28. August 2020
August 202028

Neuer Film mit Superstar Jens Spahn: Flucht aus Wuppertal

Nach den beiden Erfolgsfilmen »Flucht aus New York« (eigentlich »die Klapperschlange«) und »Flucht aus L.A.« kommt jetzt – auf YouTube – der dritte Teil »Flucht aus Wuppertal«, mit Jens Spahn in der Hauptrolle…

Jens Spahn war zu einem CDU-Wahlkampfauftritt nach Wuppertal gekommen. Womit er wohl nicht gerechnet hatte, war das Empfangskomitee von Gegnern der Corona-Maßnahmen. »Hau ab« und dergleichen schallte es ihm entgegen. Am Schluß kam es noch zu einer Aktion, die filmisch festgehalten wurde. Drei Leute hatten sich vor dem Dienstwagen niedergelassen und es an der Wegfahrt gehindert. Ich verstehe diese Aktion nicht, weil sie ja diametral zu den Sprechchören stand, aber egal. Wie zu erwarten, wurden sie dann irgendwann von der Polizei weggetragen. Sekunden später kam der Minister samt seiner Personenschützer, wohl aus einem geschützten Ort kommend, schnellen Schrittes zu dem Fahrzeug, stiegen ein und fuhren mit viel Gas davon. Diese Schlußszene fand ich wirklich bemerkenswert. Man hat wirklich den Eindruck, daß die Personenschützer sich nicht Herr der Lage glaubten, bei einer Handvoll Demonstranten. Symbolik für einen Staat, in dem die »politische Elite« in einer in einem geschützten, abgeschirmten Universum lebt, weit, weit weg von der realen Welt der ganz normalen Bürger, und gar nicht mehr realisieren, was sie mit ihrer Politik anrichten.

Übrigens gab es auch in anderen NRW-Städten Proteste bei Spahn-Auftritten. Auf YouTube und anderswo kursieren auch weitere Termine in NRW mit dem Aufruf, ihn dort mit Protest zu empfangen.

Hier noch mehr Footage aus Wuppertal

25. August 2020
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EU verschleiert Arbeit an neuem Migrations- und Asylpakt

Offenbar möchte die EU möglichst ohne großes Aufsehen in der Öffentlichkeit einen neuen Migrations- und Asylpakt verabschieden.

Daß in Sachen Migration und Asyl in der EU ein Chaos herrscht, ist nun kein Geheimnis. Viele Länder sind für die fortgesetzte Migration, solange nur die anderen Länder sie aufnehmen, beziehungsweise, weil sie sowieso wissen, daß die Migranten nicht zu ihnen kommen wollen. Insofern ist es nicht verwunderlich, daß die EU nach Lösungen sucht. Bislang sind aber alle offiziellen Treffen dazu gescheitert.

Durch Tweets von Hans-Georg Maaßen (der von Merkel wegen Nennung von Wahrheiten über die »Hetzjagden« geschaßte Verfassungsschutzpräsident) wird jetzt offensichtlich, daß die EU offenbar auf anderen Ebenen daran arbeitet. Sie tut das nicht ganz im Geheimen, aber verläßt sich offenbar darauf, daß im Dickicht des Bürokratiemonsters Vorgänge unter dem Radar der Öffentlichkeit bleiben, wenn sie die nicht selbst mit Pressemitteilungen, öffentlichen Statements und dergleichen begleitet.

Um den Schein der Transparenz und der Bürgernähe zu wahren, hat sie eine Kommentierungsmöglichkeit eingerichtet. Sie läuft seit Ende Juli und geht bis zum 27. August. Nur – offenbar wußte es kaum einer. Das sieht man daran, daß die meisten Kommentare erst in der letzten Woche getätigt wurden. Außerdem ist die Vorlage, aufgrund der die Bürger kommentieren soll, sehr arm an Fakten und läßt viel Spielraum für Interpretationen. Wäre das jetzt nicht an die Öffentlichkeit (alternative Medien natürlich nur, denn die links-grüne Mainstream-Presse und ÖR möchte offenbar keine schlafende Hunde wecken), stünden dort jetzt nur ein paar Kommentare migrationsbefürwortender NGOs.

