sondern auf das Vitamin B. Je nachdem, welche Fürsprecher
man hat und wie gut deren Kontakte zum Bundespräsidialamt und zum
Bundespräsidenten sind, sind die Chancen besser oder schlechter. Hier
spielen die innerparteilichen Vernetzungen eine wichtige Rolle. Mit
irgendeiner Form der Objektivität hat das wohl nicht wirklich etwas zu tun.
Und wenn man ehrlich ist: Medaillen, Auszeichnungen sind der billigste Lohn
des Staates, speziell an Kriegshelden, die womöglich noch Teile ihrer
Gesundheit auf dem Schlachtfeld zurückgelassen haben. Wer braucht das
wirklich?
Irgendwie spüre ich sie – die Schadenfreude. Es wird ihr nachgesagt, sie
sei eine deutsche Erfindung. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber immerhin
hat das deutsche Wort es in die englische Sprache geschafft. Gefühlt hat
die deutsche Mannschaft das 1:2-Ergebnis gegen Japan verdient. Statt sich
mit dem Sport zu beschäftigen, war es wohl wichtiger, ein Zeichen für
Diversität zu setzen. Nachdem sie bei der Armbinde gekniffen haben,
haben sie sich stattdessen den Mund zugehalten. Was für eine Heldentat!
Den Erfolg der Japaner auf deren ethnische Homogenität im Vergleich zur
heterogenen, diversen ethnischen Herkunft der »deutschen« Mannschaft
zurückzuführen wäre natürlich völliger Blödsinn. Nichtsdestotrotz ist die
Behauptung, daß Diversität, zum Beispiel in Unternehmen, zu mehr Erfolg
führen würde, nicht mehr als ein Mythos. Es wird immer wieder behauptet,
aber die Beispiele, die dann genannt werden, wenn sie überhaupt genannt
werden, sind keine. Meist sind es Unternehmen, die vorher schon sehr
erfolgreich waren und dann angefangen haben, den ganzen Diversität- und
Genderzirkus mitzumachen, weil sie es sich leisten konnten. Und wenn sie
heute noch erfolgreich sind, dann vielleicht nicht wegen, sondern
trotz des Zirkus. Es gibt dagegen einige Beispiele, wo Frauen unter
großem Beifall in Unternehmen die Führung übernommen haben – und sie vor
die Wand gefahren haben. Yahoo und HP sind hier zu nennen. Das ist aber
nicht auf amerikanische Unternehmen beschränkt. Bei uns gab es bei der Bahn
AG und SAP Frauen in der Vorstandsebene, die eigentlich nur Schaden
angerichtet haben. Das soll nicht heißen, daß es keine erfolgreichen Frauen
in Führungspositionen gibt. Gerade im Mittelstand gibt es da auch einige
positive Beispiele. In der Politik jedoch kenne ich eigentlich fast keine
Frau, die im Amt nicht völlig versagt hat. Leutheusser-Schnarrenberger
fällt mir da als eine der wenigen Ausnahmen ein.
Twitter scheint in der Beziehung extrem zu sein. Bis zum Kauf durch Elon
Musk muß es ein komplettes Tollhaus gewesen sein – Zustände wie in
Deutschland: Ein paar Idioten arbeiten, der Rest macht Firlefanz und läßt
sich dafür auch noch gut bezahlen (siehe
hier und
hier). Man hat auch »Transaktivisten« entscheiden lassen, was politische
Desinformation sei. Daß Elon Musk die Hälfte der Mitarbeiter
herausschmeißt und der Laden dennoch weiter läuft, ist ja schon mal
bezeichnend. Das scheint ihm wohl noch nicht zu reichen, er hat alle Entwickler aufgefordert, zu einer Versammlung zu kommen und
Beispiele ihres ihrer Meinung nach besten Codes der letzten sechs Monate
mitzubringen. Mittlerweile gibt es sogar
eine Parodie auf die
(ehemaligen) Twitter-Mitarbeiter – von einer Truppe, die monatelang auf
Twitter gesperrt war.
