Die »WAZ« aus der Funke-Medien-Gruppe hat wieder einen neuen
Rassismus-Skandal entdeckt. Ein rassistischer Bäcker in Oberhausen
verkauft doch glatt Mohrenköpfe. Eine Frau names Maxi Strauch hat
dieses furchtbare Gebäck im Laden endeckt und ihr sei sofort der Appetit
vergangen. Den ganzen Tag habe sie sich geärgert. Womöglich ist sie jetzt
für die nächsten Wochen traumatisiert und arbeitsunfähig, hätte ja auch ein
echter Kopf sein können…
Apropos ihrer Arbeit: Was der Artikel nicht verrät, ist, daß diese Frau
Strauch jetzt nicht eine zufällige Person ist, die sich an die Zeitung
gewandt hat. Nein, sie arbeitet selbst als Redakteurin bei der Zeitung, wie Leser
herausbekommen haben. Also so eine selbstgerechte Gutmenschin mit
Blockwart-Mentalität, die hinter jedem Begriff Rassismus sieht und ihre
kranke Weltsicht mittels der Zeitung verbreitet, während die meisten Leute
nichts mit dem Begriff »Mohr« negativ konnotieren (eher im Gegenteil, wie
es sich aus der historischen Nutzung ergibt). So werden vermeintliche
Realitäten geschaffen. Ich würde dieser Frau gar zutrauen, daß sie extra an
diesem Rosenmontag durch die Bäckereien in der Stadt gelaufen ist, um ein
Opfer – nein, einen Täter!!! – zu finden.
Das widert mich an. Und auch die Zeitung, die das offenbar stützt. Wer
kauft so ein Geschmiere? Übrigens, nicht, daß Ihr meint, ich hätte für den
Artikel hinter der Paywall bezahlt. Der Leseschutz ist nur einfach so
grottenschlecht implementiert, daß man ihn mit wenig Aufwand umgehen kann.
Paßt irgendwie zu der Zeitung.
Leider in der Schweiz und nicht in Deutschland, aber vielleicht hat das
Urteil ja auch bißchen Einfluß über die Grenzen hinaus: Das Bundesgericht, das höchste Gericht der Schweiz, hat
entschieden, daß permanentes Messen des Verbrauchs (hier:
Wasserverbrauch alle 30 Sekunden!) zu tief in in die informationelle
Selbstbestimmung der Bürger eingreift und somit illegal ist.
Wenn man selber nicht spielesüchtig ist und die neuesten 3D-Spiele nicht
kennt, dann bekommt man gar nicht mit, wie sich das weiterentwickelt. Ein
sehr bekannter amerikanischer Hersteller einer 3D-Engine, Unreal, hat jetzt
ein Tool entwickelt, mit dem Spieleentwickler mit minimalen Aufwand
beliebige Charaktere erzeugen können, die sie dann in Realtime animieren
können. Ich finde es
noch nicht ganz perfekt, aber schon verdammt gut.
(Zweites Video mit
dem Editor)
Gefühlt wird mittlerweile jeden Tag eine Person irgendwo ge»cancel«t,
weil sie etwas gesagt oder geschrieben hat, was der linke Mainstream nicht
hören will, ob hier oder in den USA.
Einen Fall will ich mal kurz herauspicken, den der Star Wars-Schauspielerin und Anhängerin der Republikaner, Gina
Carano, und zwar deshalb, weil es hier auch wieder um Nazi-Vergleiche
geht.
Während es für Linke kein Problem ist, Rechte – ob Republikaner in den
USA oder AfD-Mitglieder und -Wähler in Deutschland – völlig undifferenziert
als Nazis zu bezeichnen, soll ein umgekehrter Vergleich, also in Richtung
der Linken, eine Todsünde sein. Was hatte die Dame denn so Böses
geschrieben?
Nun, sie schrieb sinngemäß, daß die Nationalsozialisten es geschafft
hätten, ihren Haß auf die Juden auf die Bevölkerung zu übertragen, sodaß
sie sich an der Judenverfolgung aktiv beteiligt hätten. Und sie sähe, daß
die Linken in den USA ähnlich versuchen würden, Haß auf die Republikaner
unter der Bevölkerung zu schüren.