Durch einige frühere Aussagen von EU-Politikern und -Funktionäre befeuert, befürchten die Kritiker schon länger, daß die EU die Kontrolle über die Migration an sich ziehen will, d.h. sie bestimmt, wer in die EU darf und welche EU-Mitgliedsstaaten wieviel Migranten aufnehmen müssen, ohne daß diese etwas dagegen unternehmen könnten. Das begleitende Dokument kann auch dahingehend interpretiert werden.

Meine Hoffnung ist, daß die Entscheidung dazu einstimmig erfolgen muß und sich nicht nur die Visegrad-Staaten dagegen wehren werden, sondern auch solche, die ein etwas restriktivere Politik fahren, wie zum Beispiel Dänemark.

Aus den mittlerweile eintrudelnden Kommentaren, hauptsächlich von Privatpersonen, möchte ich einen von einem Herrn Dr. Miehling herauspicken. Er zitiert eine UN-Entschließung:

»Jegliche Praxis oder Politik, die das Ziel oder den Effekt hat, die demographische Zusammensetzung einer Region, in der eine nationale, ethnische, sprachliche oder andere Minderheit oder eine autochthone Bevölkerung ansässig ist, zu ändern, sei es durch Vertreibung, Umsiedlung und/oder durch die Seßhaftmachung von Siedlern oder eine Kombination davon, ist rechtswidrig.« Entschließung der Menschenrechtskommission der UNO vom 17. 4. 1998

Das gälte meiner Meinung nach nicht nur für die vermuteten Pläne der EU, sondern gilt auch für Merkel: Sie handelt völkerrechtswidrig.

Eine gute Zusammenfassung bietet das Video von PI Politik Spezial.

Nachtrag: Artikel in der Jungen Freiheit

21. August 2020
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Auto: Geschwindigkeitsbegrenzer illegal?

Auch wenn es schon mehrfach durch die Presse gegangen ist, gehe ich davon aus, daß das Thema noch nicht richtig bei den Autofahrern angekommen ist, nämlich, daß dank EU ab 2022 Neufahrzeuge mit einem Geschwindigkeitsbegrenzer ausgestattet sein müssen (Neufahrzeuge ohne dürfen nur noch bis 2024 verkauft werden). Diese regeln anhand von erkannten Verkehrsschildern oder auch entsprechend ausgestattetem Kartenmaterial die Geschwindigkeit auf die erlaubte (aus Sicht der Quelle) herab. Nach Kritik von Fachleuten wurde das noch dahingehend verändert, daß man für eine kurze Zeit diese Geschwindigkeit auch überschreiten kann, z.B. für einen gerade durchgeführten Überholvorgang, oder, um sich aus einer Gefahrensituation zu bringen, aber nur mittels Überwindung eines extra Widerstands auf dem Pedal, wie beim klassischen »Kick Down« und mit entsprechenden optischen und/oder akustischen Warnungen. Ursprünglich war auch geplant, daß man das überhaupt nicht abschalten kann, jedoch wird das (vorerst) manuell für eine Fahrt abschaltbar sein. Das heißt, beim nächsten Kaltstart ist der Begrenzer automatisch wieder aktiv.

Ich finde diesen Begrenzer eine ungeheuere Bevormundung, speziell, weil sich die meisten Autofahrer relativ gut an die Höchstgeschwindigkeiten halten und dies wieder eine Kollektivbestrafung wegen weniger ist, die sich einen Dreck darum kehren. Die EU entwickelt sich immer weiter zu einer Nanny-Diktatur, die vorgibt, wie die Menschen zu leben und sich zu verhalten haben. Das lehne ich vollumfänglich ab.