Bei einem Bild von einer Besprechung Musks mit übriggebliebenen
Entwicklern ist Leuten aufgefallen, daß dort so gut wie keine Frauen zu
sehen sind. Offenbar haben die nach Musks Ansicht alle keine
lebenswichtigen Aufgaben gehabt.
Ich gehe mal davon aus, daß Musk vor dem Kauf nicht einmal ansatzweise
geahnt hat, was ihn da erwartet. Er ist zwar für sein hartes
Hire-and-Fire-Vorgehen gepaart mit kindlichen Verhaltensmustern bekannt und
wird dafür auch scharf kritisiert, aber diese Maßnahmen dürften trotzdem
allen bisherigen Erzählungen den Rang ablaufen.
Der Streit um das Tragen der Regenbogen-Binde von Manuel Neuer nimmt ja
schon zwischenzeitlich irrationale Züge an. Das ist aber nur der Anfang.
Was unsere Bundesregierung, speziell der mit viel Geld ausgestattete
»Queerbeauftragte« Swen Lehmann für uns so plant, beschreibt die Junge Freiheit. Biologische Geschlechter wird es nicht mehr geben,
dafür Polygamie unter dem Begriff »Verantwortungsgemeinschaft«. Den Moslems
wird dieser Punkt auch gefallen, können sie dann auch hier mehrere Frauen
heiraten. Für mich ist es dann nur eine Frage der Zeit, bis man dann so
eine Verantwortungsgemeinschaft auch mit Tieren bilden kann.
Begleitet wird das von einer umfassenden Propaganda-Aktion und
Gesetzesänderungen. Es ist zu erwarten, daß jeder Widerspruch dann als
»Queerfeindlichkeit« gebrandmarkt und womöglich mit Strafen belegt wird.
Bei dem Thema »Deadnaming«, also das Nennen des alten Vornamens und/oder
Geschlechts eines Transsexuellen, ist das schon in Planung. Zu sagen, daß
Homosexualität oder andere sexuelle Präferenzen nicht »normal« ist, daß es
nur zwei Geschlechter gibt oder daß ein umoperierter Mann keine Frau ist,
werden bestimmt folgen. Wahrheiten werden sich nicht mehr öffentlich
aussprechen lassen, wenn dem niemand Einhalt gebietet.
Das bringt mich wieder zu meinem Vergleich der Regenbogenflagge mit der
rot-weiß-schwarzen Flagge mit dem Hakenkreuz in der Mitte. Diametral in der
Ideologie, aber identisch in ihrem Wahnsinn und ihrer Durchsetzung.
Die
Wochenzeitung Junge Freiheit hat eine Petition gegen die ungezügelte,
unkontrollierte Immigration in unsere Sozialsysteme gestartet. Sieben
Forderungen sind formuliert. (Beitrag in ihrem Online-Auftritt dazu)
Ich halte zwar die Wirkungen solcher Petitionen für gering, aber es ist
immer noch besser als die Hände in die Tasche zu stecken (und womöglich
Fäuste zu ballen). Deshalb habe ich da auch mitgemacht und verbreite hier
die Nachricht.
Könnt Ihr alle mal mit diesem unerträglichen Regenbogengedöns aufhören?
Gibt es nichts wichtigeres in diesem Land?
Es gilt als Skandal, daß Adolf die Olympiade für seine politischen Zwecke
mißbraucht hat, aber Ihr versucht das bei der Fußballweltmeisterschaft
genauso mit Eurer Gaga-Gender- und Identitäts-Ideologie, die nicht weit von
seinem Rassenwahn entfernt ist. Und dann diese Heuchelei. Die iranische
Mannschaft hat immerhin mehr als Euren Gratismut gezeigt, sie hat bei der
Nationalhymne aus Protest gegen das Vorgehen der Regierung geschwiegen.