Das wurde ihr übrigens als Antisemitismus ausgelegt und Lucasfilm,
Produzent von Star Wars, hat deshalb eine weitere Zusammenarbeit mit ihr
ausgeschlossen, was völlig absurd ist, egal, ob ihre Aussage nun richtig
oder falsch ist.
Was sie gemacht hat, ist, einen bestimmten Aspekt herausgezogen – hier
die Manipulation der Massen, die Indoktrination eines Weltbildes – und
Vergleiche angestellt. Damit hat sie doch nicht zum Ausdruck gebracht, die
Demokraten und die amerikanische Linke wollten die Republikaner
abschlachten wie die Nazis die Juden (auch wenn es auf Twitter durchaus
Postings in diese Richtung gegeben hat), oder die Situation der Juden im
Dritten Reich auf die Situation der Republikaner in den USA
heruntergespielt. Deshalb halte ich Vergleiche dieser Art für durchaus
legitim. Und wenn man die Prämisse, es dürfe nie wieder soetwas geschehen,
wie eine Monstranz vor sich herträgt wie all unsere Gutmenschen, dann,
gerade dann, muß man jederzeit, überall und mit jedem, speziell mit
Machthabern, Vergleiche mit dem Nazi-Regime durchführen, um die
Wiederholung zu erkennen. Vergleichen heißt ja nicht Gleichsetzen, sondern
feststellen, ob und inwiefern Gleichheit besteht. Nicht mehr und
nicht weniger.
Und wie idiotisch die ganze Kritik an Nazi-Vergleichen ist, sei an einem
Beispiel demonstriert: Die Nationalsozialisten haben den Muttertag und den
Tag der Arbeit am 1. Mai eingeführt. Wir feiern also die beiden Tage wie
die Nazis. Und? Habe ich jetzt den Holocaust verharmlost?
Manche haben keine Moral, andere begnügen sich nicht mal mit nur einer,
sie leisten sich gar eine doppelte Moral!
Darunter sind besonders viele Politiker. Die sind – neben linken
Journalisten – groß darin, andere Länder zu kritisieren, daß sie die Rechte
und Freiheiten ihrer Bürger einschränken, zum Beispiel Rußland oder
Weißrußland. Andererseits seien ihrer Meinung nach die Beschneidungen der
Grundrechte, die sie den Bürgern hier in Deutschland im Rahmen des
kläglichen Versuchs, die Corona-Epedemie einzudämmen, aufbürden, völlig vom
Grundgesetz gedeckt und jeglicher Kritik erhaben. Gespielte, aufgebauschte
Empörung ob des Vergleichs zwischen Deutschland und diesen Staaten wird
verbreitet, und natürlich die Kritiker in die rechte,
verschwörungstheoretische Ecke verfrachtet.
Ein weiteres Beispiel für diese Hypokrisie ist, wie ich auch schon hier
im Blog ausgeführt habe, die Kritik an der polnischen Regierung, die
Unabhängigkeit der Richter eingeschränkt zu haben und die obersten Gerichte
mit politisch genehmen Richtern zu besetzen, und somit die Gewaltenteilung,
einem Grundpfeiler der Demokratie, zu torpedieren.
In Deutschland ist es aber auch nicht anders. Einerseits sind die
Staatsanwaltschaften dem Justizministerium weisungsgebunden, also ein Teil
der Judikative der Exekutive unterstellt. Ein anderes großes Problemfeld
ist aber auch – wie in Polen – die Besetzung der höchsten Gerichte. Seit
Jahrzehnten klüngeln die Parteioberen unter sich aus, wer zum Richter am
Bundesverfassungsgericht berufen wird. Und immer weniger spielt die
fachliche Qualifikation eine Rolle, sondern das richtige Parteibuch und die
richtige Gesinnung. Bekannt ist einerseits der Fall von Susanne Baer, die
vorher nicht durch Publikationen im Verfassungsrecht oder durch sonstige
bedeutungsvollen juristische Tätigkeiten aufgefallen sein soll, dagegen
durch Äußerungen, die an ihrem demokratischen, freiheitlichen
Rechtsverständnis zweifeln lassen. Außerdem ist wohl fraglich, ob die rein
formalen Voraussetzungen wirklich erfüllt wurden oder es nur so
hingedeichselt wurde.