Aufgrund einer eher thematisch etwas entfernten Geschichte kommt bei mir die Frage auf, ob das eventuell gegen andere Vorschriften und Verträge verstößt und illegal ist. Golem berichtet über Diskussionen und auch schon in die Praxis umgesetzten Mechanismus des sogenannten »Geofencing« bei E-Scootern, den kurzzeitig und -fristig mietbaren elektrischen Rollern. Da viele Kunden die Scooter regelwidrig nutzen und damit zum Beispiel in Fußgängerzonen fahren, wo dies nicht erlaubt ist, haben manche Betreiber die Betriebsoftware der Fahrzeuge so ergänzt, daß sie die verbotenen Bereiche erkennen (GPS & Co. haben sie eh an Bord) und dort die Geschwindigkeit auf Schrittgeschwindigkeit reduzieren, während andere das aus rechtlichen Gründen ablehnen. Der Artikel erwähnt internationale Vereinbarungen aus den Jahren 1968 und 1971, nach denen der Fahrzeugführer jederzeit in der Lage sein muß, sein Fahrzeug zu beherrschen. Dies sei aber bei einem Eingriff des Fahrzeugs wie die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit eventuell nicht mehr gegeben. Auch wird kurz diskutiert, inwieweit dieser Mechanismus mit den neuen Regelungen für das teil- und vollautonome Fahren kollidiert.

Im Prinzip ist dieser Eingriff bei den Scootern identisch mit dem Geschwindigkeitsbegrenzer, den die EU verpflichtend gemacht hat: Je nach Ort wird eine maximale Geschwindigkeit vorgegeben, über die der Fahrer im Prinzip nicht hinauskommt. Leider schlägt der Artikel diese Brücke nicht. Die Frage der Legalität ist die gleiche: Ist an den Vorwürfen etwas dran, wird dem Fahrzeugführer die Kontrolle über das Fahrzeug entrissen oder nicht?

Am Ende könnte die Antwort auch von den Details abhängen, zum Beispiel, ob das Fahrzeug aktiv bremst, oder, wie bei der EU-Regelung vorgesehen ist, der Motor einfach weniger bis keine Leistung liefert, die ein Beschleunigen ermöglicht, bzw. so ein Herabfallen auf die vorgegebene Geschwindigkeit durch »Ausrollen« erzwingt. Auch die Möglichkeit des temporären Überstimmens durch den Fahrer könnte das Argument entkräften.

Leider ist bisher die öffentliche Diskussion um den Geschwindigkeitsbegrenzer ausgeblieben. Ich hoffe, sie kommt wenigstens dann, wenn die Autofahrer konkret mit ihm konfrontiert werden. Daß viele, wie eingangs erwähnt, wohl noch gar keine Kenntnis davon genommen haben, sieht man auch in der Leserdiskussion über den Artikel. Dort gibt es eine langen Thread, in dem einige genau die Einführung des Mechanismus bei PKW fordern. Und niemand – soweit ich das beim Überfliegen sehen konnte – erwähnt dabei den EU-Geschwindigkeitsbegrenzer.

12. August 2020
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Merkels Verrat

Ein mir unbekanntes CDU-Mitglied, Eugen Abler, das aber offenbar schon eine höhere Position in der Partei innehatte, rechnet öffentlich bei Tichys Einblick mit Merkel und der Partei ab und tritt aus – nach 43 Jahren Mitgliedschaft. Kernaussagen:

Die langjährige Bundesvorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die CDU im Kielwasser des Zeitgeistes nach links geführt und sämtliche Werte auf dem Altar der Macht geopfert. Sie hat die Entkernung der CDU konsequent betrieben, zentrale programmatische Standpunkte einer ehemals werteorientierten CDU einfach über Bord geworfen und damit das Leuchten des »C« zum Erlöschen gebracht. Als Themen nenne ich hier die Umsetzung der Genderideologie, das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, die Ehe für alle, der Lebensschutz, die Frühsexualisierung der Kinder und die Einführung eines Dritten Geschlechts.

[…]

Außer den genannten Gründen sehe ich mit großer Besorgnis den von der CDU mitgetragenen Einstieg in die Schuldenvergemeinschaftung in Europa, die weitreichenden negativen Folgen der Migrationspolitik, den Einstieg in die Energiewende ohne wirklichen Plan mit den höchsten Energiepreisen in Europa!

[…]

Auf den Linkstrend mit seinen fatalen Folgen für die CDU habe ich auf vielen Bundesparteitagen hingewiesen und festgestellt: »Die Konservativen haben in der CDU ihre Heimat verloren«. Dieses Gefühl der Heimatlosigkeit hat auch mich erfaßt.

(Hervorhebungen von mir)

Was ich auch interessant finde, ist der Zeitpunkt. Die vorherrschende Meinung ist, daß das Ende der Merkel-Kanzlerschaft abzusehen sei, also daß Merkel nicht noch einmal antritt. Ich tendiere auch dazu, aber wetten würde ich darauf nicht. Offenbar glaubt das nun Ex-Mitglied nicht, daß sich seine Partei danach wesentlich in Rückrichtung ändern wird, sonst hätte er jetzt das eine Jahr auch noch abwarten können. Die jetzt hier nicht zitierte Kritik auch an Merz und Söder sehe ich hier als Beleg dazu. Jetzt würde mich allerdings noch eins interessieren: Was wählt er bei der nächsten Bundestagswahl?

12. August 2020

Müllpresse

Wenn es noch einen Beweis bräuchte, daß die sogenannte Mainstream-Presse nur noch ein überflüssiger Propaganda-Müll ist, dann könnte man diesen Artikel dafür hernehmen. Eine von »Experten« durchgeführte Umfrage habe ergeben, daß sich Frauen und Mädchen in deutschen Großstädten immer unsicherer fühlen. Das ist ja mal eine ganz neue Erkenntnis, das hat man noch nie gehört. Oder?

Diese »Experten« wissen auch, warum: Es seien die Rollenbilder, »die vielen Jungen und Männern immer noch suggerieren, daß es völlig in Ordnung sei, Frauen zu belästigen«.

Dann ist es mit dem Expertenwissen offenbar auch schon vorbei. Keine weitere Differenzierung in den Personen, keine Aussagen über die Entwicklung und die Herkunft. Im Gegenteil, die Formulierung »immer noch« will uns weismachen, daß das schon ein lang vorherrschender Zustand sei, so der Art, daß sich die Erde immer noch drehe.

Gut, wer bis drei zählen kann und nicht links-grün versifft ist, kommt schnell darauf, daß das mit dem Import seit 2015 von Millionen Leuten aus Vorderasien und Afrika, aus »Kultur«-Kreisen, in denen gerade so ein Frauenbild vorherrscht, ins Land gekommen ist. Vor 20 oder 30 Jahren hatten wir hier in Deutschland solche Zustände noch nicht. Da ist sich die Welt-Leserschaft auch weitestgehend einig.

Aber worauf ich hinaus will: Wenn jetzt so ein Artikel in den linksverblendeten Zeitungen TAZ, Spiegel oder Stern erschienen wäre, hätte das niemanden so wirklich verwundert. Die haben den Bodenkontakt schon lange verloren. Die Zeitungen aus dem Axel Springer-Verlag gelten aber bis heute als wohl konservativsten Blätter in der Mainstream-Presse. Und selbst da ist man schon völlig gleichgeschaltet, Das Offensichtliche wird nicht mehr aufgezeigt und nichts mehr hinterfragt, was zu unerwünschten Antworten führen könnte. Das wird einfach so unreflektiert verbreitet.

Ist es Dummheit, Verblendetheit, mangelndes Rückgrat, ist es die Angst vor dem Shitstorm, ist es Druck von Chef und Merkel-Freund Döpfner? Ich weiß es nicht. Aber egal. Soetwas braucht niemand. Im Englischen sagt man so treffend: get lost!