Zwei weitere Fälle sind brisant, nämlich die von Peter Müller und Stephan
Harbarth. Sie beide sind direkt aus der Politik in das hohe Amt gewechselt,
was früher als unehrenhaft galt. Speziell Harbarths Berufung wird als Dank
Merkels für das Durchpauken der Ratifizierung des UN-Migrationspakts
(Global Compact for Migration) durch den Bundestag betrachtet. Also
offenbar einer, der für Merkel durchs Feuer geht, wenn es nötig ist.
Gerade dieser Geselle Harbarth stellt sich nun dahin und weist Vergleiche der hier zur Zeit herrschenden Zustände mit einer
Diktatur als »absurd und bösartig« zurück. Er unterstellt den
Kritikern, »die beste Republik unserer Geschichte« mit der Nazi-Herrschaft
gleichsetzen zu wollen. Das ist infam und dem Amt eines Vorsitzenden
Richters am Bundesverfassungsgericht nicht würdig. Zum einen hat es auf der
Welt neben der Nazi-Diktatur unzählige Diktaturen verschiedenster
Ausprägungen gegeben, darunter auch die SED-DDR-Dikatur, dessen Teil seine
Ex-Chefin Merkel war. Zum anderen müssen Vergleiche mit Mechanismen der
Nazi-Herrschaft meiner Meinung nach möglich sein.
Zudem gilt eigentlich auch die ungeschriebene Regel, daß sich die Richter
zu aktuellen Themen, speziell so konkret, nicht äußern, um zumindest den
Anschein der Überparteilichkeit und Objektivität zu wahren. Aber da war er
wohl jemanden einen Gefallen schuldig…
Ich war erst aufgebracht, als ich das gelesen habe. Aber war das anders
zu erwarten? Eigentlich nicht. Schließlich ist er ein Produkt dieser
Doppelstandards!
Und falls jemand noch zweifeln sollte, daß wir hier polnische
Verhältnisse (oder schlimmere) haben, möge er mal einen Artikel über Harbarth im Handelsblatt aus der Zeit kurz vor
seiner Berufung lesen. Ein »Welt«-Leser hatte den Tip dazu gegeben. Ich
fand das nicht sehr schmeichelhaft, weder für ihn noch für das System, das
ihn in die Position gebracht hat.
Schon komisch. Fast jede Lebensmittelkette, deren Prospekt ich in den
letzten Tagen in der Hand hielt, hat zur Zeit ihre USA-Woche, also das
Angebot USA-typischer Lebensmittel wie Burger-Patties und -Buns, Hot Dogs,
Cookies, Muffins und anderem teils ungenießbarem. Zeitgleich also –
normalerweise verteilt sich das. Hoffen die alle auf Mitnahmeeffekte der
Sleepy-Joe-Inauguration? Wenn die sich nicht mal verspekuliert haben. Eine
irgendwie geartete Steigerung der Begeisterung für die USA in der
Bevölkerung habe ich zumindest bislang nicht ausgemacht…
Man merkt, daß der Wahlkampf beginnt, wenn die merkel-gewogene
Bertelsmann-»Stiftung« eine »Studie« herausgibt, in der jeder als
rechtsradikal beschimpft wird, der die Migrationspolitik kritisiert oder
einen Rest Nationalgefühl inne hat, und auch natürlich festgestellt wird,
daß unter den Wählern der Parteien der Anteil dieser »rechtsradikalen«
Leute bei der AfD mit Abstand am größten sei. Was für ein mieses,
dreckiges Framing. Die Welt-Leser honorieren das auch entsprechend in ihren
Kommentaren.
Ich weiß, es ist alles schon gesagt zu dem Thema, bloß noch nicht von
mir.