11. August 2020
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Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen

Nach den Meldungen in den sogenannten Mainstream-Medien zu der Großdemonstration in Berlin am 1.8.2020 gegen die Corona-Maßnahmen wollte ich mir selber ein Bild machen und bin zur »regionalen« Demo am 9.8. nach Dortmund gefahren, auch weil die Anfahrt nicht so weit ist. Hier kurz meine Eindrücke:

Das Publikum war vom Bild her politisch weitestgehend neutral, wenn man davon absieht, daß dort sicherlich keine Merkelfreunde zu finden gewesen sein dürften. Keiner hat offen für eine Partei geworben. Ein Versprengter ist mit einer schwarz-weiß-roten Flagge aufgekreuzt, ein anderer mit einer Regenbogenfahne. Das war's dann aber auch schon. Ansonsten würde ich sie als »aus der Mitte der Gesellschaft« bezeichnen, wie man das so sagt.

Zur Polizei: Sie war eindeutig überrepräsentiert. Einige Zugänge zu dem Platz waren durch Mannschaftstransportwagen verstellt und zusätzlich mit ein, zwei Leuten abgesichert. Die »freien« Zugänge waren auch verengt und mit Beamten besetzt, die sich schon deutlich in den Weg gestellt haben. Mit Schutzwesten bekleidet wie bei einer Demo mit dem Schwarzen Block kann das auf manche schon einschüchternd wirken. Offenbar wollten sie auch verhindern, daß Passanten nicht zufällig auf die Demo gelangten. Bestimmt natürlich nur zum Schutz dieser vor den Viren der bösen Maskenlosen.

Da es ziemlich heiß war, suchten viele Teilnehmer Schutz unter den wenigen Bäumen am Rand des Platzes. Dies wurde von der Polizei zum Anlaß genommen, den offiziellen Start hinauszuzögern. Nach 45 Minuten hin und her und Aufforderungen der Demoleitung zur Auflockerung konnte dann endlich begonnen werden.

Natürlich hat sich die Polizei es sich nicht nehmen lassen, das ganze Geschehen von oben zu betrachten. Auf dem angrenzenden Karstadt-Gebäude waren mehrere Polizisten postiert, auch eine Drohne kreiste herum. Insgesamt kam ich mir schon vor wie in einem Gefängnis oder Internierungslager mit Wachtürmen, wie man sie aus den Spielfilmen her kennt.

Auch völlig übertrieben war das Patrouillieren auf der angrenzenden Einkaufsmeile, dem Westenhellweg, mit mehreren Mannschaftswagen – bei vielleicht fünfzig Passanten, die trotz der Hitze dort flanierten.

Positiv kann ich nur sagen, daß sich die Polizei während meiner Anwesenheit zumindest nicht daneben benommen hat und daß die angegebene Teilnehmerzahl von 2.800 mir glaubwürdig erscheint. Maximal hätten übrigens laut Auflagen 4.413 Leute teilnehmen dürfen, wenn ich mich recht erinnere. Bei 4.414 wäre die Demo wohl abgebrochen worden…

Da ich zeitlich begrenzt war und es mir irgendwann auch zu heiß wurde, habe ich nur den Anfang der Demo mitverfolgt. Inhaltlich habe ich nichts gehört, was ich als problematisch oder gar verfassungsfeindlich betrachten würde. Im Gegenteil, die Sprecher wie auch die Demonstranten beharren ja gerade auf unsere Verfassung und den dort verankerten Grundrechten.

Der erste Sprecher, der sich als Polizist geoutet hatte, muß übrigens disziplinarische Maßnahmen fürchten. Er wurde am Tag danach erst einmal suspendiert (der NDR-Bericht hierzu ist ein Musterbeispiel für das ÖR-Framing: Die Teilnehmerzahl auf 2.000 heruntergerundet und es wird u.a. behauptet, er habe als Polizist und nicht als Privatperson gesprochen, was ich nicht so sehe und vermutlich alle anderen Teilnehmer auch nicht). Man wirft ihm unter anderem vor, daß er gesagt hat, die Polizisten würden in blinden Gehorsam arbeiten. Heißt das nicht gerade, daß sie ihm einen Mangel an blinden Gehorsam vorwerfen?