Da gab es eine Quatschrunde im Fernsehen, »die letzte Instanz«. Dort haben sich doch glatt ein paar
Schauspieler erdreistet, sich über Alltagsrassismus zu unterhalten, und
kamen dabei auf Zigeunerschnitzel und -sauce. Und weil zwei der
eingeladenen Gäste, die Schauspieler Janine Kunze und Micky Beisenherz,
nicht so große Probleme mit diesen Begriffen hatten, brach – angeblich –
auf Twitter ein Shitstorm über die beiden herein. Auch Thomas Gottschalk,
der mit in der Runde saß, traf es, weil er eigentlich Mitgefühl mit von
Rassismus betroffenen Personen zeigen wollte und eine Story erzählte, wo er
sich für eine Party als schwarzer Musiker verkleidet hatte und angeblich
allein dadurch schon negative Erfahrungen gemacht habe. DAS geht natürlich
auch überhaupt nicht.
Der »Aufschrei« wurde natürlich von Berufsbetroffenen und Berufsempörten,
unterstützt von Politikern von SPD, Grüne und FDP initiiert und potentiert.
Ja, das sei ja alles völlig unmöglich, und speziell, daß bei dieser
Diskussion nur Weiße und keine »People of Color« dabei waren.
Interessanterweise ist in den Medien aber nichts von einer Kritik seitens
der Vertreter oder Angehörigen der Sinti und Roma erwähnt worden. Das
zeigt, daß die meisten Kritiker eigentlich selber Rassisten sind, denn sie
halten offenbar die betroffene Gruppe für unfähig, für sich selber zu
sprechen.
Es dauerte nur Momente, bis der verantwortliche Sender, der WDR, sich
öffentlich entschuldigte. Dann blieb den Schauspielern nichts mehr anderes
übrig, als auch zu kreuze zu kriechen, da sie schließlich finanziell am
öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehen hängen. Die öffentliche
Hinrichtung zur Unperson von Michael Wendler war ihnen sicher in
Erinnerung.
War die Entschuldigung von Janine Kunze schon hochgradig peinlich und
devot, so schoß Micky Beisenherz den Vogel ab. Er brachte es fertig, sich
selber und die anderen als Kartoffel, ein Schimpfwort der Migranten
für die Deutschen, zu bezeichnen. Wer soetwas tut, der hat meiner Meinung
nach die Selbstachtung und auch das Recht auf Respekt verloren.
Ich empfinde diese linken, gutmenschlichen Empörungsbrigaden mittlerweile
als eine Form des Terrorismus. Jeder, der nicht ihrer Meinung ist, wird
verbal niedergeschossen. Und die ach so neutralen Mainstream-Medien machen
da in vollen Zügen mit, holen ihre Bazooka heraus, um mal den
Sprachgebrauch von Finanzministern und EZB-Chefs zu bemühen. Mit Wahrung
der Meinungsfreiheit hat das nichts mehr zu tun.
Das Idiotische zudem ist, daß ja Zigeunerschnitzel und -sauce durchaus
positiv besetzte Begriffe sind. Beim Wiener Würstchen, bei der Frankfurter
Grüner Sauce, beim Hamburger, beim Berliner usw. fühlt sich auch niemand
aus diesen Orten beleidigt. Und zu dem Begriff Zigeuner: Jede
Menschengruppe hat sich im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte den
positiven und auch negativen Ruf zu einem nicht unbedeutenden Anteil auch
selbst »erarbeitet«. Das gilt für die »Zigeuner« genauso wie für die
Deutschen oder auch andere Gruppen. Das heißt ja nicht zwingend, daß die
heutigen Mitglieder diesem Ruf gerecht werden. Und es stünde jeder Gruppe
frei, etwas dafür zu tun, ihren Ruf zu verbessern, wenn er denn schlecht
ist. Von den Deutschen wird das natürlich erwartet, von den anderen nicht.
Und es passiert nach meiner Beobachtung in der Regel auch nicht.
Wie im Dritten Reich (Reichspersonalnummer) und in der DDR
(Personenkennzahl) wird es jetzt eine eindeutige, deutschland-weite und
behördenübergreifende Identifikationsnummer geben. Das entsprechende Gesetz hat jetzt den Bundestag passiert. Das ist
zwar gegen die Verfassung, wie das Bundesverfassungsgericht im Urteil zur
Volkszählung festgestellt hat, und auch sonst gab es viel Kritik aus der
Jurisprudenz und der Informatik, auch vom eigenen wissenschaftlichen Dienst, aber aber egal. Die
Damen und Herren sind ja alle so schlau und weise, und wenn es ihnen sonst
paßt, ist ihnen kein Verweis auf die DDR oder das Naziregime unrecht und
der Zeigefinger wird warnend erhoben. Aber wenn sie die gleichen Spielchen
treiben, dann, ja dann! ist es etwas ganz anderes. Tatsächlich sind sie
bloß beratungsresistent, moralisch verdorben, schlichtweg dumm.
Manchmal glaube ich, einige Bundestagsabgeordnete sammeln ihre
Zustimmungen zu verfassungswidrigen Gesetzen wie Trophäen. Ich hoffe, es
findet sich jemand, der dagegen klagt, damit die sich ein weiteres Gesetz
an die Wand hängen können.
Ich habe irgendwie noch keinen gesehen, der gleichzeitig intelligent ist
und die Genderschreibung für richtig hält. Wie kommt das?
Gestern war bekanntlich der Erinnerungstag für den Holocaust. Das ist
natürlich für jedes Gutmensch-Medium ein willkommener Anlaß, um die
politisch korrekte Haltung zu demonstrieren (neudeutsch »Virtue
Signalling«), darüber zu schreiben und natürlich möglichst vor der Gefahr
von »räächts« zur warnen, auch wenn die größere Gefahr für die heutigen
Juden von einer ganz anderen Gruppe ausgeht und die »Gutmenschen« noch
dafür sorgen, daß diese Gruppe immer größer wird. Aber das ist eigentlich
gar nicht das Thema, sondern nur der Hintergrund dafür, daß auch der sich
im stetigen Abstieg befindliche Heise-Verlag sich bemüßigt fühlte,
irgendetwas über den Holocaust zu schreiben, und wenn es auch nur darum
ging, daß Facebook noch mehr echte oder vermeintliche Falschinformationen
zum Holocaust, aber auch zum »menschengemachten Klimawandel« oder zu
COVID-19 wegzensieren möchte.
Als ich den Artikel der Autorin Kristina Beer las, kam ich nicht umhin,
meine Hände vors Gesicht zu schlagen:
Das soziale Netzwerk wolle deshalb dazu beitragen, daß
Nutzerinnen und Nutzer leichter erfahren können, wie es zu
der systematischen Verfolgung und Ermordung von sechs Millionen
Juden und Menschen anderer marginalisierter Gruppen durch
Nationalsozialisten und Verbündete kam.
(Hervorhebungen und ß-Schreibung von mir)
Wie man an diesem Ausschnitt schon erkennt, aber auch an drei weiteren
Stellen im Text, frönt sie der feministischen Genderschreibung. Nach dieser
kranken Ideologie sollen durch Nennung der weiblichen Form die Frauen
»sichtbarer« werden. In der Konsequenz – und so will es ja die Dudenchefin auch – wird das generische
Maskulinum von Menschen auf Männer mit dem entsprechenden Attribut
reduziert.
Wenn man demnach den obigen zitierten Text interpretiert, heißt das, daß
nach Meinung des Heise-Verlags und der Frau Beer erstens keine Jüdinnen
ermordet worden wären, und zweitens, daß es auch unter den Tätern keine
Frauen gegeben habe! Gerade bei so einem heiklen Thema wäre eine exakte
Sprache wichtig gewesen. Und wenn man der Meinung ist, daß in der Sprache
Frauen »sichtbarer« werden müßten, dann sollte es doch insbesonders auch
für die ermordeten jüdischen Frauen gelten, oder etwa nicht?
Nicht aber beim Heise-Verlag. Eine entsprechende Benachrichtigung von mir
wurde in den Wind geschrieben. Was für Dumpfbacken.