Der Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums unterstellt ihm zudem, »nicht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung zu stehen«. Tatsächlich sehe ich in dem Vergleich mit der Gleichschaltung der Polizei im Dritten Reich den Vorwurf, daß irgendwo in der Hierarchie über ihm Leute nicht mehr auf eben diesem Boden stehen und die Polizei für politische Zwecke instrumentalisieren, was der Gewaltenteilung widerspricht. Der Sprecher verdreht hier die Fakten, nach der bekannten Haltet-den-Dieb-Strategie.

Übrigens habe ich zur Demo in Berlin noch ein interessantes Video gefunden. Als Beleg für die geringe Teilnehmerzahl hat die Tagesschau ein Luftbild gezeigt mit viel Freiraum auf der Straße. Anhand des Schattenwurfs der Bäume und auch einzelner Teilnehmer schätzt aber der Video-Autor, daß das Foto bereits um 13:00-13:30 Uhr gemacht wurde. Zu diesem Zeitpunkt war der Demonstrationszug noch unterwegs, die Hauptkundgebung fand laut Video erst zwei Stunden später statt. Ein Kommentar unter dem Video verweist allerdings auf ein (anderes) Bild von Getty, auf dem man die Uhr vom Roten Rathaus erkennen kann, und dort steht die Uhr auf etwa 15:50 Uhr. Inzwischen hat sich da eine hitzige Diskussion entwickelt.

8. August 2020
08

Verstärkte Corona-Propaganda?

Ich surfe gerade so herum durch die Mainstream-Online-Medienwelt. Vielleicht ist das nur ein Zufall, vielleicht fällt es auch nur gerade in mein Blickfeld. Aber ich habe den Eindruck, daß seit der Anti-Corona-Maßnahmen-Großdemo in Berlin letzten Samstag die Online-Medien vermehrt Horrorgeschichten von Covid-19-Infektionen bringen, bis hin zu einer jungen Frau, der sie beide Lungenflügel transplantieren mußten, weil der Virus ihre eigene Lunge völlig zerstört hat (Stern). Natürlich mit Bild der kaputten Lunge. Das soll wohl eine ähnliche Schockwirkung erzielen wie die Bilderchen auf den Zigarettenpackungen.

Na ja, zu dem Thema gibt es Propaganda und Lügen von allen Seiten, ob nun vom Staat, von Medizinern oder Biologen, von sogenannten Journalisten oder von tatsächlichen Verschwörungstheoretikern, die jedoch nur eine Teilmenge derer sind, die zu solchen erklärt wurden. Ich glaube, das einzige, was wir wirklich wissen, ist, daß wir zu wenig wissen. Das dürfte nach meinem Gefühl wohl der maximale Konsens sein.

8. August 2020

Video zu »Genderdeutsch«

Ich habe noch ein schönes Video auf YouTube gefunden, in dem sich eine Texterin zu dem Schmarrn äußert. Zehn Minuten, die ich Euch nur empfehlen kann.

8. August 2020

Eat your own dog food

Ich weiß, ich bin ein schlechter Mensch. Bei mir kommt tatsächlich so ein bißchen Schadenfreude auf, wenn jemand Opfer seines eigenen, vorsätzlichen schändlichen Handelns oder Nichthandelns wird.

So ist die Pressesprecherin des Thüringer Innenministers beim Joggen von einem Migranten überrascht worden, vermutlich in einer sexuellen Absicht. Glück im Unglück, die Pressesprecherin konnte ihm davonlaufen. Ich kenne zwar die Position des SPD-Innenministers zu der Migrationsfrage nicht, aber ich bin mir sicher, daß allein schon von der Parteizugehörigkeit er ein großer Verfechter der Immigration von Leuten aus verschiedensten anderen Kulturen sein dürfte, unter anderen auch solchen, in denen eine unverhüllte, unbegleitete Frau als vogelfrei gilt, an der man sich ungestraft vergehen darf. Und da die Pressesprecherin ja laut Artikel auch SPD-Politikerin ist, gilt das für sie dann ebenso. Oder galt. Das ist eine Frage, die mich tatsächlich interessiert: Führt ein solches Ereignis bei solchen Menschen zu einen Sinneswandel? Ich fürchte allerdings, nicht. Ich erinnere mich an Geschichten vom Anfang der Massenimmigration 2015, wo junge Bahnhofsklatscherinnen von Migranten vergewaltigt worden waren und sie in einen Gewissenskonflikt gekommen waren, ob sie die Straftat bei der Polizei anzeigen sollten!

31. Juli 2020
Juli 202031

Taqīya – ein Begriff, den man sich merken sollte

Weil ich gerade über die Märchen und Lügen der Religionen im allgemeinen und über die Märchen und Lügen von Marx und Bedford-Strohm im speziellen schrieb, hier noch eine wichtige Ergänzung zum Islam. Ich meine, schon mal in diesem Blog geschrieben zu haben, daß den Moslems erlaubt ist, gegenüber »Ungläubigen« zu lügen und ihre wahren Absichten zu verbergen (sie also zu betrügen), sogar ihren Glauben zu verleugnen. Was ich bis vor kurzem nicht wußte, daß es einen arabischen Begriff gibt, der dieses Gebot beschreibt: Taqīya

Michael Stürzenberger, unter anderem Islamkritiker im Auftrag der »Bürgerbewegung Pax Europa« (er ist nicht nur deshalb auf der »schwarzen Liste« der Gutmenschen), hat einen gut sieben Minuten langen Beitrag auf YouTube zu diesem Thema gemacht. Natürlich mit Quellenangaben im Koran beschreibt er, wie Mohammed seine Schäfchen dazu auffordert, speziell im »Kriegsgebiet«, also im Gebiet der Ungläubigen, diese zu belügen und zu betrügen über die wahren Absichten des Islams – Unterwerfung oder Tötung der Ungläubigen, bis die ganze Welt islamisiert ist. Hier dürfen sie sogar freundschaftliche Beziehungen zu »Ungläubigen« aufbauen (zum Eigenschutz und zur Täuschung), was ihnen auf islamisierten Gebiet natürlich untersagt ist.

Stürzenberger geht auch darauf ein, wie Taqīya hier in Deutschland eingesetzt wird, um den Deutschen Sand in die Augen zu streuen. Angefangen von der Lüge, daß »Islam« »Friede« bedeute (und nicht »Unterwerfung«), über Veranstaltungen für Nicht-Muslime, inklusive Schüler, in denen der angeblich friedliche Charakter der Religion aufgezeigt wird, bis hin zu den Dialog-Veranstaltungen zwischen dem deutschen Staat und den verschiedenen Islamverbänden, die in Anbetracht der Taqīya-Regeln gerne von Islamkritikern auch als »Dialüg« bezeichnet werden.

Wenn also Ihr einem Moslem oder hirngewaschenen Nichtmoslem begegnet, der Euch bequatscht zu der angeblich Friedfertigkeit des Islams und der mit der Kompatibilität zu Demokratie, Menschenrechte und Grundgesetz kommt, schmeißt ihn diesen Begriff an den Kopf und sagt ihm, daß er lügt oder daß er belogen wurde. Und denkt daran: Jeder Versuch, diesen Begriff und die dahinterstehenden Regeln abzustreiten, ist bloß wiederum eine Anwendung desselben!

Schaut Euch das Video bald an. In dem Löschwahn, in dem sich YouTube & Co. gerade befinden, könnte das Video und auch der komplette Account schneller verschwinden, als ich mit dem Schreiben dieses Beitrags fertig bin.